Michelson Morley Experiment

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Harald Maurer » Do 24. Apr 2014, 12:38

Ernst hat geschrieben:Es ist völlig unverständlich, nachdem du alle möglichen Gründe gegen das MME vorgebracht hast, daß du nun noch eins draufsattelst und eine "Uhrenproblematik" hinzufügst.
Ganz unverständlich allein schon deshalb , weil im MME gar keine Uhren benötigt werden.

Habe ich behauptet, es werden im MMI Uhren benötigt?
Oder wollte ich wissen, ob man für Messungen in der Wissenschaft speziell für die Messung der Lichtgeschwindigkeit oder einer Frequenz mit synchron laufenden Uhren arbeitet? Was hat das mit dem MMI zu tun, wo weder das eine noch das andere gemessen wird?
Bevor man sich mit dem MMI beschäftigt, müssen aber einige Sachverhalte geklärt sein. Dies zu klären, habe ich versucht. Das geht aber weder mit Dir noch mit Chief, weil ihr es seid, die hier Fronten aufbauen! Es gibt keine Bereitschaft, überhaupt auf ein Argument einzugehen, sondern nach wie vor will jeder seine favorisierte Theorie verkaufen. Eine klare Beantwortung einer einfachen Frage ist Euch unmöglich, sondern es wird gleich die ganze Kriegsmaschinerie aufgefahren mit Zusammenhängen, die ich gar nicht erwähnte.
Ich weiß schon, wieso ich anfangs von Uhren rede und verfolge einen bestimmten Zweck damit. Man muss Euch nämlich an der Hand nehmen, und Euch so sachte an die Lösung des MMI Problems heranführen, dass Euch auf diesem Weg die Lösung von selbst auffällt. Das geht aber nicht, weil Ihr diesen Weg nicht mitgeht, sondern ewig und immer Eure diversen Klischees wiederholt und gar nicht mehr frei denken könnt. Ich schreibe etwas von Uhren und sofort heißt es, im MMI werden keine Uhren benötigt. Ihr seid im Korsett Eurer favorisierten Theorien gefangen und eine Befreiung daraus ist nicht möglich. Ich würde das als Mangel an Diskussionsfähigkeit bezeichnen. Darin unterscheidet Ihr Euch nicht von manch sturen Relativisten - und werde daher mal lieber eine PN an Highway richten. Ihr könnt Euch einstweilen mit Euren diversen Theorien in den Speakers Corner des Hyde Park stellen und Vorträge halten.
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Ernst » Do 24. Apr 2014, 12:59

Harald Maurer hat geschrieben:Was hat das mit dem MMI zu tun, wo weder das eine noch das andere gemessen wird?

Und warum bringst du das dann hier ein und machst mich damit madig?

Es gibt keine Bereitschaft, überhaupt auf ein Argument einzugehen, sondern nach wie vor will jeder seine favorisierte Theorie verkaufen. Eine klare Beantwortung einer einfachen Frage ist Euch unmöglich,

Na, dann lies mal in den Threads, zigfach wurden deine Thesen widerlegt. Highway hatte darüberhinaus noch eklatantere Fehler eingebaut. Bei ihm laufen die Wellen im Medium mit c+v.

Ihr seid im Korsett Eurer favorisierten Theorien gefangen und eine Befreiung daraus ist nicht möglich.

Nicht nur wir beide sind im Korsett der klassischen Physik und optischer Wellenmechanik gefangen, sondern mit Ausnahme von Euch Zwei alle anderen hier kompetenten Anwesenden.
Ohne jetzt subjektiv zu nötigen, würde ich erstmal mein Ausgedachtes selbstkritisch überdenken, wenn die geasamte Fachwelt das als falsch erachtet.

Ihr könnt Euch einstweilen mit Euren diversen Theorien in den Speakers Corner des Hyde Park stellen und Vorträge halten.

:D
Lieber nicht, denn die Massen würden angesichts dessen, was sie ohnehin schon wissen, zum Gähnen langweilen. ;)

Aber ich kann mir letztlich die wiederholte Frage nicht verkneifen:

Was ist in der Aniamtion falsch?

Du kannst ja anderen keine Verweigerungshaltung vorwerfen, wen du selbst dich hier einer Antwort verweigerst.
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Ernst » Do 24. Apr 2014, 13:24

Harald Maurer hat geschrieben:Ich weiß schon, wieso ich anfangs von Uhren rede und verfolge einen bestimmten Zweck damit.

Vermutlich sowas

http://ether-wind.narod.ru/Gift_2012/Gift_2012.pdf

Da wurde mittels Uhren eine Ätherdrift gemessen, welche aus der Rotation der Erde folgt. Was Chiefs mitgeführten nicht mitrotierenden Äther deckt.

Dazu war das oringinäre MME nicht empfindlich genug. Da wurde ein deutlich stärkerer Ätherwind infolge der Umkreisung der Sonne erwartet.

Interessant, lenkt aber hier vom Thema ab.
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Kurt » Do 24. Apr 2014, 17:33

Harald Maurer hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:Wenn beim Sender pro Sekunde 100 Schwingungen ausgesendet werden und beim Empfänger pro Sekunde 100 Schwingungen ankommen ( egal ob Rücken- oder Gegenwind), was willst Du dann mit "dehnen" und "stauchen" anfangen?

Also wenn ich beim Sender eine Atomuhr habe, die mir den Beginn einer Sekunde anzeigt und ich zähle vom Beginn dieser Sekunde bis zu ihrem Ende 100 Schwingungen und gehe mit dieser Uhr zum Empfänger und hier kommt zu Beginn einer Sekunde noch keine Schwingung, sondern die kommt etwas später, sodass bis zum Ende der Sekunde nur 99 Schwingungen gezählt werden könnten, brauche ich dann für jeden Sender und für jeden Empfänger eine eigene Uhr, in welcher die Sekunden anders beginnen und enden?


Wenn zu Beginn einer Sekunde, die wird ja von der Uhr erzeugt, noch keine Schwingungen vorhanden sind dann kann sie auch, in dem Teil dieser Sekunde, keine feststellen/aufsummieren.
Da ist es egal um welche Uhr es sich handelt und zu welcher anderen Uhr sie synchron geht oder nicht.

Harald Maurer hat geschrieben:Oder sollte man bei einer Messung solcher Art synchron laufende Uhren einsetzen, wie dies in der Wissenschaft eigentlich üblich ist?


Bei solchen Messungen kann kein aussagekräftiges Ergebnis entstehen

Harald Maurer hat geschrieben:Kommen mit solchen synchronen Uhren auch zu Beginn jeder Sekunde bis zu ihrem Ende sowohl beim Sender als auch beim Empfänger 100 Schwingungen an? Oder haben Sender und Empfänger jeweils ihr eigenes Zeitnormal?

fragt
Harald Maurer


Uhren (Frequenzzähler) die eine Aussage zu einer Frequenz machen und auf Basis der Sekunde, die Torzeit eine Sekunde beträgt, ist es notwendig eine volle Sekunde ein Signal zur Verfügung zu haben.
Dabei ist es egal ob diese Uhr mit einer anderen Uhr synchron geht oder nicht, entscheidend ist dass die von ihr verwendete Sekunde mit der übereinstimmt mit der die gemessene Frequenz verglichen wird.

Es ist auch egal bei welcher Phasenlage der Schwingung die Messung stattfindet, sie muss nur bei allen bewerteten (gezählten) Schwingungen identisch sein.
Es ist auch unwichtig wie lange das zu bewertende Signal unterwegs war oder wie lang (auf Grund von Differenzbewegung zum Medium) die "Wellenlänge" des zu bewertenden Signals ist.

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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Kurt » Do 24. Apr 2014, 19:03

Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:...
Was ist in der Aniamtion falsch?
...

...zum Beispiel, und unter anderem, die Position von Sender und Empfänger


Was ist -zum Beispiel-?

Wieso die Position des Senders und des Empfängers, wo gehören die denn hin?

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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Ernst » Do 24. Apr 2014, 19:03

Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:...
Was ist in der Aniamtion falsch?
...

...zum Beispiel, und unter anderem, die Position von Sender und Empfänger

Wie denn das? Was kann denn an der Position von Sender und Empfänger falsch sein? Sie stehen fest in einem konstanten Abstand zueinander.

Und was ist "unter anderem" falsch?

Also ein wenig präziser wäre schon vorteilhaft.
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Kurt » Do 24. Apr 2014, 19:21

Highway hat geschrieben:
Der "rote" Empfänger befindet sich zum Zeitpunkt t>0 in einer Entfernung zum "grünen" Empfänger von v*t, oder etwa nicht?


Es gibt viele rote und viele grüne Empfänger, sie sind auf der ganzen Überlagerungsfläche zur Beurteilung das Strichmusters verteilt.
Jeder mögliche Leuchtpunkt ist ein Empfänger, sowohl für die rote als auch für die grüne "Welle"(n).

Und dabei kommt es zu vielen unterschiedlichen Abständen zwischen Sender und Empfänger.
Jeder Leuchtpunkt vergleicht durch Addition der einkommenden "Wellen" deren Phasenlage zueinander.


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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Ernst » Do 24. Apr 2014, 19:31

Highway hat geschrieben:Bestritten wird, dass sich Sender und Empfänger welche der roten Welle zuzuordnen sind nach t>0 an der gleichen Stelle befinden wie Sender und Empfänger welche der grünen Kurve zuzuordnen sind.
Der "rote" Empfänger befindet sich zum Zeitpunkt t>0 in einer Entfernung zum "grünen" Empfänger von v*t, oder etwa nicht?

Es ist nur ein einziger Sender und ein einziger Empfänger da und beide stehen wie festgemauert in der Erde.

Also dann muß ich doch noch einen Vergleich angeben:

Ein Bach. Anfangs im Bach ein Wehr (Sender), welches Wellen gleicher Frequenz erzeugt. Hinten weiter stromabwärts ein Überlauf (Empfänger), wo die Wellen ankommen. Die Strömung ist auf der linken Bachseite langsamer als auf der rechten Bachseite. Die (roten) kurzen Wellen laufen daher auf der linken Bachseite langsamer als die langen (grünen)Wellen auf der rechten Bachseite.
Du als Beobachter siehst die Situation (Animation) feststehend am Ufer.
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Ernst » Do 24. Apr 2014, 19:37

Kurt hat geschrieben:Es gibt viele rote und viele grüne Empfänger, sie sind auf der ganzen Überlagerungsfläche zur Beurteilung das Strichmusters verteilt.

In der Aniamtion gibt es nur einen einzigen Empfänger an der rechten blauen Position.
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Zuletzt geändert von Ernst am Do 24. Apr 2014, 19:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Ernst » Do 24. Apr 2014, 19:44

Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Highway hat geschrieben:Bestritten wird, dass sich Sender und Empfänger welche der roten Welle zuzuordnen sind nach t>0 an der gleichen Stelle befinden wie Sender und Empfänger welche der grünen Kurve zuzuordnen sind.
Der "rote" Empfänger befindet sich zum Zeitpunkt t>0 in einer Entfernung zum "grünen" Empfänger von v*t, oder etwa nicht?

Es ist nur ein einziger Sender und ein einziger Empfänger da und beide stehen wie festgemauert in der Erde.,,,

Kann ja nicht sein. Entweder ruhen Sender und Empfänger zum Medium oder eben halt nicht.


Mann Highway, ich habe dir gerade das Gleichnis mit dem Bach gebracht.

Sender und Empfänger stehen festgemauert in der Erde und vom Sender zum Empfänger strömt ein Medium gleichzeitig über zwei parallele Wege, meinetwegen auch durch eine parallele Mauer getrennt.
Sender und Empfänger ruhen und das Medium strömt.
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