Zwei rote Bälle - wirklich rot?

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Kurt hält sich die Ohren zu und singt

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Mi 10. Aug 2016, 12:48

Ernst hat geschrieben:
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Wie du auf die Entfernung eine Geschwindigkeit messen willst, bleibt dein Geheimnis.

Du leidest unter Meßsucht. Zum tausendsten: Physik besteht nicht aus "Messung".

Shapiro misst eine Laufzeit hin und zurück. Keine Geschwindigkeit..

Kannst du außer "messen" auch irgendwas anderes denken. Etwas analytisch eventuell.

Wenn du etwas über die Natur in der du lebst in Erfahrung bringen willst, dann musst du messen. Dann werden Modell entwickelt, welche diese Messungen erklären und bestenfalls die Ergebnisse anderer (neuer) Messungen vorhersagen.

Modelle um ihrer selbst willen sind für die Physik eher bedeutungslos. Sieht man ja auch an diesem ganzen Theater um Strings und Schleifen und Multiversen. Dafür gabs nur mathematische Meriten aber keinen Nobel-Preis.


Ernst hat geschrieben:Es geht hier nicht darum, was Shapiro gemessen hat, sondern was er daraus allgemein gültig gefolgert hat.

Die Folgerung Shapiros ist ja sinnvoll. Deine hingegen nicht.

Ernst hat geschrieben:Die Shapiro-Verzögerung, benannt nach Irwin I. Shapiro, lässt die Ausbreitung von Licht in der Nähe einer großen Masse für einen weit entfernten Beobachter langsamer als mit Lichtgeschwindigkeit erscheinen.

Genau, "erscheinen". So, wie der Engel Maria erschienen ist.
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Re: Zwei rote Bälle - wirklich rot?

Beitragvon Yukterez » Mi 10. Aug 2016, 12:52

Naja nicht ganz so wie die Engel der Mutter Maria, sondern eigentlich eh um genau den Faktor verlangsamt wie die Zeit dort auch tatsächlich langsamer geht.

Schon länger unglücklich mit dem Wort "erscheinen" in diesem Artikel und es nur aus Faulheit und weil mir kein Besseres einfällt noch nicht ersetzt habend,

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Re: Zwei rote Bälle - wirklich rot?

Beitragvon Ernst » Mi 10. Aug 2016, 12:52

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Und bei Ernst ist aber das Verhältnis 1:1. Mit dem Fernglas auf die Uhr im Gravitationsfeld zu schauen ist nichts anderes, als einen Sender ein harmonisches Signal der Frequenz f aus dem Gravitationsfeld zum Koordinatenbeobachter zu schicken. Da bei Ernst die Frequenz konstant ist, sieht Ernst als Koordinatenbeobachter keinen Gangunterschied.

Quatsch. Alles.
Yuck guckt auf die Uhrzeit und nicht auf eine Frequenz, die nach unten geschickt wird. Er meint instantanes Gucken; also Beobachtung bei Elimination der Lichtlaufzeit . Aber diese ermittelte Zeit an einem anderen Ort ist nicht seine Ortszeit = seine Koordinatenzeit, auf welche er alle Vorgänge bezieht. Deshalb muß ihn die geguckte Ortszeit woanders praktisch gar nicht interessieren.

Bezugssysteme sind auch nicht so deine Stärke.
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Re: Zwei rote Bälle - wirklich rot?

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Mi 10. Aug 2016, 12:52

Ernst hat geschrieben:
Yukterez hat geschrieben:1) Wenn der Koordinatenbeobachter feststellen will um wie viel langsamer die Uhr im Gravitationsfeld geht muss er nur mit seinem Fernglas auf diese Uhr schauen und mit seiner eigenen Uhr stoppen wie lange ein paar Sekunden auf der Uhr die er im Fernglas sieht dauern.

Womit das "Meßproblem" von fb... gelöst wäre. :lol:
Er meint ja "Messung unmöglich".

Zustimmend.
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Nein, das meine ich nicht und habe ich auch nirgendwo geschrieben. Im konkreten Fall wird auch nicht im Gravitationsfeld gemessen, sondern lokal dort, wo der Koordinatenbeobachter sitzt.
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Re: Zwei rote Bälle - wirklich rot?

Beitragvon Ernst » Mi 10. Aug 2016, 12:54

Yukterez hat geschrieben:Wenn man wie z.B. in der Astronomie üblich misst dass ein Planet oder Doppelstern soundso schnell um seinen Hauptstern oder sein schwarzes Loch kreist misst man eigentlich die um den Faktor der sich auf der Erdoberfläche ergibt verschnellerte Koordinatengeschwindigkeit, nicht die lokale Geschwindigkeit.,

Mut zur Wahrheit?!
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Re: Zwei rote Bälle - wirklich rot?

Beitragvon Yukterez » Mi 10. Aug 2016, 12:59

Ernst hat geschrieben:Mut zur Wahrheit?!

Warum sollte ich hier etwas anderes schreiben als wie ich es in den zitierten Wikipedia-Artikeln geschrieben habe?

Wie ein Fels in der Brandung,

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Re: Kurt hält sich die Ohren zu und singt

Beitragvon Ernst » Mi 10. Aug 2016, 13:03

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Die Shapiro-Verzögerung, benannt nach Irwin I. Shapiro, lässt die Ausbreitung von Licht in der Nähe einer großen Masse für einen weit entfernten Beobachter langsamer als mit Lichtgeschwindigkeit erscheinen.

Genau, "erscheinen". So, wie der Engel Maria erschienen ist.

Ganz typisch. Wieder mal Begriffshaarspalterei statt Physik. Kümmerlich.

Das meint selbstverständlich: In einem entfernten Bezugssystem ist die Lichtgeschwindigkeit in der Nähe einer großen Masse kleiner als c.

Eventuell kann ja Yuck da mal für Klarheit sorgen. Physik ist ja keine "Schein"wissenschaft.
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Re: Zwei rote Bälle - wirklich rot?

Beitragvon Ernst » Mi 10. Aug 2016, 13:05

Yukterez hat geschrieben:Naja nicht ganz so wie die Engel der Mutter Maria, sondern eigentlich eh um genau den Faktor verlangsamt wie die Zeit dort auch tatsächlich langsamer geht.

Schon länger unglücklich mit dem Wort "erscheinen" in diesem Artikel und es nur aus Faulheit und weil mir kein Besseres einfällt noch nicht ersetzt habend,


Kleiner Tipp kostenlos. ;)

streiche: "erscheint langsamer"
füge ein: "ist langsamer"
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Re: Zwei rote Bälle - wirklich rot?

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Mi 10. Aug 2016, 13:06

Ernst hat geschrieben:
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Und bei Ernst ist aber das Verhältnis 1:1. Mit dem Fernglas auf die Uhr im Gravitationsfeld zu schauen ist nichts anderes, als einen Sender ein harmonisches Signal der Frequenz f aus dem Gravitationsfeld zum Koordinatenbeobachter zu schicken. Da bei Ernst die Frequenz konstant ist, sieht Ernst als Koordinatenbeobachter keinen Gangunterschied.

Quatsch. Alles.
Yuck guckt auf die Uhrzeit und nicht auf eine Frequenz, die nach unten geschickt wird. Er meint instantanes Gucken; also Beobachtung bei Elimination der Lichtlaufzeit . Aber diese ermittelte Zeit an einem anderen Ort ist nicht seine Ortszeit = seine Koordinatenzeit, auf welche er alle Vorgänge bezieht. Deshalb muß ihn die geguckte Ortszeit woanders praktisch gar nicht interessieren.

Bezugssysteme sind auch nicht so deine Stärke.
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Modelle sind auch nicht so deine Stärke.

Eine Zeigeruhr im Gravitationsfeld mit einem Sekundenzeiger kann ich als Koordinatenbeobachter mit dem Fernglas sehen, weil eine mit 1Hz amplitudenmodulierte EM-Welle von der Uhr im Gravitationsfeld zum Koordinatenbeobachter gesendet wird. Die Lichtlaufzeit spielt dabei keine Rolle, weil die ja immer gleich ist, solange die Uhren zueinander in ruhe sind. Wenn die Frequenz, so wie Ernst stur behauptet, konstant bleibt, sich nur die Wellenlänge und Geschwindigkeit ändern, dann sieht der Koordinatenbeobachter, dass sich der Sekundenzeiger der Uhr im Gravitationsfeld mit dem seiner eigenen Uhr synchron im Sekundentakt bewegt. genau so ist es aber nicht. Der Koordinatenbeobachter sieht den Sekundenzeiger der Uhr im Gravitationsfeld langsamer takten, als den, seiner eigenen Uhr.
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Re: Zwei rote Bälle - wirklich rot?

Beitragvon Ernst » Mi 10. Aug 2016, 13:08

Yukterez hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Mut zur Wahrheit?!

Warum sollte ich hier etwas anderes schreiben als wie ich es in den zitierten Wikipedia-Artikeln geschrieben habe?

Weil fb... da offenbar nicht liest.
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