Angebliche Fehler in der SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Angebliche Fehler in der SRT

Beitragvon Harald Maurer » Fr 11. Okt 2024, 16:34

Rudi Knoth hat geschrieben:Da schrieb Einstein aber Folgendes:

Einstein hat geschrieben:
Wir sehen also, daß wir dem Begriffe der Gleichzeitigkeit
keine absolute Bedeutung beimessen dürfen, sondern daß zwei
Ereignisse, welche, von einem Koordinatensystem aus betrachtet,
gleichzeitig sind, von einem relativ zu diesem System bewegten
System aus betrachtet, nicht mehr als gleichzeitige Ereignisse
aufzufassen

Darum geht es ja, wer genug Intelligenz hat, um zu durchschauen, wie EInstein diese RdG konstruiert, weiß, dass das Unsinn ist, was Einstein da schreibt! Er konstruiert es unter Missachtung seines Postulats. Klar, woher sollte die RdG sonst kommen. Von den Gebrüdern Grimm?
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Re: Angebliche Fehler in der SRT

Beitragvon Skeptiker » Fr 11. Okt 2024, 16:34

bumbumpeng hat geschrieben:Wer mehr als 3 Gehirnzellen hat, weiß, dass es gar keine Zeitdilatation geben kann !!!

Schwache Behauptung.
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Re: Angebliche Fehler in der SRT

Beitragvon Lagrange » Fr 11. Okt 2024, 16:35

Skeptiker hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Ich rechne nach der SRT:

Tust du nicht. Rechne doch mal die Zeitdilatation deiner eigen Uhr gem. SRT aus.


Die Zeitdilatation fällt also – wie vom Relativitätsprinzip gefordert – in allen Inertialsystemen symmetrisch aus: Jeder misst, dass die Uhr des jeweils anderen langsamer läuft als seine eigene. :lol:
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Re: Angebliche Fehler in der SRT

Beitragvon Lagrange » Fr 11. Okt 2024, 16:35

bumbumpeng hat geschrieben:
Skeptiker hat geschrieben:Tust du nicht. Rechne doch mal die Zeitdilatation deiner eigen Uhr gem. SRT aus.
Wer mehr als 3 Gehirnzellen hat, weiß, dass es gar keine Zeitdilatation geben kann !!!

Genau.
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Re: Angebliche Fehler in der SRT

Beitragvon Skeptiker » Fr 11. Okt 2024, 16:36

Harald Maurer hat geschrieben:Klar, woher sollte die RdG sonst kommen.

Die RdG ergibt sich zwangsläufig aus den beiden Postulaten der SRT. Dafür braucht es eben ein bisschen logisches und mathematisches Verständnis.
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Re: Angebliche Fehler in der SRT

Beitragvon Frau Holle » Fr 11. Okt 2024, 16:36

Lagrange hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:Wie wollen sie dann feststellen, ob zwei Ereignisse gleichzeitig stattfinden oder nicht?...

Damit man das feststellen kann, muss Signalgeschwindigkeit bekannt sein.

Welche Signalgeschwindigkeit denn, wenn sie im selben Inertialsystem sogar unterschiedlich ist, mal c-v auf dem Hinweg und c+v auf dem Rückweg auf derselben Strecke L0?

Man muss synchrone Uhren haben, die immer gleichzeitig die gleiche Zeit anzeigen. Die bekommt man aber nur, wenn man sie z.B. mit Signalen synchronisiert, die auf den Hin- und Rückweg gleich lang unterwegs sind.

Die Beobachter im ruhenden System haben solche: Hinweg z.B. entlang der Strecke L1 mit c und Rückweg entlang der ganzen Strecke L1 mit c. Aber die Beobachter an den Stabenden haben solche nicht! Hinweg c-v und Rückweg c+v! Das haben sie so festgestellt und du selber auch und Harald Maurer und Einstein natürlich auch. Die Signalgeschwindigkeit wäre so nicht mal in ihrem Inertialsystem konstant, von absoluter Signalgeschwindigkeit gar nicht zu reden.
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am Fr 11. Okt 2024, 16:45, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Angebliche Fehler in der SRT

Beitragvon Lagrange » Fr 11. Okt 2024, 16:37

Skeptiker hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:Klar, woher sollte die RdG sonst kommen.

Die RdG ergibt sich zwangsläufig aus den beiden Postulaten der SRT...

Wie? :lol:
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Re: Angebliche Fehler in der SRT

Beitragvon Rudi Knoth » Fr 11. Okt 2024, 16:37

Harald Maurer hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:Wie wollen sie dann feststellen, ob zwei Ereignisse gleichzeitig stattfinden oder nicht? Dazu brauchen sie synchrone Uhren. Die haben sie nur, wenn das Licht zwischen zwei Uhren auf dem Hin- und Rückweg gleich lang unterwegs ist und alle Uhren gleichzeitig die gleiche Zeit anzeigen.

Ja freilich. Aber wenn das Postulat in den IS gilt, dann ist das Licht zwischen zwei Uhren auf dem Hin- und Rückweg gleich lang unterwegs.
Die Uhren auf dem Stab A und B müssten daher aufgrund des Postulats synchron sein. Das wird aber nicht bestätigt. Warum wohl? Weil das Postulat seltsamerweise nicht gilt. Denn zwischen diesen Uhren hat das Licht c+/- v!
Das gibt es aber im Ruhesystem eines IS laut Einstein gar nicht.
Du hast - wie man an deiner Ausdrucksweise merkt - nicht den geringsten Durchblick.


Diese Uhren sind aber laut Voraussetzung nur in dem Koordinatensystem, in dem der Stab ruht, synchron und daher können sie nicht gleiche Zeiten anzeigen, weil es Differenzgeschwindigkeiten zwischen den Uhren und den Signalen gibt.



Harald Maurer hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:Sie haben also keine synchronen Uhren und können damit keine Gleichzeitigkeit feststellen in ihrem Inertialsystem und keine vernünftige Zeitmessung machen. Seltsames Universum, das du da hast.

Sie haben sogar synchrone Uhren - aber sie können das nicht verifizieren, weil das Prüfsignal ohne dass sie es wissen, den Gleichungen tB-tA=rAB/V-v und t'A-tB=rAB/V+v folgt. Unter Missachtung des Postulats.

Nein das Prüfsignal bewegt sich mit c nur die Uhren am Stab sind einfach in deren Ruhesystem nicht synchron.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Angebliche Fehler in der SRT

Beitragvon Skeptiker » Fr 11. Okt 2024, 16:37

Lagrange hat geschrieben:
Die Zeitdilatation fällt also – wie vom Relativitätsprinzip gefordert – in allen Inertialsystemen symmetrisch aus: Jeder misst, dass die Uhr des jeweils anderen langsamer läuft als seine eigene. :lol:

Und jetzt rechne die Zeitdilatation deiner eigenen, zu dir ruhenden Uhr aus. Und dann überleg nochmal ob die gleichzeitig langsamer geht als die zu dir bewegte Uhr.
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Re: Angebliche Fehler in der SRT

Beitragvon Lagrange » Fr 11. Okt 2024, 16:40

Frau Holle hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:Wie wollen sie dann feststellen, ob zwei Ereignisse gleichzeitig stattfinden oder nicht?...

Damit man das feststellen kann, muss Signalgeschwindigkeit bekannt sein.

Welche Signalgeschwindigkeit denn, wenn sie im selben Inertialsystem sogar unterschiedlich ist, mal c-v auf dem Hinweg und c+v auf dem Rückweg auf derselben Strecke?

Man muss synchrone Uhren haben, die immer gleichzeitig die gleiche Zeit anzeigen. Die bekommt man aber nur, wenn man sie z.B. mit Signalen synchronisiert, die auf den Hin- und Rückweg gleich lang unterwegs sind.
...

Nein, das macht man nicht so. Bei der Synchronisation der GPS-Uhren wird mit einer variablen LG synchronisiert. Man muss wissen wie groß v ist, damit das funktioniert.
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