Hallo icabaru,
Und wenn man dies schon mit einer „anziehenden“ Frau auf der Strasse vergleicht so muss ich einmal „unanständig“ behaupten, dass ich Situationen kenne wo ich eine schöne Frau auch ausziehen kann und vermute da bin ich nicht der einzige. Ist das dann das Gegenteil von Gravitation???
Lach, nein, ..dann geht die Gravitation nur von ihr aus.
Zieht ihr euch dagegen beide an, ...so wechselwirken beide Gravitative Kräfte.
Und worin konkret besteht die Differenzierung?
Das frag mal Bruno der Gravitation und Zentripetalkraft als ein und das selbe sieht.
Folglich ist sie, wie du das betrachtetst, eine inhärente Eigenschaft der Materie. Und wo bitte existiert Materie die sich nicht bewegt?
Nun aber, muss ich dir nun erklären, dass Masse, egal wie schnell sie sich bewegt, ihr gravitatives Feld mitnimmt ?
Das beide untrennbar miteinander verbunden sind ?
Und das somit die Gravitation unabhängig von der Bewegung der Masse ist ?
Zentripedalkraft braucht einen "Auslöser" eine von außen wirkende Kraft die eine Rotation auslöst.
Und welche Kraft ist das?
Muss ich dir das nun wirklich erklären.
Ganz ab das als Auslöser mehrere „Kräfte“ in Frage kommen können ?
Beim Windrad ist es Luft, beim Wasserrad ist es Wasser, beim Fahrrad sind´s die Muskeln, und wo anders macht´s der Strom.
Gravitation ist Bewegungsunabhängig !
Exakt so sehe ich das nicht! Denn wenn du oben sagst, das Zentripedalkraft einen „Auslöser“ braucht der von aussen einwirkt, was ist bitte dieser Auslöser wenn nicht Gravitation?
Kollision ?!
Habe ich also Materie, so ist diese gravitativ und energetisch zugleich.
Und das gilt bis zum allerkleinsten Materie-Teilchen.
Richtig. Und worauf ist das zurückzuführen und physikalisch korrekt zu beschreiben?
Zurückzuführen ist das so, dass es ohne „Masse“ keine Gravitation gäbe. (gibt sie aber, die Masse, und somit also auch die Gravitation.)
Da Masse und Energie wandelbar sind, bilden sie eine Einheit.
G = em x d²
Soll heißen, Gravitation ist energetische Masse mal der Dichte im Quadrat.
(Ich weiß ja dass ihr auf Formeln steht, ..also hab ich’s mal versucht....^^)
Einzige Ausnahme ist ein schwarzer Stern (schwarzes Loch für alle anderen)
Seine Energie der Masse wurde durch den immens hohen gravitativen Druck zu kalter Materie "gepresst"
Ein „Schwarzes Loch“ entwickelt sich aus einem sterbenden Stern.
Jo, ...aus einer Hypernova um genau zu sein, ..wie er entsteht ist erstmal schnurz.
Den ganzen Rest den du geschrieben hast kannst du ebenso bei mir lesen,....
Unter wie ich mir den Urknall vorstelle,
Als Auszug....
Die ungefähre Reihenfolge bis zum schwarzen Stern (Planeten):
Ausgangspunkt für die Sternentstehung ist eine Gaswolke, die überwiegend aus Wasserstoff besteht, sich aufgrund der gravitativen Eigenschaft der Atome verdichtet und kollabiert. (Dies kann tausendfach in einer Wolke passieren)
Übrig bleiben tausende Sonnen verschiedener Größen.
Nachdem der Wasserstoff in den Sonnen verbraucht ist, werden sie expandieren, Roter Riesen werden, und dabei Heliumatome zu Kohlenstoff fusionieren.
Der Heliumkern der Sterne wird durch die hohe Gravitation, immer weiter verdichtet. Je dichter er wird, desto stärker wird auch das nun gemeinsame gravitative Feld eines Roten Riesen.
Ist ein erster kritische Punkt erreicht, gibt es einen kleinen „Urknall im Wasserglas“.
Der größte Teil der Materie wird/wurde nun in die weiten des Universums geschleudert, Aber ein geringer Teil im inneren wurde so sehr verdichtet, dass manchmal ein kritischer Punkt überwunden wurde.
Bei sehr massereichen Sternen kann es sogar zu einer Hypernova kommen.
Das innere wird dabei so sehr verdichtet, dass nun keine energetische Reaktion mehr erfolgen kann.
Das nenne ich dann, kalte Materie !
Diese hat durch ihre unvorstellbar hohe Dichte eine solch hohe gravitative Kraft,
dass selbst MX10quanten in „photonem“ Zustand nicht entkommen.
Sie werden mit ihrer Ladung assimiliert. Da die Energie aber auf Grund der hohen Dichte der kalten Materie nicht verarbeitet werden kann, wird diese Energie in Rotationsenergie gewandelt.
Im Gegenteil! Durch hohe Verdichtung kommen diese energetischen Fusionsprozesse erst in Gang,
Bei einer intakten Sonne, keine Frage !
wobei die Verdichtung selbst schon ein energetischer Prozess ist,
Richtig.
der lediglich aus einer anderen Energieform resultiert, die ebenfalls an die reale Existenz von Materie gebunden ist.
Absolut !
Nur hat die Materie ohne Fusionsprozesse eben thermodynamisch gesehen andere Zustandsgrössen. Ihr Temperatur ist eben sehr niedrig wie du richtig feststellst.
Stimmt.
Doch bei einer Explosion manch einer Hypernova passiert eben etwas anderes"
Bei jeder Explosion eines Sterns wird das innere verdichtet.
Das geht 2 -3 mal, .von der Sonne zur Supernova, ..je nach Masse zum weisen Zwerg, oder zum Pulsar, ...etc.
Alle explodieren, und verdichten den "eigentlichen Kern"
Und manchmal, bei einer fetten Hypernova ist danach das innere so verdichtet, dass es zu keiner Reaktion mehr kommen kann. Da ist alles so dicht dass da kein Rädchen mehr rum geht....
Groß wie ne Billardkugel, aber das gravitative potenzial von mehreren Sonnenexplosionen. (Vorausgegangenen)
Weil nun keine Kraft mehr auf diesen Stern wirken kann, wird Energie die, durch das gravitative potenzial, angezogene Masse, wiederum in Rotation gewandelt.
Irgendwann ist das Ding so schnell, dass es mit seiner Gravitativen Kraft so aussieht, als würde es uns kreisförmig an ziehen. Und genau das tut dieser Stern, ...
Da ist kein LOCH.
Und eine Raumkrümmung schon 2x nicht !
Wenn sich nun zwei Teilchen „warmer“ (also normaler) Materie berühren, so teilen sie sich fortan ein gemeinsames gravitatives Feld.
Gravitation ist nicht von der Temperatur abhängig!
Mann, ich rede doch nicht von Temperatur
Ich hätte genau so aktive und passive Materie sagen können.
Die der Gravitation entgegenwirkende Kraft in z.B. der Sonne (thermisch bedingter Druck aus Fusionsprozessen) ist sehr wohl temperaturabhängig.
Die Gravitation leider nicht.
Die Fusion dagegen natürlich. Diese ist auch logisch temperaturabhängig !
Der Gravitation ist es jedoch egal wie heiß oder kalt es ist.
Die friert nicht.
Und Fusion wirkt auch nicht der Gravitation entgegen.
Die Gravitation bewirkt die Fusion !!!
Je mehr an Materie hinzu kommt, desto größer wird auch das gravitative Feld.
Das ist keineswegs sicher,
Doch, so sicher wie das Amen in der Kirche !
wenn man die reale Geschwindigkeit der Materie hier einbezieht.
Geschwindigkeit hat keine Auswirkung auf die Gravitation der Masse!
Es wirkt zwar eine Kraft, ..und diese kann man auch gravitativ nennen, hat aber nichts mit der Massezugehörigen Eigengravitation zu tun.
Ein kleiner Körper mit kleiner Materimenge kann ein weit grösseres Gravitationsfeld als ein sehr grosser haben.
Richtig.
Liegt an der Dichte des Materials !!!
Das sagt nur etwas über seine räumliche Grösse aus, aber nicht über seine konkrete Stärke!
Was ist räumliche Größe im Vergleich zur Dichte ?
2 paar Schuh !
Ein relativ grosser Körper kann ein realtiv kleines Gravitationsfeld haben
aber mit einer imensen Stärke. Das hängt eben nicht allen von der Materimenge ab, sondern wird massgeblich von seiner realen Geschwindigkeit bestimmt!
Die Rotationsgeschwindigkeit hat mit Gravitation nichts zu tun !
Das sind zwei unabhängige Kräfte !
Gravitation wirkt von außen nach innen, Rotation von innen nach außen.
Wenn Gravitation, Rotation generieren würde, dann müsste unsere Sonne rotieren wie doof.
she don´t.
Das resultiertt aus der Grundgleichung der Masse-Energie-Relation E = mc2
Was hat nun E = mc² mit Rotation zu tun ?
Oder mit Gravitation ?
die 100%ig richtig ist!!
100% ? Da lehn dich mal nicht zu weit aus dem Fenster...
Denn das 1 kg*c² genau 8.988x10^16 J (joules) hat, das bezweifle ich sehr.
Da „c“ also eine "Geschwindigkeit" eigentlich nur als „Maßstab“ eingesetzt wurde.
Und wie genau dieser "Maßstab" denn nun tatsächlich ist, weiß kein Mensch.
Dass wir nahe dran sind, keine frage, ...aber wie nah ist nah ???
Im Verhältniss zur realen Materiedichte in einem Schwarzen Loch ist die dichte von Platin mit Schlagsahne zu vergleichen,
Ich würd sagen die Schlagsahne is schwer wie 100 Tonnen Blei, und das Loch ist n Stern, ...wenn auch schwarz...^^
aber das bedeutet immer noch nicht das die Stärke der Gravitation dort ebenso hoch sein muss.
Im schwarzen Stern ?
Kann ich dir sagen G=km x d² ...so Pi mal Daumen ^^
km =kalte, also inaktive Materie)
Das ist aber ein wenig komplizierter und braucht mehr Zeit zur Erklärung.
Ist es nicht. Im Gegenteil, ..aber was sag ich...
ab sie sind eben da und sind Kernbindungskräfte aber keine Inertialkräfte!
2 Kerne beide sind gravitativ. Haben sie sich angezogen teilen sie sich ein gemeinsames Feld.
Damit befindest du dich in exakter Übereinstimmung mit der Newtonschen Gravitationstheorie, welche die Gravitation selbst als eine inhärente Eigenschaft der Materie definiert. Damit ist sie statisch und bewegungsunabhängig.
Exakt so sieht das aus !
Die realität im Universum ist aber das sich absolut alles bewegt und damit eben dynamisch ist.
Wie gesagt, die Gravitation ist immer an Masse gebunden und somit statisch.
Ob die Masse nun bewegt wird, also dynamisch ist, ist der Gravitation somit schnurz.
Sie bleibt in der Bewegung der Masse, zu dieser, immer statisch. Immer !
Die Zentripetalkraft die du oben schon erwähnt hast ist eine der 3 Inertialkräfte und ist ohne Bewegung (Geschwindigkeit!) nicht existent.
Stimmt. Aber diese Bewegung wird weder von der Gravitation ausgelöst, noch hat sie Auswirkungen darauf.
Richtig ist auch, dass die Zentripetalkraft ohne Bewegung nicht existent ist.
Der Gravitation allerdings ist auch das Schnuppe.
Und deshalb ist ihre Kraftwirkung definitiv eine Wirkung bewegter Materie.
Die der Zentripedalkraft absolut.
Bei der Gravitation muss ich widersprechen. Definitiv !
Gruß derweil..