Das Raketenseilparadoxon

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Das Raketenseilparadoxon

Beitragvon julian apostata » Di 11. Sep 2012, 14:15

Highway hat geschrieben:Kondensierte kinetische Energie? :lol:


http://www.drillingsraum.de/room-emc2/emc2.html

E=mc²: Materie als geronnene Energie


Dies ist also ein gängiger Begriff in der SRT.

Wenn jemand diesen zum erstemmal hört und dieser dabei Ausbrüche von Heiterkeit erzeugt, dann zeigt dies im Prinzip:

Dieser Mensch hat keine Ahnung, vom was er kritisiert.

Chief hat geschrieben:PS: Wie viele Teilchen fliegen in einem Beschleuniger aufeinander zu?


Zwei Protonen reichen, damit ein Vielfaches von 2 Protonenmassen raus kommt. Geronnene Energie eben! Klickst du noch mal auf obigen Link.

Diese neu entstandenen Teilchen sind nicht etwa die Splitter der Kollisionsteilchen, sondern sie entstehen tatsächlich aus der Energie, genauer gesagt aus der kinetischen Energie dieser Kollisionsteilchen.


Wenn ihr anderer Meinung seid, was passiert eurer Meinung nach in Cern?

Oh mein Gott, wie oft muss ich mich noch wiederholen?
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Re: Das Raketenseilparadoxon

Beitragvon julian apostata » Mi 12. Sep 2012, 13:26

Chief hat geschrieben:Wo und wann wurde ein Experiment mit nur 2 Protonen durchgeführt? :? Meinst Du dass so etwas möglich ist? :?


Es sind natürlich ganz Protonenrudel unterwegs, nur müssen die halt stundenlang kreisen, bis sich zufällig mal 2 treffen.

Wenn es dann soweit ist, kondensiert kinetische Energie zu neuer Masse, auch wenn Highway das noch so komisch findet.
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Re: Das Raketenseilparadoxon

Beitragvon julian apostata » Do 13. Sep 2012, 14:22

Chief hat geschrieben:Es kreisen beispielsweise 1.000.000.000.000.000.000.000 Protonen und man zählt zum Schluss 1.000.000.000.000.000.000.002 Teilchen, oder wie? :?


Ich versuch mich mal zu informieren, wie viel Protonen in so einem Teichenpaket sind, vorab nur mal Folgendes

http://de.wikipedia.org/wiki/Higgs-Boson

Hierbei wurden Daten aus 2011 von Teilchenkollisionen mit Energien von ungefähr 7 TeV ausgewertet. Gemäß diesen Resultaten liegt die Masse des Higgs, falls es existieren sollte, im Bereich von 116–130 GeV/c2 (ATLAS[22]) bzw. 115–127 GeV/c2 (CMS[23]). Dabei seien eventuell sogar schon Higgs-Teilchen detektiert worden. Bei diesen Detektionen wurde eine Masse von 124 bis 126 GeV/c2 mit einer lokalen Signifikanz von über 3 σ gemessen (zum Vergleich: Proton und Neutron haben je rund 1 GeV/c2).[24] Für die Anerkennung als wissenschaftliche Entdeckung in der Teilchenphysik sind allerdings mindestens 5 σ erforderlich.[25] Im Juli ergab eine weitere Analyse der 2011-Daten durch ATLAS eine lokale Signifikanz von 2,9 σ bei ungefähr 126 GeV/c


Mit anderen Worten ist man inzwischen soweit, dass ein einzelnes Proton “potenielle” 3500 Protonenmassen mitbringt, wozu ca. 0,99999996*c nötig sind.

Natürlich gerinnt nicht die ganze kinetische Energie zu Masse, aber für so ein “besoffenes Boson” (~100 Protonenmassen) reicht es allemal.
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Re: Das Raketenseilparadoxon

Beitragvon julian apostata » Fr 14. Sep 2012, 22:45

Chief hat geschrieben:Es kreisen beispielsweise 1.000.000.000.000.000.000.000 Protonen und man zählt zum Schluss 1.000.000.000.000.000.000.002 Teilchen, oder wie? :?


http://cdsweb.cern.ch/record/1214401/files/CERN-Brochure-2009-003-Ger.pdf

Siehe Seite 39

Jeder Teilchenstrahl besteht aus fast 3000 Teilchenpaketen,
wobei jedes dieser Pakete rund 100 Milliarden Protonen enthalt.
Die Teilchen sind so winzig, dass die Wahrscheinlichkeit fur
einen Zusammenstos sehr gering ist: Wenn diese Teilchenpakete
aufeinander treffen, kollidieren bis zu 20 der etwa 200 Milliarden
Protonen. Dies geschieht etwa 30 Millionen Mal pro Sekunde (siehe
vorhergehende Frage), so dass sich im LHC bis zu 600 Millionen
Teilchenkollisionen pro Sekunde ereignen.
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Re: Das Raketenseilparadoxon

Beitragvon julian apostata » So 23. Sep 2012, 05:49

Chief hat geschrieben:willst Du nichts mehr dazu sagen? :mrgreen:


Chief hat geschrieben:
julian apostata hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:Du betrachtest also ein Kräftegleichgewicht (auf die Satelliten wirkt insgesamt keine Kraft). Aus dem Einsteinschen Äquivalenzprinzip folgt damit, dass keine gravitative Zeitdilatation zu erwarten ist.


Da würde ich mal vorschlagen, du klickst da drauf und kopierst diejenigen Textstellen rüber, die deine Behauptung stützen.

http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84quivalenzprinzip_%28Physik%29#.C3.84quivalenzprinzip_in_der_Allgemeinen_Relativit.C3.A4tstheorie

Suchst Du selber!


Chief hat geschrieben:Sind Gravitation und Trägheit "äquivalent" wie Einstein behauptet?


Nehmen wir an, du hast eine Gehirnerschütterung und kannst dich nicht mehr erinnern, wie du in dein Krankenhauszimmer gelangt bist.

Der Blick nach draußen ist dir verwehrt. Dann kannst du nicht feststellen, ob du dich auf der Erde befindest, oder ob dich Ausserirdische entführt haben und das Ufo mit 9,81m/s² beschleunigt.
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Re: Das Raketenseilparadoxon

Beitragvon Kurt » So 23. Sep 2012, 07:53

julian apostata hat geschrieben:Nehmen wir an, du hast eine Gehirnerschütterung und kannst dich nicht mehr erinnern, wie du in dein Krankenhauszimmer gelangt bist.

Der Blick nach draußen ist dir verwehrt. Dann kannst du nicht feststellen, ob du dich auf der Erde befindest, oder ob dich Ausserirdische entführt haben und das Ufo mit 9,81m/s² beschleunigt.


Doch das kannst du schon!

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Re: Das Raketenseilparadoxon

Beitragvon julian apostata » So 23. Sep 2012, 08:05

Kurt hat geschrieben:
Doch das kannst du schon!

Kurt

Du merkst erst dann was, wenn die Aliens ihr Triebwerk abstellen, um dein verdutztes Gesicht zu filmen, damit sie es dann in der Fernsehsendung “versteckte Kamera” präsentieren können. :lol:
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Re: Das Raketenseilparadoxon

Beitragvon Kurt » So 23. Sep 2012, 08:15

julian apostata hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Doch das kannst du schon!

Kurt

Du merkst erst dann was, wenn die Aliens ihr Triebwerk abstellen, um dein verdutztes Gesicht zu filmen, damit sie es dann in der Fernsehsendung “versteckte Kamera” präsentieren können. :lol:


Nunja, dein verdutztes Gesicht hätte ich gerne gesehen wenn du feststellen musst dass es nicht stimmt was du dir einbildest.
Es gibt mehrere Umstände die es erlauben festzustellen ob sie dich wirklich für eine Entführung ausgewählt haben oder nicht.

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Re: Das Raketenseilparadoxon

Beitragvon julian apostata » So 23. Sep 2012, 08:38

@Kurt

Das ist natürlich wieder mal wahnsinnig originell, zweimal zu behaupten, man könne es feststellen, ohne die geringste Andeutung deinerseits, wie du es ohne Blick nach draußen bewerkstelligen willst.
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Re: Das Raketenseilparadoxon

Beitragvon Kurt » So 23. Sep 2012, 08:46

julian apostata hat geschrieben:@Kurt

Das ist natürlich wieder mal wahnsinnig originell, zweimal zu behaupten, man könne es feststellen, ohne die geringste Andeutung deinerseits, wie du es ohne Blick nach draußen bewerkstelligen willst.


Stell ein Pendel auf den Tisch, merke dir seine Schwingrichtung, dann schaue nach Stunden nach ob diese sich verändert hat.

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