ZD an rotierenden Kugeloberflächen

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: ZD an rotierenden Kugeloberflächen

Beitragvon Ernst » Mo 20. Apr 2015, 19:26

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:!= steht für "ungleich" <>. ! ist die Negation "not". != heißt demnach "not equal".

Seit wann?
In der mathematischen Notation ist ! das Zeichen für Fakultät und <> das Zeichen für ungleich.
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Re: ZD an rotierenden Kugeloberflächen

Beitragvon Ernst » Mo 20. Apr 2015, 19:35

Spacerat hat geschrieben:Natürlich sind mir die Bedingungen für eine LT bekannt. Die Formeln sind aber, wie oben schon geschrieben, nicht die einzigen. Das bewegte und das Ruhesystem müssen eine Übereinstimmung bei t=t'=0 haben. Und nun bist du erneut gefragt, wie du das bei x!=0, v!=0 und t=0 hinbekommen willst.


Was soll da schon sein? Das ist der Startpunkt der Zeitkoordinate.

Dann wird x'=(x-vt)gamma mit t=0

x'=x*gamma

x=1 ; x'=gamma
x=87 ; x'=87*gamma
x= 1000000 , x'=1000000*gamma
etc.
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Re: ZD an rotierenden Kugeloberflächen

Beitragvon DerDicke » Mo 20. Apr 2015, 21:47

Ernst hat geschrieben:Wenn man für unterschiedliche Werte (x,x') datzugehörig (t,t') setzt, dann ist die Punktmasse in beiden IS am gleichen Ort, aber zu unterschiedlicher Zeit.

Zwei verschiedene Koordinatenwerte x, x' sind nach Ernst also "derselbe Ort"
Zwei verschiedene Koordinatenwerte t, t' sind nach Ernst "unterschiedliche Zeit"
klingt abenteuerlich, aber interessant.

Eine koorinatenunabhängige Definition von "Ort" und "Zeit" kriegen Sie aber nicht zusammen neee?


Ernst hat geschrieben:Zwei Punkte in S (x1,t1) und (x2,t1) liegen in S' bei (x1',t1') und (x2',t2'),

Hier ist von Ereignissen und nicht von Raumpunkten die Rede. Sich verständlich zu artikulieren ist wirklich nicht Ihre Stärke.


Ernst hat geschrieben:aber zu einem anderen Zeitpunkt als in S und zudem liegen sie in S' an den Orten x1' und x2' zu unterschiedlchen Zeitpunkten t1' und t2'.

Sie wollen zeigen, daß Sie schon von der RDG gehört haben? Einverstanden!



Ernst hat geschrieben:Will mann in S' beide Punkte gleichzeitig sehen, wie soll ein Mensch auch anderes wahrnehmen, dann muß aber t1'=t2' sein.

Hier wirds richtig falsch. Sie können einen Menschen in S' für alle |t1'-t2'|<|x1'-x2'|/c so positionieren, daß er beide Ereignisse gleichzeitig wahrnimmt.



Ernst hat geschrieben:Die Punktmasse 1 liegt dann nicht mehr bei dem obigen x1', sondern an einem anderen Ort.

Wenn die Punktmasse 1 in S ruht, dann liegt Sie für alle v!=0 selbstverständlich in S' zu verschiedenen Zeitpunkten an verschiedenen x'-Koordinaten.
Das übrigens auch unter Galilei, den Sie sich erst mal anschauen sollten.
Was ein Ernst-"Ort" sei weiß der geneigte Leser übrigens immer noch nicht. DerDicke darf nur daran erinnern, daß weiter Oben verschiedene Koordinatenwerte nach Ernst durchaus "derselbe Ort" sein konnten.


Ernst hat geschrieben:Dieser Effekt ist verantwortlich für die LK.

Nee Galilei ist ohne LK


Ernst hat geschrieben:Geschuldet ist das ganze der "Anpassung" der Lichtlaufzeiten so,

Oben war Ihrerseits von LK (zwar im falschen Zusammenhang aber egal) die Rede. Da wird ja nun eine Länge angepaßt.
Übrigens: Laufzeit von wo nach wo? Wissen wir immer noch nicht.

Ernst hat geschrieben:
DerDicke hat geschrieben:zu gleichen Zeiten t=t' liefert die LT immer x'=x.
Bestätigt wie gewohnt deine Inkompetenz.

Wieder mal hinterm Mond. Diese nur singulär gültige Aussage hat DerDicke hier:
viewtopic.php?p=90783#p90783
längst korrigiert. Hat sich trotzdem gelohnt. Der Chief hat zum Versuch einer "Widerlegung"
Chief hat geschrieben:Mit t=t'=0 gilt ...

mit schlafwandlerischer Sicherheit genau die t,t'-Werte herausgegriffen für die die "widerlegte" Aussage tatsächlich zutrifft.
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Re: ZD an rotierenden Kugeloberflächen

Beitragvon Ernst » Di 21. Apr 2015, 08:52

DerDicke hat geschrieben:Zwei verschiedene Koordinatenwerte x, x' sind nach Ernst also "derselbe Ort"
Zwei verschiedene Koordinatenwerte t, t' sind nach Ernst "unterschiedliche Zeit"
klingt abenteuerlich, aber interessant.

Ja, für dich, da du hier der Einfältigste unter den Möchtegernrelativisten bist.

Ich habs dir ja nun schon mundgerecht für 8-Klässler verklickert.

Die beiden Enden x1 und x2 eines in S zum Zeitpunkt t (t1=t2) ruhenden Stabes liegen in S' zu unterschiedlichen Zeiten t1' und t2' in den Punkten x1' und x2'. Für gleiche Zeiten t1g'=t2g' liegen sie (mindestens einer) an einem anderen Ort x1g' bzw. x2g'.
t1g' und t2g' entsprechen dann unterschiedlichen Zeiten t1 und t2.
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Re: ZD an rotierenden Kugeloberflächen

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Di 21. Apr 2015, 09:01

Ernst hat geschrieben:
DerDicke hat geschrieben:Zwei verschiedene Koordinatenwerte x, x' sind nach Ernst also "derselbe Ort"
Zwei verschiedene Koordinatenwerte t, t' sind nach Ernst "unterschiedliche Zeit"
klingt abenteuerlich, aber interessant.

Ja, für dich, da du hier der Einfältigste unter den Möchtegernrelativisten bist.

Ich habs dir ja nun schon mundgerecht für 8-Klässler verklickert.

Die beiden Enden x1 und x2 eines in S zum Zeitpunkt t (t1=t2) ruhenden Stabes liegen in S' zu unterschiedlichen Zeiten t1' und t2' in den Punkten x1' und x2'. Für gleiche Zeiten t1g'=t2g' liegen sie (mindestens einer) an einem anderen Ort x1g' bzw. x2g'.
t1g' und t2g' entsprechen dann unterschiedlichen Zeiten t1 und t2.
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Na und? Deine "Kritik" entzündet sich daran, dass die LT nicht die GT ist. Niemand hindert dich daran, an physikalischen Vorstellungen festzuhalten, die aus dem 19. Jhd. stammen. Allerdings revolutionierst du damit sicher nichts. Wahrscheinlich beleuchtest du deine Wohnung noch mit Gas und fährst mit der Kutsche. Mit dem Verhalten stehst du wenigstens hier nicht alleine da, das mindert die Einsamkeit.
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Re: ZD an rotierenden Kugeloberflächen

Beitragvon julian apostata » Di 21. Apr 2015, 09:56

Ernst hat geschrieben:Weil sie auf einer Aquipotentialfläche liegen, du Anfänger. Und dieses gleiche Potential setzt sich zusammen aus Gravitationspotential und Zentrifugalpotential.
Du Anfänger.


Richtig, Gravitationspotential zwischen Erdmittelpunkt und Erdoberfläche (bei nichtrotierender Erde) und Rotationsgeschwindigkeit (v²/2) der Uhr an der Oberfläche. Die Summe ist überall auf der Erdoberfläche auf Meereshöhe die Gleiche (trotz unterschiedlicher Schwerkraft.).

Ernst bringt hier aber die Erklärung der RT ins Spiel. Doch eine Alternativerklärung ohne RT ist hier weit und breit nicht in Sicht. Stattdessen werden nur völlig sinnlose Filosofien über die LT gebracht.

Mit Hilfe dieses Gravitationspotentials kann man auch den Uhrengang in Ost und Westrichtung berechnen. Wurde auch schon tausendmal erklärt.

Doch von der "Kritikerfraktion" kommt wie üblich nichts wieso in Westrichtung eine andere Zd raus kommt, als in Ostrichtung.

http://de.wikipedia.org/wiki/Hafele-Keating-Experiment#Hafele-Keating-Experiment


Gravitation gemäß ART___Geschwindigkeit gemäß SRT gesamt
ostwärts____144±14 ns____−184 ± 18 ns_____________−40 ± 23 ns
westwärts__179±18 ns________96±10 ns______________275±21 ns


gemessene Werte

ostwärts_____−59 ± 10 ns
westwärts____273±7 ns
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Re: ZD an rotierenden Kugeloberflächen

Beitragvon Harald Maurer » Di 21. Apr 2015, 11:37

julian apostata hat geschrieben:Doch von der "Kritikerfraktion" kommt wie üblich nichts wieso in Westrichtung eine andere Zd raus kommt, als in Ostrichtung.

http://de.wikipedia.org/wiki/Hafele-Kea ... Experiment


Gravitation gemäß ART___Geschwindigkeit gemäß SRT gesamt
ostwärts____144±14 ns____−184 ± 18 ns_____________−40 ± 23 ns
westwärts__179±18 ns________96±10 ns______________275±21 ns



gemessene Werte

ostwärts_____−59 ± 10 ns
westwärts____273±7 ns


Ja, wäre fein, wenn H & K das auch gemessen hätten. Sie haben jedoch die Daten verfälscht und auf die Aussagen der RT hingebogen.
h_k.png
Quelle: Challenging Modern Physics: Questioning Einstein's Relativity Theories
von Al Kelly
h_k.png (37.44 KiB) 5635-mal betrachtet

Und vor allem haben sie und ihre Nachahmer übersehen, dass in der SRT die Eigenzeit invariant ist und eine Veränderung des Uhrengangs in den Eigensystemen der Flugzeuge gar nicht hätte gemessen werden können (Relativeffekt). Sie hätten daher bestenfalls nur den Effekt lt. "Gravitation gemäß ART" feststellen können (Absoluteffekt).

Grüße
Harald Maurer
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Re: ZD an rotierenden Kugeloberflächen

Beitragvon julian apostata » Di 21. Apr 2015, 12:37

Harald Maurer hat geschrieben:Und vor allem haben sie und ihre Nachahmer übersehen, dass in der SRT die Eigenzeit invariant ist und eine Veränderung des Uhrengangs in den Eigensystemen der Flugzeuge gar nicht hätte gemessen werden können (Relativeffekt).


Da hier immer wieder recht pseudoschlaues Zeug über die Lt abgelassen wird und dann am Ende doch nix kapiert wird, hier nochmal das Spaceratszenario.

http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=6&t=712&start=130#p90657

Bild

In beiden Booten bei x=0 und x'=0 wird im jeweils im anderen Bootssystem ein schnellerer Uhrengang gemessen.

Und wer meint ich hätte falsch gerechnet, der zeige mir den Fehler oder schweige für immer!
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Re: ZD an rotierenden Kugeloberflächen

Beitragvon Ernst » Di 21. Apr 2015, 13:17

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
DerDicke hat geschrieben:Zwei verschiedene Koordinatenwerte x, x' sind nach Ernst also "derselbe Ort"
Zwei verschiedene Koordinatenwerte t, t' sind nach Ernst "unterschiedliche Zeit"
klingt abenteuerlich, aber interessant.

Ja, für dich, da du hier der Einfältigste unter den Möchtegernrelativisten bist.

Ich habs dir ja nun schon mundgerecht für 8-Klässler verklickert.

Die beiden Enden x1 und x2 eines in S zum Zeitpunkt t (t1=t2) ruhenden Stabes liegen in S' zu unterschiedlichen Zeiten t1' und t2' in den Punkten x1' und x2'. Für gleiche Zeiten t1g'=t2g' liegen sie (mindestens einer) an einem anderen Ort x1g' bzw. x2g'.
t1g' und t2g' entsprechen dann unterschiedlichen Zeiten t1 und t2.
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Na und? Deine "Kritik" entzündet sich daran, dass die LT nicht die GT ist.

Ich hab hier dazu gar nichts "kritisiert". Ich habe hier nur etwas im Sinne der SRT richtig gestellt, was die anwesenden Pseudorelativisten in der SRT mißverstehen.
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Re: ZD an rotierenden Kugeloberflächen

Beitragvon Ernst » Di 21. Apr 2015, 13:22

julian apostata hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Weil sie auf einer Aquipotentialfläche liegen, du Anfänger. Und dieses gleiche Potential setzt sich zusammen aus Gravitationspotential und Zentrifugalpotential.
Du Anfänger.

Richtig,

Aha, gerade hattest du noch palavert::

julian apostata hat geschrieben:Nein, diese Summe ist eben auf Meereshöhe nicht gleich.

Was willst du noch, du Anfänger :?:
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