Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Kurt » Sa 29. Okt 2011, 22:23

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:-Zwei Messwerte verglichen-.
Woher kam der erste Messwert der den Nullwert, also v=0 darstellt?

Was heisst: gleiches Ergebnis?
"(keine Verschiebung)" gegen was?


Sabbelgefahr!!!

Schau dir seine Skizze an!



Erkläre sie mir.

Gruss Kurt
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Kurt » Sa 29. Okt 2011, 22:45

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:-Zwei Messwerte verglichen-.
Woher kam der erste Messwert der den Nullwert, also v=0 darstellt?


Vom Interferometer ABCD. Sein Umfang ist sehr viel kleiner und somit auch die Verschiebung (die wird dann einfach vernachlässigt - als Nullwert genommen).

Was heisst: gleiches Ergebnis?
"(keine Verschiebung)" gegen was?
t


Wäre der Äther unbewegt relativ zur Erdoberfläche müssten alle Interferometer Nullwert anzeigen. Also mit v=0 gibt es keine Verschiebung gegen Nullwert.


Ich verstehe deine Argumentation nicht.
Ein kleines Interf. zeig immer null an, egal ob Wind geht oder nicht, egal ob Sagnac angesehen wird oder nicht.

Michelson + Gale haben die Drehung der Erde mit einem feststehendem IF gemessen, so die allgemeine Behauptung.
Sie haben eine Strichänderung von xx festgestellt.

Bei M + G wurde angeblich die kleine Strecke als Referenz verwendet.
Das kann dann nur die "Nulldrehungsreferenz" sein.

Wie konnten sie denn herausbekommen wieweit sich der Strich gegen die Nullreferenz verschoben hat, gegen null v.
Dazu müssten sie die Erde ja kurz angehalten haben damit die Interferenz den Zustand bei Null v zeigt, das Muster von Null v angezeigt wird, sie dann die Differenz zur Erdendrehung messen/ablesen konnten.
Denn aus der Lage der Interferenzstreifen lässt sich das nicht bestimmen, nur aus der Differenz bei drehender Erde zu den Streifen bei Null Bewegung/Drehung der Erde.


Gruss Kurt
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Kurt » Sa 29. Okt 2011, 23:15

Chief hat geschrieben:Wäre der Äther unbewegt relativ zur Erdoberfläche müssten alle Interferometer Nullwert anzeigen. Also mit v=0 gibt es keine Verschiebung gegen Nullwert.


Hallo Schief, wir haben noch Gesprächsbedarf/Stoff für mehrere Tage.

Wäre der Äther unbewegt relativ zur Erdoberfläche müssten alle Interferometer Nullwert anzeigen


Alle MMI zeigen ja Null an.

Beim Laserkreisel ergibt sich eine Frequenz.
Auch dann wenn er fest auf der Erde montiert ist.
Wie ist das mit dem Ergebnis vom MMI in Einklang zu bringen!??

Es ist!
Es kann gar nicht anders sein.
Nur wenn der "Äther", also der Lichtleitbezug, an die Erde angenagelt ist ergibt sich eine Frequenz.
Wenn dies nicht wäre dann wäre die Vorstellung von: "Erde schiebt sich durch den Äther" richtig.

Die Behauptung/Meinung/Selbstverständlichkeit dass Michelson und Gale die Erdenrotation gemessen haben ist nicht richtig, sie haben sich da was vorgemacht und das ist jetzt noch in den Köpfen als "Wahrheit" präsent.

Alle darauf aufgebauten "Wahrheiten" sind auf dieser Falschbehauptung aufgesetzt, sie fallen in sich zusammen wenn M+G fällt.


Gruss Kurt
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Kurt » Sa 29. Okt 2011, 23:49

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Wie konnten sie denn herausbekommen wieweit sich der Strich gegen die Nullreferenz verschoben hat, gegen null v.


Indem sie mit beiden Spiegelsystemen AFED und ABCD gemessen haben.


Bringt nichts weil sie keine Nullwerte hatten.
Denn das Muster hängt nicht von irgendwelcher Grösse ab, sondern einzig von den Phasenlagen der Signale.
Und den Unterschied kann man nur erkennen wenn man einen Nullwert hat, nicht den eines anderen MMI, sondern den eigenenen.
Es spielt keine Rolle wie lang die beiden Arme sind, sie können nicht in gross für Messung der Drehung, klein für Bezug, unterteilt werden.

Es gibt nur eine eine einzige Möglichkeit die Ausgangsbasis für die Strichverschiebung zu erhalten, das ist der Stillstand der Anlage, also v = Null.
Und dazu müssten sie die Erde angehalten haben.

Es gibt nur Differenzwerte der beiden, beim Überlagerungspapier ankommenden, Signale.
Es existiert kein Absolutwert, denn dazu müssten sie die Lichtwege auf absolut gleiche Längen, bzw. Vielfachem der "Wellenlänge" kennen.
Das geht nicht, also haben sie nur Differenzen zur Verfügung.
Und die gibts halt nur wenn die Erde steht (Nullwert) und sich bewegt (Differenzwerrt zu Null).
Etwas Anderes gibts nicht.
Den Nullwert hatten sie nicht, also was haben sie ausgewertet!!

Gruss Kurt
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Kurt » So 30. Okt 2011, 00:02

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:...
Wäre der Äther unbewegt relativ zur Erdoberfläche müssten alle Interferometer Nullwert anzeigen


Alle MMI zeigen ja Null an.

Beim Laserkreisel ergibt sich eine Frequenz.
Auch dann wenn er fest auf der Erde montiert ist.
Wie ist das mit dem Ergebnis vom MMI in Einklang zu bringen!??

...


Die Antwort ist ganz einfach, MMI ist nicht in der Lage die Geschwindigkeiten unter 10km/s zu messen.


Wenn man die vielen Spiegel so betrachtet, besonders wie das Licht sie benutzt, dann ist diese Aussage durchaus berechtigt.

Somit kann man das MMI als "Beweis" in die Ecke stellen.

Die Frequenz vom Laserkreisel ergibt sich nicht weil er die "Drehung im Raum" absolut misst, sondern weil er den Lichtleitbezug auf der Erde misst.

Lege einen Laserkreisel mittig auf den Nordpol, er wird keine Frequenz anzeigen.*
Genau so wenig als wie er links/rechts um den Äquator liegend keine zeigt.


Gruss Kurt


* Einschränkung später.
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Kurt » So 30. Okt 2011, 09:50

Chief hat geschrieben:
Die Verschiebung ist proportional der Armlänge UND der Geschwindigkeit in Richtung des Lichtstrahls. Mit dem kleinen Rechteck misst man einen kleinen Wert welcher als Nullpunkt genommen wird. Die Differenz zwischen beiden Verschiebungen ist dann der gesuchte Wert. Wäre die Geschwindigkeit gleich Null so hätte man keine Differenz messen können egal wie lang die Arme sind.


Stimmt nicht.
Du kannst keine Differenz zu Null Bewegung messen wenn du nicht den Nullbewegungswert hast.
Es ist vollkommen egal ob du den -kleinen Kreis- als Referent für die Differenz beim gossen Kreis verwendest, den "Strich" damit markierst, oder ganz willkürlich einen Bleistiftstrich hinmalst.

Beim grossen Kreis ist der Nichtbewegungszustand nicht bekannt.
Es ist vollkommen willkürlich wo der Referenzstrich hingemalt wird, mit was dieser gemalt wird.
Solange die Erde nicht angehalten wird ist es ummöglich eine Referenz zu kennen.

M + G hatten keine Referenz für Nichtbewegung, woher haben sie den Wert für die Bewegung!

Gruss Kurt
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Kurt » So 30. Okt 2011, 10:22

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:...
M + G hatten keine Referenz für Nichtbewegung, woher haben sie den Wert für die Bewegung!



Die haben es aus der Verschiebung herausgerechnet.



Sie hatten keinen Wert den sie rausrechnen konnten, denn sie hatten keinen Nullwert.
Es gibt nur eine Möglichkeit das "richtige" Ergebnis zu erlangen.
Sie haben den Referenzstrich, den der sich beim -kleinen Kreis- ergibt, dahin gestellt wo er zu sein hat damit der Abstand zum Strich des -grossen Kreises-, der sich ergäbe wenn die Erde mit der und der Rotation sich drehen würde, stimmt.
Dann haben sie den Abstand zum Referenzstrich gemessen.

Sie haben sich ein gewaltiges Eigentor geschossen.


Gruss Kurt
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Harald Maurer » So 30. Okt 2011, 10:48

Kurt hat geschrieben:Lege einen Laserkreisel mittig auf den Nordpol, er wird keine Frequenz anzeigen.*
Genau so wenig als wie er links/rechts um den Äquator liegend keine zeigt.

Das ist richtig. Wenn man mit einem Laserkreisel die Erdrotation messen will, muss man ihn so aufstellen, dass eine Rotation um seine Längsachse zustande kommt. Eine Faserspule sollte also am Nordpol senkrecht stehen, am Äquator muss man sie in Nord-Süd-Ausrichtung auf den Boden legen. Erdachse und Drehachse der Spule sollten also parallel liegen. Richtet man die Faserspule senkrecht zur Erdachse aus (am Nordpol liegend und am Äquator stehend oder Ost-West-orientiert ), wird die Erdrotation nicht angezeigt ("Nullwert"). Würde dein "Lichtleitbezug" auf der Erde "angenagelt" sein (bzw. der Äther mit der Erde mitrotieren), könnte man die Erdrotation mit dem Sagnac-Effekt nicht messen.
Der Sagnac-Effekt legt nahe, dass sich die Erde entweder in einem Äther, der sich mit der Sonne mitdreht oder in einem Absolut-Äther bewegt. Mit einer ballistischen Auffassung der Lichtausbreitung kann man den Effekt nicht erklären, weil die Lichtlaufstrecke in Rotationsrichtung um den Faktor 1+(v/c) zunimmt, aber sich auch die LG um denselben Faktor erhöht, in entgegen gesetzter Richtung verkürzt sich die Strecke mit 1-(v/c) und die LG wird um denselbe Faktor langsamer. Dadurch bleibt die LG im Bezugssystem des Messgerätes konstant und die Rotation kann nichts bewirken. Auch ein auftretender Corioliseffekt könnte nichts ergeben, weil sich die Lichtgeschwindigkeiten stets zu den Streckenveränderungen proportional verhalten. Mit einer Rotation im Äther kommt es zwar auch zu den Veränderungen der Lichtlaufstrecken, die LG bezieht sich hier aber auf den Äther, d.h. es findet eine Rotation relativ zur Lichtausbreitung statt - und das erklärt den Effekt auf plausible Weise.
Ballistisch betrachtet kann man die Vektorrechnung der Strecken und Richtungen nicht von jener der Geschwindigkeiten trennen, weil das zusammenhängt. Bei Spiegeleinsatz gilt natürlich der Faktor v*cos(Phi), der Reflexionsvorgang selbst kann nichts bewirken, da sich jeder Spiegel im Moment der Reflexion in seiner Ebene bewegt. Es gilt also sowohl ballistisch als auch mit Äther stets das Reflexionsgesetz.
Der globale Sagnac-Effekt (Licht bewegt sich Ost-West mit c+/-v!) zeigt zweifelsfrei, dass sich die Lichtausbreitung nicht auf das Bezugssystem Erdoberfläche bezieht. Das widerlegt die SRT von vornherein, oder (wenn man einwendet, die Bewegung der Erdoberfläche repräsentiere kein Inertialsystem) es macht aus demselben Argument sämtliche Experimente, die zur Bestätigung der SRT auf der Erdoberfläche durchgeführt werden, wertlos.
Das Nullresultat des MM-Versuches erklärt sich ganz einfach aus dem zeitgleichen Verhalten der Wellenzüge (konstante Frequenz und somit konstante Periodendauer). D.h. gleichzeitig und phasengleich getrennte Wellenzüge haben zu gleichen Zeiten stets denselben Zustand (also eine übereinstimmende Phasenlage). Das haben sie aufgrund dieser zeitlichen Periodenkonstanz auch, wenn man sie an einem Punkt wieder zusammenführt. Stimmen hier nun die Phasen nicht zeitlich überein, dann hat ein Wellenzug seine Periodendauer unterwegs geändert - und genau dies findet innerhalb des MM-Apparates eben nicht statt. Im MMI kompensieren sich Geschwindigkeiten und Wellenlängen stets so, dass die Periodendauer unverändert bleibt. Im Detektor verhalten sich die zusammen geführten Wellenzüge daher nach wie vor zeitgleich, und das bedeutet eben, dass sie in ihren Zuständen übereinstimmen werden und keine Phasenverschiebung entstehen kann. Ich erinnere an das Beispiel mit den mit gleicher Zeigerstellung gleichzeitig gestarteten Uhren, die völlig unabhängig von ihren Bewegungen und durchlaufenen Strecken stets die übereinstimmende Zeigerstellung haben werden, wenn man sie wieder zusammenführt (synchroner Uhrenlauf vorausgesetzt). Einen derartigen synchronen Lauf haben die Perioden der Wellenzüge im MMI - und daher ist das MMI nicht dazu geeignet, eine allfällige Ätherdrift interferometrisch aufzuzeigen!

Grüße
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Kurt » So 30. Okt 2011, 11:18

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:...

Sie haben sich ein gewaltiges Eigentor geschossen.



Auf keinen Fall, die Messung wurde später mit anderen Geräten genau bestätigt.

Siehe z.B. die neueste Technik: http://www.wettzell.ifag.de/LKREISEL/G/LaserGyros.html

Gruß


Ganz bestimmt!
Sie konnten die Erddrehung mit ihrer Einrichtung, es handelt sich ja nur um ein MMI, nicht messen.
Das ist einfach nicht drin!

In Wettzell steht ein Ringlaser, der misst nichts weiter als die Änderung der Streckenlängen während sich die Erde dreht.
Der Ring, sozusagen rotiert.
So ein Ringlaser erzeugt eine Frequenz, es ergeben sich soviele Schwingungen wie Phasenlage durchlaufen werden.
Aus dieser Frequenz und dem bekannten Umfang/Umspannung lässt sich dann auf die Erdenrotation rückrechnen.
Die Erdendrehung wird nur indirekt durch Rechnen bestimmt.

Bei G+M wurde eine Streifenverschiebung als Ergebnis behauptet, das ist wegen des fehlenden Null-Bezuges nicht möglich!

M+G konnten mit ihrer Einrichtung nur eine "Windänderung" bei Erdendrehung erkennen, denn dann würde der Strich je nach Windrichtung wandern.
Hat er aber nicht, also ist auch mit 1000 meter langen Armen keine Vorzugsrichtung erkennbar.

Sie haben sich selber ausgetrickst.


Gruss Kurt
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Harald Maurer » So 30. Okt 2011, 11:48

Chief hat geschrieben:...da mit einem Sagnac-Interferometer die translatorische Bewegung des Äthers nicht gemessen (detektiert) werden kann.

Natürlich nicht. Jede Messvorrichtung, in welcher sich eine Zweiwegmessung verbirgt (also Licht einen geschlossene Laufstrecke hat) ist ungeeignet, eine translatorische Bewegung im Äther zu messen. Darauf hat Michelson in seiner Arbeit selbst hingewiesen und eine Einwegmessung mit mechanischer Synchronisation vorgeschlagen. Die Tatsache, dass er auch nach seinem Experiment ein Ätheranhänger und Gegner der SRT war, beweist ja, dass er seinem eigenen Experiment nicht vertraute. Und dieses Misstrauen war durchaus berechtigt.

Grüße
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