fallili hat geschrieben:Die Aussage "Die Uhren zeigen dass die beiden Signale nicht gleichzeitig bei Schaffners Zugspiegeln ankommen, somit ist das Postulat der Lichtinvarianz im Eimer." versteh ich nicht.
Reden wir immer noch von einem Bahndamm bei dem gleichzeitig vorne und hinten der Blitz einschlägt? und reden wir immer noch von einem bewegten Zug?
Wir reden immer noch von einem bewegtem Zug und unbewegtem Bahnhof.
Wir reden aber nicht von zwei Blitzen die hinten und vorne gleichzeitig einschlagen, denn da würden synchron gehend Uhren keinen Unterschied aufzeichnen.
Inzwischen geht es um Haralds Raum_Zeit_Diagramm, dasda hier:
viewtopic.php?f=6&t=566#p57501Dazu hast du das hier geschrieben:
Harald, nach meiner Meinung ist es definitiv der Fehler, dass Du für A und B ein rechtwinkliges Koordinatensystem verwendest.
Ich war jahrelang auch der Meinung, dass "irgendwie" zwei Lichtsphären vorhanden sein müssten, so dass der bewegte und der ruhende Beobachter dann immer nur "SEINE" Lichtsphäre mit "SEINEM" Mittelpunkt der Lichtsphäre sehen muss.
Das führt aber zum Problem, dass dieses Beispiel ja für unendlich viele unterschiedlich bewegte Beobachter gelten muss und damit unendlich viele "getrennte" Lichtsphären existieren müssten.
Nach nun wochenlanger Diskussion, haben mich "die Relativisten" aber restlos davon überzeugt, dass diese meine Vorstellung grundsätzlich falsch ist.
Bzw. das sie "irgendwie" falsch ist, hab ich schon geahnt - konnte aber nicht wirklich verstehen WAS daran falsch ist.
Für einen bewegten Beobachter gelten andere "schiefwinklige" Koordinaten. Zusatz: WENN man eingesteht, das c in allen Systemen konstant ist.
Und um diese "schiefwinkligen" Koordinaten kommt man einfach nicht herum.
In der Darstellung deines oberen Bildes ist c für den bewegten Beobachter kleiner - anders ist Dein Bild nicht interpretierbar.
Da c aber eben NICHT kleiner sein KANN - muss etwas falsch sein.
Man kann das Ganze nicht in ein Bild "zwängen" wo heraussehbar ist, dass sich das Licht für B relativ langsamer als für A bewegt und dann aber dazusagen - "in Wirklichkeit ist" c für A und B gleich.
Das wäre vergleichbar, wenn ich in einem ganz normalen rechtwinkligem Koordinatensystem eine Strecke einzeichne die von x 1, y 1 nach x 3 y 1 reicht und dann im Text darunter schreibe, das die Strecke "in Wirklichkeit" 1,5 cm lang ist.
Und aus einem x t Diagramm MUSS ich anhand der eingezeichneten Punkte Position UND Geschwindigkeit dieser immer richtig erkennen, bzw. berechnen können. Wenn das nicht geht ist am Diagramm etwas falsch und das Diagramm nicht brauchbar.
WENN man eingesteht, das c in allen Systemen konstant ist.fallili hat geschrieben:Da ist nun schon x mal IM RAHMEN DER SRT die Aussage getroffen worden, das der Schaffner die beiden Blitze NICHT als gleichzeitig sehen kann.
Wenn also die SRT aussagt, dass die Signale nicht gleichzeitig gesehen werden und dann auch die Uhren zeigen, dass die Signal nicht gleichzeitig ankommen - dann wird DAS als Widerlegung des Postulates der Lichtinvarianz gesehen ????????????????????????????
Geht's noch?
Geht's noch?
Das frage ich mich allerdings auch.
Wenn du davon ausgehst dass die Lichtinvarianz in der RT gilt dann ist das mit Haralds Anima widerlegt!
Die beiden hier beredeten Varianten:
A:
Blitz schlägt beim Schaffner/Wärter ein, breitet sich am Bahnkörper entlang zu beiden Enden aus, dort stehen synchronisierte Uhren.
Aus Sicht des Wärters breitet sich das Licht RT-konform, also invariant ihm gegenüber, aus denn die beiden Uhren zeigen gleiche Zeit an.Im bewegtem Zug stehen ebenfalls an beiden Enden synchronisierte Uhren.
Diese Uhren werden aber nicht zeitgleich von diesem Signal erreicht, so zeigt es die Anima, sondern unterschiedlich.
Aus Sicht des Schaffners breitet sich das Licht nicht RT-konform, also nicht invariant ihm gegenüber, aus den seine beiden Uhren zeigen unterschiedliche Ankunftszeiten an.B:
Blitze schlagen gleichzeitig an beiden Enden des Bahndamms ein, dort befinden sich just zu diesem Moment die Enden des bewegten Zuges.
Schaffner und Wärter sind mit Kameras ausgerüstet die bei Eintreffen der Signale ein Bild machen.
Aus Sicht des Wärters kommt das Licht RT-konform, also invariant ihm gegenüber, an, er hat ein Photo zur Verfügung das beide Blitze zeigt.Der Schaffner hat zwei Bilder in der Hand, auf jedem ist nur ein Blitz zu sehen.
Aus Sicht des Schaffners kommt das Licht nicht RT-konform, also nicht invariant ihm gegenüber, an.Somit ist das Postulat der Lichtinvarianz gegenüber "Jedermann" bewegt oder nicht, hinfällig.
(denn jeder kannn sich ja in sein IS verkriechen und dann darauf bauen dass die Lichtinvarianz stattfindet).
Sie findet aber nicht statt.
Kurt