Gravitation

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Gravitation

Beitragvon Heinrich Katscher » Do 24. Sep 2009, 01:19

icabaru hat geschrieben:
Katscher hat geschrieben:Diese Überzeugung wird durch den Schrecken erweckenden Google-Link
http://de.wikipedia.org/wiki/Astronomis ... skonstante unterstützt, weil dieser zum (dort aufzufindenden) verständlichen Kernsatz
Die heliozentrische Gravitationskonstante GM☉ ist das Produkt aus der newtonschen Gravitationskonstanten und der Sonnenmasse.
führt. Auch der Begriff „geozentrische Gravitationskonstante“ ist unter dem Link
http://www.wikiweise.de/wiki/Gravitationskonstante
auffindbar.

Nun hier hab ich wieder was dazugelernt. Dies war mir bis dato völlig unbekannt. Danke für den Hinweis. Aber was bitte ist an diesen Links bzw. den Gleichungen schreckenerregend??

Ich finde es als schreckenerregend, dass der erstgernannte Link zur impliziten Beschreibung der heliozentrischen Gravitationskonstante GM 34 Beziehungsformeln benötigt, wobei die letzte – explizit geschrieben - nur das 3. Keplerschen Bewegungsgesetz und damit den Aktivitätsfaktor beschriebt. Dieser ergibt mit
Gamma-S = D-p^ 2 * a_p = D_p * v_p^2 (m^3 s-2)
laut Tabelle http://katscher.sweb.cz/Aktivitätsfaktor%20der%20Sonne.pdf
für Sonne und Erde (abgerundet) Werte, die den im zweiten zitierten Wiki-Link angeführten Werten entsprechen.
Wie kommen sie zu der Funktion der Energiedichte? Mit v^2 = E/M??? Die Energie ergibt sich ja erst aus m v^2 und wenn sie das mit E/M gleichsetzen haben sie doch wieder nur das Quadrat der Geschwindigkeit?? Wo ist denn da nun die Funktion der Energiedichte? Um die zu bestimmen muss E auf ein definiertes Raumvolumem bezogen werden und erst daraus kann man mit Geschwindigkeitsaenderungen eine Funktion ableiten

Aus E = M v^2 folgert E/M = v^2. Wenn man M nicht als obskure Masse, sondern als durch die Avogadrozahl N_A bestimmte Nukleonenmenge N = M * N_A betrachtet, ist v statistisch ein Geschwindigkeitsvektor und v^2 ein auf die Nukleonenmenge, 1 kg oder 1 Nukleon bezogener Kennwert (die mittlere Energie). An Stelle von Energiedichte könnte man daher Energiewichte sagen. Dies würde jedoch dem Bestreben widersprechen, die Masse aus meinen Erwägungen auszuschalten.
Ich bin davon überzeugt, dass die Einführung des Masse-Begriffes in die Physik ein Fehler jedoch nicht falsch war.
Wenn man hochpraezise Werte wie G exakt berechnen will, kann man sich so relativ grosse Fehler nicht leisten. Im weiterem ist dies nicht die 1. Fluchtgeschwindigkeit sondern die 1. kosmische Geschwindigkeit die sie hier mit 7908 m/s^-1 definieren.


Danke für die Belehrung. Ich habe nicht die Ansicht nach) Faktoren wie G exakt zu berechnen. Bei einer mittleren Tagesdauer T = 24*3600 = 86400 s hat G den Wert
G = 1 / T^2 = 1 / 86400^2 = 1,339591907......E-10 (s-2)
der angenähert dem Zweifachen der Newtonschen Gravitationskonstante
G_N = 6,67.......E-11 s-2 (m3 kg-1s-2)
entspricht. Diese exakt zu berechnen , widerspricht nicht nur der Tatsache, dass die Tagesdauern nicht gleich sind, sondern auch Ihrer eigenen Meinung, die Newtonsche „Gravitationskonstante“ sei nicht konstant.

Und wie kann man Geschwindigkeitsaenderungen betrachten ohne Beschleunigungen?? Jede Geschwindigkeitsaenderung ist das Resultat einer wirksamen Beschleunigung!!! Ich greife mir echt an den Kopf! .

Diesem Vorhaben steht nichts im Wege. Geschwindigkeitsbestimmungen erforder die Messung des pro Zeiteinheit T zurückgelegten Weges. Bei gleichen Werten spricht man von gleichförmiger Bewegung, bei ungleichen bieten die Differenzen Zeugnis von Geschwindigkeitsänderungen. Diese Geschwindigkeitsänderungen nennt man positive oder negative Beschleunigung.
(Als Kraftfahrer werden Sie wissen, dass sie die Geschwindigkeit mit dem Gaspedal ändern können. Mit dem gleichen G aspedal können Sie jedoch auch die Beschleunigung ändern).

Wenn man den Himmelskörpern zuschreibbaren Aktivitätsfaktor auf atomare Probleme axtrapoliert, kann man jeder Atommasse A einen Aktivitätsfaktor Gamma = G*M zuordnen. Bei einer Nukleonmasse m_n = 1,66E-27 kg enthält 1 kg eines beliebigen Stoffes angenähert 6,02E26 Nukleonen. Jedes physische Objekt enthält daher eine bestimmte Nukleonenmenge, ungeachtet dessen, ob es gross oder klein, starr, flüssig oder gasförmig ist, bzw. ob es im Raum ruht oder sich bewegt.
[/quote
Wenn ihre Berechnung bzw. Argumentation auf der Grundlage von Avogrado basiert, muessen sie auf die Masse nicht in Kg sondern als Molmasse definieren. Beides sind zulaessige SI-Einheiten,
-Das tue ich. Siehe
http://katscher.sweb.cz//Massewerte%20d ... en%201.pdf


Im weiterem habe ich grosse Zweifel ob man ihre Gleichungen als Feldgleichungen ueberhaupt verstehen kann. Denn Feldgleichungen beschreiben die Eigenschaften von Feldern wie z.B. ihre raeumliche Groesse, ihre Feldlinien usw. Das liefern ihre Gleichungen nicht. Im weiterem behaupte ich, dass sie die „Einsteinsche Feldgleichung“ eben nicht erweitert haben , dennn dann muesste sie in erweiterter Form in ihrer Theorie auftauchen.


Siehe http://www.volny.cz/katscher/Hypothese_ ... nd_Raum_2/
Ich weis jedoch nicht, ob Ihnen dies genügt.

Freundliche Grüsse

Heinrich Katscher
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Re: Gravitation

Beitragvon Kurt Gerhardt » Do 24. Sep 2009, 03:46

Hallo Hannes,

Du scheust dich, die Invarianz der LG infrage zu stellen. Ich kann das verstehen, weil man dir gleichzeitig die Konstanz der LG vor Augen gehalten hat.
Ich bin der Meinung, dass Konstanz der LG und Invarianz ganz verschiedene
Aussagen sind:


Nein scheue ich mich ganz klar nicht. Ich hoffe man kann mir diesen Lapsus verzeihen, das ich beim schnell tippen Konstanz und Invarianz durcheinander geworfen habe. Ist schon okey dein Einwurf.

Gruesse Icabaru
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Re: Gravitation

Beitragvon Gerhard Kemme » Do 24. Sep 2009, 08:11

icabaru hat geschrieben:Zeit als solche ist lediglich ein menschengemachter Rechenmassstab, den wir zur korrekten Darstellung und Berechnung physikalischer Prozesse brauchen. Um alle diese Prozesse miteinander vergleichbar zu machen braucht es einen verbindlichen Massstab. Den haben wir mit der Erdzeit und deshalb beschreiben wir alle physikalischen Prozesse eben mit der Erdzeit. Da aber Einstein die Zeit als solche je nach Inertialsystem bzw. Beobachterstandort wieder relativiert und damit unterschiedliche Zeitmassstaebe postuliert ergeben sich massive Verstaendnisprobleme (--> Zeitdilatation!).


Man kann natürlich alles Mögliche postulieren und es ergibt sich die Frage, ob das dann richtig ist. Will man die Menschen mit ihrem Denken richtig durcheinander bringen, dann braucht man ihnen nur das Alphabet wegnehmen oder den erlaubten Wortschatz auf 500 Vokabeln zu begrenzen und schon klappt nix mehr und die Leute werden irre. Somit wäre erstmal zu prüfen, ob es sich bei den Einlassungen von A. E. um akzeptable wissenschaftliche Erkenntnisse gehandelt hat oder ob da jemand nur die Leute etwas durcheinander bringen wollte. Klar sollte sein, dass es keine Zeitdilatation gibt und dass die Behauptung einer solchen auch nie bestätigt wurde. Kurz angedeutet bedarf es einer nachvollziehbaren Theorie, wenn man etwas Neues, der Alltagserfahrung Widersprechendes, in die Welt setzt. Es gibt keine Theorie der Zeitdilation, die einfachen Fragen Stand hält, da letzten Endes alles dann auf den Lorentz-Transformationen und dem Gamma-Faktor beruht und sich eine solche Lorentz-Transformation dann als mathematisch möglich doch physikalisch falsch erweist - und aus Falschem kann man alles folgern. Die Bestätigung der Behauptung einer Zeitdilation per Experiment hat den Mangel, dass es sich um einzelne Experimente handelt, bei denen man nicht die Beziehung herstellen kann, dass der Effekt auf ein Naturgesetz namens Zeitdilatation beruht oder eine andere Ursache hat. Nimmt man das Experiment von Hafele und Keating so erfolgte es mit sehr empfindlichen Uhren, d.h. störanfälligen Uhren, bei denen nicht ausgeschlossen werden kann, dass sie auf Änderungen der Gravitation oder des durchquerten magnetischen oder elektrischen Feldes reagieren. Normale Uhren sind nicht störanfällig.
Der Begriff der Zeit ist eigentlich ziemlich klar und diese Klarheit wird nicht dadurch eingeschränkt, dass über das Universum als Gesamtheit philosophiert wird - worüber Menschen nur spekulative Aussagen machen können.

mfg
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Re: Gravitation

Beitragvon Gerhard Kemme » Do 24. Sep 2009, 08:34

Highway hat geschrieben:Wenn man sich Heinrichs Versuch die Masse aus der Physik zu eleminieren anschaut, dann ist das im Grunde nichts anderes. Wenn es Heinrich dann noch gelingt ein in sich schlüssiges mathematisches Gebäude aufzustellen, dann kann man auf die Masse in der Tat verzichten. Vielleicht sehen dann auch ein paar Beziehungen etwas ungewohnt aus, diese bleiben aber im mathematischen Sinne immer richtig. Wären also mathematisch ebenso unanfechtbar wie die RT. Ob das Sinn bei der Interpretation macht - das ist wiederum eine andere Frage.


Allerdings handelt es sich um den physikalischen Begriff "Masse", der eliminiert werden soll und es handelt sich um einen zentralen Begriff des menschlichen Alltags. Mathematik und Mathematiker sind dazu da Probleme zu lösen und sind nicht dazu da, Probleme zu schaffen. Im Prinzip war es bisher gebräuchlich, dass in der Realität der physikalischen Umgebung des Menschen ein Problem der Lösung bedarf, dass daraufhin eine Abstraktion in die Sprache der Mathematik gemacht wird und die mathematische Lösung dann wiederum das physikalische Alltagsproblem behebt. Die Vorgehensweise des H. K. per Mathematik den Menschen einer Region eingeführte physikalische Begriffe wegzunehmen und sie auf unanschauliche abstrakte Rechnungen zu verweisen und eine Vielzahl von Denkvorgängen unmöglich zu machen, entspräche nicht dem Anliegen von Wissenschaft, den Menschen zu nützen.

mfg
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Re: Gravitation

Beitragvon Gerhard Kemme » Do 24. Sep 2009, 09:25

icabaru hat geschrieben:
es ist erstaunlich wieviel positive Gemeinsamkeiten es zwischen Einstein Verehrern und seine Kritikern gibt. Darf man auf Grund dessen davon ausgehen das ein Konsenz nicht absolut auszuschliessen ist??


Zwischen den Anhängern der RT und deren Kritikern gibt es keine Gemeinsamkeiten und wenn du welche siehst, dann nenne sie bitte einmal. Es handelt sich um völlig andere Ansätze in der Auffassung von Wissenschaft. Man kann nicht immer und an jeder Stelle harmonisierend sagen, dass im Grunde doch beide Recht hätten.

mfg
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Re: Gravitation

Beitragvon Hannes » Do 24. Sep 2009, 12:25

Hallo Highway !
Die RT hat sich meiner Meinung nach, erst mal völlig willkürlich, für die Lichtgeschwindigkeit entschieden, dann eine passende korrekte mathematische Beschreibung dazu aufgebaut, in der alle weiteren Größen in Bezug zur als konstant postulierten Lichtgeschwindigkeit gesetzt werden.Ob der Bezugspunkt sinnvoll war/ist sei dahin gestellt.
Wenn nun die postulierte konstante Lichtgeschwindigkeit nicht konstant ist/wäre, dann ergeben sich natürlich sofort auch logische Schwierigkeiten bei der Interpretation einiger mathematischer Zusammenhänge. Beispielsweise Längenkontraktion, Zeitdilatation usw.

Die LG ist doch nur im Vacúum = c. In allen anderen Medien ist sie ja medienspezifisch.
Und wenn ich mich gegenüber dem Medium bewege,oder wenn sich das Medium gegenüber mir bewegt,dann entsteht eine Differenzgeschwindigkeit v.

Eine Geschwindigkeit (c) als Bezugspunkt anzunehmen, ist nicht nur physikalisch falsch, sondern auch mathematisch unzulässig und falsch.Bezugspunkte können nur Ausgangspunkt und Endpunkt einer gemessenen Bewegung sein.
Und wenn ich, wie beim Auto, die Straße als Bezugspunkt nehme, setze ich stillschweigend voraus,dass sich der Abstand zum Ausgangspunkt nicht ändert.

Hannes
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Re: Gravitation

Beitragvon Mordred » Do 24. Sep 2009, 12:44

Hallo zusammen...
Eben! Das real existente Universum hat und kennt ueberhaupt keine Zeit, es existiert einfach.

Joe, das Universum existiert, und schert sich einen Scheiß um Zeit !
(keine Ironie !)
Und schon liegen wir mit den Etablierten ueber kreuz. So schnell geht das,

Jo, kein Problem damit....

denn die definieren Zeit als eine inhaerente Eigenschaft des Raumes und der Materie!!

Jo,.was willst da noch sagen....

Denn sie behaupten, dass das Universum in einer Zeit besteht und ein Alter hat.


Ok, ich denke auch dass das Universum ein Alter hat.
Nur wie viel von der „Geburt“ bis heute an "Zeit" vergangen ist, keine Ahnung.
Hat ja niemand vor uns gemessen, ...sonst könnten wir addieren,... ;)

Das Problem dabei ist, dass man das was man gemeinhin als Alter des Universums bezeichnet nicht annähernd genau berechnen kann.

Tjo.
Man schließt nämlich aus der gemessenen Geschwindigkeit mit der sich Galaxien von uns entfernen auf die Expansionsgeschwindigkeit.

Wirkt wohl mit darauf ein, aber auch nur indirekt.
Das heißt, Expansionsgeschwindigkeit und gemessene Geschwindigkeit der Galaxien sind different.
Die Expansionsgeschwindigkeit nimmt potenziell der Ausdehnung des Universums ab.
Die Galaxiengeschwindigkeit bleibt innerhalb des Universums jedoch relativ.
Dabei kann man nicht begruenden ob und das dies tatsaechlich die Expansionsgeschwindigkeit oder nur die Entfernungsgeschwindigkeit ist mit der sich diese Galaxien in Bezug auf uns bewegen.

Jo.

Zudem ist allen Beteiligten klar das die Expansionsgeschwindigkeit mit dem Alter abnehmend ist,

...aus oben genannten Gründen...

wobei über den Betrag dieser Größe keinerlei Erkenntnisse vorliegen.

Natürlich nicht, wie auch,....
Hier wird bis dato nur spekuliert, eben weil man keine exaktere Definition der Zeit hat.

Achtung Glatteis, ...die größe des Universums hat mit der „Zeit“ nix am Hut.
Zeit ist ein Zustand den wir versuchen mit Messgeräten wie Uhren einzuteilen.
Dieser Zustand wird durch Raum und Bewegung ausgelößt.
Kein Raum, keine Bewegung, kein „vergehen“ der Zeit!
Zumindest messtechnisch gesehen.
Zeit als solche kann man jedoch nicht als Eigenschaft des Raumes oder der Materie definieren,

Ne, Zeit wäre eher ein „Mitbringsel“!

weil man da mit den Erhaltungssaetzen kollidiert.

Jo..

Um alle diese Prozesse miteinander vergleichbar zu machen braucht es einen verbindlichen Massstab. Den haben wir mit der Erdzeit und deshalb beschreiben wir alle physikalischen Prozesse eben mit der Erdzeit.

Ist ja auch ok, soweit....
Wie gesagt, ob ich in inches oder cm messe ist egal, ich definiere mit beidem ein Stück des Stabes.
Liege also „relativ“ nah an der „absoluten Raumzeit“

Da aber Einstein die Zeit als solche je nach Inertialsystem bzw. Beobachterstandort wieder relativiert und damit unterschiedliche Zeitmassstaebe postuliert ergeben sich massive Verstaendnisprobleme (--> Zeitdilatation!).

Ja, aber nur für die SRT´ler, ...denn eine Zeitdilatation gibt es nur, als optische Wahrnehmung!
Einstein und Lorenz haben einen gekifft, und haben dann Naturgesetze so umgemoddelt, dass am Ende gar nichts mehr passte, ....außer in ihrer Theorie natürlich, ..
Man muss sich nur mal vor Augen halten wie die Längenkontraktion entstanden ist:

So lieferte Hendrik Antoon Lorentz 1892 mit der Lorentzkontraktion zunächst eine Ad-hoc-Erklärung, wobei angenommen wurde, dass der Interferometer.... (Ein Interferometer ist ein technisches Gerät, das zur Feststellung von Interferenzen, also Überlagerungen von Lichtwellen dient. Es wird für Präzisionsmessungen genutzt.) ....in Bewegungsrichtung relativ zum Äther schrumpft, wodurch die unterschiedlichen Lichtlaufzeiten angeglichen werden.
Da also die Resultate unbefriedigend waren, und man nun auch nicht mehr weiter wusste, fiel Lorenz Ad-hoc ein, dass ja das Messgerät geschrumpft sein könnte.....zumindest wenn man es in Bewegungsrichtung relativ zum Äther bewegt.
Und schwupps lieferte er auch gleich die Lorenzkontraktion mit dabei.
Der ganze Artikel auf: http://freenet-homepage.de/Lichtprinzip/temp/index.html

Konspirato/Einstein.
Jede Einzelbewegung hat ihre Eigengeschwindigkeit (ds/dt) und ihre Eigenzeit.

Soweit so gut.

Wir kommen somit in Konflikte mit der ART und Einsteins Postulaten der relativen Zeit,

Ich nicht !
Zeit ist nicht relativ !
Zeit ist ein Zustand, und ein Zustand kann nicht relativ sein.
Oder zumindest nicht als relativ beschrieben werden.
Nun stellen sie sich doch mal, ..relativ groß vor....., oder warm, ..
Das macht nur einen Sinn wenn ich eine Relation zu...>(...) habe !
- 50° sind gegen –100° warm...
Zur Zeit habe ich aber keine Relation zu >
und das es absolute Gleichzeitigkeit nicht gibt.
Und wenn, dann nur auf dem Papier. Da allerdings problemlos.
Das dann aber auf die Realität anzuwenden scheint wenig plausibel, ..
und dennoch machen (die) das mit Längenkontraktion, Massezunahme und Zeitdilatation, ...
Wir haben und messen aber nur mit den einen Zeitmassstab den es gibt und den es nur geben kann.

Wir messen nicht „mit“, dem einen Zeitmaßstab, wir messen „auf“ ihm !
gibt der Zeit zu allem Unglueck auch noch eine Richtung und definiert dazu 4 Zeitpfeile.

Jo, ..und das wo einer schon gereicht hätte.
Das sich in diesem Chaos niemand mehr zurechtfinden kann ist voellig klar.

Aber so was von...
Ist dieses Problem unloesbar?? Ich meine nicht.

Absolut nicht unlösbar, ..man muss halt nur wollen.
Der Einfachheit ins Auge blicken kann manchmal schmerzhaft sein.
Und genau da fangen unkonventionelle Ideen bzw. Kreativitaet an, die aber nicht allein, aus sicherlich erforderlicher, Fantasie basieren sollten.

Ohne Fantasie geht gar nichts. Zumindest bei so einem Thema wie Zeit, Licht, ..Gravi, etc.
Sondern auch die realen Gegebenheiten beruecksichtigen und mit ihnen begruendet werden sollte

Ich denke das ist mir bislang ganz gut gelungen. Gab zumindest noch nicht viele Widerworte.
Damit resultiert, dass die Zeit als Massstab zwar real existent ...

Absolut.

...und notwendig, aber in der realen Natur eine imaginaere Groesse ist!

....aber in der Natur ein Zustand ist, den wir messtechnisch erfassen können.
Würde mir besser gefallen.

Und diese imaginaere Groesse laesst sich ganz klar und nach anerkannten Regeln der Mathematik definieren!

Ne einfache Uhr reicht schon....
Sie resultiert aus der imaginaeren Einheit i = Wurzel -1 und ihren Definitionen! Das ist keine mathematische Erfindung von mir, sondern korrekt (--> H. Minkowski)!

Ok., so geht’s auch. Was mich dabei allerdings ein wenig irritiert sind die Größen Imaginär, ihre Definition und korrekt.
Ich verehre den Menschen Einstein, wenn ich auch die von ihm und um ihn
aufgebaute Theorie für veraltet und unrealistisch halte.

Bin dabei.
Denn: Niemand ist perfekt. Und trotz allem war er für seine Zeit genial.

Durch die Hochstilisierung
der SRT zur Glaubenssache hat man der Physik schwer geschadet.

Absolut da core.
Du scheust dich, die Invarianz der LG infrage zu stellen. Ich kann das verstehen, weil man dir gleichzeitig die Konstanz der LG vor Augen gehalten hat.

Die INVARIANZ behauptet, dass jeder Beobachter, egal ob er
sich gegenüber der elektromagnetischen Welle bewegt oder nicht, immer
c messen wird.

Natürlich wird er das !
Und zwar immer !
Sowohl der sich entfernende als auch der sich nähernde Beobachter sollen gleichzeitig c messen. Das widerspricht jeder Logik.

Absolut nicht, gehen wir von einem einfachen Inertialsystem aus.
c = 299 792,458Km/s. Warum sollten sie denn nun eine unterschiedliche Lichtgeschwindigkeit messen ?
Nur weil sich die Lampe bewegt ?
Licht (die MX10quanten) lässt sich weder anschubsen, noch mit ziehen.
Es gibt also nichts, dass das „Licht“ diesbezüglich beeinflussen könnte.
Und ob man sich selber bewegt ist dem Licht zweimal egal !
Den einzigen Effekt den wir erkennen können ist der Effekt der Verschiebungen.
Entferne ich mich von der Lampe sehe ich das Licht rotverschoben, ...Nähere ich mich der Lampe, sehe ich es blauverschoben.
That´s it.

ausgerechnet die Lichtgeschwindigkeit den gesuchten Bezugspunkt darstellen? Die RT hat sich meiner Meinung nach, erst mal völlig willkürlich, für die Lichtgeschwindigkeit entschieden,

Willkürlich nicht, denn es war die größte Einheit die man kannte, und wenn ich nun Kg in Joule umrechnen mag, dann nutzt kein Vergleich mit z.B. 250 Km.
Einstein wusste, dass in Materie immense Energie stecken muß, und das Materie, also Masse und Energie äquivalent sind.
Das war schlicht genial.
Nun, wie will man solch immense Energie also fassen, .b.z.w. ausdrücken ?
Was war die größte bekannte Einheit ?
Die Lichtgeschwindigkeit (angenommen mit 300 000 Km/s)
Das war aber zu wenig, es musste viel mehr sein.
So hatte er aber erstmal einen Maßstab.
c= 300 000 K/s x 1 Gramm, ...somit hätte dieses Gramm eine Ruheenergie von ca.300.000 J s/m (ja, ich weiß, es ist etwas weniger, aber so lässt es sich besser darstellen)
So, 300.000 J s/m ist aber nicht wirklich befriedigend, die Energie muss um einiges höher sein.
Also setzt er das ganze ins Quadrat und ist somit bei 8.988x10^13 J für ein Gramm. Das kam seinen Erwartungen/Vorstellungen schon näher.
Also E=mc²
Joa, das sieht doch ganz gut aus, das nehmen wir....
Mit diesem Faktor kommen wir der Ruhemasse von Materie und der Energie die sie beinhaltet recht nahe.
Als stände ich blind vor einer Dartscheibe, Bull ist der deffinitive Wert von Kg = Joule.
Ich weiß ungefähr wo "Bull" sich befinden muss. aber der Pfeil den ich werfe, trift zwar die Scheibe, und ich bin vielleicht sogar nah dran, aber das wars dann auch schon.
mc² ist also eher ein Schuss ins Blaue bei dem die Richtung stimmt und ich nahe am Ziel gelandet bin.
Mit c als „Geschwindigkeit“ hat das aber nichts zu tun.
C ist nur die Einheit mit der gerechnet wird. (umgerechnet)
dann eine passende korrekte mathematische Beschreibung dazu aufgebaut, in der alle weiteren Größen in Bezug zur als konstant postulierten Lichtgeschwindigkeit gesetzt werden. Ob der Bezugspunkt sinnvoll war/ist sei dahin gestellt.

Wie gesagt, wir nehmen dann den Bezugspunkt Geschwindigkeit.
Es geht aber eigentlich um die Einheit 300 000.
Wenn nun die postulierte konstante Lichtgeschwindigkeit nicht konstant ist/wäre, dann ergeben sich natürlich sofort auch logische Schwierigkeiten bei der Interpretation einiger mathematischer Zusammenhänge.

Was heißt Konstanz ?
Wenn konstant heißt, immer und in jedem Medium, etc gleich schnell, dann ist die Lichtgeschwindigkeit keines falls konstant.
Wenn wir aber Medien abhängig diese Behauptung aufstellen, dann stimmt sie natürlich.
In gleichen Medien ist Licht immer gleich schnell, .also dann auch konstant.

Beispielsweise Längenkontraktion, Zeitdilatation usw.

Sorry an alle SRT´ler aber alles Quatsch....
Hätte sich die RT für einen anderen Bezugspunkt entschieden, ebenso willkürlich für die Konstanz der Zeit, und wieder eine passende Mathematik dazu aufgestellt, dann gibt es wieder logische Schwierigkeiten bei der Interpretation. Immer dann, wenn die Zeit in Wirklichkeit nicht konstant ist/wäre. Aber das Ergebnis wäre ähnlich. Eine in sich schlüssige Theorie, die man auch wunderbar mathematisch belegen, bzw. nicht widerlegen, kann. Nur bei der (physikalischen)Interpretation via Logik der Vorgänge kommt man in Schwierigkeiten.

Gut erkannt !

Und darum, weil eben Einstein und Lorenz um ihr Konstrukt ein Gebäude aus mathematischen Formeln, Gleichungen und weiß der Geier was errichteten, dadurch ihr Konstrukt mathematisch belegten, nun aber div. physikalische Effekte so keinen Sinn mehr gaben, wurde gebastelt und gedreht, bis dann das auch wieder irgendwie zusammen Geflickschustert und somit passend wurde.
Und mit Logik darfst du da natürlich nicht rangehen...
Was musste ich mir anhören als ich das Thema Logik dazu ansprach, ..
„Das kann man nicht mit Logik erklären, das übertrifft unseren Menschenverstand“

Aaaahaaaa.....

Wenn man sich Heinrichs Versuch die Masse aus der Physik zu eleminieren anschaut, dann ist das im Grunde nichts anderes. Wenn es Heinrich dann noch gelingt ein in sich schlüssiges mathematisches Gebäude aufzustellen, dann kann man auf die Masse in der Tat verzichten.

Tjo, in der Theorie geht einfach alles, schon cool so ne mathematische Theorie......

Vielleicht sehen dann auch ein paar Beziehungen etwas ungewohnt aus, diese bleiben aber im mathematischen Sinne immer richtig.

Mathematisch kann ich alles ableiten und jedes errechnen.
Sogar den Zufall....
Es gibt keine Theorie der Zeitdilation, die einfachen Fragen Stand hält,...

Wie auch...
da letzten Endes alles dann auf den Lorentz-Transformationen und dem Gamma-Faktor beruht und sich eine solche Lorentz-Transformation dann als mathematisch möglich doch physikalisch falsch erweist

das macht den Unterschied zwischen Mathematik und Physik.
Schlecht wird’s dann nur, wenn ich die Mathematik über die Physik stelle.

und aus Falschem kann man alles folgern.

Und Fehler potenzieren sich....
Die Bestätigung der Behauptung einer Zeitdilation....

Ist/wäre, selbst wenn es sie geben würde, nicht zu messen. Unsere Uhren sind so schon viel zu ungenau.
Aber davon ab, es gibt keine Zeitdilatation. (nur als optisch subjektiven Eindruch)
Nimmt man das Experiment von Hafele und Keating so erfolgte es mit sehr empfindlichen Uhren, d.h. störanfälligen Uhren, bei denen nicht ausgeschlossen werden kann, dass sie auf Änderungen der Gravitation oder des durchquerten magnetischen oder elektrischen Feldes reagieren.

Ebend


Hallo Harald, du hast dich noch nicht zu meinen Erklärung geäußert warum wir trotz Streuung das Licht der Galaxien klar sehen.
Würde mich über eine Resonanz freuen.
Auch von Dir, Icabaru würde ich gerne eine Resonanz auf meine Antwort auf deine 3 Punkte erfahren.

Gruß derweil,

Mordred
PS: Mann, ist das wieder viel geworden,.....
Zuletzt geändert von Mordred am Do 24. Sep 2009, 21:32, insgesamt 3-mal geändert.
Mordred
 
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Re: Gravitation

Beitragvon Mordred » Do 24. Sep 2009, 13:44

Für c (ja, ja.... - nur im Vakuum)!

1. ist Vakuum gleich Vakuum ?
Also ist der erzeugte Unterdruck immer der Gleiche ?
2. Und ist dieser Unterdruck mit dem "Vakuum" im Universum vergleichbar ?
Gibt es im Universum ein Vakuum oder einen Unterdruck ?
Ich denke nicht.
Weder das Eine, noch das Andere.
Ich denke in einem Unterdruck, also einem künstlich erzeugten Vakuum geschieht folgendes.
Luft, sowie alle Bestandteile darin, also auch die MX10quanten werden "dem Raum" entzogen.
Dennoch bekommen wir kein Absolutes Vakuum zustande.
Das heißt:
In dem Raum befinden sich immernoch anteilig MX10quanten.
Diese sind nun allerdings "künstlich gedehnt, da sie immernoch den "Raum" füllen müssen. (und natürlich ihrer harmonie entsprechend kontakt untereinander halten.
Das heißt wiederum dass das gravitative Feld der MX10 dünner wird. (der Ausdehnung entsprechend eben)
Da sich nun aber weniger MX10er im Raum befinden, ist natürlich die Übertragungsgeschwindigkeit höher.
Die MX10quanten können schneller zwischen Aufnahme und Abgabe der Info agieren.
Je "größer" also das Vakuum, desto schneller die Weitergabe, desto schneller c.
Konnten wir also die Dichte der Quanten auf einen 1quantraum reduzieren, (wobei die größe des Raumes keine Rolle spielt) so würde die Info zeitgleich übertragen werden.
Irre Idee, oder logische Konsequenz...

Grüsse derweil....
Mordred
 
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Re: Gravitation

Beitragvon Hannes » Do 24. Sep 2009, 14:02

Gerhard Kemme hat geschrieben:Zwischen den Anhängern der RT und deren Kritikern gibt es keine Gemeinsamkeiten und wenn du welche siehst, dann nenne sie bitte einmal. Es handelt sich um völlig andere Ansätze in der Auffassung von Wissenschaft. Man kann nicht immer und an jeder Stelle harmonisierend sagen, dass im Grunde doch beide Recht hätten.


Und doch gibt es Zusammenhänge !

Wenn die Anhänger der SRT haben wollen, dass ihre Theorie nicht komplett
im Rundordner landet, müssen sie zwangsläufig deren Widersprüche abschaffen.
Bevor dieses Bewusstsein bei den Relativisten nicht angekommen ist,wird die Kritik
nicht verstummen.
Da aber die Relativisten derzeit die Machtpositionen in der
Amtsphysik besetzen, wird das nicht so leicht gehen.
Man kann nur sagen: Kommt Zeit, kommt Rat !

Mit Gruß Hannes
Hannes
 
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Re: Gravitation

Beitragvon Hannes » Do 24. Sep 2009, 14:12

Highway hat geschrieben:Es geht nicht um geometrische Bezugspunkte. Vielleicht hätte ich besser einen anderen Begriff gewählt. es geht um Bezugspunkte die einen physikalischen Zusammenhang mathematisch beschreiben. Alles andere ist sozusagen Nebenkriegsschauplatz.


Der springende Punkt der SRT ist die Behauptung der "INVARIANTEN LG".
Diese invariante LG ist mathematisch und physikalisch eine Geschwindigkeit,
die Beschreibung einer Bewegung eines Punktes von A nach B in einer genau
definierten Zeit.
Ohne Angabe dieser beiden Punkte kann ich eine Geschwindigkeit nicht beschreiben.
Also brauchen wir Geometrie dazu.
Dabei stellt sich heraus, dass es eine invariante LG nicht geben kann.

Mit Gruß Hannes
Hannes
 
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