Rudi Knoth hat geschrieben:Im System Reflektor ist wegen der "Relativität der Gleichzeitigkeit" die Wellenlänge anders.
Man darf nicht zwischen den Bezugssystemen hin- und herspringen, sondern muss in einem BS bleiben, am ehesten im ruhenden BS des Senders, in welchem eine Welle mit der Frequenz f und der Wellenlänge λ abgestrahlt wird. Das rel. Additionstheorem, welches aus der Lorentztransformation folgt, besagt, dass die Zusammensetzung einer beliebigen Geschwindigkeit mit c wieder c ergibt. D.h.: Aus der Sicht des ruhenden Senders trifft die Welle der Länge λ mit der Geschwindigkeit c am fahrenden Auto ein, so dass dort aus der Sicht des ruhenden Beobachters die Frequenz f gemessen würde. Diese eingestrahlte Frequenz wird sofort wieder reflektiert. Das bewegte Auto wird somit zur bewegten Quelle, auf die gemäß SRT die Lorentztransformation anzuwenden ist, so dass nun die vom ruhenden Beobachter zu messende Frequenz entsprechend Doppler-verschoben ist. Weil aber aus der Sicht eben desselben Beobachters, die am Fahrzeug ankommende Frequenz ein unverschobenes f war (wenn das Additionstheorem gilt), wird die reflektierte Frequenz jetzt zu f´ = f (1+v/c), während tatsächlich f´ = f (1+2v/c) gemessen wird, wenn das Fahrzeug auf den Beobachter zu fährt. Und das widerspricht der SRT!
Grüße
Harald Maurer
