Hallo Hannes,
Nur hat er vergessen, was mit der Differenzgeschwindigkeit geschieht, wenn ich mich
gegenüber dem Wellenzug der elmag- Welle bewege ! Diese Differenzgeschwindigkeit kann doch nicht auf wundersame Weise verschwinden. Ich muss bei einer Messung diese Differenzgeschwindigkeit messen können. Oder es wäre ein Wunder geschehen.
Welche Differenzgeschwindigkeit meinst du ?
Wenn ich mich neben dem Licht herbewege oder ihm entgegen ?
Wenn ich mich mit 3/4 c neben dem Licht herbewege, dann ist es zwar nur 1/4 schneller als ich, aber dennoch "fährt" es mit 299 792,458 Km/s
Andersrum genau so, bewege ich mich mit 3/4 c dem Licht entgegen, so ist die Geschwindigkeit des mir entgegenkommenden Lichts natürlich auch 299 792,458 Km/s. nur erkenne ich es dann blauverschoben.
Bewegt sich nun aber das Licht von mir weg, (ich Ruhe)so kommt es zwar rotverschoben an, aber immernoch mit 299 792,458 Km/s
Entfernen wir uns beide voneinander, (ich langsamer) so kommt es mir auch hier wieder mit 299 792,458 Km/s entgegen. Auchso rotverschoben.
Es braucht nur länger bis es mich eingeholt hat.
Egal in welche Richtung ich mich auch bewege, und egal wie schnell ich dabei bin, die Übertragungsgeschwindigkeit bleibt immer die gleiche.
Wir müssen uns nur damit abfinden, dass sich Licht nicht "bewegt", also nicht von A nach B reist.
Genauso wenig wie das erste Dominosteinchen bis zum letzten reist um dieses zum "fallen" zu bringen.
Nur der Zustand "Photon" wird transportiert oder äquivalent zum Steinchen, der Zustand "fallen"
Wenn die LG invariant ist. Warum muss ich dann die Strecke und die Zeit variabel machen, ...das verstehe ich nicht so ganz.
Es tauchen Problemstellungen wie das Zwillingsparadoxon auf,
Ich habe ja das Zwilingsparadoxon im Hafele- Thread nach meiner Auffassung beschrieben.
Darin hat die LG einen invarianten Charakter. Dennoch benötige ich keine Zeitdilatation und auch keine Längenkontraktion.
Worin wäre nun mein Fehler ?
Genauso hat es Einstein auch versucht und die LG als invariant postuliert.
Nur musste er gleichzeitig Strecke und Zeit variabel machen, was dem allgemeinen
Menschenverstand widerspricht.
Bei Einstein, er verzeihe mir, ist das so. Er hatte eine Theorie, und passte die Natur seiner Theorie an.
Um das zu bewerkstelligen hat er mit Lorenz zusammen die Länge variabe, und die Zeit dehnbar gemacht.
So passte dann alles in sein (ihr) Konzept.
Bei mir, mit Verlaub ist es gerade andersrum.
Ich nehme die Natur und baue aus diesen Erkenntnissen mein MX10quant.
Mehr brauch ich nicht. Damit kann ich schon alles, logisch nachvollziehbar erklären, ...( bis jetzt jedenfalls hat das gut geklappt)