@Daniel K.Was soll das immer mit dem "retten"? Halbfertige Beiträge "retten", um mir nachher einen Strick draus zu drehen, oder was?
Kannst nochmal neu "retten". Habe den Beitrag inzwischen mehrfach geändert.

Daniel K. hat geschrieben:
Und man kann man die Differenz auch auf der Uhr M ausrechnen:
Δt = t₀₃ − t₀₁ = 27,00 s − 12,19 s = 14,81 s
Damit ist dann gezeigt, die SRT gilt in beiden Systemen gleich, die jeweils im System bewegten Uhren gehen zum im System ruhenden Beobachter dilatiert. Doch Holle verweigert sich da so anzuerkennen, er weigert sich die erste Reise der Uhr V von der Erde zum Mond aus S' zu beschreiben. Er behauptet, die Reisedauer von 27 s würde in beiden Systemen gelten, auch für den Beobachter in S' wären real 27 s auf den Uhren in S vergangen
Es stimmt nicht, dass ich das nicht anerkenne und das weißt du genau. Es ist die bekannt übliche Art die wechselseitige Zeitdilatation zu zeigen und ich habe dir von Anfang an gesagt, dass mich das beim Erde Mond-Beispiel einfach nicht interessiert, weil ich mit dem Beispiel etwas anderes zeigen will, was man nicht überall findet.
Du bist es, der sich verweigert und den Sachverhalt mit den drei Uhren seit Monaten einfach nicht kapieren will. Und ja: Ich behaupte, dass die
27s Eigenzeit und die
20s Eigenzeit in beiden Systemen
S und
S' gelten, weil es invariante Eigenzeiten sind. Sie gelten in
allen Inertialsystemen:
wikiedia (Hervorhebung von mir) hat geschrieben:Wenn zwei Ereignisse nacheinander am selben Ort in einem Inertialsystem auftreten, dann kann durch direktes Ablesen der Zeigerstellungen einer an diesem Ort ruhenden Uhr C die Eigenzeit Τ₀ (
Zeitspanne zwischen erstem und zweitem Ereignis) ermittelt werden. Die von C angezeigte Eigenzeit ist
invariant, also in allen Inertialsystemen wird zugestimmt, dass C diese Zeitspanne während des Vorgangs anzeigte.
Die Uhr C ist unserem Erde-Mond-Beispiel die Uhr
V(orne) mit
20s Eigenzeit. Dann folgt bei wiki die übliche Erklärung der wechselseitigen Dilatation einzelner Uhren mit Vorlauf etc. und schließlich der deutliche Hinweis, dass diese Invarianz
nicht dem Relativitätsprinzip widerspricht:
wikiedia (Hervorhebung von mir) hat geschrieben:Die Zeitdilatation fällt also –
wie vom Relativitätsprinzip gefordert – in allen Inertialsystemen
symmetrisch aus: Jeder misst, dass die Uhr des jeweils anderen langsamer läuft als seine eigene.
Diese Forderung ist erfüllt, obwohl in beiden Inertialsystemen C gegenüber B beim Zusammentreffen nachgeht und die Eigenzeiten von C als auch B invariant sind.
A und B sind in unserem Erde-Mond-Beispiel die Uhren
E(rde) und
M(ond). Die Invarianz wurde von dir vehement und mit Nachdruck hartnäckig bestritten. Es gäbe keine invarianten oder keine nicht invarianten Werte und das würde dem Relativitätsprinzip widersprechen der SRT und der RdG, aber damit bist du gewaltig auf dem Holzweg. Hättest dich lieber mal selber kundig gemacht, dann wäre dir diese Peinlichkeit erspart geblieben.
Daniel K. hat geschrieben:Es gibt hier zwei Wege die Differenz richtig zu errechnen, Holle will hier nun weiter einfach die Anzeige der Uhr V von der Anzeige der Uhr H abziehen und rechnet fälschlicher Weise:
Δt' = t'₂₇ − t'₀₃ = 47,00 s − 20 s = 27 s
Das ist eben
nicht falsch, weil auch hier die Eigenzeiten
invariant sind. Wiki: "
also in allen Inertialsystemen wird zugestimmt, dass C [hier M bzw. H] diese Zeitspanne während des Vorgangs anzeigte."
Daniel K. hat geschrieben:Frau Holle » Mi 7. Jun 2023, 19:28 hat geschrieben:⇒ Resultat A: Während der Relativbewegung läuft anscheinend die Zeit zwischen zwei Ereignissen (
E₀₀ und
E₀₃) in
S' langsamer als in in
S.
⇒ Resultat B: Während der Relativbewegung läuft anscheinend die Zeit zwischen zwei Ereignissen (
E₀₃ und
E₂₇) in
S langsamer als in in
S'.
So kann man die Symmetrie nachweisen ohne sein Inertialsystem verlassen zu müssen.
Holle beschreibt die erste Reise richtig aus S, dann jedoch
die zweite Reise falsch, denn er erklärt ja selber, man könnte diese Differenzen errechnen ohne sein System verlassen zu müssen, also bleibt man in S.
Auch die zweite Reise B ist wegen der Invarianz der Eigenzeit korrekt beschrieben, und
nicht falsch. Die Eigenzeiten gelten in
allen Inertialsystemen, nicht nur speziell in S oder S'. Man kann einfach die Differenz bilden.
Daniel K. hat geschrieben:Hier schließt sich der Kreis eben zu diesem Thread, Holle glaubt mit dem Zitat von Wikipedia belegen zu können, dass auch im Ruhesystem der Uhr C die beiden Uhren A und B schneller laufen und die Uhr C im eigenen System weniger Zeit gezählt hat, als die beiden darin bewegten Uhren A und B. Recht abstrus die ganze Nummer, und total unnötig.
Es wird definitiv mit dem Zitat von wikipedia belegt und ist weder abstrus noch unnötig. Es ist einfach und glasklar, wenn man die SRT verstanden hat, wie u.a. McMurdo und sanchez. Dieser Nachweis funktioniert ganz ohne konkrete Rechnung, durch einfache logische Überlegung, wie es auch Rudi Knoth
sofort erkannt hat, ganz ohne monatelange Diskussion. Meine Rede von Anfang an: Deine ganze RdG-Rechnerei braucht man dafür
nicht.
In diesem Faden wollte ich den Disput nicht weiterführen sondern beenden. Habe extra deinen Namen im Eingangsbeitrag nicht genannt, sondern hinter dem Profillink versteckt, falls es jemand wirklich wissen will. Aber du lässt ja nicht locker, willst mich weiterhin mit viel Geschrei in langen Zitaten in rot und Fettdruck als yyy hinstellen, der das Relativitätsprinzip nicht versteht und die SRT nicht und die RdG nicht und Geschwindigkeiten nicht usw. usf. Zum Fremdschämen ist das Theater, das du da veranstaltest.
Fass' dich mal an der eigenen Nase und mach' dir klar, was ein Treffpunkt der Objekte im Minkowski-Diagramm eigentlich darstellt: Du kannst beide Zeiten direkt ablesen auf den Zeitachsen der beiden Systeme, wo sich auch zwei gedachte, ideale Uhren befinden, eine von jedem System. Beide Zeiten sind am Treffpunkt für
alle genau so feststellbar gültig, eben invariant. Deshalb muss im Gedankenexperiment ein menschlicher Beobachter nur die Uhren vor Ort an den Treffpunkten ablesen, dann weiß er über beide Eigenzeiten Bescheid. Einfacher geht's nun wirklich nicht.
Daniel K. hat geschrieben:Das bizarre bei Dir ist ja, Du schreibst oft auch mal so die Dinge richtig nur um ihnen dann kurz darauf wieder grundsätzlich zu widersprechen.
Die Scheinbaren Widersprüche ergeben sich nur für dich, weil du meine Aussagen falsch interpretierst. Wenn ich sage, der Zugfahrer kann erkennen, dass er sich bewegt und nicht die Bahnhöfe, dann ist das – wie schon 100 mal erklärt – keine Aussage über eine absolute Bewegung im Universum, sondern nur auf die konkrete Situation bezogen: Er kann erkennen, dass er sich im Ruhesystem der Bahnhöfe bewegt, weil für ihn eben erkennbar weniger invariante Eigenzeit vergangen ist zwischen den Ablesungen der verschiedenen Bahnhofsuhren. Das ist Fakt und sagt nichts drüber aus, ob er vielleicht tatsächlich irgendwie im Universum ruht und sich die Bahnhöfe mit konstantem Abstand an ihm vorbei bewegen. Auch das ist natürlich denkbar mit den gleichen invarianten Eigenzeiten, so wie z.B. im Fall B für den Mond. Der ruht ja zur Erde aber er erkennt trotzdem beim Treffen mit H, dass er sich eben im Ruhesystem der Raketen zwischen V und H bewegt hat zwischen den beiden Ablesungen dieser Uhren. Was denn auch sonst? Die sind ja per Definition in Ruhe zueinander. Wenn er erst eine und dann die andere trifft, dann muss er sich halt bewegen zwischen ihnen. Eine Binsenweisheit... ein bisschen gesunder Menschenverstand reicht aus um das zu durchschauen. Mit lediglich abstrakten Punkten tust du dich da halt schwer und kapierst es einfach nicht^^.