Gravitation

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Gravitation

Beitragvon werner100 » Do 24. Sep 2009, 16:19

Hallo zusammen!

Was die Relativisten angeht, so könnten sie das Rennen noch gewinnen, wenn sie endlich mal anfangen, sich
wieder auf Ursachen zu besinnen.
Was ist die Ursache der Existenz der Lichtgeschwindigkeit?
Was ist die Ursache ihres Grenzwertes?
Warum lässt er sich nicht additiv mit anderen Geschwindigkeiten steigern?
Warum ist die Lichtgeschwindigkeit in jedem Inertial-System auch wieder konstant -als wäre dort eine Art
Quelle?
Warum muss oder sollte die Ausbreitung der Gravitation wieder nur mit Lichtgeschwindigkeit ablaufen?

Es kommt nicht darauf an, dass man die Ursachen weiss, sondern darauf, dass man mal das Risiko eingeht,
eine naheliegende Ursache zu setzen und dann die Versuche beschreibt, die das stützen oder falsifizeren.
Man hätte dann wenigstens das Gefühl - da ist wieder richtige Physik im Gange.

Aber gegen die anderen Fächer will ich natürlich keine Polemik betreiben, versteht sich.
Sie kommen mir allerdings immer ein bisschen als Ersatzbeschäftigung vor - oder verlange ich nur zu viel?

Eine neue ursachenbzogene Theorie sollte die Relativität nicht bekämpfen, sondern sie assimilieren und in einer
höheren Einheit von absoluten und relativen Bezügen aufnehmen.
Da wäre dann die Lichtgeschwindigkeit nur ein Grenzwert von vielen.

Grüsse
Werner
werner100
 
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Re: Gravitation

Beitragvon Mordred » Do 24. Sep 2009, 17:18

Hallo zusammen, ..
Werner100 schrieb:
Was die Relativisten angeht, so könnten sie das Rennen noch gewinnen, wenn sie endlich mal anfangen, sich
wieder auf Ursachen zu besinnen.

Und Auswirkungen nicht mit hanebüchenen Argumenten und Theorien stützen nur damit die SRT als gültig erhalten bleibt.
Was ist die Ursache der Existenz der Lichtgeschwindigkeit?

Ein Träger !
Ohne diesen würde es weder Licht, noch dessen Geschwindigkeit geben.
Was ist die Ursache ihres Grenzwertes?

Dass die Träger (umgebungs) Dichteabhängig unterschiedliche Reaktionszeiten haben.
Warum lässt er sich nicht additiv mit anderen Geschwindigkeiten steigern?

Weil man Licht, oder besser die Träger, also die MX10quanten, nicht anschubsen kann.
Warum ist die Lichtgeschwindigkeit in jedem Inertial-System auch wieder konstant -als wäre dort eine Art
Quelle?

Müsste oben schon mitbeantwortet sein.
Warum muss oder sollte die Ausbreitung der Gravitation wieder nur mit Lichtgeschwindigkeit ablaufen?

Weil es eben diese kleinen Teilchen sind, die das Licht transportieren, die gravitativ sind.
Diese kleinsten Teilchen haben Masse (Null+X.) Somit eine Erhaltungsgröße an Energie, und dadurch eben ein gravitatives Feld.
Somit wäre, ..die ..."Ausbreitung der Gravitation in Lichtgeschwindigkeit" die falsche Definition.
Es verhält sich wie mit dem Photon.
Wir (ohne mich) erkennen Photon als Teilchen. Photon ist aber nur ein Zustand, und das MX10quant dessen Träger.
Das Teilchen ist also kein Photon, sondern ein Quant. (Drum auch Heisenbergs Unschärfe)
Lichtgeschwindigkeit der Gravitation ist somit falsch.
Denn: die Gravitation ist schon da, sie wird nur durch den Zustand Photon (also ein aktives MX10quant) erkennbar (erahnbar) und dieser "Zustand" Photon(Licht) wird mit c übertragen.
Nun zu sagen Gravitation breitet sich mit c aus, ist schlicht ein Trugschluß.
Meiner Meinung nach jedenfalls.
Und ganz ehrlich, ich denke nicht dass ich dabei so falsch liege,..
Aber wie heißt es so schön, ..nobody is perfekt.
Gedankenswert ist es alle mal will ich meinen... ;)

Es kommt nicht darauf an, dass man die Ursachen weiss, sondern darauf, dass man mal das Risiko eingeht,
eine naheliegende Ursache zu setzen und dann die Versuche beschreibt, die das stützen oder falsifizeren.
Man hätte dann wenigstens das Gefühl - da ist wieder richtige Physik im Gange.

Absolut !!
Wenn falsch, dann ok, ..aber gar nicht schauen macht blind....

Gruß derweil und bin gespannt..
Mordred
 
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Re: Gravitation

Beitragvon Mordred » Do 24. Sep 2009, 18:15

Lieber maser, warum sind sie so erpicht darauf meine persönlichen Daten einsehen zu können ?
sind sie ein Vojeur ? Wenn sie meine persönlichen Daten unbedingt haben wollen, dann senden sie mir doch eine PN.

Ich habe schon ihren ersten Hinweiß zur Kenntnis genommen, sie brauchen sich also nicht zu wiederholen.
Die HP befindet sich im Bau, ( ich hoffe sie kennen die Bedeutung einer tämporären Datei (temp)) und wann ich mein Impressum einstelle, müssen sie entweder mir überlassen, oder mich anzeigen.


PS: Geschäftlich ist sie ersichtlich nicht, obszön ist sie auch nicht, Jugendfrei allemal, und ich lege rein private Ansichten zur Einsicht aus, und ob meine Webseite glaubwürdig ist, ist mir schnuppe, soll sich jeder sein eigenes Bild machen.

Gruß derweil....
Zuletzt geändert von Mordred am Do 24. Sep 2009, 18:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Gravitation

Beitragvon Hannes » Do 24. Sep 2009, 19:13

Hallo Highway!

Leider kommt es manchmal vor, dass man aneinander vorbeiredet.
Deshalb würde ich dich bitten, deine Ansicht nocheinmal darzulegen,
damit man genau sieht, worauf du hinaus willst.
Die Formel e=m c^2 ist so allgemein, dass sie nur den Zusammenhang zwischen
Masse und Energie zu erklären versucht.
Aber welche Zahlen einzusetzen sind, sagt die Formel nicht.

Hannes
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Re: Gravitation

Beitragvon Mordred » Do 24. Sep 2009, 22:02

Hallo zusammen,
nochmal schnell zum Prinzip von der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit.
Es besagt, dass die Vakuum-Lichtgeschwindigkeit in jedem Inertialsystem denselben Wert c hat, und zwar unabhängig von der Geschwindigkeit des Lichtsenders oder des Lichtempfängers. Alle Beobachter, die die Lichtgeschwindigkeit messen, kommen also, unabhängig von ihrem eigenen Bewegungszustand, zum selben Ergebnis. Diese Aussage erscheint zunächst paradox, .......

Und ich frage mich was daran paradox sein soll....
Absolut nichts, warum sollten sie denn eine unterschiedliche Lichtgeschwindigkeit messen ?
Nur weil sie sich die Lampe bewegt ?
Licht (die MX10quanten) lässt sich weder anschubsen, noch mit ziehen.
Es gibt also nichts, dass das „Licht“ diesbezüglich beeinflussen könnte.
Und ob man sich selber bewegt ist dem Licht dabei zweimal egal !
Den einzigen Effekt den wir erkennen können ist der Effekt der Verschiebungen.
Entferne ich mich von der Lampe sehe ich das Licht rotverschoben, ...Nähere ich mich der Lampe, sehe ich es blauverschoben.

That´s it.

E=mc² heißt doch eigentlich nichts anderes wie:
1Gramm masse/materie hat 8.988X10^13 J
Theoretisch müsste dann 1Gramm Plastik die selbe Energie (ruhe) wie 1Gramm Stahl haben.

Die Formel e=m c^2 ist so allgemein, dass sie nur den Zusammenhang zwischen
Masse und Energie zu erklären versucht.....


mehr aber auch nicht.
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Re: Gravitation

Beitragvon Hannes » Do 24. Sep 2009, 22:48

Hallo Highway !

    Du hast aber die Möglichkeit, dir theoretisch darüber Gedanken zu machen wie die Beziehung der anderen Größen sein könnte. Nun legst du für dich einfach Kraft deiner Willkür fest: Die Masse ist konstant.[/quote]

Diese Methode,versuchsweise eine Größe festzulegen -oder zu postulieren-
war lange Zeit sehr in Mode. Und wenn man Glück hatte, konnte man sogar
mit positiven Ergebnissen aufwarten.
Heute versucht man mit Modellen, oder Modellrechnungen , Zusammenhänge herauszufinden,die aufgrund verschiedener Ursachen direkt nicht beobachtet werden können.
Zum Beispiel in der Astronomie kann man aufgrund der kurzen Beobachtungsdauer (selbst ein Menschenleben ist im Vergleich nur ein Augenblick)
astronomische Abläufe direkt nicht beobachten und nachweisen.
Mit einem passenden Modell kann man dieses Verständnis trotzdem erreichen.
Die Modellrechnungen sind daher auch sehr rechenaufwändig und erfordern die
schnellsten und größten Rechenkapazitäten.

Genauso hat es Einstein auch versucht und die LG als invariant postuliert.
Nur musste er gleichzeitig Strecke und Zeit variabel machen, was dem allgemeinen
Menschenverstand widerspricht.
Mit der zugehörigen Mathematik konnte er scheinbar alle Widersprüche klären.
Es stellt sich aber immer deutlicher heraus, dass dieses Postulat nicht zielführend ist,
die offenen Fragen zu beantworten.
Es tauchen Problemstellungen wie das Zwillingsparadoxon auf,noch ärger ist das
Garagenparadoxon, das ja auch ausführlich in diesem Forum diskutiert wurde.
Es werden daher die Forderungen nach einer besseren Erklärung der Naturvorgänge immer lauter.

Und wie ich gerade sehe, macht sich auch Mordred darüber Gedanken.:

"Licht (die MX10quanten) lässt sich weder anschubsen, noch mit ziehen.
Es gibt also nichts, dass das „Licht“ diesbezüglich beeinflussen könnte.
Und ob man sich selber bewegt ist dem Licht dabei zweimal egal !
Den einzigen Effekt den wir erkennen können ist der Effekt der Verschiebungen."

Nur hat er vergessen, was mit der Differenzgeschwindigkeit geschieht, wenn ich mich
gegenüber dem Wellenzug der elmag- Welle bewege ! Diese Differenzgeschwindigkeit kann doch nicht auf wundersame Weise verschwinden. Ich muss bei einer Messung diese Differenzgeschwindigkeit messen können. Oder es wäre ein Wunder geschehen.
Das zu erklären,versucht man schon seit hundert Jahren.
Und dort stehen wir noch heute.
Mit Gruß Hannes
Hannes
 
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Re: Gravitation

Beitragvon Kurt Gerhardt » Do 24. Sep 2009, 23:23

Guten Tag Herr Kemme,

Ich wollte mich eigentlich nicht missverstaendlich ausdruecken und habe deshalb die Definition der Zeit nach A.E. als Irrtum bzw. Missverstaendnis bezeichnen wollen. Ich vertrete ebenso wie Sie die Ansicht das es keine Theorie der Zeit als solcher gibt und die ist auch nicht notwendig. Aber Grundlage jeder Theorie muss eine verbindliche Definition der Zeit sein.

Der Begriff der Zeit ist eigentlich ziemlich klar und diese Klarheit wird nicht dadurch eingeschränkt, dass über das Universum als Gesamtheit philosophiert wird - worüber Menschen nur spekulative Aussagen machen können.

Leider ist der Begriff der Zeit als solcher eben nicht klar!! Klar und absolut indiskutabel ist der Begriff der Erdzeit, die jedermann kennt wen er auf seine Uhr schaut. Nur im Zusammenhang mit Gravitation und Kosmologie gibt es eben mit dieser Erdzeit als Rechenmassstab nicht unerhebliche Probleme. Das will ich gerne argumentativ und mathematisch begruenden. Dank Mordred habe ich nun die Moeglichkeit eine eigene Seite zu gestalten und werde das auch tun. Dort werde ich alle Texte veroeffentlichen und zur Diskussion stellen. Ich bin z.Z. dabei alle Texte dazu entsprechend zu ueberarbeiten und bitte um 2-3 Wochen Geduld.

Mit freundliche Gruessen
Icabaru

mfg[/quote]
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Re: Gravitation

Beitragvon Mordred » Fr 25. Sep 2009, 00:17

Hallo Hannes,
Nur hat er vergessen, was mit der Differenzgeschwindigkeit geschieht, wenn ich mich
gegenüber dem Wellenzug der elmag- Welle bewege ! Diese Differenzgeschwindigkeit kann doch nicht auf wundersame Weise verschwinden. Ich muss bei einer Messung diese Differenzgeschwindigkeit messen können. Oder es wäre ein Wunder geschehen.

Welche Differenzgeschwindigkeit meinst du ?
Wenn ich mich neben dem Licht herbewege oder ihm entgegen ?
Wenn ich mich mit 3/4 c neben dem Licht herbewege, dann ist es zwar nur 1/4 schneller als ich, aber dennoch "fährt" es mit 299 792,458 Km/s
Andersrum genau so, bewege ich mich mit 3/4 c dem Licht entgegen, so ist die Geschwindigkeit des mir entgegenkommenden Lichts natürlich auch 299 792,458 Km/s. nur erkenne ich es dann blauverschoben.
Bewegt sich nun aber das Licht von mir weg, (ich Ruhe)so kommt es zwar rotverschoben an, aber immernoch mit 299 792,458 Km/s
Entfernen wir uns beide voneinander, (ich langsamer) so kommt es mir auch hier wieder mit 299 792,458 Km/s entgegen. Auchso rotverschoben.
Es braucht nur länger bis es mich eingeholt hat.
Egal in welche Richtung ich mich auch bewege, und egal wie schnell ich dabei bin, die Übertragungsgeschwindigkeit bleibt immer die gleiche.

Wir müssen uns nur damit abfinden, dass sich Licht nicht "bewegt", also nicht von A nach B reist.
Genauso wenig wie das erste Dominosteinchen bis zum letzten reist um dieses zum "fallen" zu bringen.
Nur der Zustand "Photon" wird transportiert oder äquivalent zum Steinchen, der Zustand "fallen"

Wenn die LG invariant ist. Warum muss ich dann die Strecke und die Zeit variabel machen, ...das verstehe ich nicht so ganz.

Es tauchen Problemstellungen wie das Zwillingsparadoxon auf,

Ich habe ja das Zwilingsparadoxon im Hafele- Thread nach meiner Auffassung beschrieben.
Darin hat die LG einen invarianten Charakter. Dennoch benötige ich keine Zeitdilatation und auch keine Längenkontraktion.
Worin wäre nun mein Fehler ?


Genauso hat es Einstein auch versucht und die LG als invariant postuliert.
Nur musste er gleichzeitig Strecke und Zeit variabel machen, was dem allgemeinen
Menschenverstand widerspricht.

Bei Einstein, er verzeihe mir, ist das so. Er hatte eine Theorie, und passte die Natur seiner Theorie an.
Um das zu bewerkstelligen hat er mit Lorenz zusammen die Länge variabe, und die Zeit dehnbar gemacht.
So passte dann alles in sein (ihr) Konzept.

Bei mir, mit Verlaub ist es gerade andersrum.
Ich nehme die Natur und baue aus diesen Erkenntnissen mein MX10quant.
Mehr brauch ich nicht. Damit kann ich schon alles, logisch nachvollziehbar erklären, ...( bis jetzt jedenfalls hat das gut geklappt)
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Re: Gravitation

Beitragvon Kurt Gerhardt » Fr 25. Sep 2009, 01:34

Wieder guten Tag,

Zwischen den Anhängern der RT und deren Kritikern gibt es keine Gemeinsamkeiten und wenn du welche siehst, dann nenne sie bitte einmal. Es handelt sich um völlig andere Ansätze in der Auffassung von Wissenschaft. Man kann nicht immer und an jeder Stelle harmonisierend sagen, dass im Grunde doch beide Recht hätten.

Na gut, das ist ein Standpunkt den man vertreten kann. Das heisst aber nicht das andere Nuanchen unterscheiden koennen und wollen. Man sollte doch sachlicherweise gewisse Differenzierungen zumindest in Betracht ziehen. Wenn ich z.B. die Dogmatisierung von A.E. bzw. die Erhebung seiner Theorien zu einer Art Religion betrachte, so gibt es auch fuer mich mit Sicherheit keinerlei Gemeinsamkeiten. Unabhaengig davon und trotz seiner Fehler, Irrtuemer und Plagiate, die ich ebenso sehe wie andere auch(!), muss ich doch feststellen, das A.E. auch ein paar physikalisch wichtige Postulate und zumindest vier heuristisch sehr gute Ansaetze zur Darstellung der Gravitation gefunden bzw. formuliert hat:
1. Die Verknuepfung der Gravitationswirkung mit der Materiedichte.
2. Die Abhaengigkeit der numerischen Groesse der Gravitation von der Relativgeschwindigkeit.
3. Ihre raeumlich begrenzte Reichweite.
4. Ihre geometrische Wirkungsweise.
Das hat keiner vor ihm getan! Das er diese guten Ansaetze mit uebertriebenen und unbegruendbaren Fantasien aus denen physikalisch fehlerhafte Gleichungen resultieren, wieder nutzlos gemacht hat, ist eine andere Sache. Das aber liegt an seiner extrem uebertriebenen deduktiven Denkweise und seiner Axiomatik an die er so fest glaubte. Deshalb lehne ja auch ich die ART so wie sie aktuell vorliegt rundweg ab, denn sie ist falsch!!
In diesem Sinne betaetige ich mich keineswegs immer harmonisierend. Diese Jacke passt mir nicht! Aber ich bin an Fortschritten bei der Loesung des Problems interessiert und da kann es nicht falsch sein wenn man sachlich konsensfaehige Gemeinsamkeiten feststellt. Allein mit sturer Konfrontationsstrategie gewinnt man keine interessierten Diskussionspartner die sachlich und fachlich argumentieren wollen. Aber auf Grundlage der minimalsten bzw. kleinsten Gemeinsamkeiten koennten, trotz contraerer Meinungen in der Diskussion, sich eher und besser gemeinsame Ansichten und Ueberzeugungen entwickeln. Ich bin mir fast sicher, dass man mit Konfrontation schlechtere Karten hat diesen Ziel naeher zu kommen.

Freundliche Gruesse
Icabaru
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Re: Gravitation

Beitragvon Gerhard Kemme » Fr 25. Sep 2009, 08:28

icabaru hat geschrieben:Zwischen den Anhängern der RT und deren Kritikern gibt es keine Gemeinsamkeiten und wenn du welche siehst, dann nenne sie bitte einmal. Es handelt sich um völlig andere Ansätze in der Auffassung von Wissenschaft. Man kann nicht immer und an jeder Stelle harmonisierend sagen, dass im Grunde doch beide Recht hätten.
... muss ich doch feststellen, das A.E. auch ein paar physikalisch wichtige Postulate und zumindest vier heuristisch sehr gute Ansaetze zur Darstellung der Gravitation gefunden bzw. formuliert hat:
1. Die Verknuepfung der Gravitationswirkung mit der Materiedichte.


Zweifelsohne ist die Gravitationskraft von der Masse abhängig und die Masse errechnet sich aus m=Dichte*Volumen. Natürlich kann man dann die Gravitationskraft in Abhängigkeit von der Dichte rechnen - aber das ist doch trivial.

icabaru hat geschrieben:Aber ich bin an Fortschritten bei der Loesung des Problems interessiert und da kann es nicht falsch sein wenn man sachlich konsensfaehige Gemeinsamkeiten feststellt. Allein mit sturer Konfrontationsstrategie gewinnt man keine interessierten Diskussionspartner die sachlich und fachlich argumentieren wollen. Aber auf Grundlage der minimalsten bzw. kleinsten Gemeinsamkeiten koennten, trotz contraerer Meinungen in der Diskussion, sich eher und besser gemeinsame Ansichten und Ueberzeugungen entwickeln. Ich bin mir fast sicher, dass man mit Konfrontation schlechtere Karten hat diesen Ziel naeher zu kommen.


Wenn jemand behaupten würde, dass die Erde eine flache Scheibe sei, dann würdest du dich um Annäherung und Verständnis für diesen Standpunkt bemühen? Wenn jemand behauptet, dass in einem Flugzeug, welches in Ostrichtung fliegt, die Uhren und die Zeit allgemein langsamer ginge als bei den Leuten auf dem Boden, dann würdest du das auch abnicken oder zumindest diplomatisch formulieren, dass es zwar nicht ganz richtig sei, aber fast korrekt? Beide Aussagen sind für mich einfach nur falsch. Ich fange sofort wieder an mit Gemeinsamkeiten, wenn zumindest eine ernstzunehmende Diskussion erfolgt. Es ist in der Wissenschaft nicht möglich, für einander ausschließende Aussagen gleichzeitig zu sein.
Du argumentierst mit den Begriffen "Konfrontationsstrategie" und "sachlich konsensfähige Gemeinsamkeiten" rein machtpolitisch und bezogen auf menschliche Gruppen. Willst du dann, dass die Lehrer ständig dazu gezwungen werden, dass sie Schülern, die per Schulpflicht die Schule besuchen, völligen Unsinn beibringen müssen, z.B., dass ein Zwilling, der mit Lichtgeschwindigkeit in den Weltraum fliegt, dann langsamer gealtert ist als sein Bruder auf der Erde oder dass es keine Überlichtgeschwindigkeit gäbe oder dass bewegte Uhren langsamer gingen? Es beginnt da ein Stückchen Verantwortung - auch für die Funktionstüchtigkeit von Technik. Wahrheit stellt einen Sachzwang in modernen Gesellschaften dar, der sich dann doch letzten Endes durchsetzt.

mfg
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