von Nabla » Mi 18. Mär 2015, 15:24
Nun möchte ich mich auch in dieses Thema einklinken.
Zunächst Detlef hat recht: Licht ist eine Welle
Genauer gesagt sie ist eine elektromagnetische Welle.
Diese Welle breitet sich mit Lichtgeschwindigkeit aus.
Wohl gemerkt die EM Welle, jedoch nicht die Wellenbäuche und Wellentäler in denen die Ladungen gespeichert werden. Diese ruhen zu der umgebenden Materie. (Auch bei einer Seilwelle bewegen sich die Wellen, jedoch die einzelnen Teile der Welle bleiben an Ort und Stelle)
Die Lichtgeschwindigkeit ist der fortschreitende Wechsel der Energiearten (elektrische Energie --- magnetische Energie)
Die Frage ist nur, was versteht man unter Geschwindigkeit.
Nach Einstein ist die Geschwindigkeit eine Eigenschaft der Materie und benötigt keinen Bezugspunkt.
Jeder Grundschüler widerlegt Einstein indem er nach einem Bezugspunkt fragt.
Es erscheint schon seltsam, aber alle Messungen der Lichtgeschwindigkeit ergeben immer wieder den wohlbekannten Wert von 300 000 km/s.
Dabei spielt es keine Rolle, mit welcher Geschwindigkeit sich die Lichtquelle zum Beobachter bewegt.
Nun wird auch jede Lichtgeschwindigkeit vom Standpunkt des jeweiligen Betrachters gemessen.
Dabei stehen dessen Messeinrichtungen gegenüber dem Betrachter. Er misst nicht die ursprüngliche Lichtgeschwindigkeit, sondern nur die Geschwindigkeit gegenüber seiner Messapparatur.
Zu dem eingangs vorgestellten Problem.
Die Lichtgeschwindigkeit im Zug wird von der Luft ( Materie ) getragen, welche den Zug begleitet.
Die Lichtgeschwindigkeit auf dem Bahnsteig von der Luft auf dem Bahnsteig.
Logischerweise benötigt das Licht für alle Strecken eine Sekunde.
Würde man den Lichtblitz durch den Zug führen und am Ende herausleiten, so ergäbe sich eine Zeitdifferenz.