Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Lagrange » Mi 18. Sep 2024, 20:13

Skeptiker hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Nö das geht nicht.

Doch geht, ist hier ja schon gerechnet worden.

Gleiche Rechnung gilt für beide Zwillinge.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Skeptiker » Mi 18. Sep 2024, 21:11

Lagrange hat geschrieben:Gleiche Rechnung gilt für beide Zwillinge.

Ja, in gleichförmig zueinander bewegten Inertialsystemen gilt es für beide Zwillinge. Darum sieht auch jeder die Uhr des anderen langsamer.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Rudi Knoth » Mi 18. Sep 2024, 21:24

Skeptiker hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Gleiche Rechnung gilt für beide Zwillinge.

Ja, in gleichförmig zueinander bewegten Inertialsystemen gilt es für beide Zwillinge. Darum sieht auch jeder die Uhr des anderen langsamer.


Das stimmt schon. Nur im Falle einer Uhr, die sich zwischen zwei synchronen Uhren bewegt ( Uhrenpardoxon), vergeht auf der bewegten Uhr weniger Zeit als die Differenz zwischen dem Stand der Uhr am Ende der Strecke und der Uhr am Anfang der Strecke. Grund ist hier die Relativität der Gleichzeitigkeit.

Gruß
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Lagrange » Mi 18. Sep 2024, 21:44

Rudi Knoth hat geschrieben:
Skeptiker hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Gleiche Rechnung gilt für beide Zwillinge.

Ja, in gleichförmig zueinander bewegten Inertialsystemen gilt es für beide Zwillinge. Darum sieht auch jeder die Uhr des anderen langsamer.


Das stimmt schon. Nur im Falle einer Uhr, die sich zwischen zwei synchronen Uhren bewegt ( Uhrenpardoxon), vergeht auf der bewegten Uhr weniger Zeit als die Differenz zwischen dem Stand der Uhr am Ende der Strecke und der Uhr am Anfang der Strecke. Grund ist hier die Relativität der Gleichzeitigkeit.

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Unsinn, beide Systeme sind gleichberechtigt. Alle können sagen, dass sie ruhen.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Kurt » Mi 18. Sep 2024, 21:46

Rudi Knoth hat geschrieben:
Skeptiker hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Gleiche Rechnung gilt für beide Zwillinge.

Ja, in gleichförmig zueinander bewegten Inertialsystemen gilt es für beide Zwillinge. Darum sieht auch jeder die Uhr des anderen langsamer.


Das stimmt schon. Nur im Falle einer Uhr, die sich zwischen zwei synchronen Uhren bewegt ( Uhrenpardoxon), vergeht auf der bewegten Uhr weniger Zeit als die Differenz zwischen dem Stand der Uhr am Ende der Strecke und der Uhr am Anfang der Strecke. Grund ist hier die Relativität der Gleichzeitigkeit.


Drei Uhren, zwei in Hamburg, eine in München, alle drei werden einmalig synchronisiert.
Eine davon wird nun nach München gebracht, was zeigt sie an?
Gleiches wie die Uhren in Hamburg und München, oder was anderes.

Kurt

.
Zuletzt geändert von Kurt am Mi 18. Sep 2024, 21:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Lagrange » Mi 18. Sep 2024, 21:46

Skeptiker hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Gleiche Rechnung gilt für beide Zwillinge.

Ja, in gleichförmig zueinander bewegten Inertialsystemen gilt es für beide Zwillinge. Darum sieht auch jeder die Uhr des anderen langsamer.

Unmöglich.

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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Harald Maurer » Do 19. Sep 2024, 04:21

Lagrange hat geschrieben:Unsinn, beide Systeme sind gleichberechtigt. Alle können sagen, dass sie ruhen.

Vollkommen richtig! Außerdem wird bei dem ganzen Szenario völlig auf die Lorentzkontraktion vergessen, die ausnahmslos immer mit der ZD einhergeht. Der bemitleidenswerte Zwilling in seinem Raumschiff wäre längst zu Tode gequetscht, und was mit der Erde samt zurückbleibendem Bruder passiert, will ich mir gar nicht ausmalen! 8-)
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Skeptiker » Do 19. Sep 2024, 07:48

Lagrange hat geschrieben:Unsinn, beide Systeme sind gleichberechtigt. Alle können sagen, dass sie ruhen.

Du hast recht, dass in der speziellen Relativitätstheorie (SRT) alle Inertialsysteme gleichberechtigt sind, und dass jeder Beobachter, der sich gleichförmig bewegt (also nicht beschleunigt), von sich aus sagen kann, er befinde sich in Ruhe. Das ist das Relativitätsprinzip, welches besagt, dass die physikalischen Gesetze in allen Inertialsystemen gleich sind und keines dieser Systeme bevorzugt ist.

Aber: Beim Zwillingsparadoxon entsteht eine asymmetrische Situation nicht wegen der Relativgeschwindigkeit, sondern wegen der Beschleunigung. Diese Beschleunigung sorgt dafür, dass die Zwillinge nicht symmetrisch zueinander sind.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Skeptiker » Do 19. Sep 2024, 07:49

Harald Maurer hat geschrieben:Vollkommen richtig! Außerdem wird bei dem ganzen Szenario völlig auf die Lorentzkontraktion vergessen, die ausnahmslos immer mit der ZD einhergeht. Der bemitleidenswerte Zwilling in seinem Raumschiff wäre längst zu Tode gequetscht, und was mit der Erde samt zurückbleibendem Bruder passiert, will ich mir gar nicht ausmalen! 8-)

Die Lorentzkontraktion ist in der Tat ein wesentlicher Effekt der speziellen Relativitätstheorie und tritt immer zusammen mit der Zeitdilatation auf. Allerdings führt sie nicht zu einer „Quetschung“ des reisenden Zwillings, da die Kontraktion nur in der Bewegungsrichtung stattfindet und in einem bestimmten Bezugssystem gemessen wird. Der reisende Zwilling selbst würde in seinem eigenen Bezugssystem keine Kontraktion spüren.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Rudi Knoth » Do 19. Sep 2024, 07:56

@Kurt » Mi 18. Sep 2024, 22:46

Drei Uhren, zwei in Hamburg, eine in München, alle drei werden einmalig synchronisiert.
Eine davon wird nun nach München gebracht, was zeigt sie an?
Gleiches wie die Uhren in Hamburg und München, oder was anderes.


Zuerst ist die Sache hier ganz einfach. Die Zeitdifferenz auf der "reisenden Uhr" zwischen der Ankunft in München und dem Start in Hamburg ist kleiner als die Differenz der Uhranzeige der Uhr in München bei der Ankunft und der Startzeit in Hamburg. Natürlich kann man einwenden, daß im Ruhesystem der "reisenden Uhr" die Uhren in Hamburg und München "langsamer gehen". Da kommt dann die Relativität der Gleichzeitigkeit ins Spiel. Denn die Uhren in Hamburg und München gehen nur im Ruhesystem von Hamburg und München synchron. Im Ruhesystem der §reisenden Uhr" gehen diese beiden Uhren nicht synchron sondern die Uhr in München geht gegenüber der Uhr in Hamburg vor.

Gruß
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