Scheinkräfte

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Scheinkräfte

Beitragvon Hannes » Mi 11. Jan 2012, 19:08

Hallo Chief !
Frage an Chief, Hannes, rmw und Herrn Pernes (und an jeden, der eine Antwort geben möchte):
Welcher Körper übt denn im Karussell die Zentrifugalkraft aus?
Selbstverständlich die Gondel.

Lass dich von Ernst nicht austricksen :
Es ist der Köper Ernsts selbst, wenn er in der Gondel sitzt. Die Gondel und die Seile sind nur die Kraftüberträger, die den Körper Ernsts hindern,aus der Kurve zu fliegen.
Er selbst mag nicht in die Kurve gezwungen werden.

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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Ernst » Mi 11. Jan 2012, 19:55

Hannes hat geschrieben:Hallo Chief !
Frage an Chief, Hannes, rmw und Herrn Pernes (und an jeden, der eine Antwort geben möchte):
Welcher Körper übt denn im Karussell die Zentrifugalkraft aus?
Selbstverständlich die Gondel.

Lass dich von Ernst nicht austricksen :
Es ist der Köper Ernsts selbst, wenn er in der Gondel sitzt. Die Gondel und die Seile sind nur die Kraftüberträger, die den Körper Ernsts hindern,aus der Kurve zu fliegen.
Er selbst mag nicht in die Kurve gezwungen werden.

Eine sehr interessante Geschichte. Hat nur nichts mit Haralds Frage zu tun.

Auf die Gondel wirkt ja der Sage der "Experten" nach die Zentrifugalkraft. Die Frage war ja, welcher Körper übt denn diese Zentrifugalkraft auf die Gondel aus. Die Antwort ist bisher: Die Gondel übt diese Zentrifugalkraft aus. Die Gondel übt also die Zentrifugalkaft auf die Gondel aus. Von Münchhausen abgeguckt eben.
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Zentrifugalkraft

Beitragvon rmw » Mi 11. Jan 2012, 20:27

Harald Maurer hat geschrieben:Frage an Chief, Hannes, rmw und Herrn Pernes (und an jeden, der eine Antwort geben möchte):
Welcher Körper übt denn im Karussell die Zentrifugalkraft aus?

Die Gondel übt natürlich eine Zentrifugalkraft aus. Das ist das Gleiche wie wenn du den oft zitierten Gegenstand an einer Schnur um dich kreisen läßt. Wenn der Gegenstand schwer ist und du ihn schnell drehts wirst du Mühe haben ihn festzuhalten. Was am anderen Ende der Schnur zieht ist die Zentrifugalkraft des Gegenstandes.
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Gondel

Beitragvon rmw » Mi 11. Jan 2012, 20:42

Ernst hat geschrieben:Die Gondel übt also die Zentrifugalkaft auf die Gondel aus.

Die Massenträgheitskraft der Gondel zieht die Gondel nach außen. Ich weis nicht was da verkehrt sein sollte.
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Hannes » Mi 11. Jan 2012, 21:12

Solkar !
MIt Mechanik haben einige Darstellungen hier zwar nichts zu tun, aber vlt kommt hier ja am Ende ein πρῶτον κινοῦν ἀκίνητον heraus und wir wissen dann

- dass Gott existiert
- und in einer Karusselgondel hockt.

Es wäre gut, wenn Sie sich des Lateinischen bedienen würden. Das versteht hier jeder.
Griechisch ist doch zu wenig verbreitet.
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Re: Gondel

Beitragvon Ernst » Mi 11. Jan 2012, 21:19

rmw hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Die Gondel übt also die Zentrifugalkaft auf die Gondel aus.

Die Massenträgheitskraft der Gondel zieht die Gondel nach außen. Ich weis nicht was da verkehrt sein sollte.

Also wenn etwas die Gondel nach außen zieht, kann das nur eine Kraft sein. Und diese Kraft muß an die Gondel angreifen. Die Frage war doch, von welchem Körper wird diese Kraft auf die Gondel ausgeübt. Sie kann ja nicht aus dem Nichts kommen. Wenn die Zentrifugalkraft auf die Gondel irgendeine reale Reaktionskraft ist, muß irgendwo ein Körper existieren, welche die Aktionskraft ausübt.

Ernst
Zuletzt geändert von Ernst am Mi 11. Jan 2012, 21:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Ernst » Mi 11. Jan 2012, 21:23

Hannes hat geschrieben: Es wäre gut, wenn Sie sich des Lateinischen bedienen würden. Das versteht hier jeder.

Was ich außerordentlich bezweifle.
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Hannes » Mi 11. Jan 2012, 21:34

Hannes hat geschrieben:
Es wäre gut, wenn Sie sich des Lateinischen bedienen würden. Das versteht hier jeder.

Was ich außerordentlich bezweifle.
:P :P :P :P :P
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Re: Zentrifugalkraft

Beitragvon Ernst » Mi 11. Jan 2012, 21:38

rmw hat geschrieben: Die Gondel übt natürlich eine Zentrifugalkraft aus. Das ist das Gleiche wie wenn du den oft zitierten Gegenstand an einer Schnur um dich kreisen läßt. Wenn der Gegenstand schwer ist und du ihn schnell drehts wirst du Mühe haben ihn festzuhalten. Was am anderen Ende der Schnur zieht ist die Zentrifugalkraft des Gegenstandes.

Wenn Du an der Schnur ziehst, bewirkst du auf die Gondel eine Kraft nach innen. Die Frage war aber woher kommt an der Gondel die "Zentrifuglakraft" nach außen.

Zum Verständnis:
Ernst hat geschrieben:Eine Masse setzt der Beschleunigung durch eine Kraft einen Widerstand entgegen.
Der Widerstand ist ausgedrückt durch Kraft pro Beschleunigung F/(d²s/dt²)

- Der Widerstand ist nicht Null: Sonst würde die Beschleunigung bei Krafteingriff instantan unendlich werden.
- Der Widerstand ist nicht unendlich (eine gleichgroße Gegenkraft ist nicht vorhanden). Sonst würde der Körper überhaupt nicht auf die Kraft reagieren und unbeschleunigt bleiben.
- Der Widerstand hat einen gewissen endlichen Wert: F/(d²s/dt²) = m_träg. Dieser Widerstand ist die besondere Eigenschaft der Trägheit der Masse. Nach der Natur diese Eigenschaft zu fragen , ist genauso müßig wie nach der Natur der Gravitation (m_schwer) zu fragen.

Greift also eine Kraft an eine Masse, dann "wehrt sich" die Masse zwar gegen eine instantane Beschleunigung. Sie widersteht der Kraft aber nicht mit einer gleichgroßen Gegenkraft, sondern fügt sich "weich" in die Beschleunigung mit der Relation d²s/dt²=F/m.

Da mit einer gleichgroßen Gegenkraft "Zentrifugalkraft" zu argumentieren, ist also ganz unsinnig.

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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Ernst » Mi 11. Jan 2012, 21:44

Hannes hat geschrieben:
Hannes hat geschrieben:
Es wäre gut, wenn Sie sich des Lateinischen bedienen würden. Das versteht hier jeder.

Was ich außerordentlich bezweifle.
:P :P :P :P :P


Corpus omne perseverare in statu suo quiescendi vel movendi uniformiter in directum, nisi quatenus illud a viribus impressis cogitur statum suum mutare.[

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