Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon scharo » Mo 31. Aug 2009, 11:35

Hallo Hannes,

dass Trigemine eine Frau ist, kann schwer geleugnet werden. Sie ist eine kluge, gebildete, fähige Frau, aber eben eine Frau, die bestimmte, genetisch bedingte Schwächen und Stärken aufweist. Sturheit gehört dazu. Lernresistenz – nicht unbedingt, sie tritt nur dann in Erscheinung, wenn der Lehrstoff ihrem Weltbild widerspricht. Das ist typisch auch für die meisten Relativisten – sie haben mit viel Mühe und Fleiß sich bestimmte Kenntnisse und Fähigkeiten eingeeignet und sind mit recht stolz darüber. Jetzt kommen so irgendwelche Kritiker und behaupten, dass, was sie da in einigen Gebieten so mühevoll erworben haben, nur Schutt und Asche sein soll. Die Reaktion darauf ist ja verständlich, und in Diskussion mit den Kritikern treten sie nur auf, um ihren Ego zu befriedigen, egal auch mit welcher Unlogik. Dafür sind sie sogar bereit die Elementarphysik und deren Axiomen mit den Füßen zu treten.
Man kann noch so gute Argumente haben, wenn sie aber nicht in ihrem Weltbild passen, ist jede Mühe vergeblich. :(
Unsere Trigemina lieben und schätzen wir aber trotzdem, und wollen Ihre Forumsbeiträge nicht vermissen – hier, glaube ich, werden alle Teilnehmer mir zustimmen.

Liebe Grüße
Ljudmil
scharo
 
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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon scharo » Mo 31. Aug 2009, 11:42

Liebe Trigemine,

Du bist, also, nicht imstande, eine einfache, klare Frage zu beantworten. Immerhin zeigst Du dadurch, dass meine Argumentation doch zutreffend ist, weil Schweigen eine Zustimmung ist.

„Generell gilt in als ruhend betrachteten Inertialsystemen stets die maximale Eigenzeit und –länge, während im dazu bewegten System die Längen und Zeiten kürzer sind.“

Meinst Du? Würde mich interessieren, wer das sagt? In der SRT ist so eine Behauptung nicht enthalten, dort ist absolute Symmetrie gefordert – dort gibt es keine „ruhenden“ und „bewegten“ Inertialsysteme, sondern nur gleichberechtigte, zueinander bewegte IS.

„Wie gesagt wird durch die längere Reise eine grössere Hyperfläche im Minkowski-Diagramm zurückgelegt.“

Meinst Du? Schade nur, dass in einem Minkowski-Diagramm so was nirgends zu entdecken ist. Dort ist für jeden, der solche Diagramme versteht, ablesen und erstellen kann, alles absolut symmetrisch.

„Ich lasse jetzt mal andere reden ...“

Liebe Trigeminchen, Deine Argumente sind gefragt, Du brauchst nicht die Hilfe eines Franz Embacher, Du weißt und kannst mehr. Über Embachers Unfug (Nachplapperei) haben wir hier oft genug geschrieben.
Ich brauche wirklich nicht seinen extrem fehlerhaften Ansichten in diesem Zitat zu widersprechen. Seine Argumente und getürktes MD (komisch, warum er es als Raum-Zeit-Diagramm deklariert) stellen nur ein halbwisserischen, halbkönnerischen Monolog dar. Alle Gegenargumente und richtige MD findest Du bei mir unter „Zwillingsparadoxon“

„Die Längerlebigkeit von radioaktiven Nukliden in Beschleunigeranlagen ist nicht wegzuleugnen.“

Das ist kein Argument für die SRT – das haben wir hier auch oft genug diskutiert.
Ein richtiger Physiker argumentiert so:
1. Eiserne Axiomen in der Physik:
a) Nichts geschieht ohne Wirkung. Ein Teilchen, Teilchengebilde kann weder zerfallen, noch sich umformen ohne eine Ursache, Wechselwirkung.
b) Nichts geschieht instantan, jede Wechselwirkung braucht seine Zeit.
c) Kein Punkt im Raum ist leer, eine Füllung ist immer vorhanden – ob Teilchen, ob Kraftfelder.
d) Jede Wechselwirkung geschieht mittels Kraftfelder. Die Kraftfelder übertragen aber eine Kraft mit max. c.

2. Die Schlussfolgerung aus diesen Axiomen ist:
a) Die Wahrscheinlichkeit eines Prozesses ist immer in Abhängigkeit von der relativen Geschwindigkeit der beteiligten Komponente, die miteinander wechselwirken. Das ist in gleichen Lehrbücher und Beschleunigerexperimente, die auch die SRT anpreisen, zu lesen. Kommt ein sehr schnelles Teilchen in einen Detektor, dann beobachtet man oft folgendes Resultat: Beim Eintritt im Detektor passiert für einen ds vorerst nichts, nach diesem ds zeigt sich zuerst eine dünne Spur, die stetig dicker wird bis sie abrupt verschwindet. Die Spur ist die Wechselwirkung mit dem Detektor. Die Erklärung lautet: Zuerst ist das Teilchen zu schnell, hat nicht die nötige Zeit mit den Detektorteilchen eine Umwandlung zu vollziehen. In diesem ds und entsprechend dt wird sie aber durch die Kraftfelder im Detektor abgebremst und erst jetzt hat es die nötige Zeit für die Wechselwirkung, je langsamer das Teilchen wird, desto mehr Zeit für die Durchführung des Prozesses steht zur Verfügung, deswegen wird die Spur dicker, am Ende ist das Teilchen schon so langsam, dass keine Energie für eine Umwandlung mehr zu Verfügung steht – die Spur bricht ab. Das alles zeigt die Quantennatur der Umwandlungsprozesse.
Diese Argumentation nennt man begründete physikalische Erklärung.
b) Umwandlungen, Wechselwirkungen benötigen keine, und noch weniger missverstandene, wahnwitzige SRT. :x

So einfach ist alles, liebe Trigeminchen. Die Behauptungen, die Myonen sollen aufgrund einer SRT-Zeitdilatation „länger leben“ bezeugen nur unverstandene SRT und Gläubigkeit an eine Elfen- und Feen-Physik. :lol:
Und die Tatsache, dass Hunderte Deppen denselben Unsinn in ihren Publikationen schreiben, bedeutet nicht, dass man sowas ernst nehmen soll. Verstand und nicht nachplappern ist gefragt.

Gruß
Ljudmil
scharo
 
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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon Hannes » Mo 31. Aug 2009, 14:45

Hallo Ljudmil !

scharo hat geschrieben:dass Trigemine eine Frau ist, kann schwer geleugnet werden. Sie ist eine kluge, gebildete, fähige Frau, aber eben eine Frau, die bestimmte, genetisch bedingte Schwächen und Stärken aufweist. Sturheit gehört dazu. Lernresistenz – nicht unbedingt, sie tritt nur dann in Erscheinung, wenn der Lehrstoff ihrem Weltbild widerspricht. Das ist typisch auch für die meisten Relativisten – sie haben mit viel Mühe und Fleiß sich bestimmte Kenntnisse und Fähigkeiten eingeeignet und sind mit recht stolz darüber.


Deine Charakterisierung der Diskussionsteilnehmerin Trigemina zeigt in erster Linie, dass du nicht nur ein gescheiter Mensch bist, sondern auch die Eigenschaft hast, die man als WEISE bezeichnet.

Ich kann dir bei deiner Charakterisierung nur 100 % recht geben.

Und ich persönlich schätze gebildete,gescheite Frauen sehr.
Und wie du sicher gemerkt hast,hat das auch Trigemina erkannt.

Ich kann mir vorstellen, dass ein Mensch auf seine erworbenen Kenntnisse stolz sein darf und sie auch verteidigen darf. Noch besser wäre es allerdings, wenn er seine erworbenen Kenntnisse verwenden würde, um weiterzudenken. Ohne Weiterdenken entsteht Stillstand und Stillstand ist Rückschritt.

Das Problem der SRT ist ja, dass sich Albert Einstein in einer Blitzidee
für eine invariable LG entschieden hat, und gesagt hat, wenn die LG
schon invariabel sein soll, dann müssen wir Strecke und Zeit variabel machen.
Leider hat er dabei zuviele Nachbeter gefunden und so hat sich diese Blitzidee
bis heute gehalten.

Dass es überhaupt keine eigenständige LG geben muss, dazu war der damalige
Zeitgeist nicht in der Lage, sich das vorzustellen.
Meiner Meinung ist LG nur eine Weiterleitungsfunktion des jeweiligen Mediums.
Und es dürfte nicht nur EIN einziges Medium geben, das die elektromagnetischen Wellen transportieren kann.

Mit bestem Gruß Hannes
Hannes
 
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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon Trigemina » Mo 31. Aug 2009, 15:54

scharo hat geschrieben:dass Trigemine eine Frau ist, kann schwer geleugnet werden. Sie ist eine kluge, gebildete, fähige Frau, aber eben eine Frau, die bestimmte, genetisch bedingte Schwächen und Stärken aufweist. Sturheit gehört dazu. Lernresistenz – nicht unbedingt, sie tritt nur dann in Erscheinung, wenn der Lehrstoff ihrem Weltbild widerspricht. Das ist typisch auch für die meisten Relativisten – sie haben mit viel Mühe und Fleiß sich bestimmte Kenntnisse und Fähigkeiten eingeeignet und sind mit recht stolz darüber.


Da bade ich wohl in einem Wechselbad der Gefühle zwischen Hochachtung einerseits und Sturheit inklusive situationsbedingter Lernresistenz (wenn das vertretene Weltbild nicht meinem entspricht) andererseits. Jedoch ungeachtet meines hormonellen Status’ – Hannes ist wenigstens auf die Längerlebigkeit radioaktiver Nuklide in Beschleunigeranlagen eingegangen und hat den Versuch einer konstruktiven Erklärung unternommen – beharrst du wohl aus männlichem Testoseron-Überschuss weiterhin an deiner angeblichen Symmetrie zweier Inertialsysteme, von denen eines phasenweise beschleunigt worden ist.

Und darüber habe ich bereits so viele Worte vergebens verloren und auch andere Autoren sprechen lassen (d.h. zitiert), dass es müssig ist, weiter fruchtlos darüber zu debattieren. Wir haben auf der einen Seite Argumente und Gegenargumente, auf der anderen Seite praktische Anwendungen in Beschleunigern präparierter radioaktiver Nuklide, die sich dort länger halten um sie z.B. für die Magnetresonanzspektroskopie zu verwenden oder den Patienten für die Strahlentherapie zu verabreichen und oft auch vor Ort produziert werden.

Du darfst mir als Schlusswort sozusagen Argumentenlosigkeit, Lernresistenz, Sturheit und weibliche Schwäche unterstellen. Damit kann ich leben, insbesondere dann, wenn ich bei dir für einen einigermassen ausgeglichenen Hormonhaushalt besorgt sein kann.

Gruss
Trigemina
 
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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon Hannes » Mo 31. Aug 2009, 16:34

Hallo Trigemina !

Trigemina hat geschrieben:Hannes ist wenigstens auf die Längerlebigkeit radioaktiver Nuklide in Beschleunigeranlagen eingegangen und hat den Versuch einer konstruktiven Erklärung unternommen –


Ich habe mir Gedanken gemacht, wie die Längerlebigkeit der radioaktiven Nuklide
zustande kommen kann. Es gibt dafür eine "relativistische" Erklärung, die ich
in den Grundzügen kenne. Aber ist diese Erklärung nicht nur ein hingezimmerter Beweis für die RT oder gbt es wirklich keine andere logische Erklärung dafür ?

Ich halte nicht alles an der RT für falsch.Leider muss ich immer wieder das Postulat der
invarianten LG infrage stellen. Ich bin der Meinung, dass das Relativitätsprinzip die wichtigste Errungenschaft der Physik des angehenden 20. Jahrhunderts sei. (egal, wer sie erfunden hat )

Und nicht die invariante LG.

Bei Vorhandensein eines oder mehrerer Medien ist eine
invariante LG undenkbar.

Aber vielleicht kannst du mir die Längerlebigkeit der radioaktiven Nukleide besser erklären.
Wobei man dazu sagen muss,hineinsehen kann man leider nicht.

Mit Gruß Hannes
Hannes
 
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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon Trigemina » Mo 31. Aug 2009, 17:52

Hannes hat geschrieben:Ich habe mir Gedanken gemacht, wie die Längerlebigkeit der radioaktiven Nuklide
zustande kommen kann. Es gibt dafür eine "relativistische" Erklärung, die ich
in den Grundzügen kenne.


Doch, im Grunde kennst du die Erklärung innerhalb der SRT schon (falls du sie denn auch im Rahmen der invarianten Lichtgeschwindigkeit akzeptieren kannst). Im Laborsystem zerstrahlen die sich in ihrem Schwerpunktsystem befindlichen Nuklide wegen der Zeitdilatation in einer längeren Zeitdauer, womit ihre Halbwertszeit grösser und demzufolge ihre Langlebigkeit aus dem Laborsystem heraus betrachtet länger ist.

Entnimmt man die Nuklide (durch Abbremsen) dem Beschleunigerring, entspricht die Zerfallsrate wieder den Katalogwerten, jedoch mit dem aus dem Zwillingsparadoxon bekannten Eigenzeitgewinn während des Aufenthalts im Beschleuniger. Somit lassen sich die radioaktiven Ionen im Beschleunigerring konservieren, was unter anderem auch gemacht wird. Als kommerziell vorteilhaftere Methode erweist sich die Produktion der kurzlebigen Nuklide vor Ort in Mini-Beschleunigern mit darauffolgender Entnahme.

Ich bekämpfe nun wirklich keine alternativen Erklärungsmodelle, sofern sie quantitativ korrekt sind und den Experimenten entsprechen. In qualitativer Hinsicht bin ich ziemlich tolerant.

Gruss
Trigemina
 
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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon Hannes » Mo 31. Aug 2009, 19:40

Hallo Trigemina !

Trigemina hat geschrieben:Doch, im Grunde kennst du die Erklärung innerhalb der SRT schon (falls du sie denn auch im Rahmen der invarianten Lichtgeschwindigkeit akzeptieren kannst). Im Laborsystem zerstrahlen die sich in ihrem Schwerpunktsystem befindlichen Nuklide wegen der Zeitdilatation in einer längeren Zeitdauer, womit ihre Halbwertszeit grösser und demzufolge ihre Langlebigkeit aus dem Laborsystem heraus betrachtet länger ist.


Deine Erklärung ist im Rahmen der SRT vorzüglich.Und so ist mir die Erklärung auch bekannt.
Nur verträgt sich diese Erklärung nicht mit dem Vorhandensein irgendeines Mediums, das die elmag- Wellen transportieren kann.
Denn bei Vorhandensein eines Mediums ist eine Invarianz nicht möglich, was auch die Aussage Einsteins von 1920,in der er ein
Medium ( Aether) verlangt, infrage stellt.
Man müsste den Zerfallsmechanismus der radioaktiven Nukleide besser kennen, um andere Erklärungsmöglichkeiten auszuschliessen.
Weiß man überhaupt, warum gewisse Atomkerne instabil sind und andere nicht ? Welche Kräfte dabei im Spiel sind und wie das Zusammenwirken funktioniert.
Leider muss ich in dieser Richtung passen, da ich mich mit Atomphysik zuwenig befasst habe.

Mit Gruß Hannes
Hannes
 
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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon Trigemina » Mo 31. Aug 2009, 23:27

Hannes hat geschrieben:Man müsste den Zerfallsmechanismus der radioaktiven Nukleide besser kennen, um andere Erklärungsmöglichkeiten auszuschliessen.
Weiß man überhaupt, warum gewisse Atomkerne instabil sind und andere nicht ? Welche Kräfte dabei im Spiel sind und wie das Zusammenwirken funktioniert.


Ja, das weiss man mittlerweilen sehr gut. Radioaktivität ist eine Folge von Kernzerfall instabiler Atomkerne, die sich spontan und zufällig unter Energieabgabe umwandeln. Sie zerfallen nach einem exponentialen Zufallsgesetz, das auch über die Halbwertszeit beschrieben werden kann. Dabei gibt die Aktivität eines radioaktiven Nuklids den Erwartungswert der Anzahl Zerfälle pro Zeiteinheit wieder. Die tatsächliche Anzahl der Zerfälle in einem Zeitintervall schwanken zufällig um den Erwartungswert und sind (wie das Warteschlangenproblem) Poisson-verteilt.

Es gibt verschiedene Zerfallskanäle (wie z.B. die Beta-Zerfälle, Aussenden von Nukleonen, Übergänge auf verschiedenen Energieniveaus unter Abgabe elektromagnetischer Strahlung etc.) auf die näher einzugehen zu weit führte. Erst wenn es keine Zerfallsart mehr gibt, die zu einem energetisch niedrigeren Zustand führt, ist ein Atomkern stabil. Die verschiedenen Zerfallsreihen werden im Rahmen der QED und QCD über die schwachen und starken Wechselwirkungskräfte beschrieben.

Gruss
Trigemina
 
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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon scharo » Di 1. Sep 2009, 16:58

Hallo Hannes,

danke für die Komplimente! :oops:
Eigentlich habe ich Trigemina mit Komplimenten überschüttet, und statt dass sie sich bedankt und mit was nettes antwortet, bist Du es.

„Und wie du sicher gemerkt hast, hat das auch Trigemina erkannt.“

Eben nicht, statt danke zu sagen, antwortete sie wie ein kleines, böses, stures Kind. :x

„Noch besser wäre es allerdings, wenn er seine erworbenen Kenntnisse verwenden würde, um weiterzudenken. Ohne Weiterdenken entsteht Stillstand und Stillstand ist Rückschritt.“

Hier kann ich Dir voll zustimmen.

„Das Problem der SRT ist ja, dass sich Albert Einstein in einer Blitzidee
für eine invariable LG entschieden hat, und gesagt hat, wenn die LG
schon invariabel sein soll, dann müssen wir Strecke und Zeit variabel machen.“

Das Problem ist, dass seine Blitzidee eine sehr dumme war. Die SRT war schon von Poincaré und für Ätherkonstellation geschrieben – dort stand aber: wenn das und das, dann das und das und wenn jenes und jenes, dann jenes und jenes. Einstein hat die Bedeutung des Wörtchen „wenn“ nicht verstanden und meinte, es würde doch auch ohne „wenn“ gehen. So ist die physikalisch unbegründete und unmögliche Invarianz der LG entstanden. Das Relativitätsprinzip ist nicht von Einstein, sondern von Galilei und mit einer Äther-SRT unvereinbar. Indem Albert aber das Wörtchen „wenn“ vergessen hatte, könnte er das Relativitätsprinzip in der SRT einschmuggeln.

„Dass es überhaupt keine eigenständige LG geben muss, dazu war der damalige
Zeitgeist nicht in der Lage, sich das vorzustellen.
Meiner Meinung ist LG nur eine Weiterleitungsfunktion des jeweiligen Mediums.“

Doch, doch, die Physiker damals waren nicht so dumm. Die SRT spielt sich in nur einem Medium ab, genannt Äther und das in Vakuum, bei Einstein in Nichts und das auch in Vakuum. Die Vorstellung, dass die LG nur eine Weiterleitungsgeschwindigkeit des jeweiligen Mediums wäre, ist schon paar hundert Jahre alt, hat aber mit der SRT nichts zu tun.

Beste Grüße
Ljudmil
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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon scharo » Di 1. Sep 2009, 17:02

Liebe Trigemina,

offensichtlich warst Du sehr verärgert, da Du meine Frage nicht beantworten kannst, und hast nicht mal gelesen, was ich schreibe.
Aber egal, wie ich dich kenne, konnte auch nicht erwarten, dass Du es schaffst, ein Danke zu sagen.

„Und darüber habe ich bereits so viele Worte vergebens verloren und auch andere Autoren sprechen lassen (d.h. zitiert), dass es müssig ist, weiter fruchtlos darüber zu debattieren.“

Aha, so einen Abgang kennen wir schon. Wenn es brenzlig wird, suchst Du, wie alle Relativisten, die Weite. :(
Hier wurde ein noch nie (zumindest nach meiner Kenntnis) behandeltes Problem dargestellt. Du brauchst nicht auf andere Autoren verweisen, wo nichts, absolut nichts darüber steht.
Und dieses Problem bringt die ART in Bedrängnis – verständlich, wenn RT-Gläubige auch in Bedrängnis geraten.

Was die getürkten MD der anderen Autoren bei Inertialflug betrifft, kann ich Dir nur so viel sagen, dass sie nichts von LT gehört haben, sondern nur Sprüche des Gurus kennen.
Soll ich Dir die Situation bei solchen Beispielen komplett nach LT berechnen?

„Wir haben auf der einen Seite Argumente und Gegenargumente, auf der anderen Seite praktische Anwendungen in Beschleunigern präparierter radioaktiver Nuklide, die sich dort länger halten um sie z.B. für die Magnetresonanzspektroskopie zu verwenden oder den Patienten für die Strahlentherapie zu verabreichen und oft auch vor Ort produziert werden.“

Und das hat mit der SRT nichts zu tun, sondern mit Physik, wie ich Dir bereits angegeben habe. Ja, ja, meine Waschmaschine würde ohne Einstein nicht funktionieren. :lol:

„Du darfst mir als Schlusswort sozusagen Argumentenlosigkeit, Lernresistenz, Sturheit und weibliche Schwäche unterstellen.“

Ich habe Dir aber auch Bildung, Klugheit und weibliche Stärke „unterstellt“.
Kannst Du damit auch leben?

Gruß
Ljudmil
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