Frage zur Lorentz-Transformation

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Frage zur Lorentz-Transformation

Beitragvon REBE » Sa 18. Jan 2014, 18:40

Was meint ihr dazu?

In ca. 10 km Höhe entstehen Myonen und auf ihrem Weg zur Erdoberfläche bewegen sich die Myonen mit annähernder Lichtgeschwindigkeit. Soweit sind wir schon vorgedrungen und es wurde schon genügend Mathematik bemüht um zu ergründen warum Myonen auf der Erdoberfläche nachweisbar sind.
Ich bin da der Meinung, dass es eine ganz einfache Erklärung dafür gibt. (viewtopic.php?f=6&t=624&start=420#p66779)
Soweit ich weiß, sind die Myonen nicht in der Lage mathematisch ihren Weg zu kürzen oder die Zeit zu dehnen. Praktisch schon gar nicht. Sie fliegen einfach vor sich hin.

In der RT wird der beliebte Beobachter zu jedem Zweck bemüht und herbeigerufen, wenn eine Situation relativistisch erklärt (zurechtgebogen) werden soll. Ich habe ihn gerufen und er kam sofort!

Betrachtung für einen Beobachter der sich (ruhend) auf der Erde befindet!
Er schaut hinauf in den Himmel und erblickt in 10 km Höhe wird ein Myon geboren, dieses besitzt auch gleich die Geschwindigkeit von 0,9996c (es sind auch andere abweichende Geschwindigkeiten im Internet und Literatur angegeben) und während seiner Lebensdauer von 2,2µs (experimentell nachgewiesen) legt es eine Strecke von ca. 660 m zurück. In ca. 9340 km verlöscht dieses arme Myon schon wieder, dies bestätigt auch der unvoreingenommene Beobachter.

Ein anderer Beobachter will aber diese tatsächliche Lebensdauer nicht akzeptieren da auf der Erdoberfläche Myonen nachweisbar sind. Also nimmt der 2. Beobachter die experimentell belegten 2,2µs und verarbeitet sie in einer relativistischen Formel so, dass plötzlich das Myon 48,1µs lebt! Nun kann das Myon mühelos die Erdoberfläche erreichen. Es lebt ja lange genug.

Jetzt wissen wir aber, dass das Myon in 2,2µs 660 m, mit einer Geschwindigkeit von 0,9996c, zurücklegt, dann aber eine Zeitdehnung von 2,2µs auf 48,1µs erlebt, dabei aber die Geschwindigkeit nicht erhöhen darf. Zeit gedehnt bei gleicher Länge und Geschwindigkeit vermindert die Geschwindigkeit. (Geschwindigkeit = Weg/Zeit)
Es tritt eine nicht beabsichtigte Lichtgeschwindigkeit weit unter c ein.
Es „schneit“ dann Myonen wird der unvoreingenommene Beobachter auf der Erde feststellen.

Betrachtung für einen Beobachter der auf dem Myon sitzt und für den sich die Erde auf das Myon zubewegt!

Es ist zwar unmöglich auf einem Myon zu sitzen aber Gedankenexperimente machen es möglich.
Der Beobachter auf dem Myon sieht etwas sehr merkwürdiges, er sieht die Erde auf sich zurasen und das mit 0,9996c. Zehn Kilometer Luftschicht bis zur Erdoberfläche werden plötzlich auf ca. 283 m verkürzt! Der Beobachter auf dem Myon weiß nun, das er locker die Erdoberfläche in 2,2µs erreicht obwohl er in dieser Zeit mehr als 660 m zurücklegen könnte. Wird ein harter Aufschlag.

Hoffentlich erhöht dieser Aufschlag das Denkvermögen, denn dann könnte er nämlich wahrnehmen, dass mit dieser relativistischen Umwandlung eine Überlichtgeschwindigkeit erreicht wird, aber das möchte A. Einstein nicht.
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Re: Frage zur Lorentz-Transformation

Beitragvon julian apostata » So 19. Jan 2014, 12:23

REBE hat geschrieben:...dass mit dieser relativistischen Umwandlung eine Überlichtgeschwindigkeit erreicht wird, aber das möchte A. Einstein nicht.


Völlig sinnloser Schmarrn. Das wird sogar alltäglich an der Uni bestätigt, dass man unendlich viel Energie braucht, um Teilchen auf c zu beschleunigen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Tests_der_relativistischen_Energie-Impuls-Beziehung

Die relativistische Energie-Impuls-Beziehung ist notwendig beim Entwurf und bei der Auswertung von Kollisionsexperimenten in Teilchenbeschleunigern und wird routinemäßig bei Teilchen nahe der Lichtgeschwindigkeit in einfachen Experimenten im Rahmen des grundständigen Physikstudiums nachgewiesen.[


Ralf Maeder hat geschrieben:Werden eigentlich auch bei anderen Elementarteilchen relativistische Effekte von der SRT vorhergesagt und in Experimenten vielleicht gemessen?


Ja, hier hab ich es doch zu Silvester mal vorgerechnet.

http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=6&t=624&start=70#p66208

Warum beispielsweise hat man bei bei der Zentrigualkfraft.

F=m*v²/r/wurzel(1-v²/c²)

Und warum muss man bei der Longitudinalbeschleunigung diese Kraft aufwenden?

F=m*a*/[(1-v²/c²)^1,5]

Das kann eine Kombination aus Zeidilatation und relativistischer Geschwindigkeitsaddition ganz einfach begründen.

Die “Kritiker” können es nicht begründen.

Das ist übrigens genau der Punkt, den Rebe ignoriert.
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Re: Frage zur Lorentz-Transformation

Beitragvon Ernst » So 19. Jan 2014, 12:53

julian apostata hat geschrieben:Die “Kritiker” können es nicht begründen.

Können sie. Und ohne den Unfug der ZD, LK, RdG.

Ganz simpel mit dem Verhalten von Objekten im Äther. Vergleichbar mit dem Verhalten eines Objektes in Luft.
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Re: Frage zur Lorentz-Transformation

Beitragvon All » So 19. Jan 2014, 13:28

Ernst hat geschrieben:
julian apostata hat geschrieben:Die “Kritiker” können es nicht begründen.

Können sie. Und ohne den Unfug der ZD, LK, RdG.

Ganz simpel mit dem Verhalten von Objekten im Äther. Vergleichbar mit dem Verhalten eines Objektes in Luft.
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Dann wird halt die Luft abgeschafft und fertig. ;)
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Re: Frage zur Lorentz-Transformation

Beitragvon REBE » So 19. Jan 2014, 15:35

Hallo julian apostata, Du bewertest meinen herrlichen, physikalisch begründeten Kommentar zum Myon etwas kurz und zu einfach. Gerade von Dir hätte ich mehr erwartet.

Du schreibst:
Völlig sinnloser Schmarrn. Das wird sogar alltäglich an der Uni bestätigt, dass man unendlich viel Energie braucht, um Teilchen auf c zu beschleunigen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Tests_der_ ... -Beziehung

Die relativistische Energie-Impuls-Beziehung ist notwendig beim Entwurf und bei der Auswertung von Kollisionsexperimenten in Teilchenbeschleunigern und wird routinemäßig bei Teilchen nahe der Lichtgeschwindigkeit in einfachen Experimenten im Rahmen des grundständigen Physikstudiums nachgewiesen.


Die Schlussfolgerung aus Deinem Kommentar ist für mich: „Ich bin Herrscher der Materie“!

Aber Spaß beiseite. Sind wir einer Meinung, dass das Licht einmal Welle und einmal Teilchen ist? Dann bin ich doch der Herrscher der Materie. Ich habe zwar kein Physikstudium nachzuweisen und eine Uni ist weit und breit nicht zu sehen, aber...
...ich kann aus dem Stand Teilchen auf c beschleunigen mit meinem Teilchenbeschleuniger, der kann sich zwar nicht mit dem in Cern messen, war aber auch nicht so teuer wie dieser. Dieser Beschleuniger steht hier bei mir auf dem Tisch, ist handlich und mit einer R 14 Batterie (1,5 V) bestückt. Den einzigen Schalter auf on gestellt und schon wird rückstoßfrei Licht (Teilchen) in die Umwelt entlassen.

Wie begründen Relativisten dies oder ist das der Punkt den sie ignorieren?
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Re: Frage zur Lorentz-Transformation

Beitragvon Jondalar » So 19. Jan 2014, 17:03

julian apostata hat geschrieben:Die “Kritiker” können es nicht begründen.

Das ist übrigens genau der Punkt, den Rebe ignoriert.


Die Gläubigen können nicht begründen, wie und warum die Zeit bei drei Uhren angezeigt wird. Die Gläubigen können nicht begründen, wohin die Materie um ein SL verschwindet. Die Gläubigen können nicht begründen, welcher Zug kürzer ist, wenn sich zwei begegnen.

Das ist übrigens genau der Punkt bei dem sich die Gläubigen immer aus der Diskussion verdrücken und Nebenkriegsschauplätze aufmachen.......
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Re: Frage zur Lorentz-Transformation

Beitragvon Ernst » So 19. Jan 2014, 17:21

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Jondalar hat geschrieben:Die Gläubigen können nicht begründen,

Gläubige müssen nichts begründen.
Die alten Ägypter glaubten an die Allmacht der Sonne.
Die Relativisten glauben an die Allmacht des Lichts.
Prinzipiell ist da kein Unterschied. ;)
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Re: Frage zur Lorentz-Transformation

Beitragvon M.S » So 19. Jan 2014, 20:09

Jondalar hat geschrieben:
julian apostata hat geschrieben:Die “Kritiker” können es nicht begründen.

Das ist übrigens genau der Punkt, den Rebe ignoriert.


Die Gläubigen können nicht begründen, wie und warum die Zeit bei drei Uhren angezeigt wird. Die Gläubigen können nicht begründen, wohin die Materie um ein SL verschwindet. Die Gläubigen können nicht begründen, welcher Zug kürzer ist, wenn sich zwei begegnen.

Das ist übrigens genau der Punkt bei dem sich die Gläubigen immer aus der Diskussion verdrücken und Nebenkriegsschauplätze aufmachen.......



viewtopic.php?f=6&t=539&hilit=gluon&start=220#p65266
Soweit zu den fehlenden Begründungen (in dem Fall beim SL). Dass du konsequenterweise jegliche Begründung, die dir nicht in den Kram passt, ausblendest, ist ja nun auch nicht mehr soooo neu. Ähnlich wie bei Kurt (bei euch scheint es sich um eineiige Zwillinge zu handeln - Achtung: Zwillingsparadoxon :oops: :oops: :oops: )
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Re: Frage zur Lorentz-Transformation

Beitragvon Jondalar » So 19. Jan 2014, 20:27

M.S hat geschrieben:
viewtopic.php?f=6&t=539&hilit=gluon&start=220#p65266
Soweit zu den fehlenden Begründungen (in dem Fall beim SL). Dass du konsequenterweise jegliche Begründung, die dir nicht in den Kram passt, ausblendest, ist ja nun auch nicht mehr soooo neu. Ähnlich wie bei Kurt (bei euch scheint es sich um eineiige Zwillinge zu handeln - Achtung: Zwillingsparadoxon :oops: :oops: :oops: )


Wenn Du auch so verstehensresistent bist, ist das Dein Problem, aber nicht das Problem, dass am EH die Zeit stehen bleibt. Es KANN nichts hineinfallen und das Loch wächst auch nicht, WEIL nichts hineinfallen kann.

Was soll da also für eine Begründung drin stehen ausser dem üblichen Wischiwaschi-Ausreden-Ablenkungs Blabla das von Euch allen immer so kommt.

Die Vorgabe laut RT ist ganz klipp und klar und total einfach zu verstehen: Die Zeit bleibt am EH stehen. Fertig aus basta.

Gluon hat geschrieben:
die in ein Schwarzes Loch fällt, dann wächst
...
wie sich der Ereignishorizont verändert, wenn eine Masse hineinfällt,
...
Einfluss der hineinfallenden Masse
...
Schwarze Löcher miteinander verschmelzen
...
zunächst innen ein Ereignishorizont
...
immer weiter wächst
...
Materie verschwindet praktisch in dem Schwarzen Loch.



Bist Du/seid Ihr wirklich so blöd, oder wollt Ihr mich für blöd verkaufen.

Noch ein allerletztes Mal, für Dich extra in rot und groß:

ES FÄLLT NICHTS IN EIN SL, WEIL AM EH DIE ZEIT STEHEN BLEIBT!

Aber wie ich sagte - entweder blabla oder Ausreden oder Nebenschauplätze. Immer ablenken und andere für blöd verkaufen, nur ja nicht zugeben, dass man einem Hinrgespinst nachhängt. Appropos Zwillingsparadoxon - kannst Du Superschlaumeier wenigstens aufzeigen, welche der drei Uhren wie geht, oder gibt's da auch irgendwelche halbseidenen Ausflüchte?

Du kannst Dich jetzt profilieren, in dem Du das auflöst, und zwar im Rahmen der RT, oder Du hältst besser - siehe D. Nuhr

Herzliche Grüße
Jondalar
 
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Re: Frage zur Lorentz-Transformation

Beitragvon M.S » So 19. Jan 2014, 20:41

Jondalar hat geschrieben:

Noch ein allerletztes Mal, für Dich extra in rot und groß:

ES FÄLLT NICHTS IN EIN SL, WEIL AM EH DIE ZEIT STEHEN BLEIBT!

Aber wie ich sagte - entweder blabla oder Ausreden oder Nebenschauplätze. Immer ablenken und andere für blöd verkaufen, nur ja nicht zugeben, dass man einem Hinrgespinst nachhängt. Appropos Zwillingsparadoxon - kannst Du Superschlaumeier wenigstens aufzeigen, welche der drei Uhren wie geht, oder gibt's da auch irgendwelche halbseidenen Ausflüchte?

Du kannst Dich jetzt profilieren, in dem Du das auflöst, und zwar im Rahmen der RT, oder Du hältst besser - siehe D. Nuhr

Herzliche Grüße

Glaubst du, ein "Argument" wird gewichtiger, nur weil du es gross schreibst?
gluon hat dir erschöpfend Auskunft gegeben, wo beim SL dein Denkfehler liegt (Stichwort: Vereinfachung). Das blendest du, wie immer, komplett aus. Deine Aussage, die du so schön gross geschrieben hast, ist schlicht und einfach falsch.


jondalar hat geschrieben:Die Vorgabe laut RT ist ganz klipp und klar und total einfach zu verstehen: Die Zeit bleibt am EH stehen. Fertig aus basta.

Das ist deine Interpretation, nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Apropos:
jondalar hat geschrieben: Bist Du/seid Ihr wirklich so blöd, oder wollt Ihr mich für blöd verkaufen.

Es gibt da noch eine dritte Möglichkeit:, um da mal in deinem Jargon zu verbleiben: Vielleicht bist du einfach blöd?
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