Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Beitragvon All » Mo 22. Jul 2013, 09:37

Harald Maurer hat geschrieben:
All hat geschrieben:Das ergibt sich doch schon aus der räumlichen Trennung der Ereignisse.

:?:
Es ist ein und dasselbe Ereignis. Was soll man unter räumlicher Trennung des Ereignisses verstehen?

Grüße
Harald Maurer



Das Prinzip der SRT ist doch die räumliche Trennung der Ereignisse. Durch räumliche Trennung kann eine Ereignis das andere nicht beeinflussen.

In der Natur hängen diese Ereignisse natürlich zusammen, in der SRT nicht.

Durch diese räumliche Trennung entstehen ja erst die Kausalitätsverletzungen, die anderweitig wieder aufgehoben werden müssen.

Die SRT funktioniert nach dem Prinzip Unordnung, die wieder geordnet werden muss. Es wird aber so geordnet, dass der Zwilling langsamer altert. Das liegt wieder daran, das unterschiedliche Strukturen so zu einem Brei gemischt werden, dass das Ergebnis dann aus Sicht des geneigten Betrachters logisch wird. Man mischt lediglich alles so, das es schienbar passt.

Ich kann das auch anders beschreiben.

Mensch=Raumschiff

Ist das logisch oder muss man an den Parametern so basteln, dass es logisch wird.

Real kann ein Raumschiff z.B. auch nie diese Geschwindigkeiten erreichen. Es ist alles nur gedacht.

Für mich hat sich die SRT eigentlich erledigt.


Gruß

All


Ich hatte deine Aussage oben mal geändert. Hbe ich auch noch dahinter geschrieben.

Das sollte keine Berichtigung sein. Ich mache es mir nur immer einfach, weil ich stinkfaul bin.
All
 
Beiträge: 2171
Registriert: Mo 5. Sep 2011, 07:53

Re: Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Beitragvon Harald Maurer » Mo 22. Jul 2013, 10:26

All hat geschrieben:Das Prinzip der SRT ist doch die räumliche Trennung der Ereignisse. Durch räumliche Trennung kann eine Ereignis das andere nicht beeinflussen.

Wenn ein Blitz auch von einem sich vorbei bewegenden Beobachter gesehen wird, ist das wohl schwer anzunehmen, dass hier aufgrund einer räumlichen Trennung keine Beeinflussung der Ursache (Blitz) und Wirkung (Photon ins Auge, Messgerät) vorliegen sollte. Nun ergibt die LT, dass der bewegte Beobachter den Blitz um z.B. 00:00:05,77 Uhr wahrnimmt oder misst, wogegen dies im ruhenden IS dies erst um 00:00:10,00 Uhr der Fall wäre. Dass hier nur ein und derselbe Blitz gesehen werden kann ,ist ja keine Frage. Und es ist auch zweifellos so, dass jeder Beobachter den Blitz erst registrieren kann, nachdem er eingeschlagen hat. Zwei Zeitangaben von 5,77 s und 10 s haben daher keinerlei Aussagewert und könnten höchstens mit jenen Unterschieden in den Zeitzonen der Erde vergleichbar sein, aus denen man keinerlei physikalisch globale Schlussfolgerungen ziehen könnte. Es ist also völlig egal, was Uhren bei einem Ereignis anzeigen, sie messen nicht die Zeit und was sie zeigen ist alles das Ergebnis einer Konvention, Synchronisation und Gleichzeitigkeitsdefinition. Das kann man nun mit dem esoterischen Märchen von der Raumzeit mysteriös vernebeln, was aber nichts daran ändert, dass zwei Beobachter ein Ereignis sehen und jeder bloß eine andere Uhr in der Tasche hat, ebenso, als hätte einer davon vergessen, seine Uhr beim Flug nach Amerika auf die andere Zeitzone umzustellen. Das ist der ganze Zauber - und es gehört schon eine gehörige Portion Chuzbe dazu, dies als Theorie der Relativität von Raum und Zeit der Menschheit anzudrehen.

Grüße
Harald Maurer
Harald Maurer
Administrator
 
Beiträge: 3220
Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Wohnort: Graz

Re: Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Beitragvon All » Mo 22. Jul 2013, 10:49

Harald Maurer hat geschrieben:
All hat geschrieben:Das Prinzip der SRT ist doch die räumliche Trennung der Ereignisse. Durch räumliche Trennung kann eine Ereignis das andere nicht beeinflussen.

Wenn ein Blitz auch von einem sich vorbei bewegenden Beobachter gesehen wird, ist das wohl schwer anzunehmen, dass hier aufgrund einer räumlichen Trennung keine Beeinflussung der Ursache (Blitz) und Wirkung (Photon ins Auge, Messgerät) vorliegen sollte. Nun ergibt die LT, dass der bewegte Beobachter den Blitz um z.B. 00:00:05,77 Uhr wahrnimmt oder misst, wogegen dies im ruhenden IS dies erst um 00:00:10,00 Uhr der Fall wäre. Dass hier nur ein und derselbe Blitz gesehen werden kann ,ist ja keine Frage. Und es ist auch zweifellos so, dass jeder Beobachter den Blitz erst registrieren kann, nachdem er eingeschlagen hat. Zwei Zeitangaben von 5,77 s und 10 s haben daher keinerlei Aussagewert und könnten höchstens mit jenen Unterschieden in den Zeitzonen der Erde vergleichbar sein, aus denen man keinerlei physikalisch globale Schlussfolgerungen ziehen könnte. Es ist also völlig egal, was Uhren bei einem Ereignis anzeigen, sie messen nicht die Zeit und was sie zeigen ist alles das Ergebnis einer Konvention, Synchronisation und Gleichzeitigkeitsdefinition. Das kann man nun mit dem esoterischen Märchen von der Raumzeit mysteriös vernebeln, was aber nichts daran ändert, dass zwei Beobachter ein Ereignis sehen und jeder bloß eine andere Uhr in der Tasche hat, ebenso, als hätte einer davon vergessen, seine Uhr beim Flug nach Amerika auf die andere Zeitzone umzustellen. Das ist der ganze Zauber - und es gehört schon eine gehörige Portion Chuzbe dazu, dies als Theorie der Relativität von Raum und Zeit der Menschheit anzudrehen.

Grüße
Harald Maurer


Das habe ich ja auch geschrieben. Nur halt in einfach.

Ich möchte das mal mit einem Beispiel aus dem Leben untermauern. (Ich kanns halt nicht lassen ;) )

Meine Tochter hat immer folgendes gesagt, wenn Sie König und Königin spielen wollte. Sie war da noch sehr klein:

Nur so tun!!!!! Sie wusste schon damals, dass das das ein Spiel war.

Die SRT tut nur so, weil sie keinerlei Realitätsbezug hat, siehe meinen geknickten Arm und die realen Schmerzen daraus. Das liegt schon allein daran, dass die Werte so vereinabrt sind und real gar nicht existieren.

Hannes hat es doch gesagt. Die Werte unterliegen einer Vereinbarung. Daraus kann man die unterschiedlichsten Schlüsse ziehen, aber keine Realität ableiten..

Und noch etwas, wenn man die Bewegung als Grundlage nimmt, dann kann da nur Mechanik rauskommen. Insofern war mein anderes eröffnetes Thema schon ernst gemeint.

Gruß

All
All
 
Beiträge: 2171
Registriert: Mo 5. Sep 2011, 07:53

Re: Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Beitragvon All » Mo 22. Jul 2013, 11:27

Noch was. Du kannst die Uhren gar nicht synchronisieren. Die räumliche Trennung lässt das gar nicht zu. Wie soll das funktionieren? Betrachtet man jede Uhr als räumliches Ereignis, so hat niemals eine Uhr Zugang zur anderen Uhr. Das ist alles so geschickt verknüpft, dass die Trennungen und Zusammenführungen gar nicht richtig erkannt werden. Hintereher hat man aber den langsamer gealterten Beobachter. Das Problem ist, dass die das selber glauben. Ich habe immer gedacht, dass ihr das Zwillingsparadoxon so formuliert, um die SRT zu bekämpfen. ich habe jetzt noch ein ähnliches Thema in einem anderen Forum gelesen, da glauben tatsächlich erwachsene Physiker so einen Unsinn. Als Grundlage nehmen die die Raumzeit und trennen sich selbst damit von der Welt ab und merken es gar nicht. Die Raumzeit ist ja ein nettes Konzept, aber man sollte es schon als Konzept erkennen.


Dieser beobachterabhängige Quark geht nicht.

jetzt braucht mir auch keiner damit zu kommen, dass es nicht um Beobachter geht, sondern um Messwerte und Maschinen die das messen. Das ist auch so eine Verarschungsstrategie für den geneigten Betrachter dieser Theorie.

Wer hat die Messwerte erfunden? Wer sitzt hinter diesen Maschinen und wertet aus?

Eine weitere Maschine oder ein Mensch?

Gruß

All


Wollt ihr wissen, wie ich geneigt definiere? Ich glaube, das wollt ihr lieber nicht wissen. :mrgreen:
All
 
Beiträge: 2171
Registriert: Mo 5. Sep 2011, 07:53

Re: Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Beitragvon Ernst » Mo 22. Jul 2013, 13:03

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:In Bezug setzen (früher, später) lassen sich nur Ereignisse, die in ein und dem selben IS registriert werden. Die Raumzeit in einem dazu gleichförmig bewegten IS ist eine andere. Um die SELBEN Ereignisse dort in Bezug zueinander zu setzen MÜSSEN sie aus dem ersten IS in das neue IS transformiert werden. Eine direkte Bezugnahme zwischen den IS ist nur mittels der absoluten Zeit in der klassischen Physik als ABKÜRZUNG möglich. Diese Abkürzung funktioniert NUR wenn die Galilei-Transformation gilt. Sonst nicht. Das liegt nicht an der Willkür irgendwelcher Theorien. Die Messapparaturen funktionieren einfach so, weil die Physik so ist. Und die Physik hat die absolute Zeit invalidiert.

Das ist sicher richtig. Mein Gegen-Beispiel trifft die Sache daher wohl nicht.

Man sollte die LT der Zeit mit der LT des Ortes vergleichen.

Für den Ort ergibt schon die GT mit
x'=x-vt
in beiden IS unterschiedliche Ortskoordinaten. Die Frage nach der wahren Position eines Objektes (bei x oder x') ist daher müßig.
Das Objekt ruht starr an seinem festen räumlichen Platz.
Diese gleiche Position ergibt sich in den IS bei unterschiedlichen räumlichen Koordinaten.
Es ergibt sich daher kein räumlicher Abstand zwischen den Positionen x und x'.

In der LT des Ortes ist das prinzipiell gleich.

Das gleiche Prinzip gilt auch für die LT der Zeit. Es ist allerdings nicht so einfach, das vorstellungsmäßig nachzuvollziehen. Also einfach das Prinzip der LT des Ortes auf die Zeit übertragen:
An einem festen räumlichen Platz findet ein einziges Ereignis statt.
Dieses gleiche Ereignis ergibt sich in den IS bei unterschiedlichen zeitlichen Koordinaten.
Es ergibt sich daher kein zeitlicher Abstand zwischen den Zeiten t und t'.

.
.
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Beitragvon Harald Maurer » Mo 22. Jul 2013, 16:15

Ernst hat geschrieben:Es ergibt sich daher kein zeitlicher Abstand zwischen den Zeiten t und t'.

Wir schicken einen Lichtstrahl zum 10 LS entfernten Ziel. Dann haben wir im ruhenden System S 'eine Uhr, die läuft von 0 bis 10 s und im dazu bewegten System S' eine Uhr, die 5,77 s vor Null anläuft, bis auf den Unterschied aus der ZD (die 10 s sind aus der Sicht des Ruhesystems S' eine dilatierte Zeit) gleich (also 11,54 s ) lang läuft wie die Uhr im IS S und beim Ereignis 5,77 s anzeigt. Und damit verschleiert wird, dass im bewegten System S' die LG c-v betrug und das Licht ganz gleich wie klassisch mit der gleichen Laufdauer wie im IS S am Ziel ankommt, aber auf der Uhr steht eine andere Zeit. Das ist Lorentzsche Äthertheorie - und Einstein/Minkovski erfanden dazu eine andere Story!

Grüße
Harald Maurer
Harald Maurer
Administrator
 
Beiträge: 3220
Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Wohnort: Graz

Re: Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Beitragvon Harald Maurer » Mo 22. Jul 2013, 16:52

Lübecker hat geschrieben:Es ist so zu verstehen, wie es der einzige Kritiker hier im Forum (wie zuvor zitiert) verstanden hat, zu verstehen.

Da hast Du wohl vergessen, was Ernst hier viewtopic.php?f=6&t=568&start=270#p58918
geschrieben hat:


Ernst hat geschrieben:Harald Maurer hat geschrieben:
Vergeht zwischen den Messungen in den IS Zeit, ...
Nein

Nein :?: :?: :?:
Dann ist das alles nur Zahlenspielerei an verstellten Uhren. Tatsächlich vergeht aber keine Zeit und das Ereignis wird in beiden IS gleichzeitig registriert :?: :?: :?:
Was ergibt dann die SRT für einen Sinn? Wenn die RdG in Wahrheit gar keine ist.


Tja, Lübecker, wenn zwischen den Zeiten, die die LT angibt, gar keine Zeit verstreicht und nur die Uhren anders, falsch oder asynchron gelaufen sind, dann gibt es keine RdG. Gleichzeitigkeit kann man mit lediglich verstellten Uhren nicht in Ungleichzeitigkeit verwandeln!

Grüße
Harald Maurer
Harald Maurer
Administrator
 
Beiträge: 3220
Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Wohnort: Graz

Re: Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Beitragvon Ernst » Mo 22. Jul 2013, 17:19

Harald Maurer hat geschrieben: und Einstein/Minkovski erfanden dazu eine andere Story!

Und da kann man es auf den Punkt bringen:

x und x' beschreiben in ihren Koordinaten den selben Raumpunkt eines Ereignisses.
t und t' beschreiben in ihren Koordinaten den selben Zeitpunkt eines Ereignisses.

Daher existiert kein räumlicher Abstand zwischen x und x' und kein zeitlicher Abstand zwischen t und t'.

fb... hat das schon richtig beschrieben. Ich war auf dem falschen Dampfer.
.
.
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Beitragvon All » Mo 22. Jul 2013, 17:21

Und wenn man mal schaut, wie ein Inertialsystem definiert ist, dann erreicht man maximal folgendes:

Bewegung=Stillstand

Dass man diesen Stillstand an anderer Stelle auch findet, lässt das Photon sogar platzen.

Was sieht man, wenn man auf einem Photon reitet?

Stillstand !

Da es sich aber tatsächlich bewegt, hat man folgenden Eindruck

Stillstand=Bewegung

Das Photon kriegt das nicht mit, aber ein anderer Beobachter, der das Photon beobachtet.

So kommt alles durcheinander und man hat dieses Gebilde:


Ordnung/Unordnung=Unordnung/Ordnung

Gruß

All
All
 
Beiträge: 2171
Registriert: Mo 5. Sep 2011, 07:53

Re: Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Beitragvon All » Mo 22. Jul 2013, 17:38

Highway hat geschrieben:.
Aber zur Beschreibung bedarf es dann einem absoluten System. Wie würde man das nennen?



Weltformel????
All
 
Beiträge: 2171
Registriert: Mo 5. Sep 2011, 07:53

VorherigeNächste

Zurück zu Relativitätstheorie

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 22 Gäste