Das Prinzip des Seins

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 Betreff des Beitrags: Re: Lebensdauer von Photonen
BeitragVerfasst: Mi 29. Okt 2014, 11:42 
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Registriert: Mi 1. Jul 2009, 16:19
Beiträge: 1662
Highway hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:
...
Und das "versteh" ich nicht.
Chief und Highway haben am Anfang "bemängelt", dass es keine zweite LK gibt. Die Antwort darauf ist vordergründig einfach:
Wenn ein Raumschiff sich aus 600 000 km nähert, dann nähert es sich auch aus 600 000 km - was soll da also eine zweite LK.
Aber irgendwie kann ich Chief und Highway verstehen - das Beispiel beschreibt ganz einfach zwei Raumschiffe (oder im Original Raumschiff und Lampe) die sich einander mit 0,8 c nähern.
Wer sich da bewegt ist relativ, ob das nun Raumschiff (Rr) oder Lampe (Re) ist, kann ja nicht entschieden werden.
Daher müsste die Situation eigentlich auch symmetrisch sein.

Warum sehen dennoch die beiden Beobachter nicht das völlig gleiche? Die Beiden sind doch völlig "gleichberechtigt".
Warum sieht der Eine eine Entfernung zum Anderen von 600 000 km (2 ls) wohingegen der Andere zum Einen eine Entfernung von 3/5 davon, also 360 000 km sieht?


RdG heißt das Zauberwort, und die merkwürdige Messvorschrift, dass man Längen nur gleichzeitig messen kann. Dann kommt die Welt des irritierten SRTler wieder in Odnung. ;-) Aber Dummpuckel Yuckelfuckel meinte dazu ja:

Zitat:
...Die kannst du dir in die Haare schmieren!...
:?: :arrow: :lol:


Was stellen die Koordinatenachsen in deiner Grafik viewtopic.php?f=6&t=685&start=10#p81121 dar?

Lade die Geogebra-Datei hoch,dann kann jeder selbst nachsehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Lebensdauer von Photonen
BeitragVerfasst: Mi 29. Okt 2014, 12:21 
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Registriert: Mi 28. Dez 2011, 12:03
Beiträge: 1920
Wohnort: Nürnberg
Ich rechne mal mit folgenden Vorgaben.

K=Beobachtersystem K'=Lampensystem v=0,8*c

Die Lampe ist fixiert bei x'=0 und soll 3 s leuchten. Aufgrund dessen können wir aufgrund eines Spezialfall's der Lorentztransformation einfach ermitteln.

In K ist sie 5 s lang eingeschaltet.

Ereignis 1 (Lampe wird eingeschaltet)
t=-2.5 x=-2____________t'=-1.5 x'=0___________t²-x²=t'²-x'²=2.25

Ereignis 2 (1.Photon erreicht Beobachter) (In K lebte dieses 2 s lang, in K' 2/3s lang)
t=-0.5 x=0_____________t'=-5/6 x'=-2/3________t²-x²=t'²-x'²=0.25

Ereignis 3 (Lampe wird ausgeschaltet, in K nach 5s in K'nach 3s
t=2.5 x=2______________t'=1.5 x'=0__________t²-x²=t'²-x'²=2.25

Ereignis 4 (Letztes Photon erreicht Beobachter)(In K lebte diese 2s lang in K' 6s lang)
t=4.5 x=0______________t'=7.5 x'=-6_________t²-x²=t'²-x'²=20.25

Wenn ihr für diese 4 Ereignisse andere Ergebnisse raus kriegt. Bitte her damit!

Aber bedenkt: Wenn ihr in der 3.Spalte den Satz des Pythagoras verletzt, dann ist die Rechnung falsch!


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 Betreff des Beitrags: Re: Lebensdauer von Photonen
BeitragVerfasst: Mi 29. Okt 2014, 13:46 
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Registriert: Sa 1. Jun 2013, 13:08
Beiträge: 2977
Also wenn ich bei Ereignis 1 schon ein t von -2,5 sek sehe, dann frag ich mich wozu ich da überhaupt noch weiterlesen soll.
Blöder / komplizierter kann man so ein einfaches Beispiel ja gar nicht beginnen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Lebensdauer von Photonen
BeitragVerfasst: Mi 29. Okt 2014, 15:04 
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Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Beiträge: 23198
Wohnort: Bayern
julian apostata hat geschrieben:
Ich rechne mal mit folgenden Vorgaben.

K=Beobachtersystem K'=Lampensystem v=0,8*c


Gegen was ist die genannte Geschwindigkeit vorhanden, bzw. worauf ist sie bezogen?

Kurt


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 Betreff des Beitrags: Re: Lebensdauer von Photonen
BeitragVerfasst: Mi 29. Okt 2014, 15:50 
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Registriert: Do 1. Jan 2009, 01:56
Beiträge: 3201
Hallo Kurt,
Zitat:
Gegen was ist die genannte Geschwindigkeit vorhanden, bzw. worauf ist sie bezogen?

Deine Antwort ist die einzig richtige Entgegnung auf die Spekulationen. Geschwindigkeit braucht unbedingt einen Bezugspunkt.
Ebenso die mathematische Berechnung.
Hannes


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 Betreff des Beitrags: Re: Lebensdauer von Photonen
BeitragVerfasst: Mi 29. Okt 2014, 16:29 
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Registriert: So 8. Apr 2012, 19:55
Beiträge: 14687
fallili hat geschrieben:
Warum sehen dennoch die beiden Beobachter nicht das völlig gleiche? Die Beiden sind doch völlig "gleichberechtigt".

Weil die Boje bei der die Lampe angeht einen fixen Abstand zum Beobachter hat, aber eine Geschwindigkeit relativ zur Lampe. Wäre es umgekehrt, dann wäre es auch umgekehrt. So bewegt sich aber im System des Beobachters nur die Lampe, während im System der Lampe der Beobachter mitsamt der Boje bewegt ist.

Mich immer zuerst einmal vergewissernd wer in wessen System ruht,

Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: Lebensdauer von Photonen
BeitragVerfasst: Mi 29. Okt 2014, 16:37 
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Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Beiträge: 23198
Wohnort: Bayern
Yukterez hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:
Warum sehen dennoch die beiden Beobachter nicht das völlig gleiche? Die Beiden sind doch völlig "gleichberechtigt".

Weil die Boje in 2 Ls Entfernung einen fixen Abstand zum Beobachter hat, aber eine Geschwindigkeit von 0.8c relativ zur Lampe


Die Lampe bewegt sich also, gegen wen oder was bewegt sie sich?

Könntest du mir noch sagen wo der/die Beobachter 1 und 2 seinen Sitz hat, wo er gegen was ruht oder gegen was er sich bewegt.

Boje: wo ist denn die (habs nicht mitbekommen) ruht die oder bewegt sie sich, wenn ja, wo ruht sie, bewegt sich gegen was.
Die 2 LS sind also der Abstand den Licht in den zwei Sekunden zurücklegt, wo würde das Licht sich da bewegen?
(welche Sekunde verwendest du da?)


Kurt


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 Betreff des Beitrags: Kurt äfft Chief nach
BeitragVerfasst: Mi 29. Okt 2014, 16:46 
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Registriert: So 8. Apr 2012, 19:55
Beiträge: 14687
Kurt hat geschrieben:
?

Es wäre zu kompliziert dir das alles so zu erklären dass du es auch verstehst, und da auch nicht zu erwarten ist dass du hinterher irgend etwas Konstruktives zum Thema beiträgst wäre dieser Aufwand wohl auch nicht sehr rentabel.

Ohne dich besser dran,

Bild

PS:

fallili hat geschrieben:
Um etwas über die Bewegung eines Körpers auszusagen kann ich das mit Radarmessungen machen - brauch aber zwei Messungen um eine Geschwindigkeit zu bestimmen.

Nicht zwingend. Wenn du die Frequenz des von dir ausgesandten Signal kennst, und eine andere Frequenz zurückreflektiert bekommst, kannst du die Geschwindigkeit auch über die Rot/Blauverschiebung bestimmen. Eine doppelte Messung hält aber trotzdem besser, besonders wenn nicht nur radiale, sondern auch transversale Bewegungskomponenten im Spiel sind. So lange sich aber alles auf einer Achse abspielt reicht eigentlich auch ein einzelner Ping, da dieser auch mindestens aus 2 Wellenbergen und -tälern, die sich innerhalb eines Signals genau so verhalten wie ein Signal zum anderen, besteht.


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 Betreff des Beitrags: Simon wills komplpiziert und unlogisch
BeitragVerfasst: Mi 29. Okt 2014, 17:55 
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Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Beiträge: 23198
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Yukterez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
?

Es wäre zu kompliziert dir das alles so zu erklären


Wahrscheinlich, denn ich würde immer wieder fragen gegen wen oder was diese oder jene Aussage/Angabe bezogen ist.
Und da bekommt man meistens keine Antwort weil diejenigen es selber nicht wissen, verstehen, ihnen bewusst ist das das die Grundlage jedweder Aussage ist.
Entsprechend sind auch die meisten Aussagen die da so kommen werden/würden sinnlos.

Kurt


Zuletzt geändert von Kurt am Mi 29. Okt 2014, 18:07, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Simon zeigt Technikverständnis
BeitragVerfasst: Mi 29. Okt 2014, 18:06 
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Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Beiträge: 23198
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Yukterez hat geschrieben:

Nicht zwingend. Wenn du die Frequenz des von dir ausgesandten Signal kennst, und eine andere Frequenz zurückreflektiert bekommst, kannst du die Geschwindigkeit auch über die Rot/Blauverschiebung bestimmen. Eine doppelte Messung hält aber trotzdem besser, besonders wenn nicht nur radiale, sondern auch transversale Bewegungskomponenten im Spiel sind. So lange sich aber alles auf einer Achse abspielt reicht eigentlich auch ein einzelner Ping, da dieser auch mindestens aus 2 Wellenbergen und -tälern, die sich innerhalb eines Signals genau so verhalten wie ein Signal zum anderen, besteht.


Du kannst es auch noch einfacher haben, sende einfach einen Teil der Welle und beurteile wie lange der zurückgekommene Teil ist, dann hast du auch die Geschwindigkeit (natürlich alles auf einer Achse).

Kurt


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