Sogenannte Lorentztransformation

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Sogenannte Lorentztransformation

Beitragvon Lagrange » Mi 13. Nov 2019, 09:36

Einsteins Technik

Einstein behauptet die LG ist in jedem IS gleich und konstant. Wenn das so wäre dann hätten wir kein Problem mit der Uhrensynchronisation. Die zueinander ruhende Uhren wären automatisch synchronisiert wenn sie die Lichtsignale austauschen. Das ist aber nicht der Fall, wie von Einstein richtig erkannt. Einstein zeigt das anhand eines Gedankenexperiments wie im Bild unten dargestellt. Im bewegten System (oben) bewegt sich das Licht mit c-v und c+v relativ zum System. Die Lichtlaufzeit im bewegten System (oben) wird dann nach Einstein: tB-tA+tA'-tB=L/(c-v)+L/(c+v). Man sieht dass die Gesamtlaufzeit im bewegten System größer ist als im ruhenden System (unten). Das will Einstein rechnerisch ausgleichen durch die "Verlangsamung" von Uhren im bewegten System.
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Re: Sogenannte Lorentztransformation

Beitragvon Ernst » Mi 13. Nov 2019, 10:16

Sciencewoken hat geschrieben:Sanduhr: Menge der Sandkörner, die durch Schwerkraft pro Zeiteinheit durch eine Verengung fallen.
Frequenzen Ernst!

Hahaha.
Da ist gar kein Zähler für die Körner eingebaut. :lol:
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Re: Sogenannte Lorentztransformation

Beitragvon Sciencewoken » Mi 13. Nov 2019, 10:21

Mikesch hat geschrieben:Sage das mal Hartmut.
Wenn er das mal ernsthaft berechnen würde, wüsste er, dass die relative Geschwindigkeit v zwischen den beiden Systemen in allen Fällen, sowohl in der GT (Galilei, Newton, Maxwell, Voigt, ... ) klassisch, als auch in LT (Lorentz, RT, QP, ...), symmetrisch ist.

Das ist sie nur, wenn man einem 400 Jahre alten Mann, der nie etwas von einer konstanten Geschwindigkeit aller Wechselwirkungen oder gar von Uhren, die von diesen Wechsaelwirkungen abhängen gehört hat, alles einfach so glaubt. Wenn man dieses eben nicht ohne Weiteres tut, dann eröffnen sich einem völlig neue Wege. So kann man z.B. eine konstante WW-Geschwindigkeit im und gegenüber dem Universum festlegen, also definieren und dazu sogar den Wert verwenden, den man bereits festgelegt hat. Hat man eine solche Geschwindigkeit erst mal festgelegt, benötigt man noch eine verlässliche Definition einer Strecke, wofür sich Einkristalle anbieten - Zeit ist das Phänomen, das untersucht werden soll, also definiere man Zeit erst mal nicht. Als nächstes kann man zwei Lichtuhren bauen, an welche man Maßstäbe tackert, die sie im Falle einer Bewegung vor sich herschieben. Bewegen sich nun zwei Lichtuhren auf einander zu oder von einander weg, kann man ruhend zu beiden Uhren passierende Atome des jeweils anderen Maßstabs und Reflexionen an einem Spiegel der eigenen Uhr zählen und diese beiden Zahlen ins Verhältnis setzen und dann wird man u.U. feststellen, dass beide Verhältnisse unterschiedlich sind - warum nur? Die Maßstäbe sind, selbst wenn man sie 1000 mal direkt vergleicht, stets identisch - es sind die Lichtuhren, die sich gemäß Doppler-Effekt aufgrund ihrer Bewegung gegenüber der WW (Photon zwischen den Spiegeln) verstellen und nichts Anderes. Wenn man sich mit einer solchen Uhr bewegt und stur eine bestimmte Anzahl Reflexionen zählt, kann man davon ausgehen, dass man nach dieser Anzahl an Reflexionen mehr Strecke zurück gelegt hat, als man per v*t von der anderen (ruhenden) Uhr aus berechnet hätte. Die WW - also das Licht - bewegt sich zwischen den Spiegeln zwar immer noch mit absolut c, jedoch wird die Strecke (L nicht s!) länger, die sie dabei zurücklegen muss, weswegen sie dafür mehr Zeit (τ) benötigt. Wer das in der heutigen Zeit nicht sieht, hat ein dickes Problem. Galilei, Newton, Maxwell, Voigt, Lorentz, Poincare und sogar Einstein kann man das jedoch nicht vorwerfen.
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Re: Sogenannte Lorentztransformation

Beitragvon Mikesch » Mi 13. Nov 2019, 10:22

Lagrange hat geschrieben:Einsteins Technik
Das will Einstein rechnerisch ausgleichen durch die "Verlangsamung" von Uhren im bewegten System.
Das ist aber nicht auf Einsteins Mist gewachsen.
Schon vorher haben eine Reihe von Physikern versucht, die Lösungen der Maxwellschen Gleichungen für verschiedene Beobachter unter Einbehaltung der Ätherhypothese zu transformieren. Auch dort schon sind Zeitdilatation und Längenkontraktion Bestandteil der Lösungen.
Selbst auf die Konstanz der LG hat Einstein kein "Urheberrecht". Die gab es auch schon vorher in der Ätherhypothese von Lorentz, Poincaré usw.
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Re: Sogenannte Lorentztransformation

Beitragvon Sciencewoken » Mi 13. Nov 2019, 10:25

Ernst hat geschrieben:Hahaha.
Da ist gar kein Zähler für die Körner eingebaut. :lol:

Ähhh... Ich weiß nicht, was du für Sanduhren hast, aber meine enthalten exakt so viel Sand, dass wenn das komplette Volumen durch die vorgesehene Öffnung fällt, exakt 8 Minuten dafür braucht. :lol:
Du kannst ja die Körner an der Öffnung zählen, wenn du willst, ist aber für den Zweck, den die Sanduhr erfüllen soll, nicht wirklich wichtig. :lol:
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Re: Sogenannte Lorentztransformation

Beitragvon Lagrange » Mi 13. Nov 2019, 10:37

Mikesch hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Einsteins Technik
Das will Einstein rechnerisch ausgleichen durch die "Verlangsamung" von Uhren im bewegten System.
Das ist aber nicht auf Einsteins Mist gewachsen.
...
Doch, siehe ZEBK.

Selbst auf die Konstanz der LG hat Einstein kein "Urheberrecht". Die gab es auch schon vorher in der Ätherhypothese von Lorentz, Poincaré usw.

Nö, Postulat 2 ist Einsteins Werk.
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Re: Sogenannte Lorentztransformation

Beitragvon Sciencewoken » Mi 13. Nov 2019, 11:03

Lagrange hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Das ist aber nicht auf Einsteins Mist gewachsen.
...
Doch, siehe ZEBK.

Also die ZD ist wohl schon auf Einsteins Mist gewachsen... Das ist aber auch kein Problem. Das Problem ist und bleibt, die LK und die ist keines Falls auf Einsteins Mist gewachsen. Mich hatte interessiert, wie Einstein das Problem mit seiner ZD ohne LK gelöst hätte und da gibt es dann nur eine einzige Konsequenz.
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Re: Sogenannte Lorentztransformation

Beitragvon Mikesch » Mi 13. Nov 2019, 11:18

Sciencewoken hat geschrieben:So kann man z.B. eine konstante WW-Geschwindigkeit im und gegenüber dem Universum festlegen, also definieren und dazu sogar den Wert verwenden, den man bereits festgelegt hat.
Was ist eine WW?
Und wie legt man eine Geschwindigkeit ggü. dem Universum fest?
Sciencewoken hat geschrieben: verlässliche Definition einer Strecke, wofür sich Einkristalle anbieten
Einkristalle sind keine Naturkonstante. Außerdem unterliegen sie Alterserscheinungen. Sind also absolut ungeeignet.
Sciencewoken hat geschrieben: das Licht - bewegt sich zwischen den Spiegeln zwar immer noch mit absolut c, jedoch wird die Strecke länger, die sie dabei zurücklegen muss, weswegen sie dafür mehr Zeit (τ) benötigt.
Was du beschreibst ist Stand der Physik seit 150 Jahren.
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Re: Sogenannte Lorentztransformation

Beitragvon Ernst » Mi 13. Nov 2019, 11:18

Sciencewoken hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Das ist aber nicht auf Einsteins Mist gewachsen.
...
Doch, siehe ZEBK.

Also die ZD ist wohl schon auf Einsteins Mist gewachsen... Das ist aber auch kein Problem. Das Problem ist und bleibt, die LK und die ist keines Falls auf Einsteins Mist gewachsen. Mich hatte interessiert, wie Einstein das Problem mit seiner ZD ohne LK gelöst hätte und da gibt es dann nur eine einzige Konsequenz.

Es wird wohl nie in dein Hirn passen, daß die Invarianz der LG sowohl die ZD als auch die LK erzwingt.
Deine ZD ohne LK ist daher Unfug. Bei varianter LG ist gar keine ZD vorhanden.
Zudem ist deine Physik, die Zeit aus Uhren gewinnt, katastrophal. Weil es dir infolge verringerten Abstraktionsvermögens nicht gelingt, auf Uhren, die ja nur technische Hilfsmittel sind, zu verzichten.
Dein Problem liegt ganz offensichtlich darin, daß du langsamer ablaufende Vorgänge mit langsamerer Zeit verwechselst (Elektronenorbit etc).
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Re: Sogenannte Lorentztransformation

Beitragvon Sciencewoken » Mi 13. Nov 2019, 11:21

Ernst hat geschrieben:Es wird wohl nie in dein Hirn passen, daß die Invarianz der LG sowohl die ZD als auch die LK erzwingt.

Die Invarianz der LG gegenüber was? Diese Frage passt nicht in dein Hirn. :lol:
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