fallili hat geschrieben:Die Aussage "dass man mathematisch alles beweisen kann" ist schon falsch.
Richtig, Leute die solche Sprüche los lassen, denken nicht von Früh bis Mittag!
Grad erst hab ich hier was zum Minkowskiraum gepostet.
http://de.wikibooks.org/wiki/Diskussion:Spezielle_Relativit%C3%A4tstheorie:_Teil_IIIIch wollt nämlich mal wissen, ob es zumindest mathematisch machbar wäre, dass man sich eine Raumzeit konstruiert, die folgende Gleichung (nach Satz des Pythagoras) erfüllt.
x²+(ct)²=x’²+(ct‘)²
Und ich war selber überrascht, als ich feststellen musste: Das geht!!!
Nur, das Problem ist halt:
Wenn ich k=wurzel(1+v²/c²) in die Allgemeintransformation einsetze, müsste man bei schnellen Myonen eine Verkürzung ihrer Lebensspanne feststellen. Das ist aber offensichtlich nicht der Fall und ich hab ein mathematisches Fantasieland betreten, welches keinen Bezug zur Realität aufweist.
Aber zum Glück gibt es noch eine andere Lösungsmöglichkeit, nämlich
x²+(ict)²=x’²+(ict‘)² wobei i=wurzel(-1)
Und jetzt passt die Sache: k=wurzel(1-v²/c²)
Eine solchen Raumzeit liefert nun auch die Vorhersage, dass schnelle Myonen länger leben, als ruhende.
Die Welt hat sich seit Minkowski auch beträchtlich vereinfacht, denn wir müssen Raum und Zeit nun nicht mehr als getrennte Phänomene betrachten.
Eine derartige Raumzeit liefert auch einfachste Erklärungen für Phänomene, für die der “Kritiker” keine Erklärung hat.
Beispiel: Comptoneffekt, E=mc², unterschiedliche Atomgewichte von 4 Wasserstoffatomen und 1 Heliumatom, Annhilation im Teilchenbeschleuniger, Impuls von über 7 000*m*c (klassisch nur m*c möglich), Grobkorrektur von GPS-Satelliten und noch vieles mehr.