Hannes hat geschrieben: Was willst du noch mehr erklärt ?
Mann Hannes, was du da beschreibst, ist doch nur eine Vorstellung und keine Rechnung.
Ich will auch nichts von dir erklärt haben.
Ich sage nur, wenn du eine "Trägheitskraft" verwenden willst, dann muß das Gesamtmodell eine geschlossene Aussage liefern.
Also welche Kräfte wirken alle an der Gondel?
Wie setzt sich aus diesen Kräften die Zentripetalkraft zusammen, welche die Gondel auf den Kreis beschleunigt?
Welche Kraft hält der Schwerkraft das Gleichgewicht, so daß die Gondel aus der Schräge sich nicht nach unten bewegt?
Wie groß ist der stabile Winkel der Ketten.
Ich schreibs dir mal klassisch hin
Fg Schwerkraft auf die Gondel
Fk Kraft des Seils auf die Gondel
Vektorielle Addition: Fg + Fk = Fzp Die unausgeglichene Kraft bewirkt die Kreisbewegung
Kontrolle der Kräfte in x-Richtung
Fzx = Fzp
Kontrolle der Kräfte in y-Richtung
Fzy=-Fg
Fzy+Fg=0 In y_Richtung wirkt keine freie Kraft. Die Gondel bleibt in ihrer stabilen Höhenlage.
Stabiler Winkel der Ketten zur Horizontalen (skalar gerechnet)
tan α = Zzp / Fg
tan α = m * ω² * r /( m*g)
tan α = ω² * r/g
Ist die Länge des Kettenauslegers Ro und die Kettenlänge L wird mit R=Ro + L*sin α
tan α = (Ro+L*sin α)* ω² /g
Wer die Gleichung noch vereinfachen will, viel Spass.
Diese Prozedur ist auch so von Fendt beschrieben.
So Hannes, das ist die klassische Rechnung, in der keine "Trägheitskräfte verwendet wurden und welche sowohl die Ursache Kreisbewegung und die Ursache der Schrägstellung beschreibt.
Wenn Du nun mit deiner "Trägheitskraft" in einer anderen Rechnung mit gleichem Ergebnis durchführen willst, dann tu es. Aber einfach immer wieder zu behaupten, da wäre ohne Trägheitskraft nicht "vorstellbar", ist vollkommen wertlos.
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