Experimentidee zum Nachprüfen von c+v

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Experimentidee zum Nachprüfen von c+v

Beitragvon Jocelyne Lopez » So 20. Feb 2011, 07:51

Chief hat geschrieben:
c+v im Kabel wird nicht kompensiert weil in einem Kabel das Signal in Richtung von v und im zweiten in die entgegengesetzte Richtung läuft. Man könnte also statt Kabeln ganz einfach mit Lichtsignalen arbeiten können.

Das stimmt eigentlich.
Aber ich würde trotzdem keine Lichtsignale verwenden, damit die Differenz der Laufzeit der Übertragungssignale im Kabel sich deutlicher von der Laufzeit des Lichts in der Luft von A nach B hervorhebt und ein deutlicheres Ergebnis zeigt, wenn man sie abzieht (die Übertragung eines Signals in BNC-Kabel soll nach Joachim Schulz ca. 200.000 km/s betragen, also deutlich von der LG abgegrenzt).

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Re: Experimentidee zum Nachprüfen von c+v

Beitragvon Jocelyne Lopez » So 20. Feb 2011, 08:01

Kurt hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Die Pulse in BNC-Kabeln pflanzen sich mit ca. 200.000 km/s fort, also etwa 2/3 Lichtgeschwindigkeit. […] Wenn man das überprüft hat, kann man die Kabel verwenden, um Ein-Weg-Experimente zur Lichtgeschwindigkeit zu machen. Das ist recht simpel und wird (wie gesagt) schon seit den frühen 50er Jahren des letzten Jahrhunderts so gemacht.


Diese Aussage ist ja auch richtig.
Sie bezieht sich auf Einwegmessung der Lichtgeschwindigkeit die an einem festen Ort durchgeführt wird.

Genau, es ging nämlich darum, als Joachim Schulz mir diese Auskunft gab, um eine Experimentidee einer Einwegmessung der LG mit ruhendem Beobachter.

Bei meinem jetzigen Vorschlag handelt es sich um die Messung der LG mit bewegtem Beobachter, um das Additionstheorem Einsteins nachzuprüfen.

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Re: Experimentidee zum Nachprüfen von c+v

Beitragvon Jocelyne Lopez » So 20. Feb 2011, 09:50

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
In einem Zug wird folgende Meßanordnung fest installiert:

- Eine Lichtquelle in A
- Ein Lichtdetektor in B
- Eine Uhr in der Mitte, verbunden mit Lichtquelle und Detektor mit BNC-Kabeln zur Übertragung der elektrischen Start- bzw. Stoppsignale in t0 und t1 (keine Cäsiumuhr wegen Bewegungsempfindlichkeit).

Mir ist gerade etwas eingefallen:

Eigentlich könnte man die Meßanordnung noch einfacher gestalten:
Man verzichtet auf die Uhr in der Mitte und man installiert eine Uhr mit eingebautem Lichtdetektor in B.

So hätte man nur eine Kabelverbindung von A nach B : Die Verbindung für das Startsignal von der Quelle zur Uhr in B, das Stoppsignal würde ja direkt von der Uhr in B gegeben. Man hätte also eine Einwegmessung auch für das Übertragungssignal, oder?

Es muss doch gängig Uhren geben, die einen eingebauten Lichtdetektor haben, oder nicht?

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Re: Experimentidee zum Nachprüfen von c+v

Beitragvon Mirko » So 20. Feb 2011, 11:04

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
In einem Zug wird folgende Meßanordnung fest installiert:

- Eine Lichtquelle in A
- Ein Lichtdetektor in B
- Eine Uhr in der Mitte, verbunden mit Lichtquelle und Detektor mit BNC-Kabeln zur Übertragung der elektrischen Start- bzw. Stoppsignale in t0 und t1 (keine Cäsiumuhr wegen Bewegungsempfindlichkeit).

Mir ist gerade etwas eingefallen:

Eigentlich könnte man die Meßanordnung noch einfacher gestalten:
Man verzichtet auf die Uhr in der Mitte und man installiert eine Uhr mit eingebautem Lichtdetektor in B.

So hätte man nur eine Kabelverbindung von A nach B : Die Verbindung für das Startsignal von der Quelle zur Uhr in B, das Stoppsignal würde ja direkt von der Uhr in B gegeben. Man hätte also eine Einwegmessung auch für das Übertragungssignal, oder?


Dann kommt das Startsignal bei der Uhr nach dem Stoppsignal an.


Es muss doch gängig Uhren geben, die einen eingebauten Lichtdetektor haben, oder nicht?



Nicht wirklich.
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Re: Experimentidee zum Nachprüfen von c+v

Beitragvon Jocelyne Lopez » So 20. Feb 2011, 11:22

Mirko hat geschrieben:Dann kommt das Startsignal bei der Uhr nach dem Stoppsignal an.

Stimmt... :cry:
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Re: Experimentidee zum Nachprüfen von c+v

Beitragvon Jocelyne Lopez » So 20. Feb 2011, 12:48

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Mirko hat geschrieben:Dann kommt das Startsignal bei der Uhr nach dem Stoppsignal an.

Stimmt... :cry:

Nein, stimmt nicht.
Erst das Startsignal löst die Messung der LG, die Chronologie der Signale bleibt bewahrt.
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Re: Experimentidee zum Nachprüfen von c+v

Beitragvon Kurt » So 20. Feb 2011, 12:59

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
In einem Zug wird folgende Meßanordnung fest installiert:

- Eine Lichtquelle in A
- Ein Lichtdetektor in B
- Eine Uhr in der Mitte, verbunden mit Lichtquelle und Detektor mit BNC-Kabeln zur Übertragung der elektrischen Start- bzw. Stoppsignale in t0 und t1 (keine Cäsiumuhr wegen Bewegungsempfindlichkeit).

Mir ist gerade etwas eingefallen:

Eigentlich könnte man die Meßanordnung noch einfacher gestalten:
Man verzichtet auf die Uhr in der Mitte und man installiert eine Uhr mit eingebautem Lichtdetektor in B.

So hätte man nur eine Kabelverbindung von A nach B : Die Verbindung für das Startsignal von der Quelle zur Uhr in B, das Stoppsignal würde ja direkt von der Uhr in B gegeben. Man hätte also eine Einwegmessung auch für das Übertragungssignal, oder?

Es muss doch gängig Uhren geben, die einen eingebauten Lichtdetektor haben, oder nicht?



Technisch ist das kein Problem.
Denn es ist wirklich egal wo du die Uhr hinstellst.
Entscheidend ist dass du nur einen einzigen Weg hast der in das Messergebnis eingeht.
Wenn du ein Signal zur Uhr zurückführen, oder ein Signal von der Uhr wegführen musst, dann hast du eine Zweiwegmessung.
Der zweite Weg geht in das Messergebnis mit ein.
Der eine Weg verändert sich bei Bewegung, der zweite Weg auch.
Also ist da nichts mehr eindeutig.

Es geht am einfachsten mit zwei Uhren.
Eine beim Sender, eine beim Empfänger.
Dann ist keine Rückmeldung, also kein zweiter Weg notwendig.


Gruss Kurt
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Re: Experimentidee zum Nachprüfen von c+v

Beitragvon Kurt » So 20. Feb 2011, 13:02

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:
c+v im Kabel wird nicht kompensiert weil in einem Kabel das Signal in Richtung von v und im zweiten in die entgegengesetzte Richtung läuft. Man könnte also statt Kabeln ganz einfach mit Lichtsignalen arbeiten können.

Das stimmt eigentlich.
Aber ich würde trotzdem keine Lichtsignale verwenden, damit die Differenz der Laufzeit der Übertragungssignale im Kabel sich deutlicher von der Laufzeit des Lichts in der Luft von A nach B hervorhebt und ein deutlicheres Ergebnis zeigt, wenn man sie abzieht (die Übertragung eines Signals in BNC-Kabel soll nach Joachim Schulz ca. 200.000 km/s betragen, also deutlich von der LG abgegrenzt).


Gilt aber nur wenn das Kabel nicht bewegt wird.

Gruss Kurt
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Re: Experimentidee zum Nachprüfen von c+v

Beitragvon Jocelyne Lopez » So 20. Feb 2011, 14:00

Kurt hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:
c+v im Kabel wird nicht kompensiert weil in einem Kabel das Signal in Richtung von v und im zweiten in die entgegengesetzte Richtung läuft. Man könnte also statt Kabeln ganz einfach mit Lichtsignalen arbeiten können.

Das stimmt eigentlich.
Aber ich würde trotzdem keine Lichtsignale verwenden, damit die Differenz der Laufzeit der Übertragungssignale im Kabel sich deutlicher von der Laufzeit des Lichts in der Luft von A nach B hervorhebt und ein deutlicheres Ergebnis zeigt, wenn man sie abzieht (die Übertragung eines Signals in BNC-Kabel soll nach Joachim Schulz ca. 200.000 km/s betragen, also deutlich von der LG abgegrenzt).


Gilt aber nur wenn das Kabel nicht bewegt wird.

Man kann es wie gesagt feststellen, wenn der Kabel bewegt wird, ob die Übertragungsgeschwindigkeit noch 200.000 km/s bleibt, sie wird sowohl beim ruhenden als beim fahrenden Zug gemessen.

Viele Grüße
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Re: Experimentidee zum Nachprüfen von c+v

Beitragvon Kurt » So 20. Feb 2011, 14:21

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Aber ich würde trotzdem keine Lichtsignale verwenden, damit die Differenz der Laufzeit der Übertragungssignale im Kabel sich deutlicher von der Laufzeit des Lichts in der Luft von A nach B hervorhebt und ein deutlicheres Ergebnis zeigt, wenn man sie abzieht (die Übertragung eines Signals in BNC-Kabel soll nach Joachim Schulz ca. 200.000 km/s betragen, also deutlich von der LG abgegrenzt).


Gilt aber nur wenn das Kabel nicht bewegt wird.


Jocelyne Lopez hat geschrieben:Man kann es wie gesagt feststellen, wenn der Kabel bewegt wird, ob die Übertragungsgeschwindigkeit noch 200.000 km/s bleibt, sie wird sowohl beim ruhenden als beim fahrenden Zug gemessen.



Wie denn?

Gruss Kurt
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