Scheinkräfte

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Scheinkräfte

Beitragvon Harald Maurer » Mo 20. Feb 2012, 10:46

Chief hat geschrieben:Ach Harald, beschleunigen Bäume neben der Straße wenn Du mit dem Auto beschleunigst? Ich glaube nicht.

Glaub ich auch nicht. Aber ich hatte unlängst einen kleinen Baum auf der Ladefläche, und als ich schnell losfuhr, hat ihn eine geheimnisvolle Kraft runter geworfen. Wie nennt man denn diese Kraft? Oder kennt man dieses Phänomen in der Physik noch gar nicht?
Ist Dir bekannt, was man unter einem Bezugssystem versteht?
Chief hat geschrieben:Nach Newton gibt es diese "scheinbare Kraft" nicht. Scheinbare Beschleunigung ist KEINE Beschleunigung.

Richtig. Ist eine scheinbare Beschleunigung. Die ist hier das Thema! Seltsam, dass Newton in seinem Werk zwischen "wahren", eingedrückten, eingeprägten Kräften und "unwahren" Kräften unterscheidet. Was meint er denn damit?

Grüße
Harald Maurer
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Harald Maurer » Mo 20. Feb 2012, 10:55

Chief hat geschrieben:Es geht 2 mal nach innen und 2 mal nach außen. Newtons Erklärung ist bestimmt richtig. Natürlich dass Newton III vorliegt. Nicht nur Newton III sondern auch Newton II und Newton I. Alle Gesetze gelten simultan.

Aber ich erfahre dennoch nicht, wie die Kraft heißt, welche die Astronauten durch die Raumstation bewegt. Und die bewegen sich ja eindeutig von einem Ende zu anderen. Und zuerst hatten sie sich nicht bewegt. Also wurden sie offenbar zu dieser Bewegung beschleunigt, und eine Beschleunigung ohne angelegte Kraft gibt es ja nicht. Also ist da eine Kraft. Wenn's eine scheinbare Beschleunigung ist, dann ist's halt eine Scheinkraft. Diesem Ausdruck bin ich in der Physik schon begegnet! Preisfrage: mit welchem Phänomen steht dieser Ausdruck "Scheinkraft" wohl im Zusammenhang?

Grüße
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Angélique » Mo 20. Feb 2012, 12:06

Hannes hat geschrieben:Wenn du dann noch erklären könntest, wie die Gondeln des Karussells Fendt`s ohne Fliehkraft hochkommen, wärst du gut. Dann wärest du sogar noch besser als Prof.Dr.DR. Ernst,der das nicht erklären kann.

Doch Ernst hat es mehrfach erklärt und Harald auch mehrfach und auch ich habe es dir mehr als einmal erklärt. Nur erkennst du keine
Erklärung an – wenn die sich nicht mit deinen Vorstellungen deckt. Du wirst keine Erklärung anerkennen, wenn da nix über Flieh-
kräfte steht. Das Seil zieht die Gondel nach oben! Das ist die Erklärung. Die Höhe der Mastspitze ist entscheidend. Mach den Mast nur
so hoch – wie die Gondel angebracht sind und da wird sich nix mehr heben.

Warum kann die Gondel nicht über die Mastspitze gehoben werden? Und wenn man sie drüber heben – fällt sie immer wieder unter
diese Höhe. Warum?



Chief hat geschrieben:Das ist nach Newton falsch. Die Trägheitskräfte entstehen bei Newton nur dann wenn Körper tatsächlich beschleunigt sind. Keine andere Interpretation entspricht Newton und ist somit nach Newton unzulässig.

Wo steht das so bei Newton? Quelle?


Chief hat geschrieben:Solange die Astronauten nicht angeschnallt sind oder sich nicht irgendwie anders an der Raumstation festhalten, werden sie auch NICHT beschleunigt. Die rätselhafte Kraft existiert gar nicht.

Richtig! Im Außensystem gibt es keine Trägheitskräfte – du willst die doch in jedem System. Trägheitskräfte gibt es nur im
beschleunigtem System:

Im Auto:

Bild

Aber nicht im Brückensystem:

Bild


Chief hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:...
Da siehst Du, wie die Astronauten während des Reboost durch die Raumstation bewegt werden. Wie nennt man denn diese rätselhaft Kraft, welche die Astronauten auf einmal durch den Raum bewegt? Werden sie tatsächlich beschleunigt?

Solange die Astronauten nicht angeschnallt sind oder sich nicht irgendwie anders an der Raumstation festhalten, werden sie auch NICHT beschleunigt. Die retsälhafte Kraft existiert gar nicht.

Du hast schon wieder wahre Beschleunigung mit der scheinbaren vertauscht.

Es gibt keine wahre und scheinbare Beschleunigung! Hab ich dir schon ein paar Mal erklärt. Beschleunigung ist
Geschwindigkeitsänderung pro Zeit. Geschwindigkeit und Beschleunigung sind in einem Bezugsystem definiert. Wo steht,
daß dies nicht beschleunigt sein darf. Quelle?

Wo schreibt Newton was über „scheinbare“ Beschleunigung? Und wo du schon so dumm fragst:

Chief hat geschrieben:Ach Harald, beschleunigen Bäume neben der Straße wenn Du mit dem Auto beschleunigst? Ich glaube nicht.

Im System Auto haben die Bäume eine Geschwindigkeit und sie sind im System Auto beschleunigt! Du scheiterst weiter ganz
dilettantisch am Bezugsystem. Die Bäume sind beschleunigt und das nicht nur scheinbar sondern real. So ist Beschleunigung
eben physikalisch definiert. Links haste auch schon bekommen.

Chief hat geschrieben:Nein, die Astronauten wurden nicht beschleunigt sondern die Rakete. Auf die frei fliegenden Astronauten wirkt keine Kraft. Die sog. "Scheinkraft" existiert nicht. Der Ausdruck wurde von den Scheinphysikern in die Literatur eingeführt und muss so schnell wie möglich wieder abgeschafft (verboten) werden.

Du gibsts ja zum Glück nicht vor. :mrgreen: Es gibt keine Scheinbeschleunigung und auch keine Scheingeschwindigkeit. Aber
Scheinkräfte gibt es in der Physik – länger als es dich gibt. Und es wird sie noch geben – wenns dich nicht mehr gibt. ;)

Weißte eigentlich schon was Scheinintelligenz ist?

Dir scheint es so (aus deinem System) als biste intelligent, aber im Außensystem ist nix davon gegeben
. :mrgreen:


Harald Maurer hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:Du hast schon wieder wahre Beschleunigung mit der scheinbaren vertauscht.

Es gibt wahre und scheinbare Beschleunigungen? Gut, dass Du das erkennst! Könnte es sein, dass man diese scheinbare Beschleunigung einer scheinbaren Kraft zuschreibt? Das macht man nämlich tatsächlich. Preisfrage: wie nennt man denn diese Kraft?

Er hat es lange begriffen – er will nur nix zugeben. Und ich würde nix von wahren und scheinbaren Beschleunigungen sagen,
Beschleunigung ist klar definiert. Hab von scheinbarer Beschleunigung noch nix gelesen. Man hat ein System und da gibt es
Beschleunigung – mehr nicht.

Gruß

Angélique


Highway hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:Glaub ich auch nicht. Aber ich hatte unlängst einen kleinen Baum auf der Ladefläche, und als ich schnell losfuhr, hat ihn eine geheimnisvolle Kraft runter geworfen. Wie nennt man denn diese Kraft? Oder kennt man dieses Phänomen in der Physik noch gar nicht?



Herr Professor Dr. Maurer. ;)

Die nennt man überhaupt nicht, weil da keine Kraft wirkt, und das kann man sogar eindeutig messen wenn man möchte. Sogar aus dem Bezugssystem Auto/LKW heraus.

Doch hat er. Im System Auto hat der Ball oder was auch sonst für ein Gegenstand eine Kraft und die wirkt immer und kann auch im System
Auto gemessen werden. Im System Ball/Brücke gibt es diese Kraft nicht. Aber im System Auto ist die ganz real vorhanden und messbar.
Der Ball kann im System Auto auch Arbeit verrichten. Physik ist nicht Guidophysik oder Guidomathematik nach der man so einen Nonsens:

Highway hat geschrieben:Aus F1 = -F2 folgt F1+F2 <> 0 du Amateur. … Ich habe mir erlaubt deine Frage gedanklich in den physikalischen richtigen Kontext zu transferieren und bin zu dem Schluss gekommen, dass eine einfache algebraische Addition Stuss ist.

verbrechen kann. Und wann erklärste nun endliche ma die highwaysche Addition von zwei Kräften die gleichgroß gegengerichtet auf einen
Körper wirken? Du Guido sag doch mal… ;)
Angélique
 
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Lothar Pernes » Mo 20. Feb 2012, 16:05

.
Die Scheinkraft-„Physiker“ behaupten, daß es in einem inertialen Bezugssystem keine Zentrifugalkraft gäbe, und demzufolge z.B. die Gondel eines Kettenkarussells allein durch eine Zentripetalkraft (also ohne Mitwirkung einer Zentrifugalkraft) auf eine Kreisbahn gezwungen würde.
Hannes hat geschrieben:Wenn du dann noch erklären könntest, wie die Gondeln des Karussells Fendt`s ohne Fliehkraft hochkommen, wärst du gut. Dann wärest du sogar noch besser als Prof.Dr.DR. Ernst,der das nicht erklären kann.

Hierzu eine Anekdote:
Hannes, der dankenswert und lobenswert immer wieder eine Erklärung der Schrägstellung der Karussellketten von den Scheinkraft-Vertretern fordert, ohne aber je eine solche zu bekommen, hat neulich wieder argumentiert, daß die Schrägstellung der Karussellketten (infolge der Zentrifugalkraft) natürlich auch im inertialen Bezugssystem zu beobachten sei.
Der hier im Forum führende Scheinkraft-Vertreter Harald hat daraufhin in seiner Antwort dieses logische Argument dadurch „entkräftet“, daß er das Bild eines Kinderkarussells ohne Ketten einstellte und behauptete, dadurch wäre das Argument erledigt, weil es hier keine schräggestellten Ketten gäbe, und „daß ein Argument, das sich nur auf eine bestimmte Karussellkonstruktion bezieht, nichts taugt!...Soll ein Argument physikalisch relevant sein, muss es generelle Gültigkeit haben“.
Grotesk, denn dies war absolut kein Faschingsscherz.
So kann man natürlich auch die Schrägstellung der Karussellketten beseitigen – einfach ein anderes Karussell ohne Ketten nehmen. Wie bei der Zentrifugalkraft – einfach das Bezugssystem wechseln, als ob das die Kraft beseitigen würde.

Diese Anekdote zeigt sehr beispielhaft die verquere Logik der Scheinkraft-Vertreter und deren „Argumente“. Hannes hat mit Recht und Humor daraufhin für die Zukunft jeden Gebrauchtwagenkauf bei Harald abgelehnt, nicht einmal geschenkt und mit 20% Rabatt.

Ich nehme diese Anekdote zum Anlaß, das von Hannes dankenswert und lobenswert immer wieder vorgebrachte Argument von den schräggestellten Karussellketten, und insbesondere auch sein Argument von den Anfahrbedingungen mit nach außen und oben gehenden Gondeln, hier „energetisch“ etwas zu erweitern wie folgt:

Zunächst die aufschlußreiche Erklärung des hier führenden Scheinkraft-Vertreters Harald zu den nach oben gehenden Gondeln:
Harald Maurer hat geschrieben: Die Gondeln steigen ja nur deshalb höher, weil sie oben am Masten befestigt sind. Sind sie unten befestigt und liegen z.B. auf einer rotierenden Plattform. dann würden sie zwar einen größeren Kreis einnehmen, das Seil sich mehr spannen - aber höher würden sie nicht steigen. Es liegt also nur daran, dass sich der Radius der Kreisbahn vergrößert und das nur in einer höheren Lage möglich ist. Weil da also keine zusätzliche Kraft nötig ist, um die Gondeln hoch zu bringen, zeichnet Fendt auch keine ein!

Solche „Erklärungen“ von dem hier führenden Scheinkraft-Vertreter dürfen hier natürlich nicht einfach toleriert werden. Ich muß deshalb diese „Erklärung“ Haralds als offensichtlich falsch zurückweisen und dies wie folgt begründen:

Es ist bekannt, daß bei einem gleichförmigen Kreisbahn-Umlauf keine Energie umgesetzt wird.

Nur eine durch eine entgegengesetzt gleich große Kraft ausgeglichene Kraft leistet keine Arbeit.

Sämtliche bei einem solchen Kreisbahn-Umlauf vorhandenen Kräfte, insbesondere also Zentripetal- und Zentrifugalkräfte, müssen demnach ausgeglichen oder im Gleichgewicht zu einander sein, natürlich auch im inertialen Bezugssystem.
Eine unausgeglichene Zentripetalkraft (also ohne Ausgleich durch eine entgegengesetzte Zentrifugalkraft) ist deshalb schon nach dem elementaren und fundamentalen physikalischen Gesetz von „Arbeit ist gleich Kraft mal Weg“ nicht möglich, weil dies mit einer ständigen Energiezufuhr verbunden wäre.

Dieses wie auch weitere unwiderlegbare Argumente wurden hier von den Scheinkraft-Vertretern natürlich ignoriert.

Deshalb lassen wir hier noch ein weiteres Schachmatt-Argument folgen, um der Ignoranz der Scheinkraft-Vertreter noch eine weitere Gelegenheit zu geben, sich zu beweisen:

Bei einem anfahrenden oder beschleunigenden Kettenkarussell werden die Gondeln nach außen und nach oben gehoben, natürlich auch im inertialen Bezugssystem beobachtbar.
Ein erheblicher Teil der Antriebsenergie wird also in Hubarbeit umgesetzt.
Jedewede physikalische Arbeit setzt eine reale Kraft voraus. Auch diese Hubarbeit setzt eine entsprechende Kraft voraus, und zwar eine physikalisch reale Kraft, auch wenn diese sich aus der Trägheit der bewegten Gondel ergibt.
Wer auch nur ein bißchen was von Physik versteht, der weiß, daß es sich hierbei nur um die Zentrifugalkraft handeln kann, die in Verbindung mit einem oben liegenden Aufhängepunkt die Gondel nach außen und damit nach oben zieht, und zwar auch im inertialen Bezugssystem.

Eines der elementarsten und fundamentalsten Gesetze der Physik, nämlich „Arbeit ist gleich Kraft mal Weg“ beweist also hier in zweifacher Hinsicht (erstens stabile Kreisbahn ohne Energieumsatz wegen ausgeglichener Kräfte, zweitens Hubarbeit bei Überwiegen der Zentrifugalkraft) die Existenz einer physikalisch realen Zentrifugalkraft im inertialen Bezugssystem.

Die relativistische Sockenpuppe Ernst hat diesen physikalischen Schachmatt-Beweis schon früher auf entsprechende Einwendungen von Hannes damit abgetan, daß beim Anfahren und Beschleunigen des Kettenkarussells noch wesentlich kompliziertere physikalische Vorgänge als beim stabilen, stationären Kreisbahnumlauf ablaufen, deren Verständnis man von Leuten nicht erwarten könne, die eine Zentrifugalkraft im inertialen Bezugssystem behaupten.

Offensichtlich aber ist es die relativistische Sockenpuppe Ernst, welche die elementarsten und fundamentalsten Gesetze der Newtonschen Mechanik nicht verstanden hat.
Kein Wunder bei seinen relativistischen „Lehrern“: Der von Ernst als Quelle für seine Weisheiten verlinkte „Systemphysiker“ Prof. Maurer macht in einem seiner Videos (YouTube, Gruselkabinett: Zentripetal- und Zentrifugalkraft) bei etwa 6:40 folgende Aussage: “Es gibt keine Zentrifugalkraft. Es gibt überhaupt keine Kräfte in der Physik!
Und in einem weiteren Lehrvideo (YouTube, Gruselkabinett: Gegenwirkungsprinzip) sagt er bei 2:00: „Das hängt damit zusammen, daß die Newtonsche Axiomatik eine Art Froschperspektive liefert, und die Systemphysik, die auf dem …?-Physikkurs aufbaut, dagegen eine Art Vogelperspektive. Man sieht auf einen Blick, was los ist, was Sache ist.“

Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.

Mit freundlichen Grüßen
L. Pernes
Lothar Pernes
 
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Ernst » Mo 20. Feb 2012, 16:37

Lothar Pernes hat geschrieben:.Eines der elementarsten und fundamentalsten Gesetze der Physik, nämlich „Arbeit ist gleich Kraft mal Weg“ beweist also hier in zweifacher Hinsicht (erstens stabile Kreisbahn ohne Energieumsatz wegen ausgeglichener Kräfte, zweitens Hubarbeit bei Überwiegen der Zentrifugalkraft) die Existenz einer physikalisch realen Zentrifugalkraft im inertialen Bezugssystem.....
Eine unausgeglichene Zentripetalkraft (also ohne Ausgleich durch eine entgegengesetzte Zentrifugalkraft) ist deshalb schon nach dem elementaren und fundamentalen physikalischen Gesetz von „Arbeit ist gleich Kraft mal Weg“ nicht möglich, weil dies mit einer ständigen Energiezufuhr verbunden wäre.

:lol: :lol: :lol:
Eigentlich habe ich mich aus dieser Ulkvorstellung der 5+1 verabschiedet. Aber da Du mich so nett erwähnst, bestätige ich Dir gerne, daß Du hier eine Dummenphysik offenbarst. Je mehr du schreibst, desto offensichtlicher wird deine physikalische Null.
Arbeit ist "Kraft mal Weg". Wenn man die 9.Klasse allerdings erfolgreich abgeschlossen hat, weiß man, daß das natürlich heißen muß: Arbeit ist Kraft mal Weg in Kraftrichtung. Und da die Zentripetalkraft stets senkrecht auf der Geschwindigkeit und damit auf dem momentanen Weg steht, ist die Arbeit Null. Du ahnungsloser Möchtegernphysiker.

Die Schrägstellung der Ketten am Karussell ist hier zigfach erklärt. Daß Du es nicht schnallst, ist angesichts deiner sonstigen Wissensdefizite zwangsläufig. Lies noch mal nach oder nicht, du verstehst es ohnehin nicht. Es steht zum Beispiel da:

http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=6&t=411&p=37070&hilit=Gleichgewicht#p37070

Wieder weg
Ernst
Zuletzt geändert von Ernst am Mo 20. Feb 2012, 18:46, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Jürgen » Mo 20. Feb 2012, 16:42

Highway hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:Glaub ich auch nicht. Aber ich hatte unlängst einen kleinen Baum auf der Ladefläche, und als ich schnell losfuhr, hat ihn eine geheimnisvolle Kraft runter geworfen. Wie nennt man denn diese Kraft? Oder kennt man dieses Phänomen in der Physik noch gar nicht?


Herr Professor Dr. Maurer. ;-)

Die nennt man überhaupt nicht, weil da keine Kraft wirkt, und das kann man sogar eindeutig messen wenn man möchte. Sogar aus dem Bezugssystem Auto/LKW heraus.

Grüße,
Highway


Und wenn der Baum oder ein Eisblock am Seil gehalten wird oder bereits an der hinteren Wand bereits aufliegt?
Dann wären wir wieder da, wo was gemessen werden kann und auf einmal wieder eine Kraft scheinbar wirkt...was ja nicht sein kann, was nicht sein darf...oder?

Highway, das nennt man klassisches Eigentor! ;)

Jürgen

P.S.
Oh... :o , ich vergass, jetzt ist ja diese Trägheitskraft ja wieder da...
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Jürgen » Mo 20. Feb 2012, 16:48

Ernst hat geschrieben:
Lothar Pernes hat geschrieben:.Eines der elementarsten und fundamentalsten Gesetze der Physik, nämlich „Arbeit ist gleich Kraft mal Weg“ beweist also hier in zweifacher Hinsicht (erstens stabile Kreisbahn ohne Energieumsatz wegen ausgeglichener Kräfte, zweitens Hubarbeit bei Überwiegen der Zentrifugalkraft) die Existenz einer physikalisch realen Zentrifugalkraft im inertialen Bezugssystem.

Eigentlich habe ich mich aus dieser Ulkvorstellung der 5+1 verabschiedet. Aber da Du mich so nett erwähnst, bestätige ich Dir gerne, daß Du hier eine Dummenphysik offenbarst. Je mehr du schreibst, dest offensichtlicher wird deine physikalische Null.
Arbeit ist "Kraft mal Weg". Wenn man die 9.Klasse allerdings erfolgreich abgeschlossen hat, weiß man, daß das natürlich heißen muß: Arbeit ist Kraft mal Weg in Kraftrichtung. Und da die Zentripetalkraft stets senkrecht auf der Geschwindigkeit und damit auf dem momentanen Weg steht, ist die Arbeit Null. Du ahnungsloser Möchtegernphysiker.

Die Schrägstellung der Ketten am Karussell ist hier zigfach erklärt. Daß Du es nicht schnallst, ist angesichts deiner sonstigen Wissensdefizite zwangsläufig. Lies noch mal nach oder nicht, du verstehst es ohnehin nicht. Es steht zum Beispiel da:

http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=6&t=411&p=37070&hilit=Gleichgewicht#p37070

Wieder weg
Ernst


Hallo Ernst, die Frage ist doch eher, wer wirklich die Sockenpuppe ist... :lol:

Die 5+1_Frakion ist besser als jede Comedy
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Jürgen » Mo 20. Feb 2012, 17:12

Chief hat geschrieben:Erst dann gibt es auch die Kraft (vorher nicht).


Bist du dir da ganz sicher?
Überleg mal ganz genau was du da gerade geschrieben hast...

Der Eisblock - nur auf der Ladefläche - hat lt. eurer Meinung keinerlei Kraftwirkung.
Und stünde er bereits bei derselbigen Situation an der hinteren Wand, dann gibt es die Kraft.
Ja welche frage ich euch? Die Wandkraft, die drückt? Die Scheinkraft aus dem BS_LKW? Die mysteriöse Kraft nach aussen, die vom Eisblock jetzt kommt?

Ich habe mit dieser Antwort gerechnet...the show must go on! ;)

Jürgen
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Hannes » Mo 20. Feb 2012, 17:27

Hallo Jürgen !
Der Eisblock - nur auf der Ladefläche - hat lt. eurer Meinung keinerlei Kraftwirkung.
Und stünde er bereits bei derselbigen Situation an der hinteren Wand, dann gibt es die Kraft.
Ja welche frage ich euch? Die Wandkraft, die drückt? Die Scheinkraft aus dem BS_LKW? Die mysteriöse Kraft nach aussen, die vom Eisblock jetzt kommt?

Ich habe mit dieser Antwort gerechnet...the show must go on!

Jürgen


Ist doch eine schöne show------ ein Kasperltheater !
Der Oberkasperl hat sich bereits verabschiedet.

Hannes
Zuletzt geändert von Hannes am Mo 20. Feb 2012, 17:34, insgesamt 1-mal geändert.
Hannes
 
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Inertial

Beitragvon rmw » Mo 20. Feb 2012, 19:54

Harald Maurer hat geschrieben:Bitte nicht die Aussage eines Satzes durch Weglassen des wesentlichen Teils verdrehen. Der Satz lautete: "Sowohl bei Newton als auch in der ART entstehen Trägheitskräfte aufgrund inertialer Bewegungen, die beurteilt in beschleunigten BS als scheinbar beschleunigt auftreten - und sich dadurch eine Kraft zeigt, die nicht ausgeübt wird. Weil die Trägheit lediglich das Beharren hat, im gerade gegebenen Zustand zu verweilen, und daher keine Kraft ist! "
Damit habe ich gesagt, dass inertiale Bewegungen, beurteilt in beschleunigten Bezugssystemen, scheinbar beschleunigt sind, und somit Trägheitskräfte entstehen.

Nein, inertiale Bewegungen bewirken bei Newton keine Kraft. Eine Kraft die "nicht ausgeübt" wird ist überhaupt keine Kraft. Eine Trägheit bewirkt genau so lange keine Kraft, so lange die betreffende Masse im inertialen Zustand verharrt. Wenn sie aber gezwungen wird diesen Zustand zu verlassen dann bewirkt sie allerdings eine Kraft.
Eine inertiale Bewegung erscheint nur dann aus einem beschleunigten System beobachtet als beschleunigt wenn der Beobachter im beschleunigten System unter einem Wissensmangel leidet und nicht weis dass er selbst beschleunigt ist. Nur dann könnte er glauben dass das inertiale System das beschleunigte System ist und glauben dass dort eine Trägheitskraft wirkt. Dieser Wissensmangel läßt sich aber leicht mit einem kleinen Gegenstand und etwa einer Federwaage beheben.

Harald Maurer hat geschrieben:Der Kern der ART ist die Krümmung der Raumzeit - nicht jene des Raumes.

Na schön, genau genommen eine Krümmung der Raumzeit. Macht auch keinen Sinn.

Harald Maurer hat geschrieben:Wir kennen keine "Tatsachen". Wir haben für Naturphänomene Theorien, die sie erklären. Welcher Theorie das Phänomen als "Tatsache" beschreibt, können wir nicht wissen.

Na ja, wir können Dinge wie die Hebelgesetze schon als erwiesen ansehen und damit im Prinzip schon auch als Tatsachen. Das gilt auch für Newtonsche Physik. SRT und ART haben damit nicht im allerentferntesten etwas zu tun.

Harald Maurer hat geschrieben:Man kann ja nicht behaupten, sie sei abgeschafft, wenn sie im rotierenden BS existiert und nur für den Außenbeobachter nicht relevant ist. "Abgeschafft" müsste wohl bedeuten, dass sie gar nicht mehr in der ART vorkommt.

Die Zentrifugalkraft wird für den Außenbeobachter abgeschafft um damit beschleunigte Bewegungen als relativ darstellen zu können. Beschleunigung ist aber nicht relativ.
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