Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Kurt » Mi 6. Jan 2021, 14:57

Sciencewoken hat geschrieben:
JoKurt hat geschrieben:Was verstehst du denn an dem von Lagrange Geschriebenem nicht?
Was verstehst du denn davon? Wenn Äther oder Trägersubstanz irgendwas Wellenförmiges transportieren soll, dann müssen dafür harte Teilchen aneinanderstoßen, sonst passiert da gar nichts. Diese Teilchen müssen sich letztendlich im und gegenüber dem leeren Raum bewegen und dann wäre es nichts Anderes als Luft oder Wasser und müsste deswegen, wie jedes andere Medium auch, absaugbar sein, kapiert?


Vergiss deine naiven Vorstellungen, sie taugen nichts.

Damit Schall weitergeleitet wird ist ein Medium notwendig.
Die Eigenschaft des Mediums bestimmt u.A. die Weiterleitgeschwindigkeit.
Dieses Medium muss in der Lage sein in ihm eingebrachte longitudinale Druckschwankungen aufzunehmen und weiterzugeben.
Einzelne Teile des Mediums werden dabei nicht gross verfrachtet oder müssen irgendwo frei fliegen und dann auf ein anderes aufschlagen.

Bei Licht ist es im Prinzip auch so, nur hier ist das Medium extrem, extrem dicht und hart.
Und es hat nichts mit Materie zu tun. (darum auch der Name: Trägersubstanz)


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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon bumbumpeng » Mi 6. Jan 2021, 15:06

Kurt hat geschrieben:Was ist denn leerer Raum?

Es gibt in dem Sinne im gesamten uns bekannten Universum keinen absolut leeren Raum. Der Raum zwischen den Himmelskörpern ist zwar so gut wie masseleer, enthält aber immer Felder.

Es gibt den luftleeren Raum. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird der luftleere Raum als leer bezeichnet. Man kann aber nicht die Felder aus einem Raum pumpen, nur die Luft.
Da sich überall im uns bekannten Universum Masse befindet und die Masse immer die Felder mit sich trägt, sind überall Felder.
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon bumbumpeng » Mi 6. Jan 2021, 15:17

sanchez hat geschrieben:Dann würde das Medium manchmal die LG vergrößern und später im gleichen Maße die LG verkleinern.

@Kurt
Gravitationswolken sind Wolken aus Gravitation ohne Anwesenheit von Materie

Die LG ist in geringem Maße schon von der Dichte der e.-m. Felder abhängig.
In der Nähe von Sgr A* ist die LG etwas geringer. Weit draußen im intergalaktischen Raum ist die LG etwas größer. Da wir nicht in diese Gebiete hinkommen, lässt sich der Wert derzeit nicht ermitteln.
Es sind aber nur geringe Abweichungen.

In unseren Breiten und das sind diese ca. 26.700 LJ von Sgr A* entfernt sind es die bekannten knapp 300.000 Km/s .

Es gibt keine Gravitationswolken. Jegliche Masse hat Gravitation. Gravitation ist unmittelbar an Masse, an Himmelskörper gebunden. Ohne Masse - keine Gravitation, keine Felder.
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon bumbumpeng » Mi 6. Jan 2021, 15:23

Lagrange hat geschrieben:LG ist relativ zum Medium konstant.

Beobachter bewegt sich relativ zum Medium.

Die LG relativ zum Beobachter ist eine andere als die LG relativ zum Medium.

Alles ganz einfach, einfacher kann es gar nicht sein.

Richtig. Ganz einfach.

Und nun die Frage an dich:

Die LG ist ca. 300.000 Km/s .

Wie schnell bewegt sich denn dein heiß geliebter Beobachter? Mit wieviel % der LG?
Ich sags dir. Der bewegt sich wie eine Schnecke. Also fällt das gar nicht ins Gewicht.
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon bumbumpeng » Mi 6. Jan 2021, 15:31

Sciencewoken hat geschrieben: wie breitet sich dann, wenn überhaupt, Gravitation bei dir aus?

Gute Frage.
Jegliche Masse ist von Feldern umgeben, auch von Gravitations-Feldern.

Es werden in der letzten Zeit Gravitationswellen gemessen. Diese sind zeitgleich mit den e.-m. Wellen, die gemessen werden. Demzufolge würde ich sagen, mit LG. Es ist keine Masse, sondern es sind Feldänderungen, die masselos sind. Und alles, was masselos ist, kann sich mit LG ausbreiten.
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Lagrange » Mi 6. Jan 2021, 15:41

bumbumpeng hat geschrieben:...
Wie schnell bewegt sich denn dein heiß geliebter Beobachter? Mit wieviel % der LG?
...

Ein Elektron kann sich mit c bewegen.
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Lagrange » Mi 6. Jan 2021, 15:51

Lagrange hat geschrieben:...
Das Licht bewegt sich zwischen zwei Elektronen wie im Vakuum, dann wird es durch das Elektron abgebremst (höhere Dichte) und wenn das Elektron passiert ist, steigt die LG wieder auf c. Und so weiter. Nur ein Wok versteht das nicht!

Wok kann das jetzt nachrechnen, er soll z.B. 100 solche Abschnitte nehmen.

Strecke zwischen 2 Elektronen a=99, und die Strecke entlang eines Elektrons b=1.

LG im Vakuum ist c und die LG im Elektronenbereich ist c/500.

Man kann hier alle Elektronen und alle Leerräume zusammenfassen. Wenn ganze Strecke 1m lang ist, dann hat man 99cm Vakuum und 1cm Elektronen. Durchschnittliche LG wird über die Laufzeit berechet.

t=0,99/c+0,01/(c/500)=5,99/c

--> c'=1/t=c/5,99

--> n=5,99
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Kurt » Mi 6. Jan 2021, 16:09

bumbumpeng hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Was ist denn leerer Raum?

Es gibt in dem Sinne im gesamten uns bekannten Universum keinen absolut leeren Raum.


Was ist denn der Raum?

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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Kurt » Mi 6. Jan 2021, 16:11

bumbumpeng hat geschrieben:
sanchez hat geschrieben:Dann würde das Medium manchmal die LG vergrößern und später im gleichen Maße die LG verkleinern.

@Kurt
Gravitationswolken sind Wolken aus Gravitation ohne Anwesenheit von Materie

Die LG ist in geringem Maße schon von der Dichte der e.-m. Felder abhängig.


Es gibt keine Felder.

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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Mikesch » Mi 6. Jan 2021, 16:22

Lagrange hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:...
Das Licht bewegt sich zwischen zwei Elektronen wie im Vakuum, dann wird es durch das Elektron abgebremst (höhere Dichte) und wenn das Elektron passiert ist, steigt die LG wieder auf c. Und so weiter. Nur ein Wok versteht das nicht!

Wok kann das jetzt nachrechnen, er soll z.B. 100 solche Abschnitte nehmen.

Strecke zwischen 2 Elektronen a=99, und die Strecke entlang eines Elektrons b=1.

LG im Vakuum ist c und die LG im Elektronenbereich ist c/500.

Man kann hier alle Elektronen und alle Leerräume zusammenfassen. Wenn ganze Strecke 1m lang ist, dann hat man 99cm Vakuum und 1cm Elektronen. Durchschnittliche LG wird über die Laufzeit berechet.

t=0,99/c+0,01/(c/500)=5,99/c

--> c'=1/t=c/5,99

--> n=5,99
Problem hierbei:
Elektronen sind Elementarteilchen. Damit haben sie keine Länge oder so etwas. Man weiß ja auch nicht, wo sie sich befinden. Man kennt nur die Wahrscheinlichkeit ihres Aufenthaltsortes. Leerräume im Sinne einer Makrophysik gibt es nicht, oder - anders herum - es gibt keine gefüllten Räume.
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