Harald Maurer hat geschrieben:So 14. Jun 2009, 18:07
acadam hat geschrieben:1. Materie baut um sich herum ein Beschleunigungsfeld auf.
Ja, dieses Feld nennt man seit langem "Gravitationsfeld".
Das hat auch schon Newton festgestellt. Schwerkraft und Trägheit sind einander äquivalent.
Erklärt ist damit nichts, man muss annehmen, dass es so ist. Hat schon Galilei bemerkt
Harald Maurers Erklärungen zu Acadams Primäraussagen wecken alte Erinnerungen. Dies umso mehr, weil Mm garbsen: am Mi 17. Jun 2009, 20:49, Britta am Fr 19. Jun 2009, 12:37, Gerhard Kemme » Do 18. Jun 2009, 08:57 und Fr 19. Jun 2009, 14:17 und Faber » Sa 20. Jun 2009, 05:20 hinzufügten:
mm garbsen:
Daß ein Wasserstoffatom aus einem Proton und einem Elektron aufgebaut ist, ist doch keine Tatsache, sondern nur eine Modellvorstellung.
Britta:
Bestehen Atome wirklich aus Protonen, Neutronen und Elektronen und was sind Neutronen überhaupt?
Kemme:
Das Periodensystem der Elemente hat sich bewährt
Bei den Dingen, die von uns als Protonen, Neutronen, Elektronen und Atomen bezeichnet werden, handelt es sch ium Modellvorstellungen. ..........
Trotz der geringen Größe haben wir einen Begriff von diesen Teilchen und nutzen die Kenntnis über sie.
Es wäre eine allgemeine Denkkrise, wenn man den gegenwärtigen Kenntnisstand der Wissenschaften in Frage stellt. (stellen würde)
Faber:
Wahr isind Aussagen über die Natur, wenn Aussage und Wirklichkeit übereinstimmen. Soweit die Korrespondenztheorie der Wahrheit, die von Naturwissenschaftlern seit den alten Griechen anerkannt wird.
Acadams Behauptung, dass sich um ETWAS, das er Materie nennt, ein Beschleunigungsfeld aufbaue, stimme ich voll zu, weil auch ich behaupte, dass dessen Grösse a in der Entfernung D laut Gleichung
Gamma = D^2 a = konst
primär durch den Aktivitätsfaktor Gamma, d.i. durch Wechselwirkung zwischen dem Körper-Baustoff und dem Baustoff des Raumes bestimmt ist. Als diskretes Beschleunigungsfeld darf es daher nicht mit einem „Gravitationsfeld“ identifiziert werden, weil letzteres als Wechselwirkung zweier Körper („Massen“) definiert ist.
Zur Bestimmung des Gammafaktors eines Körpers genügt es, die Orbitalgeschwindigkeit v zu kennen, mit der ein allfälliger Trabant den Zentralkörper in der Entfernung D umkreist. Die Bestimmungsgleichung
Gamma = D v^2
ermöglicht erst anschliessend die Bestimmung der nominalen Körpermasse
M = Gamma 4 pi^2 G-N
vorausgesetzt, dass die Newtonsche Gravitationskonstante G_N = 6,673 E-11 m3kg-1s-2 bekannt ist. Ihr Wert wurde zuletzt im Jahre 1998 durch internationale Übereinkunft bestimmt, ist jedoch im Prinzip eine Funktion der Rotationsdauer der Erde, wie (bei m3kg-1 = 1) aus der Beziehung
G_N* = 1/( 2*(24*3600)^2 = 6,697E-11 s-2
hervorgeht. Daraus folgt, dass die Masse eines Körpers seinem Aktivitätswert und dem Quadrat der Rotationsperiode der Erde proportional ist.
Zu den allgemein anerkannten Argumenten der Herren Kemme und Faber, wir hätten Kenntnis über die Grösse der Dinge, die als Protonen, Neutronen, Elektronen und Atomen bezeichnet werden, möchte ich an numerischen Daten zeigen,dass die Behauptung
wahr seien Aussagen über die Natur, die mit der Wirklichkeit übereinstimmen, nur bedingt gilt.
Der Lehrmeinung nach ist (gemittelt)
Der Radius des Wasserstoffatoms R_H1 = 3,73E-11 m
Seine Querschnittsfläche: F-H1 = pi R_h1^2 = 4,37E-21 m^2......... F-H1*137/ pi = = 5,99 E-19 m^2 =
Sein Volumen V-H1 = 4pi/3 R-Hl^3 = 2,017E-31 m^3................V-H1*137^2 = 3,786E-27 m3
Das Volumen V_H1 liegt in der Grössenordnung der Elektronmasse M_e = 9,11E-31 kg, während das Volumen V_H1, durch das Quadrat der Feinkonstanten alpha = 1/137 dividiert, einen Wert ergibt, der in der Grössenordnung der Nukleonmasse M_n = 1,67E-27 kg liegt.
Die Querschnittsfläche F_H1, durch den Wert der Feinkonstanten alpha = 1/137 dividiert , ergibt dagegen einen Wert, der in der Grössenordnung der elektrischen Elementarladun g Q_e = 1,60E-19 C liegt.
Durch Gleichsetzung des Newtonschen Gravitationsgesetzes und des Coulombgesetzes erhält man zwischen der Masse M und der elektrischen Ladung Q eines Körpers die direkte Beziehung
M (G_N*Eps)^(1/2) = Q
Wobei der Wert der aus Gravitationskonstante G_N = 6,67E-11 m3kgs-2 und Dielektrizitätskonstante Eps = 8,85E-12 m-2 kg-3 s-2 C2 ermittelten Doppelkonstanten (G_N*Eps)^(1/2) = 2,43E-11 C kg-1 in der Grössenordnung des Wasserstoffatoms R_H1 = 3,73E-11 m liegt.
So sehr ich daher die Argumente der Herren Kemme und Faber anerkenne, komme ich nicht umhin, auch die Einwände mm garbsens und Brittas als berechtigt anzuerkennen, weil die vorangeführten numerischen Daten zeigen, dass neben den gangläufigen Modellen der Elementarteilchen auch andere Modelle möglich sind, die ähnliche – und vielleicht aussichtsreichere – Ergebnisse ergeben.
Mit freundlichen Grüßen
Heinrich Katscher, Prag