Expansion des Universums

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Expansion des Universums

Beitragvon Kurt » Do 25. Jul 2013, 15:12

McDaniel-77 hat geschrieben:Deine Theorie hat den Nachteil, dass sie auf fiktionale Annahmen angewiesen ist, z.B. das Lichtleitmedium, welches nach deinem Verständnis "hart" und "dicht" sein muss, aber nicht feststellbar ist (fiktiv, virtuell, nicht real), weil es Materie im Grundzustand sein soll.

Du benutzt Wattebällchen als Metapher für Galaxien und machst meiner Ansicht nach den gedanklichen Fehler, die Watte vom Medium zu trennen. Galaxien sind das Zeug aus dem Materie besteht bzw. Galaxien bestehen aus Materie. Der Raum dazwischen ist dadurch gekennzeichnet, dass er weniger von dem Zeug enthält, was wir als Materie bezeichnen. Man darf jetzt nicht den Fehler machen und "Raum" für ein reales Objekt halten. Raum ist nur ein Begriff, ein Konzept. Im Universum existiert nur die Materie.


Wir sollten die einzelnen Punkte der Reihe nach besehen, sonst kann ich dir das was ich sagen will nicht verständlich machen.

a' Trägersubstanz:
Eine das Universum füllende Menge an Trägersubstanz,
keine Materie, nur unbekannte Substanz der ich einfach Eigenschaften anpostuliere.

b' Grundlage der Zustandserhaltung:
Durch die Anwendung einer bestimmten Schwingungsart, der "Spinschwingung", erhält sich diese Menge als Einheit, als All. (ebenfalls postuliert)

c' Materie
Materie besteht aus lauter Einheiten der Trägersubstanz, sie heissen Basisteilchen (BT).
Diese Einheiten bestehen aus einer Menge der Trägersubstanz und erhalten sich durch eben diese Schwingungsart, der -Spinschwingung-, in ihrem Sein.
(keine Schwingung, kein BT, keine Materie)
Sämtliche bekannten und unbekannten Materieteilchen sind aus diesen BT aufgebaut, Materie ist also nur in Portionen aufgeteilte Trägersubstanz.


Die Wattebällchen stellen Haufen von BT dar, hier jeweils eine Galaxie.
Diese Galaxie schwimmt ruhend in der Trägersubstanz.

Entspannt/weitet sich die Trägermenge, als sich entspannendes Gas symbolisiert, schwimmen die Wattebällchen/Galaxien (die Materie also) einfach mit.
Sie bewegen sich nicht innerhalb der Trägersubstanzmenge, sondern ruhen zu ihr.

Der Rest ist mit der Strichelzeichnung angedeutet.

Zeig/sag mir ob du das so verstehen kannst, ob es so verstehbar ist.


Kurt
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon McDaniel-77 » Do 25. Jul 2013, 17:06

Hi Kurt und All,

Kurt ich verstehe deine Vorstellung so, dass du eine Trägersubstanz postulierst, welche sich erst durch die Spinschwingung in von uns wahrnehmbare Materie verwandelt (weil wir eben aus Spin-Materie bestehen). Die Trägersubstanz ist das einzige was es gibt.

In meiner Realitäts-Theorie ist es die Elementarladung, sie ist das einzige was es gibt. Das mit dem Spin kann ich mir auch noch nicht logisch herleiten, ebenso wenig die Tatsache das es nach unserer Auffassung elektrisch positive und negative Elementarladungen gibt. Das Proton unterscheidet sich anscheinend vom Elektron.

Wenn du die Trägersubstanz weglässt und die Spin-Schwingung als Elementarladung verstehst, dann sind unsere Vorstellungen womöglich sehr dicht beisammen.

Lieber All,

du kannst immer gerne nachfragen. Ich empfehle dir das e-Book von Raphael Haumann oder die Doku auf Viaveto.de über das Plasma-Versum. Er bringt es mit frappierender Logik auf den Punkt. Es gibt nur zwei Grundfragen in der Physik:

1. Was ist ein Objekt?
2. ... gibt nur eine Frage :-) oder man könnte fragen: Was ist real?

Zu 1.: Ein Objekt ist ein Gegenstand ein Teilchen, ein physikalisch relevantes Ding. Ein Objekt ist real, alles andere sind Konzepte und nicht real. Realität setzt Existenz voraus und Lokation, beide Begriffe sind an ein Objekt gekoppelt. Lokation tritt sogar nur in Zusammenhang von mindestens zwei Objekten auf. Existenz beschreibt den Zustand eines Objektes. Nur Objekte existieren.

Ein Elektron ist ein Objekt. Man kann Elektronen sehen/spüren, sie physikalisch im Labor verwenden. Zeit ist kein Objekt, man kann Zeit nicht im Labor in Gefäße abfüllen oder einen Ort (Lokation) angeben, wo man Zeit findet. Bei Elektronen kann man alles angeben. Man kennt den Ort, also die Lokation und da es sich um ein reales Objekt handelt (nur Objekte sind real, alles andere ist fiktiv) spricht man auch von Existenz.
Da ein Schwarzes Loch nur ein mathematisches Konzept ist, kann man so etwas auch nicht im Kosmos finden. Das Konzept "Schwarzes Loch" basiert auf hypothetischen Annahmen, welche nicht durch Beobachtungstatsachen entwickelt wurden. Die Mathematik wurde verdinglich, als Konzepten wurden fiktionale Objekte gemacht, welche dann in der Realität auffindbar sein sollen.
Es klingt teilweise wie Haarspalterei und Wortklauberei, aber grundsätzlich muss man nur verstehen, dass ein reales Objekt existiert, Lokation besitzt und physikalisch wechselwirkt. Wenn wieder ein sog. Wissenschaftler einen Kalauer vom Stapel lässt à la die Sonne krümmt den Raum, dann braucht man sich nur zu fragen:

Siehe 1.: Ist Raum ein Objekt?
Lautet die Antwort "Nein!", dann kann man die Aussage "Die Sonne krümmt den Raum" als physikalisch bedeutungslos abhaken und zu wichtigeren Gedanken übergehen.

MfG

McDaniel-77

P.S.: Lieber HD116657, genau das ist ein Problem dieser sog. Fachleute. Sie versuchen sich abzugrenzen indem sie die Sprache verändern, damit "Nicht-Insider" sie in Ruhe lassen. Das ist arrogantes Verhalten und dient nicht zum besseren Verständnis, sondern lediglich zur Bildung einer selbst ernannten Elite, welche den "Pöbel" ausgrenzen will. Man kann deren Messungen und Interpretation der Ergebnisse, wie bei der Analyse der Quasare, auch normal verständlich verfassen und Datenreihen grafisch aufbereiten etc..
McDaniel-77
 
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon HD116657 » Do 25. Jul 2013, 17:12

McDaniel-77 hat geschrieben:genau das ist ein Problem dieser sog. Fachleute. Sie versuchen sich abzugrenzen indem sie die Sprache verändern, damit "Nicht-Insider" sie in Ruhe lassen. Das ist arrogantes Verhalten und dient nicht zum besseren Verständnis, sondern lediglich zur Bildung einer selbst ernannten Elite, welche den "Pöbel" ausgrenzen will. Man kann deren Messungen und Interpretation der Ergebnisse, wie bei der Analyse der Quasare, auch normal verständlich verfassen und Datenreihen grafisch aufbereiten etc..

diese "Sprache" transparent, dh Du kannst auch erlernen und auch nutzen 8-)
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon All » Do 25. Jul 2013, 17:27

McDaniel-77 hat geschrieben:
du kannst immer gerne nachfragen. Ich empfehle dir das e-Book von Raphael Haumann oder die Doku auf Viaveto.de über das Plasma-Versum. Er bringt es mit frappierender Logik auf den Punkt. Es gibt nur zwei Grundfragen in der Physik:

1. Was ist ein Objekt?
2. ... gibt nur eine Frage :-) oder man könnte fragen: Was ist real?


Ich war jetzt gerade mal auf der Seite Viaveto.de. Ich werde mir das mal in Ruhe ansehen. Allein die Einblendungen auf der ersten Seite versprechen schon viel Tiefgang. Da scheinen Menschen unterwegs zu sein, die bereit sind, über ihre Grenzen hinauszugehen

Na ja, wenn es um das Universum geht, dann gibt es weder das Subjekt noch das Objekt. Klar klingt meine Aussage verrückt, aber berücksichtigt man, dass das Subjekt das Objekt benötigt, dann erklärt sich meine Aussage.

Danke für die Information

Gruß

All
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon McDaniel-77 » Do 25. Jul 2013, 20:20

Hey All,

ich glaube das mit dem Tiefgang wird erheblich überschätzt. Die Dinge sind viel einfacher, als wir es ihnen unterstellen. Du hast sicher schon von Theorien gehört die mehr als die drei realen Dimensionen verwenden. In der Mathematik kann man Objekte als Vektoren beschreiben z.B. der Vektor einer Billardkugel:

x = X-Koordinate
y = Y-Koordinate
z = Z-Koordinate

Wie man sieht, sind die ersten drei Vektorbestandteile lediglich auf die Dreidimensionalität bezogen. Eine Kugel hat bekanntlich eine Form und Lokation, eine Billardkugel ist ein Objekt und besitzt Lokation und damit Identität, wenn man so will.
Wenn man lustig drauf ist und gerne mit Mathematik rumspielt, dann fügt man einfach noch einige Dimensionen zu den drei trivialen Raum-Dimensionen hinzu.

T = Temperatur
λ = Farbe
v = Geschwindigkeit (allerdings ist die Geschwindigkeit an die Grunddimensionen gekoppelt)
m = Masse
q = Ladung
L = Drehimpuls

usw.

Jetzt hätten wir schon einen 9D-Vektor, trotzdem findet die Realität aber "nur" in 3D statt. Die Räumlichkeit ist nicht zu leugnen, Objekte sind anderen Objekten im Weg. An dem Ort wo sich bereits ein Objekt befindet, kann kein weiteres Objekt sein. Alleine dieser Umstand führt dazu, dass es keine zwei identischen Objekte gibt. In Einsteins Märchenwelt ist auch schon mal die Rede von "identischen Uhren". Der Begriff der Identität spielt nur scheinbar eine Rolle, weil sie keine Besonderheit ist, sondern die einzige Möglichkeit. Es gibt nur Individuen, jedes Objekt ist einzigartig. Sogar jedes kleinstmögliche Objekt, die Elementarladung (ein Elektron oder Proton), ist von jeder anderen Elementarladung unterscheidbar. Jedes Objekt im Universum ist durch die EM-WW mit jedem anderen Objekt im Universum verbunden. Es mag zwar praktisch unendlich lange dauern bis ein Elektron aus der Milchstraße den Einfluss eines Elektrons aus der Andromeda Galaxie spürt und umgekehrt, aber der Einfluss ist ungleich null. Für praktische Anwendungen spielt dieser Einfluss keine Rolle, aber er ist vorhanden.

Was ist Zeit?

Zeit ist keine Dimension im objektiven Sinn. Zeit lässt sich reduzieren auf Lokation. Zeit kann man nur messen, wenn Bewegungen auftreten, d.h. Lokationsänderungen stattfinden. Wenn das Universum statisch wäre und sich nichts bewegt, würde nach unserem Verständnis die Zeit stillstehen. Jetzt bloß nicht den Fehler der Relativisten machen und Zeit als ein Objekt verstehen. Nein, Zeit ist und bleibt ein Konzept, nur eine Vorstellung in unseren Köpfen. Sinnvolle Aussagen über die Zeit sind nur dann möglich, wenn sich wiederholende, periodische Ereignisse auftreten. Die Erde dreht sich einmal am Tag um sich selbst, damit kann man arbeiten. Ein ionisiertes Atom schwingt mit 9,2 GHz, damit kann man auch arbeiten.
Jetzt darf man nur nicht anfangen zu glauben, dass eine Atom-Uhr ein für sich agierendes Objekt ist. Nein, eine Atom-Uhr ist auch mit dem kompletten Universum (Universum = Summe aller Elementarladungen) verbunden, d.h. diese Uhr ist nicht frei von äußeren Einflüssen und funktioniert dem entsprechend gut oder schlecht. Fliegt man so eine Uhr durch die Gegend, beeinflusst das die Funktion der Uhr. Auch in Satelliten, in einer Hollywood-Schaukel oder auf der Zugspitze funktioniert so eine Uhr anders. Sie wird von ihrer Umgebung beeinflusst.

Sorry, ich schweife schon wieder ab und fang an zu labern.

MfG

McDaniel-77
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon Jocelyne Lopez » Do 25. Jul 2013, 20:30

McDaniel-77 hat geschrieben:

Sorry, ich schweife schon wieder ab und fang an zu labern.



Nein, nein, mach mal so weiter, Du kannst Deine Überlegungen sehr gut und klar darlegen, irgendwie bist Du didaktisch talentiert (oder geschult?).

Eins würde ich gerne näher erklärt bekommen: Was ist eine Elementarladung?

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon Kurt » Do 25. Jul 2013, 21:57

McDaniel-77 hat geschrieben:Kurt ich verstehe deine Vorstellung so, dass du eine Trägersubstanz postulierst, welche sich erst durch die Spinschwingung in von uns wahrnehmbare Materie verwandelt (weil wir eben aus Spin-Materie bestehen). Die Trägersubstanz ist das einzige was es gibt.


Ja, so in etwa.

McDaniel-77 hat geschrieben:In meiner Realitäts-Theorie ist es die Elementarladung, sie ist das einzige was es gibt.


Bei mir ist es umgekehrt, da gibt's keine Ladung, es reicht das was ist, die Schwingung.

McDaniel-77 hat geschrieben:Das mit dem Spin kann ich mir auch noch nicht logisch herleiten,


Vom Spin halte ich nichts, den gibt's nicht, aber es existiert eine Schwingungsart die dem entsprechen zu scheint was als Spin bezeichnet wird.
Es handelt sich dabei um eine "gerichtete" Schwingung, es sollte eigentlich mehrere Arten davon geben.
Aber das lasse ich noch offen.

McDaniel-77 hat geschrieben:ebenso wenig die Tatsache das es nach unserer Auffassung elektrisch positive und negative Elementarladungen gibt.



Es bedarf keiner postiven und/oder negativen Ladungen, es reicht wenn unterschiedliche Frequenzen vorliegen.

Lichtdruck existiert, das ist unbestritten.
Licht ist ein rein mechanischer Vorgang.
Licht bedarf der Materie um erzeugt und detektiert zu werden.

Stelle zwei gleichfrequent schwingende Materieteilchen nebeneinander, sie stossen sich ab.
Sie stossen sich deswegen ab weil sie sich -sehen- können, da wird der Lichtdruck wirksam.
Stell zwei ungleiche Teilchen nebeneinander, sie schwingen auf unterschiedlichen Frequenzen, sie können sich nicht sehen, die Abstossung bleibt aus, es entsteht kein Lichtdruck.
Die "Anziehung" ergibt sich durch die Eigengravitation, sie beschleunigen sich aufeinander zu.

Dieses Verhalten wird auch "unterschiedliche Ladungen ziehen sich an" genannt.
Ist aber nicht so.

Ich muss endlich mit meinem "Atommodell" anfangen, da kommt dieses Verhalten als Erklärung für die Stabilität des Atoms vor.

McDaniel-77 hat geschrieben:Das Proton unterscheidet sich anscheinend vom Elektron.


Ja, es verwendet eine andere Frequenz als das Elektron.

McDaniel-77 hat geschrieben:Wenn du die Trägersubstanz weglässt und die Spin-Schwingung als Elementarladung verstehst, dann sind unsere Vorstellungen womöglich sehr dicht beisammen.


Ja das kann sein, aber dann kannn ich all die anderen Vorgänge nicht mehr erklären!


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Re: Expansion des Universums

Beitragvon McDaniel-77 » Do 25. Jul 2013, 22:56

Hi Jocelyne und Chief,

sehr nett von Dir, dass Du meine didaktischen Fähigkeiten lobst. Es dürfte wie mit Lehrern sein, die einen Schüler finden den Herrn Lieberlaber gut und die andern Frau Strengsachlich. Vielleicht bin ich eher Dein Typ und es kommt mal wieder auf die sog. Wellenlänge an.

Zur Elementarladung

Was ist das, eine elektrische Ladung? Ladungen kann man selbst manchmal spüren, wenn man eine "gewischt" bekommt. Der elektrische Impuls den man dabei spürt nennt man auch elektrischen Strom. Oft sieht man diesen Stromfluss als Blitz leuchten. Die Ursache dieses Stromimpulses ist die ungleichmäßige Verteilung von Ladung, dabei wird eine elektrische Spannung (Potential) erzeugt. In der Natur streben Objekte immer ein Minimum an "Potential" an, somit ist eine elektrische Entladung die natürliche Konsequenz einer ungleichmäßigen Ladungsverteilung. In einem elektrischen Feuerzeug steckt ein Piezo-Element, dass unter Druck elektrische Spannung erzeugt. Beim plötzlichen Entspannen entlädt sich dieser Druck als kleiner Blitz. So ein Blitz wird von vielen Elektronen, den Trägern der Elementarladung, erzeugt. Ein Elektron ist die kleinste Einheit der Ladung, diese wird als Elementarladung bezeichnet.

Wenn man das einfachste Atom genauer untersucht - das Wasserstoff Atom - dann stellt man fest, dass es aus einem Elektron und einem Proton besteht. Ein Proton ist ebenfalls Träger der Elementarladung, es gibt jedoch einen Unterschied zwischen Protonen und Elektronen. Schießt man Elektronen und Protonen durch ein elektrisches oder ein magnetisches Feld, dann werden sie jeweils in entgegengesetzte Richtungen abgelenkt. Warum das so ist, kann ich noch nicht abschließend erklären, naheliegend ist, dass es mit der elektromagnetischen Struktur zu tun hat. Jeder kennt Magnete und weiß, dass sich gleiche Pole abstoßen und ungleiche anziehen, so ähnlich könnte es auch mit Elektronen und Protonen sein. Außerdem scheint es so zu sein, dass Protonen und Elektronen nur im Verhältnis 1:1 existieren. Atome bestehen immer aus Protonen und Elektronen gleicher Anzahl, warum das so ist (nicht ist) oder sein muss, kann ich momentan auch noch nicht sagen. Ebenso wenig habe ich eine logische Erklärung für die endliche Wirkungsübertragungsgeschwindigkeit (Lichtgeschwindigkeit) der EM-WW. Zusammenfassend kann man festhalten:

- Elementarladungen kommen im Universum als Elektronen und Protonen vor
- Elementarladungen sind die einzigen Objekte im Universum
- Elementarladungen sind die Ursache für die elektromagnetische Wechselwirkung



Chief,

das hört sich für mich nach Impulserhaltung an.

Ob c relativ zur Lichtquelle konstant sein muss, müsste man experimentell prüfen. Wie ich bereits bei den Atom-Uhren von der universellen Abhängigkeit sprach, liegt die Vermutung nahe, dass die Lichtausbreitung von der Umgebung der Lichtquelle beeinflusst wird. Moderne Grundlagenforschung wäre nicht schlecht. Experimente zur Bestimmung der Lichtgeschwindigkeit an verschiedenen Orten und unter verschiedenen Bewegungszuständen. Der Transrapid fährt doch recht schnell und Flugzeuge sind auch nicht so langsam, die ISS wäre auch noch verfügbar. Außerdem würde mich interessieren, ob man über Doppler-Effekte die Geschwindigkeit eines Flugzeuges messen kann - Stichwort: Radar-Strahlung.

MfG

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Re: Expansion des Universums

Beitragvon McDaniel-77 » Fr 26. Jul 2013, 13:00

Hi Chief und Kurt,

Chief hat geschrieben:Eine Beeinflussung ohne Vermittlung durch irgendetwas kann es nicht geben.


Ganz genau! Da eine Atom-Uhr aus verdammt vielen Elementarladungen aufgebaut ist und das restliche Universum ebenso aus womöglich unendlich vielen Elementarladungen besteht, und die EM-WW als Vermittlerin zwischen den Elementarladungen wirkt, herrscht permante Beeinflussung.


Lieber Kurt,

mir gefällt deine Grundidee der Schwingungen bzw. der Eigenschwingung. Da Atome allgemein als stabile Gebilde existieren, liegt das nach meiner Elementarladungs-Theorie an Resonanz-Effekten. Die Elementarladungen wechselwirken durch die EM-WW und beeinflussen sich gegenseitig, dadurch entsteht ein scheinbar chaotisches System, z.B. das Plasma der Sonnenoberfläche. Wenn sich die Atome "abkühlen" bleiben nur noch die Schwingungszustände übrig, welche in Resonanz sind.
Bild
Aus der Chemie kennt man die Linienspektren von Atomen, z.B. emittiert ein angeregtes Natrium-Atom beim Zurückfallen in den Grundzustand Licht einer bestimmten Wellenlänge. Diese Quantelung der Energieniveaus lässt sich plausibel mit Resonanz-Frequenzen erklären. Die Sonne ist so heiß, dass sie ein kontinuierlichen Spektrum an Lichtwellen aussendet. Vereinzelte Atome können auch genau eben diese bestimmten "Frequenzen" absorbieren, dadurch entstehen die bekannten Absorptionslinien in den Spektren von Sternen und Galaxien, welche nicht nur Rückschlüsse auf die beteiligten Elemente zulassen, sondern auch zur Entdeckung der Rotverschiebung führten.
Bild
Rotverschiebung der Spektrallinien - oben: Sonne, unten: Supergalaxienhaufen (BAS11)
Quelle: http://www.physikgrundlagen.de/redshift.html

MfG

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Re: Expansion des Universums

Beitragvon Kurt » Sa 27. Jul 2013, 23:23

McDaniel-77 hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:Eine Beeinflussung ohne Vermittlung durch irgendetwas kann es nicht geben.


Ganz genau! Da eine Atom-Uhr aus verdammt vielen Elementarladungen aufgebaut ist und das restliche Universum ebenso aus womöglich unendlich vielen Elementarladungen besteht, und die EM-WW als Vermittlerin zwischen den Elementarladungen wirkt, herrscht permante Beeinflussung.


Eine Atomuhr ist aus Atomen aufgebaut, dabei wird eine ganz bestimmte resonante Schwingung dieser Atome ausgenutzt.
Ein externer Oszillator wird solange beeinflusst bis er möglichst viele dieser Atome, sind ja nur Resonanzkörper, in ihrer Eigenresonanz angeregt/getroffen hat.


Woraus das restliche Universum besteht spielt dabei keine direkte Rolle, denn das ist unwichtig.
Die Bausteine der Atome sind streng abgegrenzt, da gibt's keine Unschärfe oder sonstwas, auch keinerlei Bewegung die nach "Bor" ablaufen würde.
Jeder Baustein innerhalb des Atoms hat einen festen Platz.

Kurt

(wir haben wohl völlig unterschiedliche Vorstellungen ums Atom (und der Vorgänge in der Natur), das könnte interessant werden)
Kurt
 
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