Dopplerradar

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Dopplerradar

Beitragvon Rudi Knoth » Do 22. Aug 2019, 09:18

@Lagrange » Do 22. Aug 2019, 08:45

Deine Behauptung dort "Man hat also keine unterschiedlichen Geschwindigkeiten für das Licht" ist falsch, weil Du relativ zum Reflektor mit c'=c+v gerechnet hast.


Falsch. Ich habe nur die Laufzeit der zweiten Wellenfront zum Reflektor berechnet. Der Term c+v stammt aus der Laufzeitberechnung im BS des Radargerätes.Es wird dabei keine Aussage über die Verhältnisse im Ruhesystem des Reflektors gemacht.


Das registriert jeder Beobachter der die "Turmuhr" als Messuhr nimmt. Wenn man die Uhren nach Einstein NACHSYNCHRONISIERT, erhält man falsche Ergebnisse. Dass sich die Wellenlänge nicht ändert, kann mit einem Gitterspektrometer nachgewiesen werden.


Welche Uhren denn? Die einzige "Uhr" ist der Oszillator im Radargerät.

Gesamtänderung ist ungefähr f´ = f (1+2v/c)


Genau das ist der Punkt. Diese Frequenz ist nicht die exakte Frequenz sondern eine Näherung,


Was interessiert uns Herr Preikschat?


Eventuell, weil Herr Maurer den kennt?

Die Formel kann von jedem berechnen werden der bis 10 zählen kann. Die Analphabeten wie McMördo zählen offenbar nicht dazu.


Eigentlich sollten "ad hominem" Argumente ausbleiben. Meine Berechnung kann auch jeder nachrechnen.

Gruss
Rudi Knoth
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Re: Dopplerradar

Beitragvon Ernst » Do 22. Aug 2019, 10:01

Rudi Knoth hat geschrieben: Ich habe nur die Laufzeit der zweiten Wellenfront zum Reflektor berechnet. Der Term c+v stammt aus der Laufzeitberechnung im BS des Radargerätes.

Und wenn du es immer wieder berechnest. Es hat mit der grundsätzlichen Aussage nichts zu tun. Die Frequenz, mit welcher die Wellen auf den Reflektor treffen, ist allein dadurch begründet, daß die Wellen mit c+v bei ihm eintreffen:

f_r = f_0*(c+v)/c

f_ r = (c +v)/λ_0

Da die Wellenlänge λ_0 unverändert ist, bleibt als alleinige Ursache der Frequenzänderung die Geschwindigkeit c+v, mit der die Wellen am Reflektor eintreffen.

Eigentlich auch ohne jegliche Mathematik ganz logisch. Wäre der Reflektor ein Auto und der Sender eine Sirene, dann sähe auch ein Blinder diesen Zusammenhang.Die Schallwellen treffen das Auto mit Überschallgeschwindigkeit a+v.
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Re: Dopplerradar

Beitragvon Harald Maurer » Do 22. Aug 2019, 10:55

Rudi Knoth hat geschrieben:Wir wollen doch im BS des Radargerätes bleiben. Und der in diesem BS ruhende Beobachter registriert, daß die Welle mit fr = f *(1+v/c) auftrifft.

Dieser Beobachter kann nichts registrieren, was im BS des Autos stattfindet, als Relativist muss er die Gültigkeit des rel. Additionstheorems annehmen, und das schließt c+v in sämtlichen Bezugssystemen aus!

Rudi Knoth hat geschrieben:Dort habe ich einfach die Zeit zwischen den reflektierten Impulsen berechnet.

Ja, mit c+v natürlich, weil's anders nicht geht! Aber, wie gesagt, können Sie gar keine Aussagen über die Ereignisse im Auto treffen. Der Relativist muss c+v negieren und annehmen, dass auch im BS Auto die LG c beträgt. Somit bewegt sich das Auto überhaupt nicht gegen das Licht!

Rudi Knoth hat geschrieben:Das Auto als bewegter Sender mit der Frequenz fr wird mit der Frequenz fr /1-v/c) empfangen, weil die Wellen im BS des Radargerätes "zusammengedrückt" sind.

Laut SRT ist beim (in Bezug zum Licht!) unbewegten Auto eine Änderung der Sendefrequenz nicht möglich. Wieso sollten die Wellen zusammengedrückt sein? Tatsächlich ist der rel. Dopplereffekt nichts anderes als der klassische Dopplereffekt, symmetrisiert mit der ZD.


Lagrange hat geschrieben:Deine Behauptung dort "Man hat also keine unterschiedlichen Geschwindigkeiten für das Licht" ist falsch, weil Du relativ zum Reflektor mit c'=c+v gerechnet hast.

Richtig. Aber laut SRT gilt c+v=c !

Grüße
Harald Maurer
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Re: Dopplerradar

Beitragvon Rudi Knoth » Do 22. Aug 2019, 11:28

@Harald Maurer » Do 22. Aug 2019, 11:55

Dieser Beobachter kann nichts registrieren, was im BS des Autos stattfindet, als Relativist muss er die Gültigkeit des rel. Additionstheorems annehmen, und das schließt c+v in sämtlichen Bezugssystemen aus!


Nochmal: Dies ist aber die Betrachtung im Ruhesystem des Radargerätes. Was im Ruhesystem des Autos gemessen wird, spielt hier keine Rolle.

Der Relativist muss c+v negieren und annehmen, dass auch im BS Auto die LG c beträgt. Somit bewegt sich das Auto überhaupt nicht gegen das Licht!


Das stimmt. Im Ruhesystem des Autos haben wir einen bewegten Sender, der die Wellen "zusammendrückt", weil er sich in Richtung der Wellenfront mit der Geschwindigkeit v bewegt.

Laut SRT ist beim (in Bezug zum Licht!) unbewegten Auto eine Änderung der Sendefrequenz nicht möglich. Wieso sollten die Wellen zusammengedrückt sein? Tatsächlich ist der rel. Dopplereffekt nichts anderes als der klassische Dopplereffekt, symmetrisiert mit der ZD.


So kann man es sehen. Man kann es auch so sehen, daß wegen des Relativitätsprinzips der Dopplereffekt für Hin- und Rückweg gleich sein muss. Daher für jeden der einzelnen Wege die Wurzel von (c+v )/(c-v) gilt. Die Zeitdilatation ist dann die Tatsache, daß im Ruhesystem des Empfängers der Sender mit einer niedrigeren Frequenz sendet. Also desse Oszillator langsamer geht.

Gruss
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Re: Dopplerradar

Beitragvon Ernst » Do 22. Aug 2019, 11:54

Rudi Knoth hat geschrieben:Nochmal: Dies ist aber die Betrachtung im Ruhesystem des Radargerätes. Was im Ruhesystem des Autos gemessen wird, spielt hier keine Rolle.

Richtig. Und da treffen die Wellen mit c+v auf den Reflektor.

Das stimmt. Im Ruhesystem des Autos haben wir einen bewegten Sender, der die Wellen "zusammendrückt", weil er sich in Richtung der Wellenfront mit der Geschwindigkeit v bewegt.

Das ist schon mal eine Verfälschung, welche die Sache physikalisch verändert. Im Bezugssystem des Senders ruht der Äther relativ zum Sender. Deshalb ist er im BS des Reflektors zusammen mit dem Sender bewegt. Wenn die Sirene ruht, dann bewegt sich im BS Auto auch die Sirene und die Luft.
Daher ergibt sich auch im BS des Reflektors
f_r = f_s*(c+v)/c

Wo käme man denn hin, wenn klassisch ein Bezugssystemwechsel andere Wirkungen ergäbe.

Die Mystik entsteht erst durch die SRT. Danach mißt der Pilot des anfliegenden Flugzeugs eine ander Radarauftrefffreqeuenz als die vom Radaroffizier in seiner Beobachtung. Zwillingsparadoxon läßt grüßen[/quote]
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Re: Dopplerradar

Beitragvon Lagrange » Do 22. Aug 2019, 12:14

Rudi Knoth hat geschrieben:
Laut SRT ist beim (in Bezug zum Licht!) unbewegten Auto eine Änderung der Sendefrequenz nicht möglich. Wieso sollten die Wellen zusammengedrückt sein? Tatsächlich ist der rel. Dopplereffekt nichts anderes als der klassische Dopplereffekt, symmetrisiert mit der ZD.


So kann man es sehen. Man kann es auch so sehen, daß wegen des Relativitätsprinzips der Dopplereffekt für Hin- und Rückweg gleich sein muss. Daher für jeden der einzelnen Wege die Wurzel von (c+v )/(c-v) gilt. Die Zeitdilatation ist dann die Tatsache, daß im Ruhesystem des Empfängers der Sender mit einer niedrigeren Frequenz sendet. Also desse Oszillator langsamer geht.

Gruss
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Nö, so kann man es nicht sehen. Beide Lichtwege müssen getrennt betrachtet werden.

Der Sender sendet immer eine Bestimmte Frequenz unabhängig von Bezugssystem des Beobachters. Sonst muss für jeden Beobachter eine andere Frequenz gesendet werden. Gerade hier (Deine Argumentation) sieht man deutlich wie schwachsinnig die SRT ist.
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Re: Dopplerradar

Beitragvon Lagrange » Do 22. Aug 2019, 12:18

Rudi Knoth hat geschrieben:...
Eigentlich sollten "ad hominem" Argumente ausbleiben. Meine Berechnung kann auch jeder nachrechnen.

Gruss
Rudi Knoth

McMurdo ist ein Analphabet und Troll. DerDepp hat in einer Fachdiskussion nichts zu suchen.
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Re: Dopplerradar

Beitragvon Lagrange » Do 22. Aug 2019, 12:21

Rudi Knoth hat geschrieben:@Lagrange » Do 22. Aug 2019, 08:45

Deine Behauptung dort "Man hat also keine unterschiedlichen Geschwindigkeiten für das Licht" ist falsch, weil Du relativ zum Reflektor mit c'=c+v gerechnet hast.


Falsch. Ich habe nur die Laufzeit der zweiten Wellenfront zum Reflektor berechnet. Der Term c+v stammt aus der Laufzeitberechnung im BS des Radargerätes.

Was ist Laufzeit? Die Zeit des Laufens?

Bewegt sich das Licht nicht in beiden Systemen gleichzeitig?
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Re: Dopplerradar

Beitragvon Rudi Knoth » Do 22. Aug 2019, 13:41

@Ernst » Do 22. Aug 2019, 12:54

Das ist schon mal eine Verfälschung, welche die Sache physikalisch verändert. Im Bezugssystem des Senders ruht der Äther relativ zum Sender. Deshalb ist er im BS des Reflektors zusammen mit dem Sender bewegt. Wenn die Sirene ruht, dann bewegt sich im BS Auto auch die Sirene und die Luft.
Daher ergibt sich auch im BS des Reflektors
f_r = f_s*(c+v)/c


Laut SRT ergibt sich im Ruhesystem des Reflektors

f_r = f_s *sqrt((c+v)/(c-v))

Dies kann man so interpretieren, daß im BS des Reflektors die Frequenz des Senders niedriger ist(ZD). Oder daß im BS des Reflektor am Ort des Reflektors die Frequenz höher als im BS des Senders ist.

Die Mystik entsteht erst durch die SRT. Danach mißt der Pilot des anfliegenden Flugzeugs eine ander Radarauftrefffreqeuenz als die vom Radaroffizier in seiner Beobachtung. Zwillingsparadoxon läßt grüßen


Das ist im Experiment von Boterman festgestellt worden.

Gruss
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Re: Dopplerradar

Beitragvon Lagrange » Do 22. Aug 2019, 13:57

Rudi Knoth hat geschrieben:
Die Mystik entsteht erst durch die SRT. Danach mißt der Pilot des anfliegenden Flugzeugs eine ander Radarauftrefffreqeuenz als die vom Radaroffizier in seiner Beobachtung. Zwillingsparadoxon läßt grüßen


Das ist im Experiment von Boterman festgestellt worden.

Gruss
Rudi Knoth

Immer noch nicht.

Im Experiment von Boterman wurde festgestellt dass sich die Resonanzfrequnz der bewegten Atome verändert hat.

Die Frequenzänderung aufgrund von Dopplereffekt ist identisch mit dem Dopplereffekt für Schallwellen in ruhender Luft.
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