Das Raketenseilparadoxon

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Das Raketenseilparadoxon

Beitragvon julian apostata » Mi 5. Sep 2012, 22:05

Chief hat geschrieben:Entschuldigung aber Du hast gar nix gezeigt!


Ausweichen ist kein Argument! Wo, bei Raketenseil, Drehscheibe, Proportionalität von Frequenz und Energieinhalt von Photon steckt ein mathematischer Fehler.

Oder positioniere ich meine Rechenfehler so geschickt, dass sie mit den Messwerten übereinstimmen?

Chief hat geschrieben:Überall (es existiert kein einziges Experiment das die SRT bestätigt)!


Wie zwingt man Physiker auf der ganzen Welt, uns zu belügen?
julian apostata
 
Beiträge: 1920
Registriert: Mi 28. Dez 2011, 12:03
Wohnort: Nürnberg

Re: Das Raketenseilparadoxon

Beitragvon Kurt » Do 6. Sep 2012, 23:09

julian apostata hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:Überall (es existiert kein einziges Experiment das die SRT bestätigt)!

Wie zwingt man Physiker auf der ganzen Welt, uns zu belügen?


Wozu denn zwingen, die machen sich doch selbst was vor.
Siehe M+G.
Oder, gibt es irgendwo Messwerte die die Lichtinvarianz beweisen?
Da ist schon eine grosse Portion -Glaube- dahinter, denn es gibt kein einziges.

Gruss Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21797
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Das Raketenseilparadoxon

Beitragvon julian apostata » Fr 7. Sep 2012, 10:54

Kurt hat geschrieben:Oder, gibt es irgendwo Messwerte die die Lichtinvarianz beweisen?


Erst mal gibt es das da, mitsamt unzähliger Nachfolgeexperimente.

http://de.wikipedia.org/wiki/Michelson-Morley-Experiment

Dann hast du noch so viele unzählige indirekte Bestätigungen, dass es eigentlich einer direkter Bestätigung gar nicht mehr bedarf.

Aus Invarianz von c folgt die LT.

Und aus LT kann man wiederum ableiten, wie die Satellitenuhren ticken.

Hast du eine Alternativerklärung?

Hier kannst du ganz leicht den Zusammenhang zwischen Energie und Frequenz eines Photons zeigen, und zwar mithilfe von LT und relativistischer Geschwindigkeitsaddition.

http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=6&t=478#p46653

Na gut, du brauchst für Obiges noch relativistischen Impuls und relativistische Energie.

Den Zusammenhang kann man sich wieder über das Bornsche Gedankenexperiment klar machen.

Bild

Man sieht hier, wie beim unelastischen Stoß neue Masse zustande kommt, also aus kinetischer Energie im Teilchenbeschleuniger neue Teilchen erzeugt werden.

Wie willst du auch nur die Grundlagen der Teilchenphysik ohne SRT vermitteln?

Wie willst du erklären, dass der Ring am LHC 8 km Durchmesser hat, wenn nach klassischer Physik nur wenige Meter genügen würde.

Nach klassischer Physik hätte ein Teilchen was mit c unterwegs ist, nur einen Impuls von

m*c

Wieso haben Teilchen in Cern ein Vieltausendfaches davon?

Das alles (und noch vieles mehr) leitet sich aus der Invarianz von c ab.
julian apostata
 
Beiträge: 1920
Registriert: Mi 28. Dez 2011, 12:03
Wohnort: Nürnberg

Re: Das Raketenseilparadoxon

Beitragvon Ernst » Fr 7. Sep 2012, 11:15

julian apostata hat geschrieben: Erst mal gibt es das da, mitsamt unzähliger Nachfolgeexperimente.
http://de.wikipedia.org/wiki/Michelson-Morley-Experiment

Grober Unfug. Niemand setzt MM als Bestätigung der Invarianz der LG.
MM bestätigt nämlich alles: die Newtonsche Korpuskelthese, die ruhende Ätherthese und "ferner liefen" die SRT.
.
.
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: Das Raketenseilparadoxon

Beitragvon Kurt » Fr 7. Sep 2012, 20:09

julian apostata hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Oder, gibt es irgendwo Messwerte die die Lichtinvarianz beweisen?


Erst mal gibt es das da, mitsamt unzähliger Nachfolgeexperimente.

http://de.wikipedia.org/wiki/Michelson-Morley-Experiment


Das MMI beweist/zweigt das Licht einem Bezug folgt, dieser Bezug scheint an die Erde angenagelt zu sein.
Das ist es was sich auf der Erde feststellen lässt.
Alle da durchgeführten Experimente mit Licht bestätigen das.

julian apostata hat geschrieben:
Dann hast du noch so viele unzählige indirekte Bestätigungen, dass es eigentlich einer direkter Bestätigung gar nicht mehr bedarf.


Es gibt keine direkte Bestätigung.


Gruss Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21797
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Das Raketenseilparadoxon

Beitragvon julian apostata » Fr 7. Sep 2012, 22:53

Ernst hat geschrieben:MM bestätigt nämlich alles: die Newtonsche Korpuskelthese, die ruhende Ätherthese...


Wobei du uns diese Thesen sicher genauer erklären kannst. ;)

Kurt hat geschrieben:Das MMI beweist/zweigt das Licht einem Bezug folgt, dieser Bezug scheint an die Erde angenagelt zu sein.


Was natürlich extrem weit her geholt ist.

Aber mal angenommen, dem wäre so: Wie erklärst du dir all die gemessenen Phänomene, die sich aus der LT ableiten?

Eine einfache Frage, die ich schon anderswo gestellt habe, aber kein „SRT-Kritiker“ beantworten kann:

Wie hoch ist der Impuls einer Masse m, die mit 1,2c unterwegs ist. (siehe Animation oben). Auf Grund der relativistischen Geschwindigkeitsaddition stellt sich uns diese Frage nicht! Da ihr diese nicht anerkennt, solltet ihr eine Antwort kennen!

Das sind so Dinge, die ihr völlig ausklammert.

Gemessen wird ein Impuls der gegen unendlich tendiert, wenn v gegen c tendiert. Was ist bei 1,2*c?
julian apostata
 
Beiträge: 1920
Registriert: Mi 28. Dez 2011, 12:03
Wohnort: Nürnberg

Re: Das Raketenseilparadoxon

Beitragvon Kurt » Sa 8. Sep 2012, 07:29

julian apostata hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Das MMI beweist/zweigt das Licht einem Bezug folgt, dieser Bezug scheint an die Erde angenagelt zu sein.


Was natürlich extrem weit her geholt ist.

Nein, das ist das was am logischtem ist und was sich bestätigen/messen lässt.

Gruss Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21797
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Das Raketenseilparadoxon

Beitragvon julian apostata » So 9. Sep 2012, 10:38

Chief hat geschrieben:In einem Teilchenbeschleuniger werden KEINE neuen Teilchen erzeugt!


Wozu wurde dann Cern gebaut?

Chief hat geschrieben:Der Impuls ist in diesem Fall ganz sicher p=1,2c*m.


Wieso ist dann Cern für einen Impuls von 7000*m*c ausgelegt?

Wozu braucht man einen Speichering mit 8 km Durchmesser, wenn bei einen Impuls vom m*c nur wenige Meter genügten?

Ihr setzt also in der Allgemeintranformation k=1 so dass gilt t’=t und könnt damit nicht mehr die einfachsten Dinge erklären.

Bild

Der Relativist setzt k=wurzel(1-v²/c²) und der 30 km lange Speicherring in Cern erklärt sich spielend leicht.

Siehe auch hier

http://windhauchworld.de/index.php?id=59
julian apostata
 
Beiträge: 1920
Registriert: Mi 28. Dez 2011, 12:03
Wohnort: Nürnberg

Re: Das Raketenseilparadoxon

Beitragvon julian apostata » So 9. Sep 2012, 21:37

Highway hat geschrieben:
Kondensierte kinetische Energie? :lol: Wer an Zeitdilatation und Längenkontraktion glaubt, der glaubt auch solch einen Unfug. Ich lach mich schlapp.



E=mc²

Der gemeine SRT-Kritiker muss nicht nur die SRT aus Forschung und Lehre verbabannen, sondern einen Grossteil der modernen Physik komplett streichen.


http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84quivalenz_von_Masse_und_Energie

Folgender Satz ist eine einfache Konsequenz der Lorentztransformation.


Diese einfache Formel hat weitreichende Konsequenzen. So folgt aus ihr, dass die Bindungsenergie eines Systems selbst zur Masse beiträgt. Da die Bindungsenergie stets negativ ist, bedeutet dies, dass das gebundene System weniger Masse hat als die einzelnen aneinander gebundenen Objekte – man spricht hier auch vom Massendefekt. Aus dem unterschiedlichen Massendefekt verschiedener Atomarten stammt die Energie bei Kernspaltung und Kernfusion. Hier wird also direkt Masse in Energie umgesetzt.


Bild

Warum gibt es uns denn überhaupt?

Wir sind ein Produkt der Lorentztansformation! Das Heliumatom ist ein wenig leichter als die Summe seiner Einzelteile (4 Wasserstoffatome)

1 Kilo Wasserstoff macht ca. 10 Gramm Energie (*c²)! Das lässt sich mittels banalster Realschulmathematik aus der SRT ableiten.
julian apostata
 
Beiträge: 1920
Registriert: Mi 28. Dez 2011, 12:03
Wohnort: Nürnberg

Re: Das Raketenseilparadoxon

Beitragvon julian apostata » Di 11. Sep 2012, 04:28

Hier haben wir beispielsweise einen Fall, wo aus zwei Protonen plötzlich 4 Protonen (aus 2 Protonen ein zusätzliches Proton und ein Antiproton)werden. Annhilation nennt man diesen Vorgang.

http://books.google.de/books?id=HBf9I2VRtnQC&pg=PA81#v=onepage&q&f=false

Leider fehlt hier die Seite 190. Der Mann möchte wohl Geld verdienen und gibt nicht alles kostenlos im Internet preis.

Im Schwerpunktsystem kriegt man das hin, wenn beide Protonen mindestens mit

Sqrt(0,75)*c~0,866*c aufeinander zurasen (steht auf Seite 191)

Man könnte auch das eine Proton ruhen lassen, und das Andere auf

Sqrt(48/49)*c~0,9*c beschleunigen,

Dann haben wir vor dem Stoß

m*0,99*c/sqrt(1-0,99²)~6,93*m*c

Nach dem Stoß haben wir die relativistische Hälfte von 0,99*c und die Impulsgleichung lautet

4*m*0,866*c/sqrt(1-0,866²)~6,93*m*c

Zwei Protonenmassen sind auf 4 Protonenmassen angewachsen, anders funktioniert die Impulserhaltung nicht.

Das ist das kleine Einmaleins der Teilchenphysik. m=E_kin/c²

Das einzige Gegenargument was ihr zum Thema Cern nun habt, das ist ausweichen.
julian apostata
 
Beiträge: 1920
Registriert: Mi 28. Dez 2011, 12:03
Wohnort: Nürnberg

VorherigeNächste

Zurück zu Relativitätstheorie

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 43 Gäste