Gedankenspiele und Experimente zur Relativitätstheorie

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Gedankenspiele und Experimente zur Relativitätstheorie

Beitragvon Ernst » Do 8. Nov 2012, 16:12

DerDicke hat geschrieben:Zur Erinnerung: Die Frage DesDicken war:
DerDicke hat geschrieben:Wir sind gespannt auf eine tatsächliche "Emissionstheorie" des Lichtes, die Phänomene wie Beugung, Interferenz, stehende Wellen etc. vernünftig erklärt.

Ihre Antwort:
Ernst hat geschrieben:Kunz, Jakob: An Attempt at an Electromagnetic Emission Theory of Light. In: Physical Review. 3, Nr. 6, 1914, S. 464-475. doi:10.1103/PhysRev.3.464.

Eine Sammlung unterschiedlicher teils widersprüchlicher Denkansätze ist keine Theorie.
Und eine Sammlung von Literaturangaben, die Sie vermutlich noch nicht mal alle gelesen haben, ist kein Argument


Bischen Sorgfalt im Lesen und im Denken kann nicht schaden. Auch das Verzichten auf Weglassen essentieller Audssagen kann nicht schaden:

Meine komplette Antwort war:

Wiki hat geschrieben:
Diese Überlegungen wurden gelegentlich auch auf elektromagnetische Wellen übertragen. Emissionstheorien sind nicht notwendigerweise auf das Teilchenbild des Lichts beschränkt[11]:
...
↑ Kunz, Jakob: An Attempt at an Electromagnetic Emission Theory of Light. In: Physical Review. 3, Nr. 6, 1914, S. 464-475. doi:10.1103/PhysRev.3.464.


Jemand , der eine blasse Ahnung hat, erkennt, daß hier eine Emissionstheorie unter Annahme der Welleneigenschaft des Lichtes vermerkt ist (der ich ebenfalls zuneige).
Damit ist die spannende Frage des Dicken beantwortet:
DerDicke hat geschrieben:Wir sind gespannt auf eine tatsächliche "Emissionstheorie" des Lichtes, die Phänomene wie Beugung, Interferenz, stehende Wellen etc. vernünftig erklärt.

Diese Phänomene werden bekanntlich durch die Welleneigenschaft des Lichts erklärt.
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Re: Gedankenspiele und Experimente zur Relativitätstheorie

Beitragvon DerDicke » Do 8. Nov 2012, 17:12

Chief hat geschrieben:nach Fizeau wird das Licht in den Molekülen mitgeführt in Zwischenbereichen nicht.

Was von Fizeau Bestand hat sind die Meßwerte, die eine teilweise Lichtmitführung in guter Übereinstimmung mit dem relativistischen Additionstheorem zeigen.

Ad-hoc Erklärungsversuche über "condensed ether", "mean free path", sowie "sphere or action" haben sich als ebenso kompliziert wie unbrauchbar herausgestellt und sind Makulatur.


Ernst hat geschrieben:Meine komplette Antwort war:

Ihre?
Ernst hat geschrieben:Wiki hat geschrieben:

Also nicht Ihre!

Ernst hat geschrieben:Diese Überlegungen wurden gelegentlich auch auf elektromagnetische Wellen übertragen. Emissionstheorien sind nicht notwendigerweise auf das Teilchenbild des Lichts beschränkt[11]:
...
↑ Kunz, Jakob: An Attempt at an Electromagnetic Emission Theory of Light. In: Physical Review. 3, Nr. 6, 1914, S. 464-475. doi:10.1103/PhysRev.3.464.

Wenn Sie den Kunz tatsächlich gelesen hätten, wäre Ihnen aufgefallen, daß
- er keine konsistente Theorie bringt
- sich von anderen Emissions-"theorien" unterscheidet (z.B. dem 2. Einsteinschen postulat anhängt.)
- die Frage DesDicken keineswegs beantwortet:

DerDicke hat geschrieben:Wir sind gespannt auf eine tatsächliche "Emissionstheorie" des Lichtes, die Phänomene wie Beugung, Interferenz, stehende Wellen etc. vernünftig erklärt.


Ernst hat geschrieben:Diese Phänomene werden bekanntlich durch die Welleneigenschaft des Lichts erklärt.

Genau! Die Gleichung mit einer Lösung, die sich mit c+v fortpflanzt schreiben Sie jetzt hier mal hin.

DerDicke wartet weiter mit Spannung.
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Re: Gedankenspiele und Experimente zur Relativitätstheorie

Beitragvon Ernst » Do 8. Nov 2012, 17:32

DerDicke hat geschrieben:Ihre?
Ernst hat geschrieben:Wiki hat geschrieben:

Also nicht Ihre!

Wenn dir deine Dämlichkeit Spass macht, ....

Wenn Sie den Kunz tatsächlich gelesen hätten, wäre Ihnen aufgefallen,

Wenn du denken könntest, .....

Genau! Die Gleichung mit einer Lösung, die sich mit c+v fortpflanzt schreiben Sie jetzt hier mal hin.

Und weiter denken könntest, dann würdest du eventuell erahnen, daß die Effekte "Beugung, Interferenz, stehende Wellen etc." unabhängig von der LG auftreten.

Ich setz dich wegen Inkompetenz erstmal ins killfile. Du wirst also für mich unsichtbar.

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Re: Gedankenspiele und Experimente zur Relativitätstheorie

Beitragvon Gluon » Do 8. Nov 2012, 21:27

Highway hat geschrieben:
Gluon hat geschrieben:Haha, Licht mit etwa 400 Nanometern Wellenlänge soll sich in Molekülen mit wenigen zehntel Nanometern Durchmesser bewegen. Sehr witzig.


Den Witz verstehe ich nicht. :shock: Kannst du den mal näher erläutern? Würde auch gerne mitlachen.


Einfach mal Zahlen vergleichen. 400 ist sehr viel größer als 0.1. Deshalb kann sich Licht nicht innerhalb eines Moleküls bewegen.

Gruß,
Gluon
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Re: Gedankenspiele und Experimente zur Relativitätstheorie

Beitragvon julian apostata » Sa 10. Nov 2012, 08:50

Mal abgesehen davon, dass er nicht das Impuls und Energieerhaltungsgesetz bei elastischen Stößen versteht

http://www.physikevolution.de/JdLpdf.pdf

Was halt auch wieder typisch für SRT-Kritik ist: Da will er schon am Anfang die LT widerlegt haben und zwar mit Hilfe von mathematischen Ausdrücken wie diesen da:

x’=(x-v*t)/wurzel(1- ²)

Tja, bei einem Leerzeichen, gefolgt von einem Quadrat, da fehlen einem echt die Worte!

Ist wohl klar, dass er von der LT hint und vorn rein gar nix verstanden hat.

Weil auf Seite 33 kommt er wieder mit einem “Eisenbahnparadoxon” daher, ohne sich im geringsten um die LT zu scheren.

Angenommen, in dem Augenblick, indem sich die Beobachter Bv und B0 genau gegenüber
befinden, schlagen zwei Blitze gleichzeitig in die Zugenden A’ und C’ ein, so breiten sich
Lichtkugelwellen von den Zugenden in Richtung der Beobachter aus.

Bei Gültigkeit des zweiten Einsteinschen Postulats kommen die Lichtwellen von den beiden Zugenden
unabhängig von der Lichtquellengeschwindigkeit v gleichzeitig (bei isotroper Lichtausbreitung im
System S) beim Beobachter B0


Und genau der letzte Satz ist völliger Quatsch!

Bild

Dies ist die Sichtweise des Eisenbahnzuges. Dort schlage der Blitz bei x’=-600m x’ bei 600m; t’=0 ein. Nach 2 us treffen sie sich in der Mitte

Am Gleis schlägt er jeweils bei x=-750 m t=-1,5us und x= 750m t=1,5us ein.

Für 750 Meter braucht das Licht 2,5us, dann kommt also der linke Blitz an bei t=1s und der rechte Blitz bei t=4s in der Mitte an.

Jaja, die LT einem “SRT-Kritker” zu erklären, gleicht der Arbeit eines Sissiphos, der ständig einen Stein den Berg hinauf rollen muss, welcher ihm immer wieder entgleitet.

Ich frag mich nur. Womit haben wir die Götter derart verärgert? :?
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Re: Gedankenspiele und Experimente zur Relativitätstheorie

Beitragvon DerDicke » Sa 10. Nov 2012, 11:53

Chief hat geschrieben:Welcher Arbeiten von Fizeau hast Du gelesen? Vermutlich gar keine.

Beispiel:
http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k29901/f357.image
Dort wird die Fresnel Formel bestätigt. Diese ist wiederum eine Näherung an das relativistische Additionstheorem für kleine Geschwindigkeiten.


Chief hat geschrieben:
derDicke hat geschrieben:Ad-hoc Erklärungsversuche über "condensed ether", "mean free path", sowie "sphere or action" haben sich als ebenso kompliziert wie unbrauchbar herausgestellt und sind Makulatur.

Wie kommst Du zu dieser schwachsinnigen Behauptung?
...
:? Weißt Du überhaupt was Materie ist?

Ein molekulares Lichtmitführungsmodell müßte schon quantenmechanisch untersetzt sein. Einen beliebigen Parameter, heiße er "mean-free-path" oder sonstwie, auf die Fresnel Formel hinzubiegen und dann keck zu behaupten, man habe was erklärt, ist zu dünn.



Chief hat geschrieben:Hast Du das von Deinem Bibelforscher?

Bibelforscher? In diesem Forum tummeln sich mehrere User, deren Argumentationsmuster auf dem Ansatz "es steht geschrieben" beruht. Einer davon firmiert als "Chief".



Ernst hat geschrieben:Und weiter denken könntest, dann würdest du eventuell erahnen, daß die Effekte "Beugung, Interferenz, stehende Wellen etc." unabhängig von der LG auftreten.

Die Effekte "Beugung, Interferenz, stehende Wellen etc." werden, wie Sie richtig anmerken, ganz unabhängig von einem konkreten Wert der LG, durch eine PDGl beschrieben werden. Darum, diese mit den Ihrerseits behaupteten Lösung(en) (LG gleichzeitig c,c+-v) hinzuschreiben hatte DerDicke gebeten. Leider kommt da nichts.

Wir sind ja nicht so, DerDicke hilft: schreiben Sie doch mal eine Galilei invariante Wellengleichung hin. Für den Anfang reicht erst mal 1D.




Ernst hat geschrieben:Wenn dir deine Dämlichkeit Spass macht, ....
...
Wenn du denken könntest, .....
...
Ich setz dich wegen Inkompetenz erstmal ins killfile. Du wirst also für mich unsichtbar.

Die üblichen Sprüchlein, wenn die Herrschaften nicht mehr weiterwissen.
DerDicke wird die Beiträge des HerrenErnst auch weiter kritisch kommentieren.
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Re: Gedankenspiele und Experimente zur Relativitätstheorie

Beitragvon absolut » Sa 10. Nov 2012, 14:28

Diese Grafik zeigt etwas Ungeheurliches:
Die Abstände sind zwar gleich lang - gezeichnet jedoch mit unterschiedlichen Meßangaben, so dass 300m = 375 m und 600m = 750m!
:roll:
Aber auf sowas Ähnliches ist ja die SRT aufgebaut - man mißt in verschiedenen Inertialsystemen mit entsprechenden (getürkten) Maßstäbe, um den Gutgläubigen unterschiedliche Meßergebnisse vorzugaukeln, unter der hochgepriesenen, dogmatischen Vorwand der "Konstanz der Lichtgeschwindigkeit"... das nenne ich eher Spitzfindigkeit!
:lol:
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Re: Gedankenspiele und Experimente zur Relativitätstheorie

Beitragvon Gluon » Sa 10. Nov 2012, 15:55

DerDicke hat geschrieben:DerDicke wird die Beiträge des HerrenErnst auch weiter kritisch kommentieren.


Freut mich! Die Kommentare DesDicken sind immer sehr wertvolle Denkanregungen.

Gruß,
Gluon
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Re: Gedankenspiele und Experimente zur Relativitätstheorie

Beitragvon Ernst » Sa 10. Nov 2012, 18:21

Gluon hat geschrieben:
DerDicke hat geschrieben:DerDicke wird die Beiträge des HerrenErnst auch weiter kritisch kommentieren.

Freut mich! Die Kommentare DesDicken sind immer sehr wertvolle Denkanregungen.

Das meinst du ironisch ?! Ich schätze dich eigentlich als seriös.
Es wäre hier vorteilhafter, wenn du den Unsinn dieses Users, den ich wegen seiner Inkompetenz gepaart mit Frechheit bei mir unsichtbar gemacht habe, durch deine zweifelsfreien physikalischen Kenntnisse ersetzen würdest.
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Re: Gedankenspiele und Experimente zur Relativitätstheorie

Beitragvon DerDicke » So 11. Nov 2012, 13:29

Ernst hat geschrieben:Das meinst du ironisch ?! Ich schätze dich eigentlich als seriös.
Es wäre hier vorteilhafter, wenn du den Unsinn dieses Users, den ich wegen seiner Inkompetenz gepaart mit Frechheit bei mir unsichtbar gemacht habe, durch deine zweifelsfreien physikalischen Kenntnisse ersetzen würdest.

Unsichtbarmachen von Beiträgen und Lamento über angebliche Frechheit von Teilnehmern ist schlechter Ersatz für eine Schwingungsgleichung, welche gleichzeitig Lösungen mit Übertragungsgeschwindigkeiten c, c+v, c-v ermöglicht.

HerrErnst zieht es dagegen vor, den geneigten Leser mit Literaturangaben und Prosazitaten nach Bibelforscherart zuzuschütten. Ich verweise da auf seinen Beitrag vom Mi 7. Nov 2012, 14:41. Und wenn man sich dann tatsächlich die Mühe macht eine dieser Quellen (Jacob Kunz) zu ergoogeln, muß man feststellen, daß der Autor schlicht das 2. Einsteinsche Postulat übernimmt. Diese Art zu diskutieren hält DerDicke für wenig hilfreich.


Chief hat geschrieben:
DerDicke hat geschrieben:Beispiel:
http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k29901/f357.image
Dort wird die Fresnel Formel bestätigt. Diese ist wiederum eine Näherung an das relativistische Additionstheorem für kleine Geschwindigkeiten.
Und was genau kann man dort lesen?

Daß dort gute Übereinstimmung mit Fresnel bestätigt wird hat Ihnen DerDicke erklärt.
Daß Sie auch nachschauen können, was GENAU drinsteht hat Ihnen DerDicke den Link mitgegeben.
Was genau wollen Sie noch?



Chief hat geschrieben:Kannst du das irgendwie begründen?

Molekülgrößen, Potentialverhältnisse, Energiezustände von Elektronen, etc. sind via Quantenmechanik, Molekulardynamik etc. bekannt. Wenn Ihre 1886 platt behauptete "sphere of action" vor diesem Hintergrund für ein konkretes Material nicht nachvollziehbar erklärt wird, kann sie keinen Bestand haben.
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