Zwei rote Bälle - wirklich rot?

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Die Qual der Wahl

Beitragvon Yukterez » Fr 12. Aug 2016, 12:46

Hier wird das mit der Messung und der Eigen-, Schalen- und Koordinatenzeit erklärt (ab 3m33s):

Clifford Will hat geschrieben:For a spacecraft counts it's proper time along the trajectory. But here on earth we might not have access to the atomic clocks on the spacecraft to make the measurements. So it's much easier to measure the path of that spacecraft using time on earth as our parameter. If you look at the motion of lightrays it's even worse, because they do not even have a proper time; then tau is just an affine parameter. So it is much more useful to convert this equation into an equation where the parameter is the coordinate time.

Die Schalenzeit auf der Erdoberfläche geht relativ zur Koordinatenzeit um ca. 7e-10sek/sek nach. Anhand der Eigenzeit misst man also vor Ort, und anhand der Schalen- oder Koordinatenzeit wenn man das Spektakel aus sicherer Entfernung beobachtet. Die Umrechnung von Schalen- auf Koordinatenzeit kann in dem Fall über die Multiplikation mit einem einfachen Faktor bewerkstelligt werden, während die Umrechnung der Eigenzeit des Testpartikels auf eine von den beiden anderen bereits ein Integral benötigt.

Kombinierend,

Bild
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Re: Major e longinquo reverentia

Beitragvon Ernst » Fr 12. Aug 2016, 15:22

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:[*]die Wellenlänge verkürzt,
[*]die Lichtgeschwindigkeit verlangsamt und
[*]die Frequenz reduziert (rotverschoben).

Wie das zusammenpassen soll, kannst du uns sicher auch erklären? Es paßt nicht :!:

Ich weiß nicht, was du da gerechnet hast. Mit Shapiro jedenfalls hat das nichts zu tun.

Du mußt nur lesen, was da geschrieben steht: Man verwendet in Analogie zu Glas einen Brechnungsindex; was natürlich in der Koordinatenzeit eine Geschwindigkeitsverminderung bei verminderter Wellenlänge und konstanter Frequenz ergeben muß.

In der Koordinatenzeit ist die Einhaltung einer konstanten Frequenz ohnehin zwingend erforderlich, weil in der Koordinatenzeit das Kontinuitätsprinzip gelten muß :!: :!: :!:
Anderes wäre physikalischer Nonsense. Alice im Wunderland.

Die Behauptung von Ernst, dass die Frequenz im Bezugssystem konstant sei, ist falsch.

Selbstverständlich ist meine Aussage richtig Im Bezugssystem der Koordinatenzeit.

Damit kann das Thema abgeschlossen werden.

Das kann es schon lange, weil dir erstens die Bedeutung der Koordinatenzeit unnahbar ist (du hattest sie ja schon wegen deiner ständigen "Meßprobleme" als Unsinn verworfen) und zweitens dir überhaupt nicht zugänglich ist, daß in der Koordinatenzeit die Kontinuität unabdingbar ist, weil sonst im Himmel Jahrmarkt wäre.
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Zuletzt geändert von Ernst am Fr 12. Aug 2016, 17:23, insgesamt 4-mal geändert.
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Re: Die Qual der Wahl

Beitragvon Ernst » Fr 12. Aug 2016, 15:29

Yukterez hat geschrieben:Anhand der Eigenzeit misst man also vor Ort, und anhand der Schalen- oder Koordinatenzeit wenn man das Spektakel aus sicherer Entfernung beobachtet.

Logisch. Aber letzteres kann unser fb.. nicht. Wie denn soll er auf die Entfernung "messen". Gleiches Meß-Problem oder nachgeplappert haben das ja auch seine Unterstützer.

Wieso eigentlich legt sich fb... nicht mit dir an? Ich weiß da ja auch nicht mehr als du (ausnahmsweise natürlich ;) )
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Re: Zwei rote Bälle - wirklich rot?

Beitragvon Ernst » Fr 12. Aug 2016, 16:41

Da die Analogie zum Brechungsindex verwendbar ist, ist die Rechnung lapidar, da die Frequenz in der Koordinatenzeit konstant sein muß :!:

Für




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1/150 ≈ 0

Beitragvon Yukterez » Fr 12. Aug 2016, 21:28

JuRo hat geschrieben:Mein IQ ist 150! :hampel: :strampel: :troll:

Dann kannst du alles außer

Clifford Will hat geschrieben:It's 0 on this side and 0 on that side. So 0=0; that's fine.

ignorieren.

Bild, Bild
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Re: Major e longinquo reverentia

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » So 14. Aug 2016, 08:34

Ernst hat geschrieben:
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:[*]die Wellenlänge verkürzt,
[*]die Lichtgeschwindigkeit verlangsamt und
[*]die Frequenz reduziert (rotverschoben).

Wie das zusammenpassen soll, kannst du uns sicher auch erklären? Es paßt nicht


Natürlich passt das zusammen, ich habe es ja vor gerechnet wie es passt.

Ernst hat geschrieben:Ich weiß nicht, was du da gerechnet hast. Mit Shapiro jedenfalls hat das nichts zu tun.

Ich verwende exakt die selben Formeln, wie sie im Beitrag zur Shapiro- Verzögerung stehen. Wenn du meine triviale Rechnung nicht verstehst, verstehst du die Shapiro-Verzögerung auch nicht.

Kein Wunder, dass du dann nur Unsinn dazu schreibst.
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Re: Major e longinquo reverentia

Beitragvon Ernst » So 14. Aug 2016, 09:14

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Wenn du meine triviale Rechnung nicht verstehst, verstehst du die Shapiro-Verzögerung auch nicht.

Was du da rechnest, hat im Ergebnis überhaupt nichts mit der Shapiroverzögerung zu tun. Was du wohl niemals begrefen wirst:

- Die Koordinatenzeit ist die Zeit am Beobachtungsort; gleichermaßen gültig aber für das gesamte BS des Beobachters.
Vergleichbar mit der Zeit in einem klassischen Inertialsystem.

- In diesem System gelten ganz allgemein daher die klassischen Regeln; natürlich auch die der Kontinuität.

- Dieses beides, verbunden mit einem gravitativen "Brechungsindex" führt auf den Shapiro-Effekt.

- Dieses alles führt zu der Tatsache, daß in diesem Bezugssystem die Lichtausbreitung bei veränderter Geschwindigkeit erfolgt, wobei wegen der konstant bleibenden Frequenz sich die Wellenlänge ändert.

Alles in Eintracht mit der ART und fein anschaulich dargestellt:

Bild

Du kannst weiter denken, was du willst. Ich betrachte das als Realitätsverweigerung.
Ich hab auch keine Lust mehr, mich ständig zu wiederholen. Bitte wende dich fernerhin diesbezüglich an Yuck, der ja auch für den wiki Eintrag mitverantwortlich ist.
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Re: Major e longinquo reverentia

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » So 14. Aug 2016, 10:52

Ernst hat geschrieben:
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Wenn du meine triviale Rechnung nicht verstehst, verstehst du die Shapiro-Verzögerung auch nicht.

Was du da rechnest, hat im Ergebnis überhaupt nichts mit der Shapiroverzögerung zu tun. Was du wohl niemals begrefen wirst:

Seltsam, denn bei mir kommt die gleich Reduktion der LG heraus, wie im Beitrag. Ist ja auch die gleiche Rechnung. Verursacht durch die Zeitdilatation und, radial, durch die Längeänderung. Für dich muss meine Rechnung natürlich ganz anders sein, denn sonst hättest du ja unrecht und Ernst hat ja immer recht.


Ernst hat geschrieben:
- Dieses alles führt zu der Tatsache, daß in diesem Bezugssystem die Lichtausbreitung bei veränderter Geschwindigkeit erfolgt, wobei wegen der konstant bleibenden Frequenz sich die Wellenlänge ändert.

Das ist falsch, wie ich es dir mit "deiner" Koordinatenzeit vorgerechnet habe. Jetzt widersprichst du dir aus reiner Sturheit auch noch selbst.

Ernst hat geschrieben:Du kannst weiter denken, was du willst. Ich betrachte das als Realitätsverweigerung.


Da gebe ich dir recht. Was du hier demonstrierst, ist Realitätsverweigerung.

Ernst hat geschrieben:Ich hab auch keine Lust mehr, mich ständig zu wiederholen. Bitte wende dich fernerhin diesbezüglich an Yuck, der ja auch für den wiki Eintrag mitverantwortlich ist.



Gut so. Deinen Unsinn ständig zu wiederholen ist ohnehin keine gute Idee. Und Yukterez hat das korrekt dargestellt, nur deine Interpretation ist kompletter Unsinn.
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Re: Major e longinquo reverentia

Beitragvon Ernst » So 14. Aug 2016, 11:01

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:.....

Wie gesagt, ich schreibe zu deiner privaten Physik und deiner offensichtlichen optischen Behinderung (bzgl. der Abbildung) nichts mehr.
Es ist alles gesagt. Durch den gesamten Faden zieht sich deine Unfähigkeit, die Koordinatenzeit zu verstehen ("alles nur Ernstens Schein"), geschweige denn sie zu benutzen ("Frequenz darin variabel").

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Und Yukterez hat das korrekt dargestellt, nur deine Interpretation ist kompletter Unsinn.

:lol: :lol: :lol:

Gib dich nicht der Lächerlichkeit Preis.

Yuck hat 1:1 das geschrieben und präzisiert, was ich hier dazu geschrieben habe.
Seine Zurückhaltung dir gegenüber werte ich nur als Loyalitätsgeste.
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Re: Zwei rote Bälle - wirklich rot?

Beitragvon Ernst » So 14. Aug 2016, 12:06

@ fb557ec2107eb1d6

Zum Schluß:
Damit du wenigstens mal eine Vorstellung davon bekommst, was beim Lichtdurchtritt bei verändertem Brechnungsindex passiert. Es gilt das Kontinuitätsprinzip: Konstanz der Frequenz und Änderung der Wellenlänge.

Daß die Wellenlänge differiert, kannst du hoffentlich ohne Hilfsmittel erkennn. Daß die Frequenz an jeder Stelle im Bild konstant ist, kannst du ja mit einer Stoppuhr nachmessen.

http://www.mikomma.de/optik/disp/dispersion.htm
Bild
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