Es findet sich kein Paradoxon im Zwillingsparadoxon.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Es findet sich kein Paradoxon im Zwillingsparadoxon.

Beitragvon McMurdo » Do 25. Apr 2019, 12:38

Mikesch hat geschrieben:Der Zwilling der umdreht kann per Definition nicht ruhen, da er einer Beschleunigung ausgesetzt ist.
Vulgo: Er merkt sofort, dass er in keinem Inertialsystem ruhen kann, da er die Beschleunigung spürt. Damit ist die Voraussetzung aber nicht gegeben.

Für den anderen Zwilling ändert sich nichts.

Ich finde nicht, daß es sonderlich symmetrisch ist,

Das ist natürlich auch richtig aber selbst wenn der Zwilling der von der Erde los fliegt und nie zurückkehrt, also nicht beschleunigt und seine Reisezeit unmittelbar einem ihm entgegenkommenden Raumschiff übermittelt und diese Zeit dann weiter läuft bis zur Erde ist diese Zeit langsamer vergangen. Eben weil zwei Inertialsysteme notwendig sind um umzukehren.
Sieht man in dem Video auch sehr gut erklärt. Ein Beobachter D sieht wie sich A gleichmäßig bewegt relativ zu ihm und B und C bewegen sich eben nicht gleichmäßig ihm gegenüber. Die bewegen sich nämlich in unterschiedliche Richtungen und das auch noch relativ schneller als A. Und je schneller jemand dir gegenüber bewegt ist desto langsamer vergeht die Zeit für denjenigen.
Zuletzt geändert von McMurdo am Do 25. Apr 2019, 12:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Es findet sich kein Paradoxon im Zwillingsparadoxon.

Beitragvon Rudi Knoth » Do 25. Apr 2019, 12:39

Na dann gebe ich noch meinen Senf dazu.


Mein Erklärungsversuch geht von einem weniger bekannten "Paradoxon" aus, indem Ein Beobachter mit seiner Uhr sich zwischen zwei synchronen Uhren bewegt. Auch hier kann man ein ähnliches Paradoxon zwischen der Uhr am Ende der Strecke und der "bewegten" Uhr konstruieren. DAs Zwillingsparadoxon ist also eine Kombination zwischen der Bewegung zu Zieluhr und dann zurück zur Ausgangsuhr.

Aber weitere kommt erst später.

Gruss
Rudi Knoth
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Re: Es findet sich kein Paradoxon im Zwillingsparadoxon.

Beitragvon Zasada » Do 25. Apr 2019, 12:41

McMurdo hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:Genau schau dir die Erklärung an. Insbesondere den Teil, der darüber spricht, wie man das Verlassen des IS vermeidet sehr anschaulich

Derjenige der umkehrt ist immer in 2 Inertialsystemen unterwegs, daher ist es nicht symmetrisch. Sieht man ganz deutlich. Es ist schlechterdings unmöglich umzukehren ohne sein Inertialsystem zu verlassen. Und das ist der kasus knaktus.


Er ruht, wie kann er Manöver ausführen?
Wenn einer das Inertialsystem verlässt, dann verlassen Trolle SRT
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Re: Es findet sich kein Paradoxon im Zwillingsparadoxon.

Beitragvon Lagrange » Do 25. Apr 2019, 12:45

Rudi Knoth hat geschrieben:Mein Erklärungsversuch geht von einem weniger bekannten "Paradoxon" aus, indem Ein Beobachter mit seiner Uhr sich zwischen zwei synchronen Uhren bewegt.

Die "ruhenden" Uhren bewegen sich genauso schnell in seinem Bezugssystem.

Die Uhren müssen also wechselseitig langsamer gehen.
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Re: Es findet sich kein Paradoxon im Zwillingsparadoxon.

Beitragvon McMurdo » Do 25. Apr 2019, 12:46

Zasada hat geschrieben:Er ruht, wie kann er Manöver ausführen?

Selbst wenn der Zwilling der von der Erde los fliegt und nie zurückkehrt, also nicht beschleunigt und seine Reisezeit unmittelbar einem ihm entgegenkommenden Raumschiff übermittelt und diese Zeit dann weiter läuft bis zur Erde ist diese Zeit langsamer vergangen. Eben weil zwei Inertialsysteme notwendig sind um umzukehren.
Sieht man in dem Video auch sehr gut erklärt. Ein Beobachter D sieht wie sich A gleichmäßig bewegt relativ zu ihm und B und C bewegen sich eben nicht gleichmäßig ihm gegenüber. Die bewegen sich nämlich in unterschiedliche Richtungen und das auch noch relativ schneller als A. Und je schneller jemand dir gegenüber bewegt ist desto langsamer vergeht die Zeit für denjenigen.
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Re: Es findet sich kein Paradoxon im Zwillingsparadoxon.

Beitragvon Lagrange » Do 25. Apr 2019, 12:48

McMurdo hat geschrieben: Und je schneller jemand dir gegenüber bewegt ist desto langsamer vergeht die Zeit für denjenigen.

Hallo Blödmann! :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
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Re: Es findet sich kein Paradoxon im Zwillingsparadoxon.

Beitragvon Zasada » Do 25. Apr 2019, 12:55

McMurdo hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:Er ruht, wie kann er Manöver ausführen?

Selbst wenn der Zwilling der von der Erde los fliegt und nie zurückkehrt, also nicht beschleunigt und seine Reisezeit unmittelbar einem ihm entgegenkommenden Raumschiff übermittelt und diese Zeit dann weiter läuft bis zur Erde ist diese Zeit langsamer vergangen. Eben weil zwei Inertialsysteme notwendig sind um umzukehren.
Sieht man in dem Video auch sehr gut erklärt. Ein Beobachter D sieht wie sich A gleichmäßig bewegt relativ zu ihm und B und C bewegen sich eben nicht gleichmäßig ihm gegenüber. Die bewegen sich nämlich in unterschiedliche Richtungen und das auch noch relativ schneller als A. Und je schneller jemand dir gegenüber bewegt ist desto langsamer vergeht die Zeit für denjenigen.


Gerecht, dass du wahllos die Gedanken versiffen kannst. Bravo Troll.
Gaßner, Du bist nett. Deine Mühe umsonst.
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Re: Es findet sich kein Paradoxon im Zwillingsparadoxon.

Beitragvon Rudi Knoth » Do 25. Apr 2019, 13:31

Nun jetzt gehts weiter.

Mein Paradoxon (Uhrenparadoxon) will ich jetzt erstmal erklären.

Gegeben seien zwei Uhren A und B mit "Ihren" Beobachtern, die gegeneinander ruhen und synchron gehen. Eine Uhr C mit Beobachter bwegt scih von A nach B. Bei der Passage von Uhr A wird die Zeig abgeglichen. Bei der Passage von B hat C wegen der Zeitdilatation einen kleineren Uhrenstand als Uhr B. Wie sieht die Sachlage im Inertialsystem aus, in dem Uhr C ruht. In diesem Inertialsystem geht Uhr wegen der Zeitdilatation langsamer. Auch ist die Strecke zwischen Uhr A und B wegen der Längenkontraktion kürzer als in dem Inertialsystem, in dem beide ruhen. Warum gilt nun, daß Uhr B trotzdem einen höheren Stand als Uhr C hat? Der Grund liegt in der Relativität der Gleichzeitigkeit. Die Uhren A und B gehen in diesem Inertialsystem nicht synchron, sondern die Uhr B geht gegenüber der Uhr A vor. Daher kommt auch in diesem Inertialsystem das Ergebnis zustande, daß Uhr B einen höheren Uhrenstand als Uhr C hat.

Gibt es Einwände?

Gruss
Rudi Knoth
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Re: Es findet sich kein Paradoxon im Zwillingsparadoxon.

Beitragvon Lagrange » Do 25. Apr 2019, 13:57

Rudi Knoth hat geschrieben:
Gibt es Einwände?

Gruss
Rudi Knoth

Natürlich. Alle Uhren müssen getrennt betrachtet werden.

Die ZD ist immer relativ und symmetrisch.

Gruß
Lagrange
 
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Re: Es findet sich kein Paradoxon im Zwillingsparadoxon.

Beitragvon McMurdo » Do 25. Apr 2019, 13:58

Zasada hat geschrieben:Gerecht, dass du wahllos die Gedanken versiffen kannst. Bravo Troll.
Gaßner, Du bist nett. Deine Mühe umsonst.

Eine Erklärung nennst du also "Gedanken versiffen". Dann frag halt nicht wenn du mit Antworten nicht leben kannst.
McMurdo
 

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