Das Messproblem ist leicht gelöst. Man braucht nur eine Uhr im Gravitationsfeld, und eine beim Koordinatenbeobachter. Der Einfachheit halber sind alle Beobachter stationär:
1) Wenn der Koordinatenbeobachter feststellen will um wie viel langsamer die Uhr im Gravitationsfeld geht muss er nur mit seinem Fernglas auf diese Uhr schauen und mit seiner eigenen Uhr stoppen wie lange ein paar Sekunden auf der Uhr die er im Fernglas sieht dauern. Wenn diese Uhr sich z.B. im Abstand von r=3GM/c² vom Baryzentrum befindet wird er feststellen dass das Verhältnis von Schalenzeit zu Koordinatenzeit 1:√3 ist.
2) Wenn der Schalenbeobachter feststellen will um wie viel schneller die Uhr des feldfreien Koordinatenbeobachters geht macht er es genau umgekehrt und wird genau das selbe Verhältnis finden. Es entspricht √(1-rs/r).
3) Wenn ein Schalenbeonachter auf r1 feststellen will um wie viel schneller oder langsamer die Uhr eines anderen Schalenbeobachters auf r2 geht: ein Blick durch's Fernglas auf die Uhr des anderen, verglichen mit der eigenen, und als Verhältnis √(1-rs/r1)/√(1-rs/r2) gefunden. Statt einer Uhr kann auch ein Sender oder das Licht eines Elements mit bekanntem Spektrum verwendet werden.
4) Um festzustellen wie lange eine Sekunde im eigenen System dauert reicht ein Blick auf die eigene Uhr. Da das eigene System immer dort ist wo man gerade ist dauert eine Sekunde Eigenzeit bekanntlich immer gleich lang, ändern tut sich für einen selber immer nur die Zeitrate der anderen.
Alle Möglichkeiten durchgehend,
