Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Beitragvon Ernst » Do 16. Okt 2014, 11:49

Jondalar hat geschrieben:Da gibt es sehr wohl einen Unterschied. Wenn ich stehe, weht kein Wind. Wenn ich mich auf dem Fliessband bewege stellt ich Wind fest. Äquivalent ist das höchstens bei Euch, aber nicht in der Natur.

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Re: Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Beitragvon fallili » Do 16. Okt 2014, 13:03

@jondalar
Mit dem "Wind" wird nur ein weiteres Element in die ganze Diskussion gebracht, das die Betrachtungsweise verkompliziert.
Aber von mir aus.
Nehmen wir an wenn wir stehen weht kein Wind. Dann "weht" sehr wohl ein Wind wenn wir uns bewegen.
Wie aber soll man unterscheiden ob wir uns bewegen oder ob nun ein "realer Wind weht"?
Und nun bitte nicht die Antwort "Wer Augen hat , der sieht das ja".
Man nehme ein Anemometer und das dreht sich. Heißt das nun, dass das Anemometer steht und "ein Wind weht" oder dass sich umgekehrt betrachtet das Anemometer bewegt und" kein Wind" weht.
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Re: Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Beitragvon Jondalar » Do 16. Okt 2014, 14:21

fallili hat geschrieben:@jondalar
Mit dem "Wind" wird nur ein weiteres Element in die ganze Diskussion gebracht, das die Betrachtungsweise verkompliziert.
Aber von mir aus.
Nehmen wir an wenn wir stehen weht kein Wind. Dann "weht" sehr wohl ein Wind wenn wir uns bewegen.
Wie aber soll man unterscheiden ob wir uns bewegen oder ob nun ein "realer Wind weht"?
Und nun bitte nicht die Antwort "Wer Augen hat , der sieht das ja".
Man nehme ein Anemometer und das dreht sich. Heißt das nun, dass das Anemometer steht und "ein Wind weht" oder dass sich umgekehrt betrachtet das Anemometer bewegt und" kein Wind" weht.


Habe ich das alles nun nicht schon oft genug erklärt?

Ich habe darauf hingewiesen, dass man anhand der scheinbaren Schräge (Winkel) des Regens und der v des fallenden Regens schon berechnen kann, wie schnell man sich ggü der Erde bewegt und zugleich kann man feststellen, dass der Regen auf der Erde senkrecht fällt.

Ein Beispiel bringe ich noch, dann könnt Ihr mich wirklich langsam......

Wenn sich im leeren Raum zwei Raumschiffe begegnen, kann jedes davon die Hintergrundstrahlung messen und genau sagen, wie schnell und in welche Richtung es sich bewegt. Es gibt einen absoluten Bezug und das ist eben der CMB, damit ist der ganze Mist von BS und IS vom Tisch. Meine Beispiele zielten alle darauf hin, dass man nicht innerhalb eines Systems sagen kann, was passiert, sehr wohl aber ausserhalb. Wenn ich auf der Erde stehe, sehe ich die Sonne um die Erde kreisen, wenn ich zurück gehe ins All sehe ich plötzlich die Erde um die Sonne kreisen. Wenn ich noch weiter zurück gehe, sehe ich, dass alles einen festen Bezgu hat und nichts beliebig austauschbar angesehen werden kann.

Aber das wollt Ihr einfach nicht verstehen, Ihr beharrt darauf, dass alles beliebig austauschbar und "relativ" ist - ist es aber nicht!
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Re: Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Beitragvon M.S » Do 16. Okt 2014, 15:36

Jondalar hat geschrieben:...
Ein Beispiel bringe ich noch, dann könnt Ihr mich wirklich langsam......

Wenn sich im leeren Raum zwei Raumschiffe begegnen, kann jedes davon die Hintergrundstrahlung messen und genau sagen, wie schnell und in welche Richtung es sich bewegt. Es gibt einen absoluten Bezug und das ist eben der CMB, damit ist der ganze Mist von BS und IS vom Tisch. Meine Beispiele zielten alle darauf hin, dass man nicht innerhalb eines Systems sagen kann, was passiert, sehr wohl aber ausserhalb. Wenn ich auf der Erde stehe, sehe ich die Sonne um die Erde kreisen, wenn ich zurück gehe ins All sehe ich plötzlich die Erde um die Sonne kreisen. Wenn ich noch weiter zurück gehe, sehe ich, dass alles einen festen Bezgu hat und nichts beliebig austauschbar angesehen werden kann.

Aber das wollt Ihr einfach nicht verstehen, Ihr beharrt darauf, dass alles beliebig austauschbar und "relativ" ist - ist es aber nicht!


Mit deinem "Raumschiffbeispiel" bist du wieder mal gescheitert. Es gibt eben keinen absoluten Bezug.


realitivtätsprinzip.info hat geschrieben:Definiert der kosmische Mikrowellenhintergrund ein ausgezeichnetes Inertialsystem?

Nein, durch die Mikrowellen-Hintergrundstrahlung kann zwar an jedem Punkt des Raumes eine ausgezeichnete Geschwindigkeit definiert werden, das dadurch gewonnene Ruhesystem ist jedoch weder ein Inertialsystem noch ist es im Sinne der Relativitätstheorie ein ausgezeichnetes Koordinatensystem.

Die kosmische Hintergrundstrahlung ist eine thermische Strahlung im Mikrowellenbereich, die das Sonnensystem aus allen Richtungen des Weltalls gleichmäßig erreicht. Da das Universum für Mikrowellenstrahlung transparent ist und diese Strahlung nicht nur aus der Richtung der sichtbaren Sterne oder Galaxien kommt, ist es wahrscheinlich, dass sie der messbare Überrest der Zeit ist, in dem das Universum noch von Strahlung dominiert war. Die Hintergrundstrahlung kommt also weiter aus der Vergangenheit als alle sichtbaren Himmelsobjekte und stellt damit den Rand des sichtbaren Universums dar. Dass sie aus allen Richtungen so gleichmäßig kommt, zeigt wie homogen das Universum ist. Es sieht in allen Richtungen gleich aus.

Es gibt jedoch in der Hintergrundstrahlung eine kleine Abweichung von der gleichmäßigen Verteilung, die dadurch erklärt werden kann, dass sich die Sonne mit einer Geschwindigkeit von 371 Kilometern pro Sekunde relativ zum Ursprung der Hintergrundstrahlung bewegt. Man kann nun die kosmische Hintergrundstrahlung benutzen um ein Bezugssystem zu kreieren, dessen Koordinaten so definiert sind, dass die Hintergrundstrahlung für ein in diesem System ruhendes Objekt homogen ist. Solch ein Koordinatensystem wäre jedoch kein Inertialsystem, da es mit dem Universum expandieren würde. Zwei Koordinatenpunkte würden sich also voneinander entfernen.

Von Kritikern der Relativitätstheorie hört man manchmal, dass bereits die Existenz solch eines ausgezeichneten Systems eine Widerlegung der speziellen Relativitätstheorie sei, da diese die Existenz eines ausgezeichneten Bezugssystems ausschließe. Das ist jedoch nicht zutreffend. Die Aussage der Relativitätstheorie ist nur, dass physikalische Vorgänge in jedem Inertialsystem gleichartig ablaufen. Man kann also durch ein Experiment innerhalb eines abgeschlossenen Systems nicht feststellen, ob sich dieses System relativ zum Mikrowellenhintergrund bewegt oder nicht. Durch Messung des Hintergrunds selbst, ist es dagegen durchaus möglich die relative Geschwindigkeit zur kosmischen Hintergrundstrahlung zu bestimmen.

quelle: http://www.relativitätsprinzip.info/faq/cmb-ausgezeichnetes-inertialsystem.html

Beim lieben Newton bist du auch gescheitert. Welches Thema wirst du wohl als nächstes aus dem Ärmel schütteln?
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Re: Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Beitragvon M.S » Do 16. Okt 2014, 16:58

Spacerat hat geschrieben:
M.S hat geschrieben:Es gibt eben keinen absoluten Bezug.
Dann schafft eben einen!

Das Leben ist kein Wunschkonzert.

Spacerat hat geschrieben:Im Übrigen... ist das nicht eigentlich ein Widerspruch? Wenn es keinen absoluten Bezug gibt, schließt das die LG mit ein. Also warum ist die LG in jedem IS die selbe? Na? Dämmerts? Jede Wette... Natürlich nicht!

Warum es so ist, ist irrelevant. Da kannst du reininterpretieren was du willst. Wichtig ist, dass es so ist. Und das wissen wir eben aus den Messungen.
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Re: Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Beitragvon Jondalar » Do 16. Okt 2014, 16:58

Spacerat hat geschrieben:Wenn es keinen absoluten Bezug gibt, schließt das die LG mit ein. Also warum ist die LG in jedem IS die selbe? Na? Dämmerts? Jede Wette... Natürlich nicht!


Nein, natürlich nicht. Lieber werde ich als Volldepp hingestellt, bevor man mal nachdenkt und sein Weltbild überdenkt.

Die Aussage der Relativitätstheorie ist nur, dass physikalische Vorgänge in jedem Inertialsystem gleichartig ablaufen. Man kann also durch ein Experiment innerhalb eines abgeschlossenen Systems nicht feststellen, ob sich dieses System relativ zum Mikrowellenhintergrund bewegt oder nicht. Durch Messung des Hintergrunds selbst, ist es dagegen durchaus möglich die relative Geschwindigkeit zur kosmischen Hintergrundstrahlung zu bestimmen.


Wenn man schon so einen Scheissdreck posten muss, um mit aller Gewalt recht zu haben, dann ist jedes weitere Wort obsolet.

A) Gibt es per definitionem kein einziges IS im gesamten Universum.
B) Gibt es kein abgeschlossenens System, ausser dem Universum selbst. An Blödheit nicht mehr zu übertreffen so eine Aussage - ausser vielleicht noch von Highway...
C) Der CMB ist isotrop, und man kann messen, welche relative v man dagegen hat, aber das zählt nicht, weil Expansion usw...... :roll:
D) Die Expansion ist völlig gleichmässig, aber nicht, wenn man sie zur Widerlegung der RT heranziehen will. In JEDE Richtung ist alles gleich, nur nicht, wenn man gegen die RT etwas sagt......
E) ALLES, aber auch RESTLOS ALLES, was irgendwie auch nur halbwegs gegen die RT sprechen würde gilt sowieso nicht, weil
F) Die RT IMMER recht hat, ganz egal, was auch immer irgendwer hervorbringt - punkt und fertig.

:roll:
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Re: Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Beitragvon Jondalar » Do 16. Okt 2014, 17:00

M.S hat geschrieben:Warum es so ist, ist irrelevant. Da kannst du reininterpretieren was du willst. Wichtig ist, dass es so ist. Und das wissen wir eben aus den Messungen.


Dafür gibts einen Highway von mir:

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Re: Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Beitragvon All » Do 16. Okt 2014, 18:41

M.S hat geschrieben:
Spacerat hat geschrieben:Im Übrigen... ist das nicht eigentlich ein Widerspruch? Wenn es keinen absoluten Bezug gibt, schließt das die LG mit ein. Also warum ist die LG in jedem IS die selbe? Na? Dämmerts? Jede Wette... Natürlich nicht!

Warum es so ist, ist irrelevant. Da kannst du reininterpretieren was du willst. Wichtig ist, dass es so ist. Und das wissen wir eben aus den Messungen.


Es ist wohl deshalb irrelevant, weil man sonst darauf kommen könnte, dass das ABSOLUTE Photon auch nur eine Konstruktion ist. Als Quant des mit Lichtgeschwindigkeit donnernden elektromagnetischen Feldes ist dieses Photon über seine Zeitlosigkeit entsprechend präpariert einen absoluten Anspruch zu erfüllen.
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Re: Wenn der feine Unterschied nicht wäre

Beitragvon Jondalar » Do 16. Okt 2014, 20:53

Highway hat geschrieben: :P :P :P :P :P


Brilliante Antwort, da wäre ich gar nicht drauf gekommen - Respekt !!! Endlich mal einer hier, der Bescheid weiss......
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Re: Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Beitragvon M.S » Fr 17. Okt 2014, 00:54

Spacerat hat geschrieben:@M.S.:

Aber warum es so ist wie es ist, ist keineswegs irrelevant. Aber als Relativist kommt man da im Leben nicht drauf, weil man kaum mehr als die SRT versteht und anderen unterstellt, sie wären zu dämlich dafür.


Warum es so ist, kann niemand sagen, das artet in Religiösität aus. Einzig allein die Messung entscheidet. Das du zu dämlich bist, das zu begreifen, ist allerdings eine Tatsache. Genauso wie das Märchen, dass du die SRT kapiert hast. Denn das hast du nicht.
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