Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » Sa 29. Okt 2011, 20:20

Chief hat geschrieben: Außerdem alle Punkte der Spiegel haben eine andere Geschwindigkeit bzw. verschiedene Winkel zum "Lichtstrahl", so dass sich am Ende überall unterschiedliche Geschwindigkeiten aufsummieren.

Ja klar, habe ich doch mehrfach gesagt. Die LG von Spiegel zu Spiegel nimmt in Drehrichtung immer mehr ab und entgegen Drehrichtung immer mehr zu. Gemessen wird die daraus resultierende unterschiedliche mittlere Geschwindigkeit in beiden Richtungen.

Gruß
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Paradox

Beitragvon galactic32 » Sa 29. Okt 2011, 20:27

http://de.wikipedia.org/wiki/Tests_der_speziellen_Relativit%C3%A4tstheorie#Widerlegungen_des_bewegten_.C3.84thers hat geschrieben:...
Der einzige Ausweg, um dieses Ergebnis mit einem ruhenden Äther verträglich zu machen, war die von George Francis FitzGerald (1889) und Lorentz (1892) aufgestellte Kontraktionshypothese. Diese besagt, dass (wie vorher schon bekannt war) nicht nur elektrostatischen Felder kontrahieren, sondern auch die Bindungskräfte in der Materie davon betroffen sind, und somit die Materie selbst dieser Kontraktion unterworfen ist. Dies wurde plausibel gemacht durch die Annahme, dass die Bindungskräfte selbst elektrischer Natur sind. Da jedoch kein zwingender theoretischer Grund für diese Annahme gebracht werden konnte, wurde die Längenkontraktion als Ad-hoc-Hypothese angesehen.
:? :roll:
Nicht-Ad-hoc-hypothetisch wäre allerdings, wenn man sich klar darüber wäre,was ein Äther eigentlich soll?
Wozu braucht also wohl ein Äther-Modell diesen Äther, was bewirkt und wie wirkt dieser?
Damit muß eher absolut umgekehrt ein zwingender Grund angegeben werden, warum Materie selbst im Ätherwind längen-konstant zu sein haben sollte.

... nun ja typische wiki-Denke ....

Gruß
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » Sa 29. Okt 2011, 20:29

Highway hat geschrieben: Außerdem alle Punkte der Spiegel haben eine andere Geschwindigkeit bzw. verschiedene Winkel zum "Lichtstrahl", so dass sich am Ende überall unterschiedliche Geschwindigkeiten aufsummieren.

Nee. Wer eine Behauptung in die Welt setzt, der muß das schon selbst beweisen. Ich habe den Effekt für eine diskrete Spiegelanzahl beschrieben. Wer meint, daß im (praktisch zudem unmöglichen) Falle unendlich vieler Spiegel die Grenzwertbetrachtung einen Widerspruch ergibt, muß das schon beweisen. Die Sache ist allerdings mathematisch recht verwickelt. Mit einem Zweizeiler ist da nichts zu machen.

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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » Sa 29. Okt 2011, 20:33

Highway hat geschrieben: ...aber unter dem Strich kommt eine Differenz von 2v raus wenn ich dich richtig verstanden habe.

Richtig.

Wo bleibt das versprochene Bild dazu?

Hab ich nicht gesagt oder hast Du überlesen, daß das noch dauert und zwar eventuell lange, weil ich jetzt wenig Zeit für solche Kurzweil habe?
Außerdem hatte ich gehofft, daß bis dahin die Beschreibung des Effektes klar wurde.

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Re: Paradox

Beitragvon Ernst » Sa 29. Okt 2011, 20:36

galactic32 hat geschrieben:Damit muß eher absolut umgekehrt ein zwingender Grund angegeben werden, warum Materie selbst im Ätherwind längen-konstant zu sein haben sollte.

Wenn Du für einen Moment von Chemie auf Physik umschalten könntest, dann wäre Dir klar, daß im umgekehrten Fall jede Bewegung relativ zum Äther über kurz oder lang zum Stillstand kommen würde.

Gruß
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Kurt » Sa 29. Okt 2011, 20:48

Kopernikus hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Hallo Leute, mal ehrlich.
Es hat noch niemand die LG bei bewegtem Spiegel oder Beobachter gemessen.
Also bleibt alles beim Alten, bei Spekulation.




Es gibt eine Messung der Lichtgeschwindigkeit mittels Drehspiegel.


So bewegt dass die invarianz ins Spiel gebracht, oder c +- v wegen einer Spiegelung usw. nachgewiesen werden kann?
Ich meine nicht.

Gruss Kurt
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Kurt » Sa 29. Okt 2011, 20:58

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Und was soll diese bewirken/darstellen/wozu dienen?



Sie dient als Referenz.



Als Referenz wofür!
Für Nichtdrehung?
Für den Nichtdrehstrich am Papier?
Und diese Markierung wurde dann für die Differenzausmessung der Strichwanderung bei Drehung der Arme verwendet?

Gruss Kurt
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Entparadoxonierung

Beitragvon galactic32 » Sa 29. Okt 2011, 21:08

Ernst hat geschrieben:
galactic32 hat geschrieben:Damit muß eher absolut umgekehrt ein zwingender Grund angegeben werden, warum Materie selbst im Ätherwind längen-konstant zu sein haben sollte.
Wenn Du für einen Moment von Chemie auf Physik umschalten könntest, dann wäre Dir klar, daß im umgekehrten Fall jede Bewegung relativ zum Äther über kurz oder lang zum Stillstand kommen würde.
Von "Wind" zu sprechen ist sicher nicht ganz optimal.

Denkt man etwas tiefgreifender nach, bräuchte evtl. ein zum Stillstand-Kommen der Materie eine Impulsübertragung auf den Äther oder was?
Im ersten Ansatz geht man vielleicht davon aus, wie Materie ähnlich wie EM-Wellen ideal ungebremst eine Bewegung durch den Äther vollziehen.

Dann müßte man schärfer erfassen, wie Atome, Materie also, sich aus einem Äther-Wellen-Knäuel-Eigenresonanz zusammengesetzt andenken läßt ...

Gruß
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Re: Entparadoxonierung

Beitragvon Kurt » Sa 29. Okt 2011, 21:29

galactic32 hat geschrieben:Dann müßte man schärfer erfassen, wie Atome, Materie also, sich aus einem Äther-Wellen-Knäuel-Eigenresonanz zusammengesetzt andenken läßt ...


Das geht ganz einfach mit BT.

Diese Menge an Trägersubstanz, das BT.
Es wird einfach die Substanz gewechselt, dann ist Bewegung in der Substanz ohne Widerstand/Abbremsung möglich.
So wie es eben ist.


Gruss Kurt
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Kurt » Sa 29. Okt 2011, 22:08

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Als Referenz wofür!
Für Nichtdrehung?
Für den Nichtdrehstrich am Papier?
Und diese Markierung wurde dann für die Differenzausmessung der Strichwanderung bei Drehung der Arme verwendet?

Gruss Kurt



Nein, es werden 2 Messwerte verglichen. Mit v=0 müssen alle Sagnac-Interferometer (hier zwei) gleiches Ergebnis liefern (keine Verschiebung).

MG.png




-Zwei Messwerte verglichen-.
Woher kam der erste Messwert der den Nullwert, also v=0 darstellt?

Was heisst: gleiches Ergebnis?
"(keine Verschiebung)" gegen was?


Gruss Kurt
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