Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon sanchez » Do 20. Mär 2025, 12:37

Kurt hat geschrieben:Ist ja auch nicht notwendig das sie mit was anderem verglichen werden muss.


"Bewegte Uhren gehen langsamer"

diese Aussage ist ein Komparativ.
Komparativ kommt aus dem lateinischen compare- zu deutsch "vergleichen".

Vergleichen geht nur mit mindestens zweien.
z.B. a < b

Es ist also notwendig mit einer anderen Uhr zu vergleichen, sonst würde dir nicht auffallen, ob sie, die Uhr, langsamer oder schneller geht.
Aber die Uhr geht ja auch nicht schneller oder langsamer. Jeder sieht die Sekunde des anderen länger als 1 Sekunde.

t_1 < t_2 ::bei t_1 ruhende Uhr ::
t_2 < t_1 ::bei t_2 ruhende Uhr

ruhend, ein Punkt hat keine Ausdehnung.

Im Ruhesystem t_1 ruht die Uhr zu zwei Orten.
ebenso wenn man t_2 als Ruhesystem festlegt.
Zuletzt geändert von sanchez am Do 20. Mär 2025, 12:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Kurt » Do 20. Mär 2025, 12:50

sanchez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Ist ja auch nicht notwendig das sie mit was anderem verglichen werden muss.


"Bewegte Uhren gehen langsamer"

diese Aussage ist ein Komparativ.
Komparativ kommt aus dem lateinischen compare- zu deutsch "vergleichen".

Vergleichen geht nur mit mindestens zweien.
z.B. a < b


Diese Aussage ("Bewegte Uhren gehen langsamer") ist ja auch nur die halbe "Wahrheit".
Ehrlich gesagt ist sie wertlos (typisch RT-Gehabe).
Sie ist deshalb wertlos weil nicht gesagt wird gegen was sie langsamer geht, das muss man sich selber zusammenreimen.
Auf dieser Methode bauen sämptliche RT-Aussagen auf, sie können so interpretiert (hingedreht) werden, dass sie "immer" passen.

Korrekt müsste es heissen:
"eine Bewegte Uhr geht langsamer als wie wenn sie unbewegt ist".
Und selbst das reicht noch nicht aus.
"eine, zum Bezug für den 100% Gang von Uhren, bewegte Uhr taktet langsamer als die zum Bezug unbewegte".

sanchez hat geschrieben:Es ist also notwendig mit einer anderen Uhr zu vergleichen, sonst würde dir nicht auffallen, ob sie, die Uhr, langsamer oder schneller geht.

Nein, ist es nicht.

Lies dir den Abschnitt "Zugfahren" im PDF durch, da ists angedeutet.

Kurt

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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Frau Holle » Do 20. Mär 2025, 13:00

Skeptiker hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Ist ja auch nicht notwendig das sie mit was anderem verglichen werden muss.
.

Dann hast du also eine Uhr die nach 9.192.631.770 Takten immer 1 Sekunde weiter zählt. Und dann?

Vor allem hat er eine, die auf konstanter Strecke im Zug mit konstanter Geschwindigkeit hin und her pendelt und vorwärts mehr Takte zählt als rückwärts, Sekunden oder was immer.

Natürlich ist das reiner Blödsinn, denn gemäß v=s/t wäre dann die Geschwindigkeit ggü. der Strecke nicht konstant, was aber seine Voraussetzung ist. Im Widersprüche generieren und es nicht merken ist er unbestritten der King.

Wenn ich nicht irre, hat er auch schon mal zugegeben, dass dann die Geschwindigkeiten vor und zurück halt unterschiedlich sind. Das entspricht der Situation mit einem Billiardtisch, wo die Bälle in eine Richtung stets schneller unterwegs sind als in die andere Richtung. Natürlich ist auch das reiner Blödsinn.

Damit setzt er einfach voraus, dass das Relativitätsprinzip nicht gilt und das soll dann auch gleich der Beweis sein, dass es nicht gilt. Also die Logik hat er sicher nicht erfunden, die Sturheit aber schon. Kurt ist geradezu die Inkanation der Sturheit. Darin übertrifft ihn niemand.
 
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Kurt » Do 20. Mär 2025, 13:08

Frau Holle hat geschrieben:
Skeptiker hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Ist ja auch nicht notwendig das sie mit was anderem verglichen werden muss.
.

Dann hast du also eine Uhr die nach 9.192.631.770 Takten immer 1 Sekunde weiter zählt. Und dann?


Vor allem hat er eine, die auf konstanter Strecke im Zug mit konstanter Geschwindigkeit hin und her pendelt und vorwärts mehr Takte zählt als rückwärts, Sekunden oder was immer.

Du versuchst es also nochmal mit dem woran du schon lange gescheitert bist. Warum? Verzweiflung?

Darf ich dich ganz leise daran erinnern, dass dies deine Aussage ist: (dem Sinne nach)

- aus Sicht des Bahnhofes taktet die U2 alternativ
- aus Sicht des Zuges taktet die U2 nicht alternativ

Hast dir also wiedermal das zweite ausgesucht (um damit wiedermal zu scheitern).

Kurt

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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon bumbumpeng » Do 20. Mär 2025, 13:14

sanchez hat geschrieben:ruhend, ein Punkt hat keine Ausdehnung.
Keine Ausdehnung heißt NULL. Und Null ist Nichts. Und Nichts ist kein Punkt.
Also hat ein Punkt in der Physik immer eine Ausdehnung auch wenn diese noch so klein ist.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon sanchez » Do 20. Mär 2025, 13:27

@Kurt

Bewegung wir in der Regel mit einer Geschwindigkeit angegeben.
Eine Geschwindigkeit setzt sich zusammen aus Strecke/Zeit.
Woher kommt Strecke und Zeit? Wo soll ich die hernehmen.

In der SRT wird es so verstanden, dass eine Uhr sich entlang einer Strecke bewegt.
Eine Uhr am Anfang und Ende der Strecke wird benutzt, um eine Zeit zu ermitteln.
Eine Uhr in Bewegung, die bei Anfang der Strecke startet und bei Ende anhält, hat dann weniger Zeit gezählt,
als die beiden Uhren am Anfang und Ende der Strecke, die geruht haben.

Und ja ich habe dein Zugfahren verstanden. Der Typ im Zug vergleicht am Start seine Armbanduhr mit der Bahnhofsuhr.
Am Zielbahnhof angekommen, vergleicht er seine Uhr wieder mit der Bahnhofsuhr, und stellt fest, auf der Bahnhofsuhr ist mehr Zeit verstrichen,
als auf seiner Armbanduhr.
Und wenn du jetzt aufmerksam bis hier hin gelesen hast, wird dir vielleicht auffallen, dass das Zugfahren, das Gleiche ist, wie ich im oberen Absatz geschrieben habe.
Und nein Uhren können nur langsamer gehen, als die ruhende Uhr. Eine Uhr die schneller geht, gibt es aus Sicht der Bezugs-Uhr nicht.

Lese dir bitte nochmal das Gedankenexperiment durch: viewtopic.php?f=16&t=1037&hilit=Raketen
Eine Uhr geht nicht einfach langsamer. Wenn dem so wäre, würde man Uhren in Raumsonden einsetzen, um die Geschwindigkeit der Sonde zu messen.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Frau Holle » Do 20. Mär 2025, 13:46

Kurt hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:Vor allem hat er eine, die auf konstanter Strecke im Zug mit konstanter Geschwindigkeit hin und her pendelt und vorwärts mehr Takte zählt als rückwärts, Sekunden oder was immer.

Darf ich dich ganz leise daran erinnern, dass dies deine Aussage ist: (dem Sinne nach)

- aus Sicht des Bahnhofes taktet die U2 alternativ
- aus Sicht des Zuges taktet die U2 nicht alternativ

Hast dir also wiedermal das zweite ausgesucht (um damit wiedermal zu scheitern).

Im geschlossenen Zug ohne Fenster gibt's keine Sicht des Bahnhofs.
Die Szene hast du dir ausgesucht und nicht ich: Es gibt bei dir ja nur die U2.
Die U2 im Zug taktet ganz normal wie jede andere Uhr.

Scheiterst wieder mal an deinen Widersprüchen und schiebst es mir in die Schuhe.

Außerdem habe ich nicht gesagt, dass sie alternativ taktet. Auch aus Sicht des Bahnhofs zählt sie immer gleich viele Takte zwischen den Umkehrpunkten. Es ist unmöglich, das sie am Umkehrpunkt im Zug nicht jedem das gleiche zeigt. Sie hat ja nur eine einzige Anzeige.

Du scheiterst mal wieder an einfachsten Tatsachen wie dieser.
Zuletzt geändert von Frau Holle am Do 20. Mär 2025, 13:55, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Kurt » Do 20. Mär 2025, 13:53

sanchez hat geschrieben:@Kurt

Bewegung wir in der Regel mit einer Geschwindigkeit angegeben.

Und der Bezug gegen den die Bewegung erfolgt.

sanchez hat geschrieben:Und ja ich habe dein Zugfahren verstanden. Der Typ im Zug vergleicht am Start seine Armbanduhr mit der Bahnhofsuhr.


Beim "Zugfahren" macht er das.

sanchez hat geschrieben:Am Zielbahnhof angekommen, vergleicht er seine Uhr wieder mit der Bahnhofsuhr, und stellt fest, auf der Bahnhofsuhr ist mehr Zeit verstrichen,
als auf seiner Armbanduhr.


Genau, darum frägt er auch nach ob die ausgewiesene Fahrzeit im Fahrplan stimmt.

sanchez hat geschrieben:Und wenn du jetzt aufmerksam bis hier hin gelesen hast, wird dir vielleicht auffallen, dass das Zugfahren, das Gleiche ist, wie ich im oberen Absatz geschrieben habe.
Und nein Uhren können nur langsamer gehen, als die ruhende Uhr. Eine Uhr die schneller geht, gibt es aus Sicht der Bezugs-Uhr nicht.

Eben, die Bezuguhren an den Bahnhöfen sind ja die ruhenden, sie takten mit 100%.
Eine Uhr die dagegen bewegt ist, egal in welche Richtung auch immer, taktet deswegen langsamer als die Bahnhofsuhren.
Je schneller sie gegen diesen Bezug, dort im PDF ist es das Bezugssystem, bewegt ist desto langsamer taktet sie. (Bummelzug, Schnellzug)

Kurt

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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon sanchez » Do 20. Mär 2025, 14:01

Hier:
Kurt hat geschrieben: sanchez hat geschrieben:
Es ist also notwendig mit einer anderen Uhr zu vergleichen, sonst würde dir nicht auffallen, ob sie, die Uhr, langsamer oder schneller geht.

Kurt: Nein, ist es nicht.

Lies dir den Abschnitt "Zugfahren" im PDF durch, da ists angedeutet.

Kurt

widersprichst du dir selbst:
Kurt hat geschrieben: sanchez hat geschrieben:
Und ja ich habe dein Zugfahren verstanden. Der Typ im Zug vergleicht am Start seine Armbanduhr mit der Bahnhofsuhr.

Kurt: Beim "Zugfahren" macht er das

Also vergleicht man Uhren? Ja oder Nein?
Zuletzt geändert von sanchez am Do 20. Mär 2025, 14:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Kurt » Do 20. Mär 2025, 14:02

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:Vor allem hat er eine, die auf konstanter Strecke im Zug mit konstanter Geschwindigkeit hin und her pendelt und vorwärts mehr Takte zählt als rückwärts, Sekunden oder was immer.

Darf ich dich ganz leise daran erinnern, dass dies deine Aussage ist: (dem Sinne nach)

- aus Sicht des Bahnhofes taktet die U2 alternativ
- aus Sicht des Zuges taktet die U2 nicht alternativ

Hast dir also wiedermal das zweite ausgesucht (um damit wiedermal zu scheitern).

Im geschlossenen Zug ohne Fenster gibt's keine Sicht des Bahnhofs.


Natürlich nicht, der Deckel ist ja drauf.

Frau Holle hat geschrieben:Die Szene hast du dir ausgesucht und nicht ich: Es gibt bei dir ja nur die U2.
Die U2 im Zug taktet ganz normal wie jede andere Uhr.


Selbstverständlich.
Und das bedeutet, dass sie sich so verhält wie jede andere Uhr auch.
Sie taktet abhängig ihrer Geschwindigkeit gegen den Bezug.
Der Bezug, genannt Bezugssystem, ist ja dargelegt/festgelegt.

Frau Holle hat geschrieben:Scheiterst wieder mal an an deinen Widersprüchen und schiebst es mir in die Schuhe.


Nö, es scheint eher so, dass du die "Methode" immer noch nicht kapiert, oder akzeptiert hast.

Kurt

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