Dopplerradar

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Dopplerradar

Beitragvon Kurt » Di 20. Aug 2019, 19:53

Rudi Knoth hat geschrieben:@Kurt » Di 20. Aug 2019, 17:52

Rudi, es ist doch umgekehrt, nach deiner Aussage müsste jedes Material eine Reflektion herbeiführen, ist aber nicht so.


In Metallen gibt es "freie Elektronen", die sich bewegen können. In Kunststoffen dienen sie zur Verbinung von Molekülen und können daher nicht leiten.

Ist bekannt und fällt unter "leitfähiges Material".
Radar"strahlen" werden auch von nichtleitenden Materialien zurückgespiegelt, und um die Spiegelung geht es hier.

Rudi Knoth hat geschrieben:
Auch ist es nicht so das es Transversalwellen gibt und ausserdem kann die "moderne Physik" nicht logisch darlegen wie es zu einem Phasensprung kommt.
Die Betrachtung des longitudilaen Signal, gespiegelt an Materie die auf die Signalfrequenz reagiert, führt autromatisch zum Phasensprung.


Auch die Leitungselektronen führen zum Phasensprung, weil die rücklaufende Welle mit ihren Feldern die Felder der hinlaufenden Welle kompensiert.


Ist eine unlogische Aussage.
Grund:
- es gibt keine entsprechenden Felder.
- das würde dann nur für eine Frequenz gelten, wird aber nicht beobachtet.
Um den stattfindenden "Phasensprung" logisch und naturkonform zu erklären bleibt nur die Realität übrig.
Diese besagt das Licht ein longitudinaler Vorgang ist.
Ein kräftiges Argument dazu: Im Medium gibt's nur longitudinales, also longitudinalen Druckausgleich, das bedingt die vermeintliche Phasenumkehr am Spiegelpunkt.
Und das ist kein Vorgang der durch irgendwelche gedachten "Felder" erfolgt, sondern durch die direkte Spiegelung von Einwirkungen des Signals auf Resonanzkörper im Spiegel.
Diese sog. Phasenumkehr ist gar keine Phasenänderung des Signals, sondern einfach eine Umlenkung in Gegenrichtung.
Das gespiegelte Signal geht mit der selben Phasenlage vom Spiegel weg mit der dieses den Spiegel erreichte.
Es geht halt nur in die Gegenrichtung und das ergibt den vermeintlichen Phasenunterschied durch konstruktive/destruktive Überlagerung an einem Beobachtungsplatz.

Schau dir mal die Erklärungsversuche für den Phasensprung an einem Spiegel von Transversalwellen im Netz an, die sind einfach nur lächerlich.

Kurt

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Re: Dopplerradar

Beitragvon Rudi Knoth » Mi 21. Aug 2019, 05:34

@Kurt » Di 20. Aug 2019, 20:53

Ist bekannt und fällt unter "leitfähiges Material".
Radar"strahlen" werden auch von nichtleitenden Materialien zurückgespiegelt, und um die Spiegelung geht es hier.


Auch bei nichtleitenden Materialien gibt es Reflektionen von elektromagnetischen Wellen. Und die Reflektion von Licht an einer Grenzschicht von Luft und Glas ist ja bekannt. Übrigens erklär mir mal dann den Brewster-Winkel und die Polarisation mit deinem Modell.

Übrigens ist die Frage der Phase nach meiner Meinung unwichtig, da man auch den zeitlichen Abstand der reflektierten Wellen betrachten kann.

Gruss
Rudi Knoth
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Re: Dopplerradar

Beitragvon Ernst » Mi 21. Aug 2019, 09:38

Ernst hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Im Ruhesystem des Reflektors ist sie verändert.

Da sind wir aber nicht.

PS. Nebenbei: Wieso eigentlich sind sie dort verändert?
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Re: Dopplerradar

Beitragvon Rudi Knoth » Mi 21. Aug 2019, 09:42

@Ernst » Mi 21. Aug 2019, 10:38

Die Wellenlänge ist deshalb anders, weil die Frequenz eine andere ist und die Lichtgeschwindigkeit invariant ist. Nach der Aussage der SRT ist dieser Umstand die Relativität der Gleichzeitigkeit.

Gruss
Rudi Knoth
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Re: Dopplerradar

Beitragvon Ernst » Mi 21. Aug 2019, 09:48

Kurt hat geschrieben:Diese besagt das Licht ein longitudinaler Vorgang ist.

Und wenn du es tausendmal sagst; es bleibt Unfug.
Würdest du mal über Polarisationsfilter nachdenken und horizontal bzw. vertikal ausgerichtete Yagiantennen, so kämst du nicht auf solchen Gedanken.

Ich will aber nicht mit dir in deinen Endlosschleifen dikutieren. Mach dich selbst schlau; es gibt genügend verfügbaren Lehrstoff.
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Re: Dopplerradar

Beitragvon Ernst » Mi 21. Aug 2019, 10:04

Rudi Knoth hat geschrieben:@Ernst » Mi 21. Aug 2019, 10:38

Die Wellenlänge ist deshalb anders, weil die Frequenz eine andere ist und die Lichtgeschwindigkeit invariant ist. Nach der Aussage der SRT ist dieser Umstand die Relativität der Gleichzeitigkeit.

Ach so. Du kommst mit der SRT.

Also bleiben wir im Bezugssystem des Senders und damit ohne SRT. Herausgekommen dazu ist: übereinstimmend

Die Impulse (oder Wellen) treffen den Reflektor mit c+v.

Auch ganz logisch. Würden sie mit c auftreffen, wäre der Reflektor ja gar nicht bewegt.
Das Radar " lebt" also davon, daß die Wellen mit ≠c auf den Reflektor treffen.
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Re: Dopplerradar

Beitragvon Rudi Knoth » Mi 21. Aug 2019, 12:47

@Ernst » Mi 21. Aug 2019, 11:04

Also bleiben wir im Bezugssystem des Senders und damit ohne SRT. Herausgekommen dazu ist: übereinstimmend



Akzeptiert

.

Die Impulse (oder Wellen) treffen den Reflektor mit c+v.


Nein das Licht bewegt sich mit c. Richtig ist, daß die Zeit zwischen dem Auftreffen zweier hintereinander kommenden Wellen auf den Reflektor L/c+v) istz. Dies folgt aus der Lösung der Bewegungsgleichung.



Auch ganz logisch. Würden sie mit c auftreffen, wäre der Reflektor ja gar nicht bewegt.
Das Radar " lebt" also davon, daß die Wellen mit ≠c auf den Reflektor treffen.


Nein das stimmt nicht.

Gruss
Rudi Knoth
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Re: Dopplerradar

Beitragvon Kurt » Mi 21. Aug 2019, 14:21

Rudi Knoth hat geschrieben:@Ernst » Mi 21. Aug 2019, 11:04

Also bleiben wir im Bezugssystem des Senders und damit ohne SRT. Herausgekommen dazu ist: übereinstimmend

Akzeptiert

Die Impulse (oder Wellen) treffen den Reflektor mit c+v.


Nein das Licht bewegt sich mit c.


Wenn du jetzt auch noch den Bezug für deine Aussage angeben würdest dann wäre das auch eindeutig und würde Missverständnissen vorbeugen und wäre die normale Vorgehensweise bei Geschwindigkeitsangaben.

Kurt

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Re: Dopplerradar

Beitragvon Rudi Knoth » Mi 21. Aug 2019, 14:38

@Kurt » Mi 21. Aug 2019, 15:21

Wenn du jetzt auch noch den Bezug für deine Aussage angeben würdest dann wäre das auch eindeutig und würde Missverständnissen vorbeugen und wäre die normale Vorgehensweise bei Geschwindigkeitsangaben.


Der Bezug ist das Radargerät.

Gruss
Rudi Knoth
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Re: Dopplerradar

Beitragvon Ernst » Mi 21. Aug 2019, 14:50

Rudi Knoth hat geschrieben:
Die Impulse (oder Wellen) treffen den Reflektor mit c+v.

Nein das Licht bewegt sich mit c. Richtig ist, daß die Zeit zwischen dem Auftreffen zweier hintereinander kommenden Wellen auf den Reflektor L/c+v) istz. Dies folgt aus der Lösung der Bewegungsgleichung.treffen.

Das Licht läuft bezüglich des Senders mit c; dann kann es nicht auch bezüglich des Reflektors mit c laufen.
Und was konstruierst du da? Natürlich bedeutet die auf c+v veränderte Geschwindigkeit der Wellen am Reflektor eine veränderte Frequenz und damit der Periodendauer

f_r=f0*(c+v)/c=(c+v)/λ0
T_r=λ0/(c+v)

Aber das ist ja gerade die Folge der am Reflektor veränderten Geschwindigkeit der Wellen.
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Auch ganz logisch. Würden sie mit c auftreffen, wäre der Reflektor ja gar nicht bewegt.
Das Radar " lebt" also davon, daß die Wellen mit ≠c auf den Reflektor treffen.

Nein das stimmt nicht.

Natürlich. Was denn sonst? Sie können nicht den Sender mit c verlassen und auf den bewegten Reflektor mit c treffen. Was ist denn das für eine Logik. Ganz abgesehen von der gegenteiligen Rechnung.
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