Gravitation

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Gravitation

Beitragvon Kurt Gerhardt » Mo 12. Okt 2009, 23:37

Guten Tag Maser,

webseiten von icabaru hat geschrieben:So mancher Grossmeister der aktuellen Theoretischen Physik wird da seinen Thron wohl räumen müssen. Der Ansehensverlust der seriösen Wissenschaft Physik kann gar nicht beziffert werden. Das ist eine echte Gefahr und der will man aus dem Wege gehen, indem man sich der direkten Auseinandersetzung permanent entzieht bzw. verweigert. Auf Dauer kann diese Strategie aber niemand durchhalten! Und es gibt bei weitem mehr als ein paar einzelne Physiker die das ebenso erkannt haben. Sie bilden zwar noch eine Minderheit, aber eine permanent wachsende, die zudem immer mehr Unterstützung aus der Gesellschaft erhält! Von der Politik ist Unterstützung für solch fortschrittliche Leute nicht zu erwarten. Die weiss zwar genau was sie tut, aber ob das im Interesse der Gesellschaft bzw. des gesellschaftlichen Fortschrittes ist, darf sehr bezweifelt werden.


ihr ernst ist ???????

Ja das ist es! Aber darüber kannst du selbstverständlich anderer Meinung sein. Du musst nicht alles unwidersprochen hinnehmen, oder hat jemand das erwartet?

großmeister kenn ich nur dem schach und wo sie stratgien und gefahren für eine, wie sie es nennen, etablierte physik sehen, sollten schon mal genauer erklären können.

Klar Grossmeister kenne ich auch aus dem Schach, das ist ja auch nur im übertragenen Sinne zu verstehen. Ist das eine so extrem unübliche Ausdrucksweise? Und Strategien gibt es sowohl in der Politik wie in der Forschung und damit eben auch in der Wissenschaftspolitik. Oder hat das Ganze etwa nichts mit Politik zu tun? Das würe aber sehr seltsam.

Grüsse Icabaru
Kurt Gerhardt
 
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Re: Gravitation

Beitragvon Kurt Gerhardt » Di 13. Okt 2009, 00:19

Hallo Highway,

Eine Energiedifferenz muss nicht zwingend vorliegen. Energiedifferenzen bewegen meiner Meinung nach nicht zwingend etwas. Kräfte bewegen etwas.

Kräfte sind immer eine Wirkung von Energie. Welche Energieformen dabei im Spiel sind, ist sekundär. Man kann jede Energeiform in eine andere umwandeln, wobei Kräfte im allegemeinem als mechanische Energie in Nm definiert werden. Wirken zwei Kräfte auf einen gemeinsamen Angriffspunkt, so ergibt sich aus ihren Richtungen und numerischen Grössen irgendeine Resultierende. Ist die resultierende Null, so ist auch die Differenz Null und es ergibt sich eine Kraftwirkung von Null.

Beispiel:
Man nehme einen Zylinder der durch eine verschiebbare Trennwand in zwei Kammern geteilt wird. Auf der linken Seite sei ein ideales Gas eingeschlossen von Volumen "V" bei einem Druck p von 1bar (100000pa). Auf der rechten Seite sei das gleiche ideale Gas eingeschlossen bei einem Volumen von 1/2*V bei einem Druck von 2*p. Die Temperatur sei in beiden Kammern identisch. Die Energie in beiden Kammern ist identisch. Dennoch wird auf der rechten Seite eine größere Kraft auf die Trennwand wirken wie auf der linken Seite. Oder habe ich was nicht richtig bedacht?


Offensichtlich nicht. Da beide ideale Gase die gleiche Temperatur aber unterschiedliche Drücke haben, können nicht die identischen Gasee sein! Druck und Temperatur bedingen sich immer gegenseitig, vorrausgesetzt die beiden physikalischen Eigenschaften der beiden Gase sind identisch (-->Themodynamik). Nur wenn es sich bei beiden um zwei verschiedene Gase handelt, die sich z.B. in der spez. Wärmekapazität und thermischen Ausdehnungskoeffizienten unterscheiden, kann man davon ausgehen das bei gleichen Temperaturen unterschiedlichen Drücke herrschen. Und wenn unter den von dir definierten Bedingungen der Druck in der einen Kammer grösser als in der anderen ist, kan die Energie unmöglich in beiden Kammern gleich sein.

er ein Thema der Entropiedifferenz zu sein.

Mit der Entropie ist die technische Raumänderungsarbeit definiert. Raumänderungsarbeit kann nur erfolgen wenn ein Energiegefälle, also eine Potentialdifferenz existiert. In der Thermodynamik spricht man da von der Exergie. Sie bezeichnet das technisch nutzbare Potential z.B. einer hochgespannten Dampfmenge deren Energieinhalt teilweise mittelsd Turbinen in Drehmoment (mechn. Energie) und die dann in Strom(elektr. Energie) umgewandelt werden. Die Enthalpie ist dabei die Summe aus innerer Energie und Verdrängungsarbeit, die Entropie ist die thermische Zustandsgrösse die von zwei der drei thermischen Zustandsgrössen abhängt --> ds = dQ / T. Die Entropie nimmt nur bei reversiblen Prozessen am Ende des Vorgangs den gleichen Wert wie zu Anfang ein. Bei irreversiblen Prozessen nimmt sie immer zu. Du musst hier jedoch aufpassen das es neben den isobaren, isochoren und isothermen Zustandsänderungen noch die Isentrope (Adabiate) und die Polytrope gibt. Bei der ersten ändern sich zwei der drei Zustandsgrössen und bei der zweiten alle drei gleichzeitig und damit ergibt sich eine nicht lineare bzw. nicht proportionale Entropieänderung.

Gruesse Icabaru
Kurt Gerhardt
 
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Re: Gravitation

Beitragvon Hannes » Di 13. Okt 2009, 13:46

Hallo Bruno !

Deine geradlinige, logische und unkomplizierte Einstellung kann man nur begrüßen !
Mit so einer Einstellung müsste man auch die SRT(oder eine Nachfolgetheorie)
in reale, logische Bahnen bringen können.

Mit bestem Gruß

Hannes
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Re: Gravitation

Beitragvon Kurt Gerhardt » Di 13. Okt 2009, 13:59

Hallo Highway,

Eine Sache des Standpunktes. Energie kann man auch als ein rein mathematisches Konstrukt betrachten. Energie ist als physikalische Grundgröße nicht existent. Energie kann man nur unter Zuhilfenahme von mindesten einer weiteren Größe berechnen. Also kann man sich auch auf den Standpunkt stellen: Energie wir erst dann erkennbar, wenn mindesten zwei Größen bekannt sind und diese miteinander verrechnet werden. Also so etwas wie das Henne/Ei Problem. Einen Druck beispielsweise kann man aber ohne Kenntnis über die innewohnende Energie messen. Ein Volumen auch. Erst aus der Verrechnung ergibt sich die Energie und das auch noch nicht einmal vollständig, weil die Multiplikation von p*V nichts über den Energieanteil der Wärme aussagt.


Das ist in Ordnung. Aber eben deshalb diskutieren wir ja über die verschiedenen Standpunkte und vielleicht kommen wir am Ende auch irgendwann zu einem gemeinsamen Standpunkt.

Das wird nirgendwo durch die Thermodramatik äh... Thermodynamik gefordert. Das hängt einzig und allein davon ab, wie die Vorgeschichte war und mit welchen Geschwindigkeiten der Vorgang abläuft. Man kann diesen von mir beschriebenen Ausgangszustand ohne größeren Aufwand, abgesehen vom idealen Gas, herstellen. Dazu reicht eine ausreichend thermisch angekoppelte Fahrrad-Luftpumpe. Wenn man lange genug wartet, dann wird die Temperatur in beiden Kammern identisch sein. Dann werden sich in beiden Kammern gleiche Gase befinden. Dann werden sich unterschiedliche Volumen, bei unterschiedlichem Druck ergeben, die, wenn man es geschickt anstellt, exakt der von mir beschriebenen Ausgangssituation entsprechen. Somit ist deine Aussage nicht allgemeingültig und meines Erachtens nicht haltbar.


Einverstanden! Wie du sicher gelesen hast, oder im weiterem lesen kannst, behaupte auch ich, dass das Primat bei der Geschwindigkeit liegt. Aber man kann alle Prozesse meiner Ansicht nach nicht allein thermodynamisch betrachten, sondern muss alle physikalischen Aspekte im Zusammenhang sehen. Von der Temperatur des Gases sind die Geschwindigkeiten mit der sich die Gasmoleküle im Gass selbst bewegen direkt abhängig. Je höher die Temperatur umso schneller bewegen sich die Gasmoleküle und die Wärme fliesst immer vom höherem zum niedrigerem Temperaturniveau. Da hast du mit 2. Hauptsatz absolut recht und ich habe nicht die Absicht die Thermodynamik als solche in Frage zustellen, sondern halte sie im Gegenteil für sehr richtig! Sie ist auch eine meiner wichtigsten Argumentationsgrundlagen.

Entropie sagt etwas über die Wertigkeit der Energie aus. Entropie ist immer proportional zum Quotien Energie dividiert durch treibende Kraft oder auch Spannung. Das bedeutet: Das ein und die selbe Energieform, wenn diese unter unterschiedlicher "Spannung" stehen, die mit der kleineren Entropie die höherwertige ist. Es ist schliesslich ein Unterschied, ob bei gleichem Druck, gleichem Volumen, gleiches Gas vorausgesetzt, eine andere Temperatur herscht. Das Gas mit der höheren Temperatur, also mit der niedrigeren Entropie, besitzt den höherwertigen energetischen Zustand. Die Temperatur wirkt dann im übertragenen Sinne als die treibende Kraft oder auch Spannung. Jede Verminderung der Temperatur kommt somit einer Entwertung der Energie gleich.


Hier kann ich dir nicht ganz folgen. Wieso hat ein Gas mit der höheren Temperatur eine niedrigere Entropie? Da sich Druck und Temperatur gegenseitig bestimmen, bedingt das bei höherer Temperatur und identischen Gasen auch einen höheren Druck. Bei also höheren Druck kann auch eine thermische Raumänderungsarbeit noch möglich sein. Bei entsprechend niedrigeren Druck und damit niedrigerer Temperatur kann das gas auch noch ein gewisses Druck- bzw. Temperaturniveau haben, aber seine technisch nutzbare Raumänderungsarbeit (Exergie!) kann durchaus Null betragen. Das kommt auf die physikalischen Eigenschaften des Gases und seine augenblicklichen Zustandsgrössen an.

Beispiel: siehe oben! Die Entropie in der rechten Kammer, gleiche Temperaturen angenommen (ich hoffe wir sind uns eingig, dass dieser Zustand herstellbar ist), ist mit Sicherheit kleiner und somit höherwertiger als die Entropie in der linken Kammer. Die Entropie kann man als ein Mass der Entwertung von Energie auffassen. Darum ist der zweite Hauptsatz der Thermodynamik für mich der wichtigere. Der zeigt nämlich unmissverständlich auf, in welche Richtung die Reise geht. Freiwillig immer in Richtung von Entropie-Erhöhung oder Energieentwertung. Soll das umgekehrt erfolgen, so ist das immer mit Energieaufwand verbunden die aufgewendet werden muss um den Zustand herzustellen. Entropie-Erhöhung funktioniert in der Regel auch alleine.


1. Ob ein Zustand bei gleichen Eigenschaften der idealen Gase in beiden Kammern und gleichen Druck aber unterschiedlichen Temperaturen herstellbar ist, wage ich zu bezweifeln. Zumindest kann ich es mir nach den Gesetzen der Thermodynamik nicht vorstellen.
2. Ich bin der Meinung, dass man Energie als solche überhaupt auf- oder entwerten kann. Man kann Energie nur von einen niedrigen auf ein höheres Energieniveau bringen (transformieren?). Themodynamisch betrachtet also die Entalphie erhöhen. Damit verbindet sich nicht der Wert der Energie als solcher sondern der konkrete Energieinhalt einer definierten Materiemenge, hier des Gases.
3. Wenn du Energie als solcher eine Wert zuordnest, kann das in Bezug auf thermische Energie in dem Sinne akzeptiert werden, das Wärme als solche die energetisch betrachtet minderwertigste Energieform ist. Das hängt mit den technischen Umwandlungsmöglichkeiten in andere Energieformen und den Aufwand dazu zusammen. In diesem Sinne kann man sagen das Wäreme die minderwertigste Energieform ist.
4. Mit der Richtung des Energieflusses hast du sicherlich recht, sie ist auch mit dem 2.Hauptsatz klar definiert und zweifellos richtig. Nur mit der Entropieerhöhung bin ich anderer Ansicht. Ich meine das es gerade umgekehrt ist. Die Entropieerhöhung kann nur mit der Zuführung von Energie erfolgen und die Entropieverringerung ist das Gegenteil, nämlich die in mechanische Energie umgeformte Raumänderungsarbeit.

Fazit:
Mit der Energie und deren Spannung (beispielsweise Kräfte, Drücke, Temperaturen oder elektrische Spannungen) alleine ist ein physikalisches System nicht zu beschreiben. Es kommt immer auch auf die Entropie und auf die Vorgeschichte und somit auf die Zeit an. Wir bemerken es zwar nicht sofort, weil sich die Zeit in vielen Fällen einfach herauskürzt oder vernachlässigt werden kann. Aber wie in dem oben angeführten Beispiel führt das nur zu Teilbetrachtungen eines Systems. Die Vorgeschichte wurde (bewust) ausgeblendet, aber irgendwie muss der Unterschied ja schliesslich hergestellt worden sein. Und das dürfte auch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nur mit Energieaufwand möglich gewesen sein, weil die Entropie veringert wurde.


Richtig! Mit Energie allein kann man keinen physikalisches Prozess beschreiben, aber ohne Energie eben auch nicht!!
Nun geht es hier aber um die Beschreibung bzw. Darstellung von Gravitation und die hat etwas mit kinetischer Energie zu tun und dabei spielt eben auch die Zeit eine entscheidende Rolle. Denn die Gravitation als solche ist ja nicht das Resultat einer eines Einzelprozesses, sondern das eines Systems vonb gleichzeitig ablaufenden Prozessen, hier Bewegungen. Nur sind die Bewegungen hier eben keine von Gasmolekülen sondern von Planeten. Und hier gelten alle Erhaltungsätze, vor allem der Energiesatz(!), definitiv und ohne jede Einschränkung!!!

Grüsse Icabaru
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Re: Gravitation

Beitragvon Kurt Gerhardt » Di 13. Okt 2009, 14:25

Guten Tag Bruno,

Ich dachte es ist sinnlos sich mit solchen Unsinn auseinanderzusetzen?? Hast du das nicht schon in deinem letzten Beitrag kundgetan?

Holzmann/Meyer/Schumpich hat geschrieben:In den Beispielen und Aufgaben der vorhergehenden Abschnitte wurde die Erde als absolutes Bezugssystem betrachtet. An Hand von Gl. (222.2) können wir nun prüfen, wieweit diese Annahme berechtigt war. Infolge der Erdrehung (....) erfährt jeder Punkt auf der Erdoberfläche die Führungsbeschleunigung m aF = 0,344x10exp-2 m g

Wenn sich ein Punkt auf einem Breitenkreis bewegt, dann beträgt bei einer Relativgeschwindigkeit von vrel = 1000 m/s die Coriolisbeschleunigung m aCor = 1,486x10exp-2 m g.

Holzmann/Meyer/Schumpich hat geschrieben:
Ausgezeichnet und absolut richtig!!!

Holzmann/Meyer/Schumpich hat geschrieben:Selbst bei dieser hohen Geschwindigkeit betragen die beiden Zusatzkräfte zusammen weniger als 2% der Gewichtskraft FG. Für vrel =100 m/s ist das Verhältnis kleiner als 0,5%, so daß die Erde im allgemeinen als absolutes Bezugssystem (Inertialsysstem) angesehen werden kann.


Ebenfalls absolut richtig und ich würde dem in keinster Weise widersprechen. Die Erde kann als absolutes Bezugssystem angesehen werden aber es steht nicht da, dass man sie als das absolute Bezugssystem ansehen muss!!!! Das würde natürlich dem Prinzip der allgemeinen Kovarinz widersprechen. Und das die auf real einen Körper wirksamen Kräfte eben nicht null sind und nicht sein können, steht ja eindeutig in deinem Zitat! Kannst du nicht richtig lesen? Oder kannst du das nicht richtig verstehen? Das Statische Gleichgewicht der technischen Mechanik bezieht sich auf die Erdoberfläche die dort mit v = 0 gesetzt ist und ist unter dieser Bedingung richtig! Aber die Erdoberfläche bewegt sich mit v um die Erdachse und damit sind die von dir zitierten Aussagen (s.o.) ganz zweifellos korrekt!! Deshalb ist die erweiterte Definition des statischen Gleichgewichtes ebenso korrekt weil sie unter Bezug auf eben die Erdoberflaeche mit einer gesetzten Geschwindigkeit von v = 0 gilt! Auf die freie Achse eines Kreisels, z.B. die Erdachse bezogen gilt sie eben nicht! Und weil es auch ein dynamisches Gleichgewicht bei rotatorischen Bewegungen gibt, ist das eben die dritte Gleichgewichtsbedingung von der du keine Ahnung hast und auch nicht definieren kannst!
Die Gleichgewichtsbedingung der Dynamik definiert sich aus dem mathemmatisch eindeutig nachweisbaren Gleichgewicht von Schwerebeschleunigung und gleichzeitig wirksamer Zentrifugalbeschleunigung die beide entgegengesetzt gerichtet sind. Ergibt ihre Vektorielle Addition Null bzw. ihre Division den Qoutienten 1 besteht dynamisches Gleichgewicht an einem rotierenden Körper. Das heisst seine Schwerbeschleunigung und sein gleichzeitig wirksame Zentrifugalbeschleunigung sind beide gleich gross und mathematisch auf der Grundlage der Kreiselgesetze darstellbar. Und exakt dazu bist du ein wenig zu kurz geraten!!

Wenn man die Technische Mechanik widerlegen will, dann sollte man wenigsten die Grundlagen verstanden haben.


Na dann fang mal langsam damit an! Die Aussagen in deinen Lehrbuechern sind nicht alles, versuch mal diese richtigen(!!) Aussagen weiterzudenken. Reicht es dazu??

Ein guter Rat: Nehme deine blödsinnige Homepage vom Netz!


Im Gegenteil ich bin ganz froh das sie dasteht!

Freundliche Gruesse
Icabaru
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Re: Gravitation

Beitragvon Kurt Gerhardt » Di 13. Okt 2009, 21:28

Hallo Highway,

Das mit der Gravitation ist nun wieder dein Ding und darum geht es dir ja auch hauptsächlich. Also beenden wir den Ausflug in die Thermodynamik einfach und behalten im Hinterkopf: Je höher die Kräfte desto wertiger die Energie und umso kleiner die Entropie. ;-)

Einvertanden! Das fett unterstrichene ist unser gemeinsamer Nenner. Vielleicht muss ich mich wegen der Entropie eines besseren belehren lassen aber ich habe gelernt: Unter Entropie versteht man eine extensive Zustandsgrösse in der Themodynamik mit der Einheit Joule/Kelvin (J/K). Das heisst es handelt sich um den spezifischen Wärmeenergieinhalt bezogen auf eine absolute Temperaturgrösse und hier eben ein Kelvin. Das Gas kann aber theoretisch Temperaturen von Null bis X Kelvin haben. Und die Entropie bezieht sich auf den spezifischen Wärmeinhalt von X/Joule pro Kelvin, während sich die Emtahlpie auf den absoluten Wärmeenergieinhalt bei einer Temperatur von XKelvin bezieht. Bei z.B. 373K (100°C) hat das Gas entsprechend sein spezifischen Wärmekapazität eine Entropie von XJoule/K und der gesamte Wärmeinhalt also die Entalpie beträgt XJoule bei 373°K. Die Entalpieänderung die auf die absolute Temperatur bezogene Änderung der Wärmeenergie nach Clausius delta s = delta Q / T. Dabei sind s = J/K; Q = Joule und T = Kelvin. Falls ich das falsch verstanden habe muss ich erst nochmal meine Thermodynamikbücher wälzen. Deine Analogie zur Elektrotechnik ist damit keineswegs falsch oder zu bezweifeln und ich will auch nichts anders behaupten.

Gruesse Icabaru
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Re: Gravitation

Beitragvon Kurt Gerhardt » Di 13. Okt 2009, 22:24

Hallo Bruno,

Bewegt sich ein Körper gleichförmig auf einer idealen Kreisbahn um einen Zentralkörper, dann wirkt die Gravitationskraft des Drehzentrums als Zentripetalkraft zum Schwerpunkt bzw. Drehzentrum hin und hält den Körper auf seiner Umlaufbahn.
Also Gravitationskraft und Zentripetalkraft sind in diesem Fall ein und dasselbe, eine Zentrifugalkraft tritt grundsätzlich nur in Kinderbüchern auf.


Ich freue mich sehr, dass wir uns doch langsam etwas näher kommen, denn auch ich gehe davon aus das Zentripetalkraft und Gravitationskraft grundsätzlich dasselbe sind. Nur das die Zentrifugalkraft angeblich nicht existent sein soll ist eben der strittige Punkt. Das Zentrifugalkraft nur in Kinderbuechern vorkommt halte ich allerdings für einen Witz von von dir!! Sie ist im Gegenteil in allen mir bekannten Lehrbüchern real existent und auch zusammen mit der Zentripetalkraft definiert. Zitat des Lehrsatzes:

"Bei der Rotation einer Masse wirken zwei radiale Kräfte, die gleich gross aber entgegengesetzt gerichtet sind."

Nachzulesen im Lehrbuch der Technischen Physik, Abschnitt: Technische Mechanik, Kap. A23.1, Seite 80!
Autor: Horst Herr, Dipl. -Ing., Fachoberlehrer, 2. Auflage 2002, ISBN Nr. 3-8085-5232-8

Wenn du der Meinung bist, dass der Verlag Europa-Lehrmittel und die Kultusministerien der Länder Kinderbücher als Lehrmittel an Technikerfachschulen und Unis vertreiben, so wende dich bitte an diese Stellen. Wenn mir die bestätigen, dass diese lehrbücher eigentlich Märchenbücher sind, so will ich mich gern von dir eines besseren belehren lassen!

Die Erde läuft aber nicht nur um die Sonne, sie rotiert auch um ihre eigene Achse. Dadurch wirkt auf einen Körper auf der Erdoberfläche nicht nur die Zentripetal- bzw. die Gravitationskraft der Sonne, sondern auch noch die Zentripetalkraft der Erdrotation und die Gravitationskraft der Erde.


Eben, eben!!! Ich habe nie etwas anderes behauptet! Wir kommen uns ja doch näher. Es wirken also zwei Gravitationskräfte (??) auf die Erde? Ich dachte immer es gibt nur eine Gravitation und jetzt auf einmal zwei? :lol: :lol: :lol:
Dann haben wir also zusätzlich ebensoviele Gravitationen wie es Planeten gibt, also noch ein paar 100Milliarden mehr??? :roll: :roll:
Hast du noch mehr solche Witze auf Lager?
Wenn das so ist wie du sagst, dann sei doch bitte sogut und rechne für den Körper auf der Erde doch mal die zwei wirksamen Zentripetalkräfte mit dem Newtonschen Gravitationsgesetz vor. Das kann ich nicht, aber ich ziehe meinen Hut und verbeuge mich vor dir wenn du das kannst!

Hier haben aber Zentripetalkraft der Erde und Gravitationskraft der Erde überhaupt nichts mehr miteinander zu tun.


Wieso haben sie nicht miteinander zu tun wenn sie doch beide gemeinsam und gleichzeitig auf einen Körper wirken??? :? :?

Bewegt sich ein Satellit auf einer irdischen Umlaufbahn, dann sind wiederum Zentripetalkraft und Gravitationskraft der Erde ein und dasselbe.


Selbstverständlich ist das so! Und wenn allein nur diese Kraft auf den Körper wirkt macht es plumps und er fällt ganz schnell wieder runter! :lol: :lol: :lol:

Also nochmal: Damit ein Körper geradeaus fliegt, ist keine Kraft erforderlich, damit er rotiert, ist nur eine Kraft zum Drehzentrum hin nötig. Trägheitskräfte treten in keinem Fall auf.


1. Damit ein Körper geradeaus fliegt ist eine Kraft zu seiner Beschleunigung also ein Beschleunigungsimpuls erforderlich, weil er sonst gar nicht fliegt! :lol:
2. Damit er rotiert braucht er zuerst einen Drehimpuls, sonst rotiert er nämlich nicht! :lol:
3. Wenn nur eine Kraft zum Drehzentrum hin wirkt, bleibt der Körper nicht auf seiner Umlaufbahn, sondern wird auf Grund eben dieser Kraft zum Drehzentrum hin beschleunigt und somit würden die Erde und alle Planeten in die Sonne stürzen! Leider sind und bleiben sie da wo sie sind und deshalb gibt es mindestens eine weitere Kraft, die Zentrifugalkraft(!), die das Gleichgewicht zwischen Zentripetalkraft zum Drehzentrum hin und und davon weg bewirkt. Nur deshalb bleibt nämlich die Erde cda wo sie auch hingehört. Nur hast du davon als Dozent mit IQ über 115 offensichtlich keine Ahnung.
4. Dieses Gleichgewicht jedoch bezieht sich ausschliesslich auf die Wechselwirkung des Gravitationsfeldes der Sonne mit dem der Erde in Höhe ihrer Umlaufbahn. Nur steht der wohl unbestreitbare Fakt im Raum das sich die Erde wie andere Planeten auch gleichzeitig um ihre eigene Achse drehen. Oder willst du etwa behaupten, dass dies auch so in Kinderbüchern steht?
Falls nicht dann erklär uns unbedarften Popphysikern doch mal warum sich die Erde und andere Planeten überhaupt drehen! Gibts es da kleine grüne Männchen die schieben? Oder sitzt da irgendwo ein Engelein und singt: Du musst nur den Nippel durch die Lasche ziehn und an der kleinen Kurbel den Planeten drehn???? :lol: :lol: :lol:
5. Trägheitskräfte treten nur dann nicht auf wenn keine Beschleunigung auf eine Körper wirkt. Sobald ein Körper beschleunigt wird treten auch Trägheitskräfte auf. Hast du deine eigenen Postings schon vergessen? Dann gehe doch mal ein oder zwei Seiten zurück!
Und wie hängt das Ganze nun mit den Gravitationsgesetz zusammen? Nach Newton und der aktuellen TP ist die Reichweite der Gravitation unbegrenzt, dass heisst sie wirkt unendlich weit!?? Wenn das so ist, dann kann es im gesamten Universum keinen Körper geben auf den keine Beschleunigung und damit keine Kraft wirkt. Wenn Gravitation eine unendliche Reichweite hat dann überlagern sich alle Gravitationsfelder mit allen und auf jeden beliebigen Körper, egal wie schnell und wo er sich auch bewegt, wirkt die gravitative Beschleunigung und damit eine Trägheitskraft. Merkst du eigentlich noch, wie du dich immer mehr in logischen Fallen verfängst?

Hast Du noch nie was vom Trägeitsgesetz gehört?


Doch habe ich, sogar schon damals in der Schule und in den Lehrbüchern die du als Kinderbücher zu bezeichnen pflegst steht dazu auch etwas. Ich kann dir dazu sogar noch viel mehr empfehlen! Z.B. das Buch "Die Einheit der Physik" von Prof. C.F. von Weizäcker und empfehle dir ganz besonders das Kapitel zum Trägheitsgesetz!!! Ich bin nämlich der Meinung, das Professor Weizäcker ein aussergewöhlich intelligenter Mensch ist und nicht nur mindestens einen IQ von 115 sondern garantiert einen weit darüber hat!!! :mrgreen:

Freundliche Grüsse
Icabaru
Zuletzt geändert von Kurt Gerhardt am Mi 14. Okt 2009, 16:07, insgesamt 1-mal geändert.
Kurt Gerhardt
 
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Re: Gravitation

Beitragvon Mordred » Mi 14. Okt 2009, 14:53

Was ist Gravitation ?

Kann ich den Ausdruck „Gravitation“ schon verwenden wenn ich auf der Straße eine süsse Frau sehe, die mich quasi anzieht ?
Wenn ich also Gravitation verallgemeinere, so ist es kein Wunder wenn ich verschwommene Werte und Ansichten bezüglich der verschiedenen Aussagen zur Gravitation bekomme.
Sage ich zu allem was „anzieht“ egal warum Gravitation, ..so ist das zwar richtig, wenn man das Wort „Gravitation“ einzig als anziehende Kraft nutzt/sieht.
Aber wenn man es etwas differenzierter sieht, stimmt das halt nicht immer.
Denn!
Zentripetalkraft und Gravitationskraft sind verschiedene Schuhe.
Gravitationskraft hat in jeder Materie bestand.
Zentripedalkraft braucht einen "Auslöser" eine von außen wirkende Kraft die eine Rotation auslöst.

Nun mal zu "Gravitation" wie ich sie verstehe.

Gravitation ist die älteste Kraft. Sie ist die einzige Kraft die schon vor der Entstehung unseres Universums gewirkt hat, und noch lange nach uns und dem Leben, im Universum wirken wird. Gravitation ist Bewegungsunabhängig !
Zunächst muss man verstehen, dass Energie, Materie und Gravitation, in unserem jetzigen Universum, eine Einheit bilden.
Habe ich also Materie, so ist diese gravitativ und energetisch zugleich.
Und das gilt bis zum allerkleinsten Materie-Teilchen. Einzige Ausnahme ist ein schwarzer Stern (schwarzes Loch für alle anderen)
Seine Energie der Masse wurde durch den immens hohen gravitativen Druck zu kalter Materie "gepresst"
Kalte Materie ist ein Zustand von Materie, der durch die hohe Verdichtung Dieser, keine energetischen Reaktionen mehr zu lässt.
Wenn sich nun zwei Teilchen „warmer“ (also normaler) Materie berühren, so teilen sie sich fortan ein gemeinsames gravitatives Feld.
Je mehr an Materie hinzu kommt, desto größer wird auch das gravitative Feld.
Und je dichter die Materie, z.B. Platin, (Was an der so genannten „harmonischen Gravitation liegt), desto stärker auch das gravitative Feld.
Lege ich zwei Eisenwürfel neben einander, .so teilen sie sich fortan ein gemeinsames gravitatives Feld.
Trenne ich sie, ..hat wieder jeder nur das seine.
Natürlich ist das Feld nun schwächer, aber für einen Würfel (wie für das einzelne Atom) dennoch ausreichend.
Das einzelne Atom im inneren des Würfels ist somit, auch nicht mehr gravitativ.
Es wäre mit anderen Worten kein Platz für das Gravitationsfeld.
Hätte jedes Atom im inneren des Würfels sein eigenes gravitatives Feld, so gäbe es den Würfel nicht. Es käme zu keiner molekularen Verbindung. Er würde einfach nicht zusammenhalten.
Trenne ich nun ein Atom aus dem Würfel, so nimmt dieses Atom seine gravitative Eigenschaft mit.
Das verbleibende Feld des Würfels wäre um genau diese Größe schwächer.
Die gravitative Kraft des Feldes richtet sich zwar immer nach innen, (man könnte auch von einer verdichtenden Kraft reden) umgibt aber als äußeres Feld alles Materielle.
Die Masse/Materie der Erde teilt sich somit ein gemeinsames Gravitationsfeld, entstanden auch aus der Gravitation des kleinsten Materieteilchens, aus der unsere Erde besteht.


Gruß
Mordred
 
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Re: Gravitation

Beitragvon Kurt Gerhardt » Mi 14. Okt 2009, 17:32

Hallo Mordred,

Kann ich den Ausdruck „Gravitation“ schon verwenden wenn ich auf der Straße eine süsse Frau sehe, die mich quasi anzieht ?
Wenn ich also Gravitation verallgemeinere, so ist es kein Wunder wenn ich verschwommene Werte und Ansichten bezüglich der verschiedenen Aussagen zur Gravitation bekomme.


Okey und was konkret daran ist z.B. eine verschwommene Aussage? Sind konkrete Gleichungen mit konkreten Zahlen die man nachrechen kann auch verschwommene Aussagen?? Und wenn man dies schon mit einer „anziehenden“ Frau auf der Strasse vergleicht so muss ich einmal „unanständig“ behaupten, dass ich Situationen kenne wo ich eine schöne Frau auch ausziehen kann und vermute da bin ich nicht der einzige. Ist das dann das Gegenteil von Gravitation???

Sage ich zu allem was „anzieht“ egal warum Gravitation, ..so ist das zwar richtig, wenn man das Wort „Gravitation“ einzig als anziehende Kraft nutzt/sieht.
Aber wenn man es etwas differenzierter sieht, stimmt das halt nicht immer.


Und worin konkret besteht die Differenzierung?

Denn!
Zentripetalkraft und Gravitationskraft sind verschiedene Schuhe.
Gravitationskraft hat in jeder Materie bestand.


Folglich ist sie, wie du das betrachtetst, eine inhärente Eigenschaft der Materie. Und wo bitte existiert Materie die sich nicht bewegt?

Zentripedalkraft braucht einen "Auslöser" eine von außen wirkende Kraft die eine Rotation auslöst.


Und welche Kraft ist das?

Nun mal zu "Gravitation" wie ich sie verstehe.
Gravitation ist die älteste Kraft. Sie ist die einzige Kraft die schon vor der Entstehung unseres Universums gewirkt hat, und noch lange nach uns und dem Leben, im Universum wirken wird.


Eben so sehe ich das auch!

Gravitation ist Bewegungsunabhängig !


Exakt so sehe ich das nicht! Denn wenn du oben sagst, das Zentripedalkraft einen „Auslöser“ braucht der von aussen einwirkt, was ist bitte dieser Auslöser wenn nicht Gravitation?

Zunächst muss man verstehen, dass Energie, Materie und Gravitation, in unserem jetzigen Universum, eine Einheit bilden.


Einverstanden!

Habe ich also Materie, so ist diese gravitativ und energetisch zugleich.
Und das gilt bis zum allerkleinsten Materie-Teilchen.


Richtig. Und worauf ist das zurückzuführen und physikalisch korrekt zu beschreiben?

Einzige Ausnahme ist ein schwarzer Stern (schwarzes Loch für alle anderen)
Seine Energie der Masse wurde durch den immens hohen gravitativen Druck zu kalter Materie "gepresst"


Ein „Schwarzes Loch“ entwickelt sich aus einem sterbenden Stern. Der entsteht aus sich verdichtender kosmischer Staubmaterie die anfangs einen extrem kleinen gravitativen Druck hatte uns sich mit dem Prozess der Verdichtung immer weiter verstärkte. Mit der Verstärkung des gravitativen Drucks wuerden Kernfusionsprozesse der Wasserstoff- und Heliumkerne eingeleitet und irgendwann geht den Stern der „Brennstoff“ zur Fusion aus. Er „stirbt“ damit und nun kommt es zu weiterer Verdichtung weil der innere Druck der Fusionsprozesse gegenüber dem äusserem Druck der Gravitation sinkt. Ja nach Zustand und Beschaffenheit des Sterns kann nun eine Supernova erfolgen oder der Stern schrumpft bzw. stürzt in sich selbst zusammen. Soweit die auch von mir anerkannte Theorie die ich keineswegs bezweifeln möchte. Ich betone, dass ich nicht die kernphysikalischen Prozesse bezweifele, sondern die Mechanik der dabei ablaufenden Prozesse und damit die Wirkungsweise der realen Kräfte. Das sind tatsächlich zwei unterschiedliche Dinge.

Kalte Materie ist ein Zustand von Materie, der durch die hohe Verdichtung Dieser, keine energetischen Reaktionen mehr zu lässt.


Im Gegenteil! Durch hohe Verdichtung kommen diese energetischen Fusionsprozesse erst in Gang, wobei die Verdichtung selbst schon ein energetischer Prozess ist, der lediglich aus einer anderen Energieform resultiert, die ebenfalls an die reale Existenz von Materie gebunden ist. Nur hat die Materie ohne Fusionsprozesse eben thermodynamisch gesehen andere Zustandsgrössen. Ihr Temperatur ist eben sehr niedrig wie du richtig feststellst.

Wenn sich nun zwei Teilchen „warmer“ (also normaler) Materie berühren, so teilen sie sich fortan ein gemeinsames gravitatives Feld.


Gravitation ist nicht von der Temperatur abhängig! Die der Gravitation entgegenwirkende Kraft in z.B. der Sonne (thermisch bedingter Druck aus Fusionsprozessen) ist sehr wohl temperaturabhängig.

Je mehr an Materie hinzu kommt, desto größer wird auch das gravitative Feld.


Das ist keineswegs sicher, wenn man die reale Geschwindigkeit der Materie hier einbezieht. Ein kleiner Körper mit kleiner Materimenge kann ein weit grösseres Gravitationsfeld als ein sehr grosser haben. Das sagt nur etwas über seine räumliche Grösse aus, aber nicht über seine konkrete Stärke! Ein relativ grosser Körper kann ein realtiv kleines Gravitationsfeld haben aber mit einer imensen Stärke. Das hängt eben nicht allen von der Materimenge ab, sondern wird massgeblich von seiner realen Geschwindigkeit bestimmt! Das resultiertt aus der Grundgleichung der Masse-Energie-Relation E = mc2 die 100%ig richtig ist!! Man schreibt sie zwar allgemein Einstein zu, aber in Wiklichkeit wurde sie schon lange vor Einstein gefunden und formuliert. Einstein hat sie nur abgeschrieben!!!

Und je dichter die Materie, z.B. Platin, (Was an der so genannten „harmonischen Gravitation liegt), desto stärker auch das gravitative Feld.


Im Verhältniss zur realen Materiedichte in einem Schwarzen Loch ist die dichte von Platin mit Schlagsahne zu vergleichen, aber das bedeutet immer noch nicht das die Stärke der Gravitation dort ebenso hoch sein muss. Das ist aber ein wenig komplizierter und braucht mehr Zeit zur Erklärung.

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Lege ich zwei Eisenwürfel neben einander, .so teilen sie sich fortan ein gemeinsames gravitatives Feld.
Trenne ich sie, ..hat wieder jeder nur das seine.


Hier gehen wir konform. Ein Gravitationsfeld hat eine räumlich begrenzte Grösse!

Natürlich ist das Feld nun schwächer, aber für einen Würfel (wie für das einzelne Atom) dennoch ausreichend.
Das einzelne Atom im inneren des Würfels ist somit, auch nicht mehr gravitativ.
Es wäre mit anderen Worten kein Platz für das Gravitationsfeld.
Hätte jedes Atom im inneren des Würfels sein eigenes gravitatives Feld, so gäbe es den Würfel nicht. Es käme zu keiner molekularen Verbindung. Er würde einfach nicht zusammenhalten.
Trenne ich nun ein Atom aus dem Würfel, so nimmt dieses Atom seine gravitative Eigenschaft mit.
Das verbleibende Feld des Würfels wäre um genau diese Größe schwächer.
Die gravitative Kraft des Feldes richtet sich zwar immer nach innen, (man könnte auch von einer verdichtenden Kraft reden) umgibt aber als äußeres Feld alles Materielle.


Irgendwie kommt mir deine Argumentation etwas konfus und verdreht vor. Natürlich hat jedes Atom seine na sagen wir mal „gravitative“ Eigenschaft. Deshalb spricht man im allgemeinem von Kernbindungskräften. Wären die nicht da gäbe es deinen Würfel tasächlich nicht, ab sie sind eben da und sind Kernbindungskräfte aber keine Inertialkräfte!

Die Masse/Materie der Erde teilt sich somit ein gemeinsames Gravitationsfeld, entstanden auch aus der Gravitation des kleinsten Materieteilchens, aus der unsere Erde besteht.


Damit befindest du dich in exakter Übereinstimmung mit der Newtonschen Gravitationstheorie, welche die Gravitation selbst als eine inhärente Eigenschaft der Materie definiert. Damit ist sie statisch und bewegungsunabhängig. Die realität im Universum ist aber das sich absolut alles bewegt und damit eben dynamisch ist. Die Zentripetalkraft die du oben schon erwähnt hast ist eine der 3 Inertialkräfte und ist ohne Bewegung (Geschwindigkeit!) nicht existent. Und deshalb ist ihre Kraftwirkung definitiv eine Wirkung bewegter Materie.

Grüsse Icabaru
Kurt Gerhardt
 
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Re: Gravitation

Beitragvon Mordred » Mi 14. Okt 2009, 19:38

Hallo icabaru,
Und wenn man dies schon mit einer „anziehenden“ Frau auf der Strasse vergleicht so muss ich einmal „unanständig“ behaupten, dass ich Situationen kenne wo ich eine schöne Frau auch ausziehen kann und vermute da bin ich nicht der einzige. Ist das dann das Gegenteil von Gravitation???

Lach, nein, ..dann geht die Gravitation nur von ihr aus.
Zieht ihr euch dagegen beide an, ...so wechselwirken beide Gravitative Kräfte.

Und worin konkret besteht die Differenzierung?

Das frag mal Bruno der Gravitation und Zentripetalkraft als ein und das selbe sieht.

Folglich ist sie, wie du das betrachtetst, eine inhärente Eigenschaft der Materie. Und wo bitte existiert Materie die sich nicht bewegt?

Nun aber, muss ich dir nun erklären, dass Masse, egal wie schnell sie sich bewegt, ihr gravitatives Feld mitnimmt ?
Das beide untrennbar miteinander verbunden sind ?
Und das somit die Gravitation unabhängig von der Bewegung der Masse ist ?
Zentripedalkraft braucht einen "Auslöser" eine von außen wirkende Kraft die eine Rotation auslöst.


Und welche Kraft ist das?

Muss ich dir das nun wirklich erklären.
Ganz ab das als Auslöser mehrere „Kräfte“ in Frage kommen können ?
Beim Windrad ist es Luft, beim Wasserrad ist es Wasser, beim Fahrrad sind´s die Muskeln, und wo anders macht´s der Strom.

Gravitation ist Bewegungsunabhängig !


Exakt so sehe ich das nicht! Denn wenn du oben sagst, das Zentripedalkraft einen „Auslöser“ braucht der von aussen einwirkt, was ist bitte dieser Auslöser wenn nicht Gravitation?


Kollision ?!
Habe ich also Materie, so ist diese gravitativ und energetisch zugleich.
Und das gilt bis zum allerkleinsten Materie-Teilchen.

Richtig. Und worauf ist das zurückzuführen und physikalisch korrekt zu beschreiben?

Zurückzuführen ist das so, dass es ohne „Masse“ keine Gravitation gäbe. (gibt sie aber, die Masse, und somit also auch die Gravitation.)
Da Masse und Energie wandelbar sind, bilden sie eine Einheit.
G = em x d²
Soll heißen, Gravitation ist energetische Masse mal der Dichte im Quadrat.
(Ich weiß ja dass ihr auf Formeln steht, ..also hab ich’s mal versucht....^^)

Einzige Ausnahme ist ein schwarzer Stern (schwarzes Loch für alle anderen)
Seine Energie der Masse wurde durch den immens hohen gravitativen Druck zu kalter Materie "gepresst"


Ein „Schwarzes Loch“ entwickelt sich aus einem sterbenden Stern.


Jo, ...aus einer Hypernova um genau zu sein, ..wie er entsteht ist erstmal schnurz.
Den ganzen Rest den du geschrieben hast kannst du ebenso bei mir lesen,....
Unter wie ich mir den Urknall vorstelle,

Als Auszug....
Die ungefähre Reihenfolge bis zum schwarzen Stern (Planeten):

Ausgangspunkt für die Sternentstehung ist eine Gaswolke, die überwiegend aus Wasserstoff besteht, sich aufgrund der gravitativen Eigenschaft der Atome verdichtet und kollabiert. (Dies kann tausendfach in einer Wolke passieren)
Übrig bleiben tausende Sonnen verschiedener Größen.
Nachdem der Wasserstoff in den Sonnen verbraucht ist, werden sie expandieren, Roter Riesen werden, und dabei Heliumatome zu Kohlenstoff fusionieren.
Der Heliumkern der Sterne wird durch die hohe Gravitation, immer weiter verdichtet. Je dichter er wird, desto stärker wird auch das nun gemeinsame gravitative Feld eines Roten Riesen.
Ist ein erster kritische Punkt erreicht, gibt es einen kleinen „Urknall im Wasserglas“.
Der größte Teil der Materie wird/wurde nun in die weiten des Universums geschleudert, Aber ein geringer Teil im inneren wurde so sehr verdichtet, dass manchmal ein kritischer Punkt überwunden wurde.

Bei sehr massereichen Sternen kann es sogar zu einer Hypernova kommen.
Das innere wird dabei so sehr verdichtet, dass nun keine energetische Reaktion mehr erfolgen kann.
Das nenne ich dann, kalte Materie !
Diese hat durch ihre unvorstellbar hohe Dichte eine solch hohe gravitative Kraft,
dass selbst MX10quanten in „photonem“ Zustand nicht entkommen.
Sie werden mit ihrer Ladung assimiliert. Da die Energie aber auf Grund der hohen Dichte der kalten Materie nicht verarbeitet werden kann, wird diese Energie in Rotationsenergie gewandelt.
Im Gegenteil! Durch hohe Verdichtung kommen diese energetischen Fusionsprozesse erst in Gang,

Bei einer intakten Sonne, keine Frage !

wobei die Verdichtung selbst schon ein energetischer Prozess ist,

Richtig.
der lediglich aus einer anderen Energieform resultiert, die ebenfalls an die reale Existenz von Materie gebunden ist.

Absolut !

Nur hat die Materie ohne Fusionsprozesse eben thermodynamisch gesehen andere Zustandsgrössen. Ihr Temperatur ist eben sehr niedrig wie du richtig feststellst.

Stimmt.
Doch bei einer Explosion manch einer Hypernova passiert eben etwas anderes"

Bei jeder Explosion eines Sterns wird das innere verdichtet.
Das geht 2 -3 mal, .von der Sonne zur Supernova, ..je nach Masse zum weisen Zwerg, oder zum Pulsar, ...etc.
Alle explodieren, und verdichten den "eigentlichen Kern"
Und manchmal, bei einer fetten Hypernova ist danach das innere so verdichtet, dass es zu keiner Reaktion mehr kommen kann. Da ist alles so dicht dass da kein Rädchen mehr rum geht....
Groß wie ne Billardkugel, aber das gravitative potenzial von mehreren Sonnenexplosionen. (Vorausgegangenen)

Weil nun keine Kraft mehr auf diesen Stern wirken kann, wird Energie die, durch das gravitative potenzial, angezogene Masse, wiederum in Rotation gewandelt.
Irgendwann ist das Ding so schnell, dass es mit seiner Gravitativen Kraft so aussieht, als würde es uns kreisförmig an ziehen. Und genau das tut dieser Stern, ...
Da ist kein LOCH.
Und eine Raumkrümmung schon 2x nicht !
Wenn sich nun zwei Teilchen „warmer“ (also normaler) Materie berühren, so teilen sie sich fortan ein gemeinsames gravitatives Feld.


Gravitation ist nicht von der Temperatur abhängig!

Mann, ich rede doch nicht von Temperatur
Ich hätte genau so aktive und passive Materie sagen können.

Die der Gravitation entgegenwirkende Kraft in z.B. der Sonne (thermisch bedingter Druck aus Fusionsprozessen) ist sehr wohl temperaturabhängig.

Die Gravitation leider nicht.
Die Fusion dagegen natürlich. Diese ist auch logisch temperaturabhängig !
Der Gravitation ist es jedoch egal wie heiß oder kalt es ist.
Die friert nicht.
Und Fusion wirkt auch nicht der Gravitation entgegen.
Die Gravitation bewirkt die Fusion !!!
Je mehr an Materie hinzu kommt, desto größer wird auch das gravitative Feld.


Das ist keineswegs sicher,


Doch, so sicher wie das Amen in der Kirche !

wenn man die reale Geschwindigkeit der Materie hier einbezieht.

Geschwindigkeit hat keine Auswirkung auf die Gravitation der Masse!
Es wirkt zwar eine Kraft, ..und diese kann man auch gravitativ nennen, hat aber nichts mit der Massezugehörigen Eigengravitation zu tun.
Ein kleiner Körper mit kleiner Materimenge kann ein weit grösseres Gravitationsfeld als ein sehr grosser haben.

Richtig.
Liegt an der Dichte des Materials !!!
Das sagt nur etwas über seine räumliche Grösse aus, aber nicht über seine konkrete Stärke!

Was ist räumliche Größe im Vergleich zur Dichte ?
2 paar Schuh !
Ein relativ grosser Körper kann ein realtiv kleines Gravitationsfeld haben
aber mit einer imensen Stärke. Das hängt eben nicht allen von der Materimenge ab, sondern wird massgeblich von seiner realen Geschwindigkeit bestimmt!

Die Rotationsgeschwindigkeit hat mit Gravitation nichts zu tun !

Das sind zwei unabhängige Kräfte !
Gravitation wirkt von außen nach innen, Rotation von innen nach außen.
Wenn Gravitation, Rotation generieren würde, dann müsste unsere Sonne rotieren wie doof.
she don´t.

Das resultiertt aus der Grundgleichung der Masse-Energie-Relation E = mc2

Was hat nun E = mc² mit Rotation zu tun ?
Oder mit Gravitation ?

die 100%ig richtig ist!!

100% ? Da lehn dich mal nicht zu weit aus dem Fenster...

Denn das 1 kg*c² genau 8.988x10^16 J (joules) hat, das bezweifle ich sehr.
Da „c“ also eine "Geschwindigkeit" eigentlich nur als „Maßstab“ eingesetzt wurde.
Und wie genau dieser "Maßstab" denn nun tatsächlich ist, weiß kein Mensch.
Dass wir nahe dran sind, keine frage, ...aber wie nah ist nah ???
Im Verhältniss zur realen Materiedichte in einem Schwarzen Loch ist die dichte von Platin mit Schlagsahne zu vergleichen,


Ich würd sagen die Schlagsahne is schwer wie 100 Tonnen Blei, und das Loch ist n Stern, ...wenn auch schwarz...^^
aber das bedeutet immer noch nicht das die Stärke der Gravitation dort ebenso hoch sein muss.

Im schwarzen Stern ?
Kann ich dir sagen G=km x d² ...so Pi mal Daumen ^^
km =kalte, also inaktive Materie)

Das ist aber ein wenig komplizierter und braucht mehr Zeit zur Erklärung.


Ist es nicht. Im Gegenteil, ..aber was sag ich...


ab sie sind eben da und sind Kernbindungskräfte aber keine Inertialkräfte!

2 Kerne beide sind gravitativ. Haben sie sich angezogen teilen sie sich ein gemeinsames Feld.
Damit befindest du dich in exakter Übereinstimmung mit der Newtonschen Gravitationstheorie, welche die Gravitation selbst als eine inhärente Eigenschaft der Materie definiert. Damit ist sie statisch und bewegungsunabhängig.


Exakt so sieht das aus !

Die realität im Universum ist aber das sich absolut alles bewegt und damit eben dynamisch ist.


Wie gesagt, die Gravitation ist immer an Masse gebunden und somit statisch.
Ob die Masse nun bewegt wird, also dynamisch ist, ist der Gravitation somit schnurz.
Sie bleibt in der Bewegung der Masse, zu dieser, immer statisch. Immer !
Die Zentripetalkraft die du oben schon erwähnt hast ist eine der 3 Inertialkräfte und ist ohne Bewegung (Geschwindigkeit!) nicht existent.


Stimmt. Aber diese Bewegung wird weder von der Gravitation ausgelöst, noch hat sie Auswirkungen darauf.
Richtig ist auch, dass die Zentripetalkraft ohne Bewegung nicht existent ist.
Der Gravitation allerdings ist auch das Schnuppe.

Und deshalb ist ihre Kraftwirkung definitiv eine Wirkung bewegter Materie.

Die der Zentripedalkraft absolut.
Bei der Gravitation muss ich widersprechen. Definitiv !


Gruß derweil..
Mordred
 
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