Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Lagrange » Mo 24. Mär 2025, 22:14

Frau Holle hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
bumbumpeng hat geschrieben:https://de.wikipedia.org/wiki/Hafele-Keating-Experiment
.............................................vorhergesagt
..............Gravitation gemäß ART Geschwindigkeit gemäß SRT gesamt ......gemessen
ostwärts 144 ± 14 ns .............−184 ± 18 ns ....................−40 ± 23 ns ...−59 ± 10 ns
westwärts 179 ± 18 ns ..............96 ± 10 ns ....................275 ± 21 ns ...273 ± 7 ns
...

Hier sieht man, dass die Relativgeschwindigkeit zwischen Bodenuhren und Flugzeuguhren keinen Einfluss auf die Uhren hat.

Wo genau sieht man das?
...

Die sog. ZD ostwärts und ZD westwärts müssten gleich sein.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Frau Holle » Mo 24. Mär 2025, 23:00

Frau Holle hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
bumbumpeng hat geschrieben:https://de.wikipedia.org/wiki/Hafele-Keating-Experiment
.............................................vorhergesagt
..............Gravitation gemäß ART Geschwindigkeit gemäß SRT gesamt ......gemessen
ostwärts 144 ± 14 ns .............−184 ± 18 ns ....................−40 ± 23 ns ...−59 ± 10 ns
westwärts 179 ± 18 ns ..............96 ± 10 ns ....................275 ± 21 ns ...273 ± 7 ns
...

Hier sieht man, dass die Relativgeschwindigkeit zwischen Bodenuhren und Flugzeuguhren keinen Einfluss auf die Uhren hat.

Wo genau sieht man das?
...

Lagrange hat geschrieben:Die sog. ZD ostwärts und ZD westwärts müssten gleich sein.

Wie kommst du darauf?

Da steht deutlich, dass sie nicht gleich sein müssen:
Geschwindigkeit gemäß SRT
ostwärts −184 ± 18 ns
westwärts 96 ± 10 ns

Das ist doch alles andere als gleich.
 
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Lagrange » Mo 24. Mär 2025, 23:08

Lagrange hat geschrieben:Die sog. ZD ostwärts und ZD westwärts müssten gleich sein.

Wie kommst du darauf?
...
 

Ganz einfach. Die Relativgeschwindigkeit zwischen Flugzeuguhren und Bodenuhren ist in beiden Richtungen gleich.
Lagrange
 
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Frau Holle » Mo 24. Mär 2025, 23:23

Lagrange hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Die sog. ZD ostwärts und ZD westwärts müssten gleich sein.

Wie kommst du darauf?

Ganz einfach. Die Relativgeschwindigkeit zwischen Flugzeuguhren und Bodenuhren ist in beiden Richtungen gleich.

Das stimmt erstens nicht ganz (Jetstreams) und zweitens wurde nicht einfach mit der Uhrzeit von normalen Bodenuhren verglichen, sondern mit solchen, die einem ECI ruhen und die Erdrotation nicht mitmachen.

Sonst wäre der Versuch von Anfang an nicht durchgeführt worden. Den Löwenanteil macht nämlich die Erdrotation aus. Flugzeuge sind ggü. dem Boden auch in der Theorie viel zu lahm für einen signifikanten Unterschied. Das wussten auch Hafele&Keating.
 
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Lagrange » Mo 24. Mär 2025, 23:30

Lagrange hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Die sog. ZD ostwärts und ZD westwärts müssten gleich sein.

Wie kommst du darauf?

Ganz einfach. Die Relativgeschwindigkeit zwischen Flugzeuguhren und Bodenuhren ist in beiden Richtungen gleich.

Frau Holle hat geschrieben:Das stimmt erstens nicht ganz (Jetstreams) und zweitens wurde nicht einfach mit der Uhrzeit von normalen Bodenuhren verglichen, sondern mit solchen, die einem ECI ruhen und die Erdrotation nicht mitmachen.

Sonst wäre der Versuch von Anfang an nicht durchgeführt worden. Den Löwenanteil macht nämlich die Erdrotation aus. Flugzeuge sind ggü. dem Boden auch in der Theorie viel zu lahm für einen signifikanten Unterschied. Das wussten auch Hafele&Keating.

Damit ist die SRT widerlegt, die Relativgeschwindigkeit wird gar nicht betrachtet, sondern Absolutgeschwindigkeit in ECI. ECI ist das bevorzugte BS für die elektromagnetischen Vorgänge.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Frau Holle » Di 25. Mär 2025, 00:07

Lagrange hat geschrieben:die Relativgeschwindigkeit wird gar nicht betrachtet, sondern Absolutgeschwindigkeit in ECI.

Unsinn. "Absolutgeschwindigkeit in ECI" ist ein Widerspruch in sich. Es ist eine Geschwindigkeit relativ zum ECI. Wenn sie absolut wäre, müsste man das ECI gar nicht extra erwähnen.

Bewegung, und damit Geschwindigkeit, ist immer relativ zu etwas. Nur die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum ist insofern absolut, als sie (per Definition) relativ zu jedem Inertialsystem immer gleich ist.
 
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Lagrange » Di 25. Mär 2025, 15:05

Hafele-Keating hat geschrieben:
Abstrakt. Vier Cäsium-Strahluhren, die im Oktober 1971 mit kommerziellen Flugzeugen um die Welt geflogen wurden, einmal nach Osten und einmal nach Westen, zeichneten richtungsabhängige Zeitunterschiede auf, die in guter Übereinstimmung mit den Vorhersagen der konventionellen Relativitätstheorie stehen. Bezogen auf die atomare Zeitskala des U.S. Naval Observatory verloren die fliegenden Uhren 59 ± 10 Nanosekunden während der Reise nach Osten und gewannen 273 ± 7 Nanosekunden während der Reise nach Westen, wobei die Fehler die entsprechenden Standardabweichungen sind. Diese Ergebnisse liefern eine eindeutige empirische Auflösung des berühmten Uhren-"Paradoxons" mit makroskopischen Uhren.

Bezogen auf U.S.N.O. Zeit.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Kurt » Di 25. Mär 2025, 16:15

Lagrange hat geschrieben:
Hafele-Keating hat geschrieben:
Abstrakt. Vier Cäsium-Strahluhren, die im Oktober 1971 mit kommerziellen Flugzeugen um die Welt geflogen wurden, einmal nach Osten und einmal nach Westen, zeichneten richtungsabhängige Zeitunterschiede auf, die in guter Übereinstimmung mit den Vorhersagen der konventionellen Relativitätstheorie stehen. Bezogen auf die atomare Zeitskala des U.S. Naval Observatory verloren die fliegenden Uhren 59 ± 10 Nanosekunden während der Reise nach Osten und gewannen 273 ± 7 Nanosekunden während der Reise nach Westen, wobei die Fehler die entsprechenden Standardabweichungen sind. Diese Ergebnisse liefern eine eindeutige empirische Auflösung des berühmten Uhren-"Paradoxons" mit makroskopischen Uhren.

Bezogen auf U.S.N.O. Zeit.


Hier ein Bild das die Umstände zeigt. (eine Animation wäre sicherlich noch aussagekräftiger)

H&K_01.jpg
H&K_01.jpg (138.04 KiB) 6206-mal betrachtet


Die Erde rotiert im ECI (das Karo)
U0 ruht zum ECI
U1 ist auf der Erde stationiert.
U2 und U3 sind Uhren in den beiden Flugzeugen.
Die Pfeile zeigen die Bewegungsrichtungen an.

Kurt

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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Kurt » Di 25. Mär 2025, 16:42

Lagrange hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Die sog. ZD ostwärts und ZD westwärts müssten gleich sein.

Wie kommst du darauf?
...
 

Ganz einfach. Die Relativgeschwindigkeit zwischen Flugzeuguhren und Bodenuhren ist in beiden Richtungen gleich.


Ja, und alle drei Uhren sind bewegt.
Die einen mehr, die anderen weniger.

Die die am schnellsten bewegt sind takten am langsamsten.

Kurt

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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Lagrange » Di 25. Mär 2025, 19:01

Wikipedia schreibt:

Gemäß der speziellen Relativitätstheorie geht eine Uhr am schnellsten für einen Beobachter, der relativ zu ihr ruht. In einem relativ dazu bewegten System läuft die Uhr langsamer (Zeitdilatation); dieser Effekt ist in zweiter Näherung für kleine Geschwindigkeiten proportional dem Quadrat der Geschwindigkeit.

Wenn das so wäre, müssten Hafele und Keating Bodenuhren langsamer gehen sehen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Hafele-Keating-Experiment
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