Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Trigemina » Sa 10. Apr 2010, 18:34

scharo hat geschrieben:
Trigemina hat geschrieben:„Was für Schreibfehler? Wo willst du einen solchen finden?“
tau = φ(v)*β*(t-v/V²*x)

Schau doch wo x bei Dir steht! Jetzt ist unten bei V² und dort gehört sie bestimmt nicht.


Nein, es ist oben, oder beherrschst du die elementarsten Rechenregeln nicht? Das Divisionszeichen bezieht sich lediglich auf die darauffolgende Variable. Müsste x unten stehen (was jedoch falsch wäre), hätte ich eine zusätzliche Klammer (t-v/(V²*x)) angeschrieben.

scharo hat geschrieben:„Klar ist diese mathematisch zu bekommen. Steht doch alles im Text.
Wo denn? Wie denn? Was denn? :?
Oder kannst Du nicht rechnen? :lol:


Nach deinem Statement kannst eindeutig du nicht rechnen!

Gruss
Trigemina
 
Beiträge: 954
Registriert: So 11. Jan 2009, 14:30

Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Trigemina » So 11. Apr 2010, 12:36

Chief hat geschrieben:PS: Kannst du endlich mal zeigen wo die Wurzel herkommt?


Aus der Gleichung

tau = φ(v)*β*(t-v/V²*x)

mit x’=x-v*t

führt Einstein die Funktion φ(v)=a/sqrt(1-(v/V)²) ein, die nicht mit der weiter oben in seiner Originalschrift φ(v)=a identisch ist, und erhält durch Ausklammern von β=1/sqrt(1-(v/V)²) die Transformationsgleichungen.

Gruss
Trigemina
 
Beiträge: 954
Registriert: So 11. Jan 2009, 14:30

Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Trigemina » So 11. Apr 2010, 17:09

Chief hat geschrieben:
Trigemina hat geschrieben:Aus der Gleichung

tau = φ(v)*β*(t-v/V²*x)

mit x’=x-v*t

führt Einstein die Funktion φ(v)=a/sqrt(1-(v/V)²) ein, die nicht mit der weiter oben in seiner Originalschrift φ(v)=a identisch ist, und erhält durch Ausklammern von β=1/sqrt(1-(v/V)²) die Transformationsgleichungen.

Gruss


Und wie erhält er a=sqrt(1-(v/V)²? :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Warum ist φ(v) nicht identisch mit φ(v)? :lol: :lol: :lol:


Was erfindest du da wieder? Einstein hat nirgendwo die Gleichung

a=sqrt(1-(v/V)²?

hingeschrieben (ansonsten verlinken). Bevor weitere unhaltbare Kritik an der mathematisch wasserdichten Herleitung der Transformationsgleichungen betrieben wird, sollte wenigstens das mathematische Grundgerüst verstanden werden, sonst artet es bloss in ein nie endendes Frage- und Antwortspiel aus.

Gruss
Trigemina
 
Beiträge: 954
Registriert: So 11. Jan 2009, 14:30

Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Trigemina » So 11. Apr 2010, 18:47

Chief hat geschrieben:@Trigemina

Geht's dir gut?

Du hast doch geschrieben: "...führt Einstein die Funktion φ(v)=a/sqrt(1-(v/V)²) ein...".

Mit φ(v)=1 erhält man daraus a=sqrt(1-(v/V)²).

Was willst du eigentlich mit dem ganzen Theater?


Und wieso setzt du jetzt willkürlich φ(v)=1? Um den Theaterbetrieb aufrecht zu erhalten?

Gruss
Trigemina
 
Beiträge: 954
Registriert: So 11. Jan 2009, 14:30

Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Trigemina » So 11. Apr 2010, 19:25

Aus der Symmetrie φ(v) = φ(-v) folgt φ(v) = 1 und daraus folgt aus
tau = φ(v)*β*(t-v/V²*x)


tau = β*(t-v/V²*x) mit β=1/sqrt(1-(v/V)²)

Was Chief mit a=sqrt(1-(v/V)² bezwecken will ist wohl sein Geheimnis, da in Einsteins Text a eine vorläufig unbekannte Funktion φ(v) ist:

a=∂tau/∂t

Mit anderen Worten ist a keine Variable, sondern eine Funktion!!!

Gruss
Trigemina
 
Beiträge: 954
Registriert: So 11. Jan 2009, 14:30

Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Trigemina » So 11. Apr 2010, 20:17

Highway hat geschrieben:Das ist eine mögliche Lösung. Wieso gilt beispielsweise nicht 153,75 oder 5 oder irgendwas? Wieso ausgerechnet 1?


Aus der Nebenbedingung des gemeinsamen Koordinatenursprungs der beiden Systeme K und k mit

x=y=z=0 und x’=y’=z’=0

ergibt sich zwangsläufig

φ(v) = φ(-v) mit φ(v) = 1

da sonst die beiden Systeme parallel zueinander verschoben wären und daraus auch andere Lösungen als 1 (wie du bereits angedeutet hast) möglich wären.

Chief hat geschrieben:Vergiss es, du hast offensichtlich keine Ahnung von der ganzen Materie.


Vergessen tu ich nichts, ich nehme jedoch zur Kenntnis, dass du von dir selber sprichst und mathematisch nichts gegen Einstein ausrichten kannst.

Gruss
Trigemina
 
Beiträge: 954
Registriert: So 11. Jan 2009, 14:30

Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Trigemina » So 11. Apr 2010, 20:43

Chief hat geschrieben:Was ist denn jetzt, ist φ(v)=1 oder nicht?


Ja, aber daraus
Chief hat geschrieben:Mit φ(v)=1 erhält man daraus a=sqrt(1-(v/V)²)


abzuleiten ist falsch, da a eine Funktion (und keine Variable) von φ(v) ist.

Gruss
Trigemina
 
Beiträge: 954
Registriert: So 11. Jan 2009, 14:30

Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon scharo » Mo 12. Apr 2010, 09:46

Liebe Trigemine,

„Aus der Gleichung
tau = φ(v)*β*(t-v/V²*x)
mit x’=x-v*t
führt Einstein die Funktion φ(v)=a/sqrt(1-(v/V)²) ein, die nicht mit der weiter oben in seiner Originalschrift φ(v)=a identisch ist, und erhält durch Ausklammern von β=1/sqrt(1-(v/V)²) die Transformationsgleichungen.“

Was Du da schreibst ist Unsinn, sonst nichts! :shock:
Erstens, nicht aus dieser Gleichung – hier ist schon ß eingeschmuggelt.
Zweitens, bei ihm ist mehr als klar angegeben, dass a = φ(v) = 1 und sonst nichts.
Drittens, er kann nicht mir nichts dir nichts, eine Funktion „einführen“, die sich aus dem Nichts ergibt, keine Erklärung, keine Begründung, keine Berechnung – nur so aus der Luft. Wofür waren dann die vorangegangenen Berechnungen – er könnte doch gleich schreiben – so, nach Lorentz wird das eingesetzt – den ganzen §§ 3 und 4 wären überflüssig.
Viertens, Du hast nur abgeschrieben, ohne zu überlegen, dass, wenn „führt Einstein die Funktion φ(v)=a/sqrt(1-(v/V)²) ein“, dann sich andere Gleichungen ergeben, nämlich
xi = a*β*(x-v*t)/(1-v²/V²)
tau = a*β*(t-v*x/V²)/(1-v²/V²)
bei β = 1/sqrt(1-(v/V)²)

Von wegen „unhaltbare Kritik an der mathematisch wasserdichten Herleitung der Transformationsgleichungen“

Also, strenge Dich bitte etwas ein und blamiere Dich nicht! Wie Du siehst, haben die anderen Relativisten den Schwanz eingezogen und mischen sich nicht ein – sie wissen schon warum. :lol:

Gruß
Ljudmil
scharo
 
Beiträge: 688
Registriert: So 4. Jan 2009, 09:06
Wohnort: Niederbayern

Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Trigemina » Di 13. Apr 2010, 13:12

Hallo Ljudmil

Erstens zeige mir genau die Stelle, wo ß angeblich eingeschuggelt worden ist.

Zweitens “dass a = φ(v) = 1 und sonst nichts“ ist falsch. Es kann nicht gleichzeitig
φ(v)=a/sqrt(1-(v/V)²)=1
und
a = φ(v) = 1 gelten.

Drittens leitet Einstein keine Funktionen aus dem Nichts ab, sondern generiert sie aus den ursprünglichen PDG’s.

Viertens ist diese Facharbeit nicht für Laien bestimmt, die sich damit schwer tun und ihr Unverständnis vorzugsweise auf Fehler in der Arbeit projizieren.

Gruss
Trigemina
 
Beiträge: 954
Registriert: So 11. Jan 2009, 14:30

Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon scharo » Di 13. Apr 2010, 15:16

Liebe Trigemine,

„Erstens zeige mir genau die Stelle, wo ß angeblich eingeschuggelt worden ist.“

Hast Du den Eröffnungsbeitrag nicht gelesen? Hier ist es:
S. 899 – mitte:
(1) tau = a*[t – v*x´/(V²-v²)]
„wobei a eine vorläufig unbekannte Funktion φ(v) ist ...“

S. 900 – oben:
(2) xi = a*V²*x´/(V²-v²) und dann
„Setzen wir für x´ seinen Wert (x´= x – vt) ein, so erhalten wir:
(3) tau = φ(v)*ß*(t – v*x/V²)
(4) xi = φ(v)*ß*(x – v*t)“
wobei ß = 1/sqrt [1 – (v/V)²]“

Wenn Du aber (1) und entsprechend (2) ausrechnest, bekommst Du nicht (3) und (4)!!!
sondern:
(5) tau = φ(v)*1/[1 – (v/V)²]* (t – v*x/V²)
(6) xi = φ(v)*1/[1 – (v/V)²]*(x – v*t)
oder ß = 1/[1 – (v/V)²]
und wie Du sehen kannst, bei (5) und (6) fehlt die fragliche Quadratwurzel. Das ist die Frage! :?:

„Zweitens “dass a = φ(v) = 1 und sonst nichts“ ist falsch.“

Nichts ist falsch, da so bei Albert steht: „wobei a eine vorläufig unbekannte Funktion φ(v) ist ... und φ eine vorläufig unbekannte Funktion von v ist. ... Es ist also φ(v)* φ(-v) = 1 ..... oder φ(v) = φ(-v). Aus dieser und der vorhin gefundenen Relation folgt, dass
φ(v) = 1 sein muss, so dass ...
tau = ß*(t – v*x/V²)
xi = ß*(x – v*t) “


„Es kann nicht gleichzeitig
φ(v)=a/sqrt(1-(v/V)²)=1
und
a = φ(v) = 1 gelten.“

Natürlich kann so was nicht gelten, weil φ(v)=a/sqrt(1-(v/V)²) von Dir oder von denjenigen, von denen Du abgeschrieben hast, erfunden wurde und ist auch noch grottenfalsch. :lol: Bei Albert ist so eine Funktion nicht zu finden.

„Drittens leitet Einstein keine Funktionen aus dem Nichts ab, sondern generiert sie aus den ursprünglichen PDG’s.“

Doch, s. oben und wenn Du rechnen kannst, wirst Du die Wurzel nicht bekommen können. Und diese Wurzel hat eine entscheidende Bedeutung, und diese Wurzel leitet Albert aus dem Nichts ab.

„Viertens ist diese Facharbeit nicht für Laien bestimmt ...“

Natürlich, weil Laien rechnen und denken können. :lol:

Gruß
Ljudmil
scharo
 
Beiträge: 688
Registriert: So 4. Jan 2009, 09:06
Wohnort: Niederbayern

VorherigeNächste

Zurück zu Relativitätstheorie

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 15 Gäste