Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Sa 29. Dez 2018, 23:55

Kurt hat geschrieben:Als Argument möchte ich dir dasda hersetzen...
Das ist durchaus eine legitime Hypothese. Nur leider wird der "Atomdurchmesser" nicht an einem Atom gemessen, sondern am Kovalenzabstand zweier Atomkerne und dieser ist um "Einiges" größer als die Durcmesser der äußersten Elektronenbahnen. Wäre es anders, bestünde die Möglichkeit, dass sich Elektronen gegenseitig aus ihren Bahnen schießen und damit das Gefüge sprengen. Dann würden alle kristallinen Teile, die auf der Erde gefertigt würden, im All auseinander fliegen - aber das passiert ja nicht. Die Objekte laden sich allenfalls statisch auf.
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Kurt » So 30. Dez 2018, 00:04

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Als Argument möchte ich dir dasda hersetzen...
Das ist durchaus eine legitime Hypothese. Nur leider wird der "Atomdurchmesser" nicht an einem Atom gemessen, sondern am Kovalenzabstand zweier Atomkerne und dieser ist um "Einiges" größer als die Durcmesser der äußersten Elektronenbahnen. Wäre es anders, bestünde die Möglichkeit, dass sich Elektronen gegenseitig aus ihren Bahnen schießen und damit das Gefüge sprengen. Dann würden alle kristallinen Teile, die auf der Erde gefertigt würden, im All auseinander fliegen - aber das passiert ja nicht. Die Objekte laden sich allenfalls statisch auf.


Du reihst ja nicht Atom an Atom, sondern Molekül an Molekül.
Da ist es halt so das diese aus Atomen bestehen und deren Valenzelektronen den Kontakt zum nächstem Atom bilden.
Da deren Abstand zum Atomkern von der Resonanzfrequenz abhängt ist es halt so das der Atomdurchmesser den Abstand innerhalb des Moleküls bestimmt.
Egal wie du es drehst und wendest, ob du es als Atom an Atom oder Molekül an Molekül betrachtest, der Abstand der Elektronen zum Kern und untereinander bestimmt den Platzbedarf deines Stabes.
Damit ist gezeigt das die Lände des Meters von den Ortsumständen, auch im Ergebnis als Resonanzfrequenz bezeichnet/abhängt, abhängt.
Die Resonanzfrequenz der Atome auf der ISS ist eine andere als die auf der Erdoberfläche.
Darum ist die Länge deines Meters auf der Erdoberfläche eine andere als auf der ISS.

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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Nicht von Bedeutung » So 30. Dez 2018, 00:15

Kurt hat geschrieben:Da ist es halt so das diese aus Atomen bestehen und deren Valenelektronen den Kontakt zum nächstem Atom bilden.
Genau da bist du gründlich im Irrtum (Okay, nicht bei der Wortwahl des Begriffes "Kontakt", sondern bei der Annahme, Valenzelektronen würden in diesem State noch irgendwie sonderlich schwingen). Der Kovalenzabstand ist mindestens der Abstand, bei welchem sich die Valenzelektronen zweier Atome nicht mehr beeinträchtigen. Genauer gesagt, befindet sich in der Mitte des Kovalenzabstandes zweier Kerne mindestens ein Valenzelektron von einem der beiden Atome. Soweit ich weiß, ändert sich dieser Abstand durch Schwerkraft nicht.
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Kurt » So 30. Dez 2018, 00:43

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Da ist es halt so das diese aus Atomen bestehen und deren Valenelektronen den Kontakt zum nächstem Atom bilden.
Genau da bist du gründlich im Irrtum. Der Kovalenzabstand ist mindestens der Abstand, bei welchem sich die Valenzelektronen zweier Atome nicht mehr beeinträchtigen. Genauer gesagt, befindet sich in der Mitte des Kovalenzabstandes zweier Kerne mindestens ein Valenzelektron von einem der beiden Atome. Soweit ich weiß, ändert sich dieser Abstand durch Schwerkraft nicht.


Die Schwerkraft interessiert hier nicht, sondern die Grösse des Atoms, also die Abstände der Elektronen zum Kern und untereinander.
Diese sind von den Resonanzfrequenzen innerhalb des Atoms abhängig.
Da sich diese ändern, die Ortsumstände dies vorgeben, verändert sich der Platzbedarf des Gebildes 'Atom' wenn es an einen andern Ort mit anderen Ortsumständen gebracht wird.
Die Ortsumstände sind auf der ISS andere als auf der Erdoberfläche, deshalb hat der Meter auf der Erdoberfläche eine andere Länge als auf der ISS wenn gleiche Anzahl Atome verwendet werden oder wenn ein Meter, erstellt auf der ISS, auf die Erde gebracht wird.


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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Lagrange » So 30. Dez 2018, 01:08

Kurt hat geschrieben:Die Ortsumstände sind auf der ISS andere als auf der Erdoberfläche, deshalb hat der Meter auf der Erdoberfläche eine andere Länge als auf der ISS wenn gleiche Anzahl Atome verwendet werden oder wenn ein Meter, erstellt auf der ISS, auf die Erde gebracht wird.


Kurt

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Die Länge von 1 Meter muss überall gleich sein. Das ist die Maßeinheit. Die ist unveränderlich.

Es ist möglich dass auf der ISS weniger Atome in diese Länge passen.

Mit Lichtwellen ist es noch schlimmer, die haben überall eine andere Länge.
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Kurt » So 30. Dez 2018, 01:26

Lagrange hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Die Ortsumstände sind auf der ISS andere als auf der Erdoberfläche, deshalb hat der Meter auf der Erdoberfläche eine andere Länge als auf der ISS wenn gleiche Anzahl Atome verwendet werden oder wenn ein Meter, erstellt auf der ISS, auf die Erde gebracht wird.


Kurt

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Die Länge von 1 Meter muss überall gleich sein. Das ist die Maßeinheit. Die ist unveränderlich.

Es ist möglich dass auf der ISS weniger Atome in diese Länge passen.

Mit Lichtwellen ist es noch schlimmer, die haben überall eine andere Länge.


Es ist ja verständlich das der Wunsch von Konstanten, z.B. die des Meters, allgegenwärtig ist.
Das hat aber nichts mit den Realumständen in der Natur zu tun.
Es ist halt so das es keine Konstante im Universum, und darüber hinaus, gibt.

Um da eine Arbeitshypothese zu etablieren ist es notwendig Referenzen, egal wo diese auch platziert sind, zu etablieren.
Dazu sind dann Umrechnungen zu erstellen die die Umstände am Ort des jeweiligen Geschehens einbeziehen.

Das Ergebnis ist dann das so mache Behauptung den Weg aller Falschvorstellungen geht, nämlich den Bach runter.

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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Nicht von Bedeutung » So 30. Dez 2018, 01:42

Lagrange hat geschrieben:Es ist möglich dass auf der ISS weniger Atome in diese Länge passen.
Also mMn jedenfalls nicht. Warum sollte es so sein?

Fakt ist jedenfalls, dass ma das Eine (z.B. Zeit) an etwas Anderem (z.B. Strecke) festmachen muss, sonst wirds Essig mit irgendwelchen grundlegenden Definitionen. Wenn also Strecken ebenso anfällig für Schwerkraft und Bewegung sein sollte, würde es keinerlei Sinn mehr machen, sich über Theorien, wie die SRT zu beschweren.
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Lagrange » So 30. Dez 2018, 02:28

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Es ist möglich dass auf der ISS weniger Atome in diese Länge passen.
Also mMn jedenfalls nicht. Warum sollte es so sein?

Fakt ist jedenfalls, dass ma das Eine (z.B. Zeit) an etwas Anderem (z.B. Strecke) festmachen muss, sonst wirds Essig mit irgendwelchen grundlegenden Definitionen. Wenn also Strecken ebenso anfällig für Schwerkraft und Bewegung sein sollte, würde es keinerlei Sinn mehr machen, sich über Theorien, wie die SRT zu beschweren.

Die SRT ist anders. Und zwar deshalb weil Bewegung des Beobachters die Vorgänge in Atomen beeinflussen soll, so dass die Uhren langsamer gehen. Das kann nur völliger Unsinn sein.
Ob die Atome im starken Feld kleiner werden, kann man nur Vermutungen anstellen. Wenn das so ist dann müssen härtere Stoffe weniger beeinflusst werden, so dass man dann extrapolieren könnte.
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Nicht von Bedeutung » So 30. Dez 2018, 02:50

Lagrange hat geschrieben:Die SRT ist anders. Und zwar deshalb weil Bewegung des Beobachters die Vorgänge in Atomen beeinflussen soll, so dass die Uhren langsamer gehen. Das kann nur völliger Unsinn sein.
Ja, das passt. Es komt darauf an was sich wo bewegt. Demnach würde man absolute Bewegungen feststellen können, sobald man eine gegenüber einem Raum konstante Geschwindigkeit gefunden hat.
Lagrange hat geschrieben:Ob die Atome im starken Feld kleiner werden, kann man nur Vermutungen anstellen. Wenn das so ist dann müssen härtere Stoffe weniger beeinflusst werden, so dass man dann extrapolieren könnte.
Jedenfalls habe ich bissher nie etwas von einem gravitativen Ausdehnungskoeffizienten gehört und schon gar nicht bei Diamant- oder Siliziumkristallen. Wäre ja auch was, wenn das so wäre. Man hätte ja keinerlei Möglichkeit mehr Computer auf der ISS zu verwenden.
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon McMurdo » So 30. Dez 2018, 08:03

Zasada hat geschrieben:Das Signal von E ist nicht das Ereignis E.
Murdo bringt alles durcheinander. Murdos logisches Talent: 0.

Ich schrieb ja auch EIN Signal ist ein Ereignis. Was du ja vorher verneint hast um dann im nächsten Beitrag zurück zu rudern und zu sagen: ein Signal ist auch ein Ereignis. So viel mal dazu.
Und noch was? Wie erlangst überhaupt Kenntnis von Ereignis E? Geht nur über Signale, da kannst nichts machen. Und daher kann die Wirkung eines Ereignisses auch max. mit Lichtgeschwindigkeit übertragen werden.
McMurdo
 

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