Was meint ihr dazu?
In ca. 10 km Höhe entstehen Myonen und auf ihrem Weg zur Erdoberfläche bewegen sich die Myonen mit annähernder Lichtgeschwindigkeit. Soweit sind wir schon vorgedrungen und es wurde schon genügend Mathematik bemüht um zu ergründen warum Myonen auf der Erdoberfläche nachweisbar sind.
Ich bin da der Meinung, dass es eine ganz einfache Erklärung dafür gibt. (viewtopic.php?f=6&t=624&start=420#p66779)
Soweit ich weiß, sind die Myonen nicht in der Lage mathematisch ihren Weg zu kürzen oder die Zeit zu dehnen. Praktisch schon gar nicht. Sie fliegen einfach vor sich hin.
In der RT wird der beliebte Beobachter zu jedem Zweck bemüht und herbeigerufen, wenn eine Situation relativistisch erklärt (zurechtgebogen) werden soll. Ich habe ihn gerufen und er kam sofort!
Betrachtung für einen Beobachter der sich (ruhend) auf der Erde befindet!
Er schaut hinauf in den Himmel und erblickt in 10 km Höhe wird ein Myon geboren, dieses besitzt auch gleich die Geschwindigkeit von 0,9996c (es sind auch andere abweichende Geschwindigkeiten im Internet und Literatur angegeben) und während seiner Lebensdauer von 2,2µs (experimentell nachgewiesen) legt es eine Strecke von ca. 660 m zurück. In ca. 9340 km verlöscht dieses arme Myon schon wieder, dies bestätigt auch der unvoreingenommene Beobachter.
Ein anderer Beobachter will aber diese tatsächliche Lebensdauer nicht akzeptieren da auf der Erdoberfläche Myonen nachweisbar sind. Also nimmt der 2. Beobachter die experimentell belegten 2,2µs und verarbeitet sie in einer relativistischen Formel so, dass plötzlich das Myon 48,1µs lebt! Nun kann das Myon mühelos die Erdoberfläche erreichen. Es lebt ja lange genug.
Jetzt wissen wir aber, dass das Myon in 2,2µs 660 m, mit einer Geschwindigkeit von 0,9996c, zurücklegt, dann aber eine Zeitdehnung von 2,2µs auf 48,1µs erlebt, dabei aber die Geschwindigkeit nicht erhöhen darf. Zeit gedehnt bei gleicher Länge und Geschwindigkeit vermindert die Geschwindigkeit. (Geschwindigkeit = Weg/Zeit)
Es tritt eine nicht beabsichtigte Lichtgeschwindigkeit weit unter c ein.
Es „schneit“ dann Myonen wird der unvoreingenommene Beobachter auf der Erde feststellen.
Betrachtung für einen Beobachter der auf dem Myon sitzt und für den sich die Erde auf das Myon zubewegt!
Es ist zwar unmöglich auf einem Myon zu sitzen aber Gedankenexperimente machen es möglich.
Der Beobachter auf dem Myon sieht etwas sehr merkwürdiges, er sieht die Erde auf sich zurasen und das mit 0,9996c. Zehn Kilometer Luftschicht bis zur Erdoberfläche werden plötzlich auf ca. 283 m verkürzt! Der Beobachter auf dem Myon weiß nun, das er locker die Erdoberfläche in 2,2µs erreicht obwohl er in dieser Zeit mehr als 660 m zurücklegen könnte. Wird ein harter Aufschlag.
Hoffentlich erhöht dieser Aufschlag das Denkvermögen, denn dann könnte er nämlich wahrnehmen, dass mit dieser relativistischen Umwandlung eine Überlichtgeschwindigkeit erreicht wird, aber das möchte A. Einstein nicht.
