Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » Di 27. Dez 2011, 15:16

Chief hat geschrieben: Die einfache Merkregel lautet:
Sowohl im statischen oder stationären als auch im dynamischen Fall gilt immer ein Gleichgewicht und zwar entweder zwischen Newtonschen Kräften oder zwischen einer Newtonschen und einer Trägheitskraft.

Ja, richtig. Das gilt im beschleunigten Bezugssystem. Aber Bezugssysteme sind ja deine Sache nicht.

fb... muß vor seiner Mitgliedschaft bei Euch noch erst die Beschleunigung in der Feder-Masse ala scharo pauken.

Gruß
Ernst
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » Di 27. Dez 2011, 16:02

Highway hat geschrieben: Die einfache Merkregel lautet:
Sowohl im statischen oder stationären als auch im dynamischen Fall gilt immer ein Gleichgewicht und zwar entweder zwischen Newtonschen Kräften oder zwischen einer Newtonschen und einer Trägheitskraft.

Um eine stabile Kreisbahn zu erhalten, muß eine Zentripetalkraft der Größe

k*me/r²=ω²*r wirken.

r³=k*me/ω²

r=Orbit Radius
k=Gravitationskonstante
me=Erdmasse
ω=Winkelgeschwindigkeit des Satelliten

Gruß
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Hannes » Di 27. Dez 2011, 16:51

Hallo Fb.... !
Hallo Hannes,
vielen, lieben Dank für deine Belehrung, aber ich habe nichts übersehen. Die Tatsache, dass wir in der Lage sind, Zentripetalkräfte und damit auch Zentrifugalkräfte in bestimmten Situationen zu kontrollieren, ändert nichts daran, dass Zentrifugalkraft und Gravitationskraft messtechnisch nicht unterscheidbar sind. Wenn du z.B. die Zentrifugalkraft betrachtest, die durch die Rotation der Erde auf ihrer Oberfläche wirkt, so kann diese auch nicht "abgestellt" werden und wird immer gemeinsam mit der Gravitationskraft gemessen. Wenn du ein Messverfahren kennst, mit dem man die beiden Kräfte getrennt messen kann, lass es mich wissen.

So wenig ich eine Belehrung von dir mag, so wenig wollte ich dich belehren.
Wir sind nicht im AC.
Ich wollte nur darauf hinweisen, dass es abstellbare und nicht abstellbare Kräfte gibt und habe das ja auch zum Ausdruck gebracht, wenn du meinen Beitrag genau lesen würdest. Und wenn du Zentrifugalkraft mit Gravitation erzeugst, oder mit Erdrotation, wirst du auch die dazugehörige Zentrifugalkraft nicht abstellen können. Du hast meine Meinung in deiner Antwort genau bestätigt.
Warum willst du beide Kräfte getrennt voneinander messen, wenn sie sich nicht trennen lassen.Eine Kraft ist genau von der Stärke ihrer Gegenkraft abhängig.
vielen, lieben Dank für deine Belehrung, aber ich habe nichts übersehen. Die Tatsache, dass wir in der Lage sind, Zentripetalkräfte und damit auch Zentrifugalkräfte in bestimmten Situationen zu kontrollieren, ändert nichts daran, dass Zentrifugalkraft und Gravitationskraft messtechnisch nicht unterscheidbar sind.

Habe ich nicht im Geringsten bestritten. Warum reagierst du immer so gereizt?
Ich sage nur: Im gleichen Moment die Zentripedalkraft aufhört, ist auch die Zentrifugalkraft weg. Sind wir doch der gleichen Meinung. Man wird daher beide Kräfte nur gemeinsam messen können.Wenn die Zentrifugalkraft von manchen als Scheinkraft bezeichnet wird, würde ich eher "latente Kraft" dazusagen.
In einer Animation muss sie daher sehr wohl aufscheinen, solange eine Gegenkraft eingezeichnet wird.
Ich habe auf das Verschwinden der Zentrifugalkraft wahrscheinlich auch deswegen hingewiesen, weil in der laufenden Diskussion darauf nicht geachtet wurde.
Ich wollte bestimmt nicht dich beleidigen oder belehren.

Mit Gruß
Hannes
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Zentrifugalkraft

Beitragvon rmw » Di 27. Dez 2011, 17:56

Harald Maurer hat geschrieben:Damit meint er die Trägheit des Steins, also das Bestreben, sich geradlinig gleichförmig zu bewegen. Die gegen dieses Bestreben gerichtete Kraft nennt er Centripedalkraft.

Das was Newton als "Bestreben" des Steines bezeichnet ist die Zentrifugalkraft.

Harald Maurer hat geschrieben:Wären Zentripedalkraft und Zentrifugalkraft zwei Kräfte, die aus dem actio-reactio-Prinzip hervorgehen, wären sie immer gleich groß!

Sie sind immer gleich groß.

Harald Maurer hat geschrieben:Diese Kraft würde ferner, wenn sie angemessen kleiner wäre, ihn nicht stark genug vom geradlinigen Wege ablenken, hingegen, wenn sie zu gross wäre, ihn mehr als hinreichend zur Erde ablenken und gegen diese hinfuhren.

Eben nur unter der Voraussetzung des Gleichgewichts bleibt der Körper auf der bestehenden Bahn.

Harald Maurer hat geschrieben:Der Druck, den ich verspüre, ist keine Reaktion auf die Zentripedalkraft, sondern stammt aus meiner Trägheit!

Die Trägheit ist die Ursache für die Zentrifugalkraft.

Harald Maurer hat geschrieben:Ein in die Schnur integrierter Kraftmesser misst deshalb eine Kraft. Aber welche?

Eine Schnur kann nur gespannt werden wenn auf beiden Seiten eine entgegengesetzt gerichtete Kraft wirkt. In diesem Fall sind es Zentrifugal- und Zenrtipetalkraft.

Harald Maurer hat geschrieben:Ist die Trägheit zur Zentripedalkraft im Gleichgewicht, bleibt er auf seiner Kreisbahn.

Die Wirkung der Trägheit ist die Zentrifugalkraft.
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Massenkraft

Beitragvon rmw » Di 27. Dez 2011, 18:05

Chief hat geschrieben:Übrigens, dass die Trägheitskraft keine Scheinkraft ist, sieht man an diesem Feder-Masse-System!

Genau, nach Ernsts Darstellung gäbe es hier auch keine Massenkraft sondern nur Federkraft.
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Re: Zentrifugalkraft

Beitragvon Ernst » Di 27. Dez 2011, 18:20

rmw hat geschrieben: Das was Newton als "Bestreben" des Steines bezeichnet ist die Zentrifugalkraft.

Nein. Das ist die Eigenschaft Trägheit einer Masse. Die wirkt tangential und nicht radial.

Eben nur unter der Voraussetzung des Gleichgewichts bleibt der Körper auf der bestehenden Bahn.

Wo nur eine Kraft ist, gibt´s kein Gleichgewicht. Gäbe es ein Gleichgewicht, würde die Masse nicht beschleunigt.

Die Trägheit ist die Ursache für die Zentrifugalkraft.

Die Trägheit ist die Ursache des Bestrebens einer kräftefreien Masse, sich geradlinig gleichförmig zu bewegen. Eine Zentrifugalktraft existiert im IS Bezugssystem nicht.

Eine Schnur kann nur gespannt werden wenn auf beiden Seiten eine entgegengesetzt gerichtete Kraft wirkt. In diesem Fall sind es Zentrifugal- und Zenrtipetalkraft.

Das ist Dein grundlegender Irrtum. Da wirkt auf die Masse die Zentripetalkraft und auf die Schnur die Reaktionskraft der Zentripetalkraft. actio=reachtio, Newton 3. Auf die Masse wirkt einzig die Zentripetalkraft.

Die Wirkung der Trägheit ist die Zentrifugalkraft.

Es gibt da keine Zentrifugalkraft im IS BS. Gäbe es eine, müßte nach Durchtrennen der Schnur die Masse radial davonfliegen. Tut sie nicht. Kappt man die einzig wirkende Zentripetalkraft, dann bewegt sie sich gleichförmig tangential, wie es sich für eine kraftfreie Masse gehört.

Alles falsch und sehr diffus. Jedenfalls nichts nach Newton und nichts nach der Technischen Mechanik. Sieh Dir die Animation an, die Jürgen verlinkt hat. Dann erkennst Du´s. Da ist nur eine einzige Kraft, die Zentripetalkraft. Immer betrachtet aus dem Bezugssystem IS.

Gruß
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Re: Massenkraft

Beitragvon Ernst » Di 27. Dez 2011, 18:29

rmw hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:Übrigens, dass die Trägheitskraft keine Scheinkraft ist, sieht man an diesem Feder-Masse-System!
Genau, nach Ernsts Darstellung gäbe es hier auch keine Massenkraft sondern nur Federkraft.

Natürlich gibt´s da nur die Federkraft. Die Beschleunigung ist auschließlich die Folge dieser Federkraft c*x.

m*d²x/dt² + c*x = 0

d²x/dt² = -c*x / m

Wo bitte ist da außer der federkraft c*x noch eine "Massenkraft" oder "Trägheitskraft" :?:

Die Federkraft ist in jeder Position der Masse im dynamischen Fall gleichgroß wie im statischen Fall. Da gibts keine zusätzliche Geisterkraft.
Was ihr Euch so ausdenkt. Jedenfalls gelehrt haben kann Euch das niemand. Es ist nämlich alles falsch.

Gruß
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Federkraft

Beitragvon rmw » Di 27. Dez 2011, 18:46

Ernst hat geschrieben:Natürlich gibt´s da nur die Federkraft. Die Beschleunigung ist auschließlich die Folge dieser Federkraft c*x.

Also schön langsam weis ich nicht mehr ob ich dich noch ernst nehmen kann.
Die Beschleunigung ist zwar eine Folge der Federkraft, aber dieser wirkt die Massenträgheits(kraft) entgegen. Sonst könnte man ja jede Masse beliebig beschleunigen. Die Beschleunigung wäre von der Federkraft unabhängig.

Ernst hat geschrieben:Die Federkraft ist in jeder Position der Masse im dynamischen Fall gleichgroß wie im statischen Fall. Da gibts keine zusätzliche Geisterkraft.

Eine Geisterkraft zwar nicht, aber wie gesagt statt der statischen Gegenkraft wirkt eben dynamisch die Massenkraft in Gegenrichtung.
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Zentrifugalkraft

Beitragvon rmw » Di 27. Dez 2011, 19:03

Ernst hat geschrieben:Die Trägheit ist die Ursache des Bestrebens einer kräftefreien Masse, sich geradlinig gleichförmig zu bewegen. Eine Zentrifugalktraft existiert im IS Bezugssystem nicht.

Im IS existiert genau genommen überhaupt keine Kreisbwegung und damit auch keine Zentrifugal- und auch keine Zentripetalkraft. Sie kann aber durchaus ins IS übertragen werden (Auto-Straße) und dann existiert die Zentrifugalkraft auch dort. Genau genommen wechselwirken eigentlich Auto - Erde aufeinander nur das die Erde sehr viel größer ist.

Ernst hat geschrieben:Da wirkt auf die Masse die Zentripetalkraft und auf die Schnur die Reaktionskraft der Zentripetalkraft. actio=reachtio

Das ist bei jeder Wirkung von Kräften der Fall, sie wirken wechselseitig aufeinander. Im Falle der Schnur wirkt außen die Zentrifugalkraft der Masse auf die Schnur und die Schnur wirkt als Zentripetalkraft auf die Masse. Ich habe nirgendwo etwas anderes behauptet.
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Impuls

Beitragvon rmw » Di 27. Dez 2011, 19:17

Highway hat geschrieben:Kraft ist aufgesparter Impuls und damit die Impulserhaltung funktioniert, muss in der Summe immer eine Nullvektor herauskommen. Insofern führt die Isolation der Zentripetal- von der Zentrifugalkraft zu unlogischen Zusammenhängen.

Absolut richtig. Eines der beiden Systeme als IS zu betrachten ist genau genommen eine Vereinfachung. Es ist immer Impuls und Gegenimpuls auch wenn die beiden Massen mitunter von sehr unterschiedlicher Größe sind.
Bei der Drehbewegung unterliegt dieser Impuls einer kontinuierlichen Richtungsänderung.
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