Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon contravariant » Do 7. Jul 2011, 22:53

Highway hat geschrieben:Sag ich doch, du hast nicht die geringste Ahnung vom Messen. ;-)

Habe ich überhaupt nicht, also Null-und-Nada. Deshalb hab ich da noch so eine Frage, also ich kalibriere meine Messgeräte vor eine Messung immer (dabei fällt dann auch immer auf, wenn irgendwo etwas nicht stimmt). Das ist so eine seltsame Marotte von mir. Kannst du mir erklären, wie ich wie ein echter Bäckerkritiker messe kann?
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon contravariant » Do 7. Jul 2011, 23:29

Highway hat geschrieben:Du bist also einer der Pedanten die ein Kaliber in der Entfernung von einem Kilometer in die Meßeinrichtung hängen und zurückgehen um abzulesen ob das Meßergebnis stimmt.

Vorbildlich!

Dann gehst du wahrscheinlich auch wieder hin und entfernst das Kaliber.

Auf dem Rückweg geht die Leitung des 0 bis 20 mA Meßkreise kaputt - warum auch immer. Hast du jetzt was an Meßsicherheit gewonnen? Das einzige was du weißt: Wenn die Meßung funktioniert, dann funktioniert diese innerhalb der Meßgrenzen die du mit dem Kaliber überprüft hast. Aber sicher ist selbst das nicht.

Was hat man schon davon, einen Messaufbau zu kalibrieren... Wahrscheinlich nichts, ich meine wenn du das sagst, und du bist ja schließlich der Elitebäckerkritiker hier, dann wird das wohl stimmen.

Highway hat geschrieben:Ich bleibe dabei: Du hast sowas von keine Ahnung vom Messen. :mrgreen:

Ich habe nie etwas anderes behauptet. Das Messen soll man ja bekanntlich den Bäckern überlassen. Hast du dich eigentlich schonmal als Referee für ein Physikjournal gemeldet. Bist du doch mega qualifiziert, so als Messexperte. Dein Englisch ist ja auch Bombe, warum wartest du da noch?
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Jocelyne Lopez » Fr 8. Jul 2011, 06:38

Ernst hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:

Und die Isotropie de LG betrifft immer eine Messung durch einen ruhenden Beobachter.

Es gibt keinen "ruhenden" oder "bewegten" Beobachter. Wann endlich kapierst Du das Relativitätsprinzip :?: :?: :?:

Doch, doch, es gibt sehr wohl „ruhende“ und „bewegte“ Beobachter in der Natur und in der SRT, auch von Einstein selbst herangezogen: Seine Theorie ist bekanntlich nur eine Meßvorschrift zum Vergleich der Länge eines ruhenden und eines bewegten Objekts, woraus er auch seine Längenkontraktion abgeleitet hat.

Diese Basismessung, worauf seine Theorie beruht, beschreibt er in seiner Arbeit von 1905 Zur Elektrodynamik bewegter Körper, Seiten 895-896:

1) Die Länge l eines Stabes wird erst einmal von einem ruhenden Beobachter durch Anlegen eines ruhenden Maßstabes gemessen:

Zitat Albert Einstein:

Es sei ein ruhender starrer Stab gegeben; derselbe besitze, mit einem ebenfalls ruhenden Maßstabe gemessen, die Länge l.


2) Dann wird die Länge l’ desselben Stabes diesmal relativ zu einem bewegten Beobachter, sprich zu einem bewegten Maßstab, durch eine Zweiwegmessung mit Licht gemessen:

Zitat Albert Einstein:

Wir fragen nun nach der Länge des bewegten Stabes, welche wir uns durch folgende zwei Operationen ermittelt denken:


Auch in seinem 2. Postulat sagt er aus, dass die Lichtgeschwindigkeit konstant zu einem ruhenden Beobachter sei - was sowieso wie gesagt kein Mensch vor ihm und nach ihm bestreitet:

Zitat Albert Einstein:

Jeder Lichtstrahl bewegt sich im “ruhenden” Koordinatensystem mit der bestimmten Geschwindigkeit V, unabhängig davon, ob dieser Lichtstrahl von einem ruhenden oder bewegten Körper emittiert ist. (Seite 895).


Dass es "ruhende" und "bewegte" Beobachter in der Natur und auch explizit in der SRT gibt, ist also unbestreitbar, auch wenn Du es jetzt gerne bestreiten möchtest.

Dass die Lichtgeschwindigkeit konstant zu einem ruhenden Beobachter sei, hat Einstein auch anerkannt, er nennt lediglich einen ruhenden Beobachter ein "„ruhendes“ Koordinatensystem", das klang wohl in seinen Augen wissenschaftlicher.

Die seit 100 Jahren strittige Frage ist also nicht, ob es ruhende und bewegte Beobachter in der Natur und in der SRT nicht gäbe, auch nicht ob die Lichtgeschwindigkeit konstant zu einem ruhenden Beobachter sei, sondern die seit 100 Jahren strittige Frage bei der SRT ist einzig, ob die Lichtgeschwindigkeit auch konstant zu einem bewegten Beobachter sei, also ob c+v gilt oder nicht. Eigentlich hättest Du als selbsternannter Kenner der SRT und als langjähriger Teilnehmer im MAHAG-Forum es schon lange mitgekriegt haben sollen. :|

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Hannes » Fr 8. Jul 2011, 10:38

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Die seit 100 Jahren strittige Frage ist also nicht, ob es ruhende und bewegte Beobachter in der Natur und in der SRT nicht gäbe, auch nicht ob die Lichtgeschwindigkeit konstant zu einem ruhenden Beobachter sei, sondern die seit 100 Jahren strittige Frage bei der SRT ist einzig, ob die Lichtgeschwindigkeit auch konstant zu einem bewegten Beobachter sei, also ob c+v gilt oder nicht. Eigentlich hättest Du als selbsternannter Kenner der SRT und als langjähriger Teilnehmer im MAHAG-Forum es schon lange mitgekriegt haben sollen.

Die Crux ist dabei, dass die unscharfe Angabe der Bewegung des Beobachters mitspielt. Es ist unbedingt notwendig, die Bewegung des Beobachters genau zu beschreiben.Ist er zu dem lichtleitenden System bewegt oder nicht, oder bewegt er sich parallell dazu ?
Und die zweite Unschärfe ist : Bringt der Beobachter innerhalb seines Meßgerätes ein eigenes Lichtleitsystem mit , dem sich die LG spontan anpasst ?
Die Messung der LG, besonders mit Interferometern, ist also nicht so einfach, da sich die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Lichtes mit Wechsel des Lichtleiters spontan verändert. Aus diesem Grunde arbeitet die Astronomie mit Spektrometern, von denen die ursprüngliche LG relativ zum Meßgerät angezeigt wird.
Mit Gruß
Hannes
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Mordred » Fr 8. Jul 2011, 10:42

Auch in seinem 2. Postulat sagt er aus, dass die Lichtgeschwindigkeit konstant zu einem ruhenden Beobachter sei - was sowieso wie gesagt kein Mensch vor ihm und nach ihm bestreitet:
Is doch schlau, ..genausogut kann ich sagen, das Aquarium ist an jeder Stelle gleich tief….
Wer mag das wohl bestreiten, …und wenn es keiner bestreitet, dann hab ich natürlich für alle Zeiten recht.
Stellt sich in 100 Jahren die Frage nach der Tiefe des Aquariums, so kann man finden,
Mordred postuliert, ein Aquarium ist an jeder Stelle gleich tief.


@contravariant

Hast keine besseren Argumente als mit dem Bäcker zu kommen ?
Was sagt das aus ?
Oder besser, was bist Du besseres ?

Solange ihr Längen mit Uhren und Zeit mit dem Maßband messt, wird das was ihr messt auch kein positives Ergebnis liefern.
Allenfalls ein Augenwischiwaschi….

Lichtgeschwindigkeit ist eine Übertragungsgeschwindigkeit.
Diese hängt zum Einen von der Dichte ab, zum anderen auf z.B. erdähnlichen Atmosphären mit einer Mischdichte. Z.B. Luft und Träger.
Ist also immer vom Ort abhängig.
Je geringer die Dichte dieses Ortes, desto schneller die Übertragungsgeschwindigkeit des Lichts.
Zudem ist Licht auch Ortsbezogen. (nicht bezogen und abhängig vermischen..)
Es bezieht sich auf die Gegebenheiten vor Ort.
Rotiert dieser Ort, so wird auch der Träger des Lichts proportional zum Abstand mitgeführt.
Denn er Wechselwirkt über die gravitativen Eigenschaften des rotierenden Ortes, durch seine Trägereigene Gravitation.

Der Träger des Lichts ist nichts weiter als der kleine Bruder eines schwarzen Sterns, bzw. schwarzes Lochs.
So klein und unendlich dicht, so gravitativ dass es eigenständig zum Niveauausgleich freie Energie einer bestimmten Menge aufnehmen kann.
Leider nicht, wie ein schwarzer Stern, binden.
Ein schwarzer Stern nimmt keine Energie auf.
Er wandelt Materie in unenergetische, kalte Materie.
Sämtliche überbleibende Restenergie der aufgenommenen Materie wird kinetisch, durch Rotation abgebaut.
Gut möglich, dass also auch der Kern eines MX10Quants rotiert.
Aber das führt zu weit weg.

Sodann, ….jede bekannte Materie sendet, oder reflektiert Licht.
Nur, …ein schwarzer Stern nicht.
Wir wissen er ist da, aber sehen können wir ihn nicht.
Und genauso wenig sendet, also strahlt von sich aus, oder reflektiert das MX10Quant, ..(oder das X-genannte Trägerteilchen),…Licht.
Es gibt lediglich Energie weiter.
Und darum sehen wir es auch nicht, wir „sehen“ nur, was transportiert wird.
Wird im Falle Licht nichts transportiert, bleibt´s dunkel…

Auch wenn’s so manchen hier nicht schmeckt, aber Licht ist nichts anderes als freie Energie welche durch das Gravitationsfeld des MX10Quants (oder sonst was als Namen) aufgenommen und weitergeleitet wird.

Wie das funktioniert hab ich ja schon des Öfteren angedeutet….

Gruß
Mordred
 
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Hannes » Fr 8. Jul 2011, 11:20

Mordred hat geschrieben:Und genauso wenig sendet, also strahlt von sich aus, oder reflektiert das MX10Quant, ..(oder das X-genannte Trägerteilchen),…Licht.
Es gibt lediglich Energie weiter.
Und darum sehen wir es auch nicht, wir „sehen“ nur, was transportiert wird.
Wird im Falle Licht nichts transportiert, bleibt´s dunkel…

Du hast dem "Ding" einen Namen gegében, über den man streiten kann.
Ich sage einfach dazu :Lichtleiter. Wenn keiner da wäre, wäre es dunkel .
Da aber die LG ganz genaue Werte annimmt, muss etwas da sein, das diese Werte (299792,498 km/sec) garantieren kann. Wie das Ding heißt, ist zweitrangig.
Mit Gruß
Hannes
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Fr 8. Jul 2011, 11:24

Hannes hat geschrieben: Zu sagen, "Die Beobachtung des bewegten Sterns und seiner Atmoshäre erfolgt auch im IS Erde." ist irreführend.

Nein, das ist Physik. Die erfordert schon ein Mindestmaß an Abstraktionsvermögen. In diesem Falle aber nicht, weil das auch jenseits jeder Physik selbstverständlich ist.

Gruß
Ernst
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Fr 8. Jul 2011, 11:28

Chief hat geschrieben: Seit wann?

Seit 400 Jahren; der "Entdeckung" des Relativitätsprinzips.

Das Licht breitet sich isotrop im mitbewegten nichtrotierenden BS der Erde. In allen anderen Bezugssystemen (z.B. jedes Auto usw.) ist die Ausbreitung nicht isotrop.

Und der Mond ist ein Klappstuhl. Den hat allerdings noch niemand gesehen. Genausowenig wie Deine Anisotropie.

Gruß
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Re: GPS

Beitragvon Ernst » Fr 8. Jul 2011, 11:33

rmw hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Alle diesbezüglichen. GPS beweist es tagtäglich.

Das glaubt inzwischen nicht einmal mehr Herr Pössel. Der hat inzwischen eingesehen dass GPS zu "ungenau" ist um die RT zu beweisen.


Da hast du was mißverstanden. Es ging nicht um den "Beweis" der SRT, sondern um den Nachweis der Isotropie der LG in ISen.
Das deckt sich allerdings mit der Aussage der SRT.
Abweichungen der Isotropie etwa durch Ätherdrift in der Größenordnung 300km/s würden Positionsfehler von etwa 20km erzeugen: Das hatten andere und ich bereits wiederholt vorgerechnet.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Hannes » Fr 8. Jul 2011, 11:33

Ernst hat geschrieben:Hannes hat geschrieben:
Zu sagen, "Die Beobachtung des bewegten Sterns und seiner Atmoshäre erfolgt auch im IS Erde." ist irreführend.
Nein, das ist Physik. Die erfordert schon ein Mindestmaß an Abstraktionsvermögen. In diesem Falle aber nicht, weil das auch jenseits jeder Physik selbstverständlich ist.

Das Mindestmaß an Abstraktionsvermögen soll das Mindestmaß an Vorstellungsvermögen nicht infrage stellen.Vorstellungsvermögen ist in der Physik ganz besonders gefragt.
Die Beobachtung eines Sternes egal aus welchem Blickwinkel darf keinen Einfluss auf die LG innerhalb der Sternatmosphäre haben. Wie sollte sie auch ?
Mit Gruß
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