Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Frau Holle » Do 19. Sep 2024, 15:32

Lagrange hat geschrieben:
Skeptiker hat geschrieben:...
Die Ergebnisse des Botermann-Experiments bestätigten jedoch die Vorhersagen der speziellen Relativitätstheorie mit extrem hoher Präzision. Die Messungen zeigten keinen Widerspruch zur SRT, sondern stimmten mit den Vorhersagen der relativistischen Doppler-Verschiebung überein.
...

Nein, die Vorhersage ist: Jeder misst die Zeit des jeweils anderen langsamer vergehen. Das ist durch Botermann widerlegt worden.

Die Zeit des anderen wurde wurde langsamer gemessen, mit sehr hoher Präzision gemäß Vorhersage. Die ist durch Botermann betätigt worden. Widerlegung sieht anders aus. Deine verzweifelten Behauptungen werden immer abstruser. :mrgreen:
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon bumbumpeng » Do 19. Sep 2024, 17:46

Rudi Knoth hat geschrieben:Beim ursprünglichen Text von Einstein wurde nicht der Begriff Inertialsysteme verwendet sondern Koordinatensysteme, die zueinander geradlinig mit konstanter Geschwindigkeit bewegt sind.

Das ist die Voraussetzung des Relativitätsprinzips.
@Rudi Knoth,,
Wenn ich das richtig verstanden habe, dann sollen doch diese Fantasien von Einstein für das große Universum gelten mit x-y-z? Oder?

Im Universum gibt es kein einheitliches Koordinatensystem und schon gar kein Kartesisches.

Im Universum hat jeder Himmelskörper sein eigenes SPHÄRISCHES Koordinatensystem mit sphärischen Feldern drumrum.

UND es gibt im gesamten großen Universum gar nichts Geradliniges.

Daher ist die lapidare Schlussfolgerung, dass Einsteins Fantasien nicht anwendbar sind.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon bumbumpeng » Do 19. Sep 2024, 18:01

Rudi Knoth hat geschrieben:
bumbumpeng hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Das stimmt schon. Nur im Falle einer Uhr, die sich zwischen zwei synchronen Uhren bewegt ( Uhrenpardoxon),

vergeht auf der bewegten Uhr weniger Zeit

als die Differenz zwischen dem Stand der Uhr am Ende der Strecke und der Uhr am Anfang der Strecke. Grund ist hier die Relativität der Gleichzeitigkeit.
Wie ist das dann, wenn man keine Uhr bei sich trägt? Wie vergeht da die Zeit?

Technische Messinstrumente unterliegen den äußeren Bedingungen.
Bei den beschriebenen "Uhren" handelt es sich eher um Atome oder Ionen.
"""vergeht auf der bewegten Uhr weniger Zeit"""
Robinson hatte keine Atomuhr , wie ist bei dem die Zeit vergangen? Schneller? Denn der sah ganz schön alt aus.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Frau Holle » Do 19. Sep 2024, 18:04

bumbumpeng hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Beim ursprünglichen Text von Einstein wurde nicht der Begriff Inertialsysteme verwendet sondern Koordinatensysteme, die zueinander geradlinig mit konstanter Geschwindigkeit bewegt sind.

Das ist die Voraussetzung des Relativitätsprinzips.

Wenn ich das richtig verstanden habe [...]
Im Universum gibt es kein einheitliches Koordinatensystem und schon gar kein Kartesisches.

Du hast es nicht richtig verstanden. Um es verstehen zu lernen, müsstest du erst wissen was ein Koordinatensystem ist und vor allem was es nicht ist. Tipp: Es ist kein Ding, von dem man sagen könnte, dass es von Natur aus so oder so beschaffen im Universum existiert oder nicht existiert.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon bumbumpeng » Do 19. Sep 2024, 18:12

Rudi Knoth hat geschrieben:
bumbumpeng hat geschrieben:Ebenso Materialien und Elemente. Z.B. Uran. Der Zerfall ist abhängig vom Druck. In geringer Tiefe fast vollständig zerfallen, in 1000 bis 2000 m noch nicht und strahlt, unterhalb ca. 2000 m zerfällt Uran nicht und strahlt daher auch nicht.
Wurde das denn gemessen oder ist es einfach so, daß Uran ein großes Atomgewicht hat und daher weiter unten zu finden ist?
@Rudi Knoth,,
Uran ist in geringen Tiefen im Erzgebirge fast vollständig zerfallen.
https://bergbau.info/home-bergbau/zu-de ... /uran.html
Beim Abbau von Erzen wie Silber, Kobalt und Nickel fanden unsere alten Bergmänner immer wieder ein Ihnen unbekanntes Erz, dieses war sehr schwer und Pechschwarz.

Beim Auftreten dieses Erzes, in der Gangformation, war fast immer mit einem Rückgang der anderen abzubauenden Erze zu rechnen.

Es wurde von den Bergmännern Pechblende genannt.

Man findet Silbererz in der Ader und tiefer drin dann zum Schluss noch ein wenig Pechblende. --- Wie interpretierst du das?
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Frau Holle » Do 19. Sep 2024, 19:02

bumbumpeng hat geschrieben:Ebenso Materialien und Elemente. Z.B. Uran. Der Zerfall ist abhängig vom Druck. In geringer Tiefe fast vollständig zerfallen, in 1000 bis 2000 m noch nicht und strahlt, unterhalb ca. 2000 m zerfällt Uran nicht und strahlt daher auch nicht.

Das ist falsch und wird auch durch Wiederholung nicht richtiger. Es gibt dafür keinerlei Belege.

bumbumpeng hat geschrieben:Uran ist in geringen Tiefen im Erzgebirge fast vollständig zerfallen.
https://bergbau.info/home-bergbau/zu-de ... /uran.html

Das ist auch falsch und geht aus deiner Quelle nicht hervor. Es ist nicht fast vollständig zerfallen.

bumbumpeng hat geschrieben:
Beim Abbau von Erzen wie Silber, Kobalt und Nickel fanden unsere alten Bergmänner immer wieder ein Ihnen unbekanntes Erz, dieses war sehr schwer und Pechschwarz.
Beim Auftreten dieses Erzes, in der Gangformation, war fast immer mit einem Rückgang der anderen abzubauenden Erze zu rechnen.
Es wurde von den Bergmännern Pechblende genannt.

Man findet Silbererz in der Ader und tiefer drin dann zum Schluss noch ein wenig Pechblende. --- Wie interpretierst du das?

Zwar bin ich nicht gefragt, aber die Antwort ist: Das Material war bei der Entstehung dieser Adern flüssig. Magma aus dem Erdinneren stieg in Gesteinsspalten auf und bildete solche "Adern". Da Uran wesentlich schwerer ist als z.B. Silber und Eisen, stieg es nicht so hoch wie diese bzw. sank wieder ab bevor sich das Material verfestigte. Man findet die uranhaltige Pechblende deshalb am unteren Ende der Adern, und Gold, Silber, Eisen etc. weiter oben. Durch spätere Verwerfungen können die Adern heute auch horizontal verlaufen, waren bei der Entstehung aber eher vertikal. Jedenfalls erklärt sich so, dass z.B. eine Silberader zu Ende ist, wenn man auf Pechblende stößt. Pech gehabt.
 
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Rudi Knoth » Fr 20. Sep 2024, 08:38

@bumbumpeng gestern und der Frage der Uranvorkommen in Deutschland

Mir fällt im Prinzip erstmal keine andere Erklärung als die von Frau Holle ein. Denn Geologie war nie mein Fachgebiet gewesen. Was die Annahme der "Druckabhängigkeit der Stabilität von Atomkernen" angeht, so sind da doch erhebliche Zweifel an der Theorie vom bumbumpeng angebracht. Seit dem Experiment von Rutherford ist bekannt, daß die positive Ladung eines Atom in einem kleinen Bereich (Atomkern) konzentriert ist. Daher sind dort auch erheblich stärkere elektrostatische Abstoßungskräfte als die Kräfte zwischen den Atomen zu erwarten. Dies zeigt sich auch in den recht hohen Energien der Partikel von Alpha-, Beta- und Gammastrahlung beim radioaktiven Zerfall. Und daher kann man schon bezweifeln, daß in 2000 Metern Tiefe ganz andere Einflüsse auf die Atomkerne zu erwarten ist.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon bumbumpeng » Fr 20. Sep 2024, 09:48

Rudi Knoth hat geschrieben: Seit dem Experiment von Rutherford ist bekannt, daß die positive Ladung eines Atom in einem kleinen Bereich (Atomkern) konzentriert ist.

Daher sind dort auch erheblich stärkere elektrostatische Abstoßungskräfte als die Kräfte zwischen den Atomen zu erwarten.

Dies zeigt sich auch in den recht hohen Energien der Partikel von Alpha-, Beta- und Gammastrahlung beim radioaktiven Zerfall. Und daher kann man schon bezweifeln, daß in 2000 Metern Tiefe ganz andere Einflüsse auf die Atomkerne zu erwarten ist.
@Rudi Knoth,,
Bei mir z.B. gibt es keinen Kern und eine Hülle, bei mir sind die Protonen gleich Kügelchen, die durch Energie, Druck und Hitze mit Ladung versetzt werden können und z.B. zu Neutronen werden und Protonen und Neutronen miteinander verschweißt werden können. Lässt der Druck nach, dann zerfallen Elemente wieder. Solange entsprechender Druck vorhanden ist, bleiben entsprechende Nuklide stabil.
Druck stabilisiert.

Bei mir sind Protonen neutral und die Neutronen negativ geladen. Die Relation bleibt.

Die höherprotonigen Elemente sind durch gewaltigen Druck und gewaltiger Hitze im Innern von Sagittarius A* fusioniert worden. Wenn man also mittels gewaltigem Druck hochfusionieren kann, dann besteht ein direkter Zusammenhang zwischen Druck und den hochprotonigen Elementen.
Je höher der Druck, um so hochprotoniger, weil damit auch schwerer.
Das trifft für das Innere der Erde zu, wie auch bei der Sonne. Je weiter es in die Sonne reingeht, um so hochprotoniger und damit um so energiereicher.
Woher kommt diese gewaltige Energie der Elemente im Innern der Sonne? Von Sgr A*, der das alles hochfusioniert hat.

Wenn du das bezweifelst, dass unterhalb von ca. 2000 m ganz andere Einflüsse auf die Atomkerne zu erwarten ist, dann widerspricht das den Vorhersagen vom Eingesteinten, der ja meint, dass Uhren je nach Bedingungen langsamer oder schneller gehen müssten. D.h., du als Anhänger von Einstein zweifelst an Einstein.

Tatsache ist: andere äußere Bedingungen führen zwangsläufig zu anderen Ergebnissen.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Rudi Knoth » Fr 20. Sep 2024, 10:08

bumbumpeng hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben: Seit dem Experiment von Rutherford ist bekannt, daß die positive Ladung eines Atom in einem kleinen Bereich (Atomkern) konzentriert ist.

Daher sind dort auch erheblich stärkere elektrostatische Abstoßungskräfte als die Kräfte zwischen den Atomen zu erwarten.

Dies zeigt sich auch in den recht hohen Energien der Partikel von Alpha-, Beta- und Gammastrahlung beim radioaktiven Zerfall. Und daher kann man schon bezweifeln, daß in 2000 Metern Tiefe ganz andere Einflüsse auf die Atomkerne zu erwarten ist.
@Rudi Knoth,,
Bei mir z.B. gibt es keinen Kern und eine Hülle, bei mir sind die Protonen gleich Kügelchen, die durch Energie, Druck und Hitze mit Ladung versetzt werden können und z.B. zu Neutronen werden und Protonen und Neutronen miteinander verschweißt werden können. Lässt der Druck nach, dann zerfallen Elemente wieder. Solange entsprechender Druck vorhanden ist, bleiben entsprechende Nuklide stabil.
Druck stabilisiert.


Bei mir sind Protonen neutral und die Neutronen negativ geladen. Die Relation bleibt.


Dann erkläre mal das Egebnis des Experimentes von Rutherford. Denn in diesem Experiement wurden positiv geladene Alphateilchen durch eine Goldfolie geschossen und die Teilchen dahinter in dem Winke, gezählt. Ein kleiner Teil wurde in einem großen Winkel gestreut, was auf einen kleinen positiv geladenen Bereich des Atonḿs hindeutet. Damit ist auch dein Bild eines Atomkerns falsch. Denn wie hat man denn dann ein neutrales Atom, wenn der Kern negativ ist und es auch noch negativ geladene Elektronen gibt. Und die waren schon Anfang des 20. Jahrhundert bekannt.

bumbumpeng hat geschrieben:
Die höherprotonigen Elemente sind durch gewaltigen Druck und gewaltiger Hitze im Innern von Sagittarius A* fusioniert worden. Wenn man also mittels gewaltigem Druck hochfusionieren kann, dann besteht ein direkter Zusammenhang zwischen Druck und den hochprotonigen Elementen.
Je höher der Druck, um so hochprotoniger, weil damit auch schwerer.
Das trifft für das Innere der Erde zu, wie auch bei der Sonne. Je weiter es in die Sonne reingeht, um so hochprotoniger und damit um so energiereicher.
Woher kommt diese gewaltige Energie der Elemente im Innern der Sonne? Von Sgr A*, der das alles hochfusioniert hat.


Eine schöne Geschichte, die du da erzählst.

bumbumpeng hat geschrieben:
Wenn du das bezweifelst, dass unterhalb von ca. 2000 m ganz andere Einflüsse auf die Atomkerne zu erwarten ist, dann widerspricht das den Vorhersagen vom Eingesteinten, der ja meint, dass Uhren je nach Bedingungen langsamer oder schneller gehen müssten. D.h., du als Anhänger von Einstein zweifelst an Einstein.

Tatsache ist: andere äußere Bedingungen führen zwangsläufig zu anderen Ergebnissen.


Was du als Aussagen von Einstein bezeichnest, stimmt so nicht. In der SRT gibt es auf jeden Fall keine Festlegung, welches Koordinatensystem bewegt ist und welches nicht. Und was sollen bei den Uhren in unterschiedlicher Höhe die Bedingungen sein? Auf eine Uhr auf der ISS und im GPS-Satellit wirkt keine Kraft. Trotzdem geht die Uhr im GPS-Satellit gegenüber der Uhr auf der ISS vor.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Lagrange » Di 24. Sep 2024, 15:14

bumbumpeng hat geschrieben:...
Bei mir sind Protonen neutral und die Neutronen negativ geladen. Die Relation bleibt.
...

Ein Neutron besteht aus einem Proton und einem Elektron.
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