Frau Holle hat geschrieben:Daniel K. hat geschrieben:
Also ganz konkret und deutlich, nein die Dauer der Reise ist keine absolute Dauer, das ist ein Zeitintervall und der ist relativ, also vom Bezugsystem abhängig, nur so kann man hier 5 Jahre und da 3 Jahre an Reisezeit haben.
Also ganz konkret und deutlich, erstens ist es das Intervall und nicht der, ...
Wo Du Recht hast, hast Du Recht, immerhin mal etwas ...
Frau Holle hat geschrieben:
... und zweitens ist es absolut und nicht relativ. Relativ ist nur die Messgröße mit Maßzahl und Maßeinheit. Das Intervall selbst existiert absolut auch ohne dass es gemessen und mit irgendwelchen Messgrößen angegeben wird.
Falsch Holle, so richtig falsch, die Maßeinheit Jahr ist nicht relativ, sondern "absolut", eben unveränderlich in jedem System und so sind 5 Jahre > 3 Jahre und der Abstand in Raum und Zeit zwischen zwei Ereignissen ist relativ und vom System abhängig, in einem eben 3 Jahre und im anderen 5 Jahre. Hatte ich Dir zitiert, juckt Dich nicht, Du machst Dir Deine eigene Physik wie Kurt. Du verstehst wirklich die Grundlagen nicht, noch mal mit Raum, der erste Blitz schlägt durch die Lok ins Gleisbett und der zweite Blitz durch das Endes des Zuges wieder ins Gleisbett, beide Ereignisse sind im Ruhesystem des Zuge räumlich getrennt und 18,14 Ls weit auseinander. Im Ruhesystem des Bahnhofs ist der Abstand im Raum 0 Ls, somit ist der Abstand im Raum zwischen beiden Ereignissen relativ und abhängig vom System.
Das der am Bahnhof nun anerkennt, dass der im Zug einen Abstand von 18,14 Ls misst und der Schaffner für den Bahnhof die 0 Ls an Abstand anerkennt, macht den Abstand doch nicht absolut. Du verstehst die Begriffe "absolut" und "relativ" nicht in diesem Kontext. Nur eines Deiner vielen Probleme. Es gibt keinen absoluten Abstand nur im Raum zwischen den beiden Ereignissen und auch nicht in der Zeit.
Frau Holle hat geschrieben:Daniel K. hat geschrieben:Frau Holle hat geschrieben:
Mir geht es aber darum zu zeigen, dass sich die Verjüngung des Reisenden nicht erst durch die Umkehr ergibt, sondern permanent geschieht ... Bereits auf der Hinreise zum Umkehrpunkt altert der reisende Zwilling langsamer als der ruhende Zwilling
Und das geht so nicht und steht eben im Widerspruch zum Relativitätsprinzip.
Es steht nicht im Widerspruch.
Ach Holle, das ist so arm mit Dir, es geht einfach nicht, beide Zwillinge sind nur zueinander bewegt, es gibt keinen der absolut im Raum ruht, Deine Vorstellung, die eine Uhr geht langsamer, eben für den reisenden Zwilling und so muss die andere des ruhenden Zwilling für den reisenden Zwilling eben schneller laufen, ist falsch. Es gilt das Relativitätsprinzip, man kann keine Unterscheidung treffen, welcher Zwilling nun der wirklich bewegte sein soll.
Dazu ja extra die Grafiken:
https://www.einstein-online.info/RTPrinzip/
Genau das gilt so für beide Zwillinge, und jeder hat eine Lichtuhr:

Jeder Zwilling sieht seine Lichtuhr zu sich ruhend und die des anderen Zwillings bewegt und somit zeigt die zum Beobachter bewegte Uhr immer weniger Zeit an, und das ist so wechselseitig. Du kannst nicht zeigen, wie die Uhr des ruhenden Zwilling nun aus Sicht des bewegten Zwilling schneller läuft oder er seine eigene Uhr langsamer laufen sieht, als die des "ruhenden" Zwilling auf der Erde. Du kannst einfach nicht die zu Dir im System ruhende Uhr dilatiert beobachten.
Frau Holle hat geschrieben:Daniel K. hat geschrieben:Frau Holle hat geschrieben:
Wenn man wie hier ein asymmetrisches Szenario aufbaut, bei dem sich ein Reisender C von A nach B bewegt, wobei A und B permanent den gleichen Abstand haben während C seinen Abstand zu A und B verändert, dann darf man sich nicht wundern, dass sich auch ein asymmetrisches Resultat ergibt, wonach eben die Uhr C weniger Zeit während der Bewegung misst als die zueinander ruhenden, synchronisierten Uhren A und B. Es ist trivial.
Falsch, weil Holle, das ist nicht asymmetrisch an der Stelle wo Du es meinst. Die Uhren A und B sind nur fiktiv aus einem unendlichen Pool an Uhren gegriffen und wurden mit Namen gesegnet. Zwischen A und B gibt es unzählige andere Uhren die nur keinen Buchstaben bekommen haben, und auch vor und nach C gibt es unzählig viele andere Uhren.
Sie sind nicht nur fiktiv sondern haben konkrete Orte im Universum mit konkretem, konstantem Abstand zwischen A und B und diese sind zeitlich synchronisiert. Es geht um konkrete Ereignisse an genau diesen Orten und nicht um irgendwelche sonstigen Uhren die irgendwo im Universum rumhängen. Es geht um die Vorhersage der Theorie zu einem konkreten physikalischen Vorgang mit genau diesen physikalischen Objekten A und B und C.
Halten wir mal für die Erwachsenen fest, in einem Gedankenexperiment ist alles grundsätzlich fiktiv. Dann davon abgesehen, Deine Uhren A, B und C machen nichts weiter als den Koordinatenwert für die Zeit an einem Ort anzuzeigen, je nach System. Jeder Punkt hat so zwei Koordinatenwerte für die Zeit, für jedes System eben ein Wert. Die "Objekte" sind nur Lametta, nicht mehr. Ob Du nun sagst, da ist eine echte Uhr, oder nicht, ändert nichts an dem Wert für diesen Punkt. Und so gibt es 12 Uhr am Hamburger Hauptbahnhof auch wenn Du nicht da bist und alle Uhren abgeschraubt wurden. Gibt es da ein Uhr, zeigt diese nur den Koordinatenwert für diesen Punkt in der Raumzeit für das gewählt System an, nicht mehr.
Frau Holle hat geschrieben:
Und da ist die SRT ganz eindeutig und sagt, die bewegte Uhr C geht zeitlich nach, weil A und B zueinander ruhen. Das Szenario ist asymmetrisch und die Zeiten invariant eben so wie sie sind.
Unfug, es ist immer gleich, egal welche Szenario Du auch immer nimmst, es ist gleichberechtigt, da ist nichts asymmetrisch, an der Stelle wo Du meinst, im Ruhesystem der Uhren A und B geht die Uhr C nach, oder dilatiert und im Ruhesystem der Uhr C gehen die Uhren A und B dilatiert, und genau das bestreitest Du vehement und genau das ist eben der Punkt wo Du im Widerspruch zur SRT und dem Relativitätsprinzip mit Deiner Aussage stehst.
Du behauptest, die Uhr C geht absolut im Vergleich gegenüber A und B langsamer und so gehen für C die Uhren A und B schneller. So wie wenn C eben nahe einer großen Masse ist und durch Gravitation die Uhr langsamer geht. Das geht im Rahmen der ART bei großen Massen so, aber nicht bei zwei gleichberechtigten zueinander bewegten Systemen und nein, kein System ist nun das ausgezeichnete Ruhesystem, nur weil Du darin so gnädig warst zwei Uhren einen Buchstaben zuzuweisen und in dem anderen System nur einer Uhr. Du bist damit schon mit Deinen eigenen beiden Grafiken gescheitert, und weil Du da in beiden Systemen zwei Uhren hattest und so nicht das System mit A und B auswählen konntest, hast Du einfach im anderen System eine Uhr durchgestrichen um dort dann nur noch eine Uhr zu haben, echt albern.
Frau Holle hat geschrieben:
So extrem relativ ist die RT dann auch wieder nicht, wie du anscheinend meinst, dass man gar keine eindeutigen Aussagen machen könnte. Alles spielt sich im Blockuniversum auf derselben Bühne der Raumzeit ab. Am Schnittpunkt von Weltlinien ist die Sache immer eindeutig und die Treffpunkte der Objekte sind als Ereignisse solche Schnittpunkte. Du verstehst hier das Blockuniversum nicht.
Holle, es ist doch wirklich infantil (kindisch) mir meine Aussagen zurückzugeben, und die Aussagen sind doch eindeutig, jede zum Beobachter bewegte Uhr geht langsamer als eine ruhende Uhr, schau Dir das mit den Lichtuhren an, ist doch eindeutig, eine ganz klare eindeutige Aussage.
Frau Holle hat geschrieben:Daniel K. hat geschrieben:
Du willst daraus das Szenario schrauben, wie das mit dem Neutronenstern, Du willst, dass die Uhr C absolut langsamer geht, so wie wenn sie nahe des Sterns ist und durch die Gravitation langsamer läuft und dann die Uhren A und B eben absolut schneller laufen. Das geht so bei zwei zueinander bewegten Systemen in der SRT einfach nicht.
Sie geht relativ zum Ruhesystem der zueinander ruhenden Uhren A und B langsamer.
Sie geht im Ruhesystem der Uhren A und B zum dort ruhenden Beobachter langsamer, wie die Uhren A und B zu dem ruhenden Beobachter im Ruhesystem der Uhr C zu dieser langsamer gehen. Die Uhren A und B gehen im Ruhesystem der Uhr C für den dort ruhenden Beobachter nicht schneller, als seine zu ihm ruhende Uhr. Im Szenario mit dem Neutronenstern wäre es aber so, da kann der Beobachter der Uhr C nahe am Stern die Uhren A und B die weit entfernt sind, schneller laufend beobachten, als seine eigene Uhr.
Frau Holle hat geschrieben:
Da sie zueinander ruhen, gehen sie zwangläufig synchron und die zwischen ihnen bewegte Uhr geht zu ihnen zwangläufig asynchron und zwar geht sie immer zeitlich nach, d.h. langsamer. Das besagt nun mal die SRT.
Ja sie geht im Ruhesystem der beiden Uhren A und B dilatiert, so wie auch die Uhren A und B im Ruhesystem der Uhr C dilatiert gehen, dass genau sagt die SRT. Sie sagt nicht, dass die Uhr C im eigenen Ruhesystem dilatiert geht und die Uhren A und B dort im Vergleich zur Uhr C schneller gehen. Oder? Eben.
Frau Holle hat geschrieben:
Du hast den Wikipedia Artikel gelesen aber anscheinend nicht verstanden. Jede Erklärung zum ZP sagt das, es vergeht weniger Zeit im bewegten Raumschiff und man kann in die Zukunft reisen. Das ist Fakt, und in diesem Sinn sogar absolut. Wenn ich nach 4 Jahren schneller Reise beim 5 Lj entfernten Stern ankomme, dann ist es absolut so, darauf kannst du einen lassen.![]()
Ich habe den Artikel verstanden, sei sicher und ich weiß auch was eine Geschwindigkeit ist, Du nicht. Und nein, ich habe Dir genug Artikel zum Zwillingsparadoxon zitiert, es gilt das Relativitätsprinzip, auch Rudi hat es Dir nun mehrfach erklärt und Dir explizit widersprochen, die Zeit geht im bewegten Raumschiff so wenig langsamer, wie sie auf der Erde schneller geht. Eben weil Bewegung relativ ist, das besagt das Relativitätsprinzip und die SRT baut darauf auf. Im Ruhesystem des Raumschiffes laufen die dort bewegten Uhren auf der Erde und Centauri langsamer, weil sie bewegt sind, das sagt die SRT aus. Schau Dir die Lichtuhren an, einfacher kann man es wohl nicht erklären, da kannst Du doch ganz deutlich sehen, wie das Licht der im System bewegten Lichtuhr immer eine längere Strecke zurücklegen muss, für ein Ticktack, eben für eine Sekunde.
Frau Holle hat geschrieben:
Das mit dem Neutronenstern kannst du eh knicken, solange du die SRT noch nicht mal soweit verstanden hast.
Da ist sie wieder, Dein grenzenlose Arroganz, Du schnallst weniger als ein Meter Feldweg und machst auf dicke Hose, Holle, Du scheitest hier jeden Tag mehrfach. Sei sicher, ich habe die SRT soweit verstanden, Du nicht, Deine Grafiken waren falsch, Deine Aussage dazu, meine Grafiken sind richtig, meine Aussagen dazu, meine Rechnungen und meine Ergebnisse. Hast Du soweit ja eingeräumt. Also halte besser den Ball flach.
Frau Holle hat geschrieben:
Die gravitative Zeitdilatation ist auch bloß die Zeitdilatation der SRT, mit dem Äquivalenzprinzip ist man an der Oberfläche des Sterns quasi mit der Fluchtgeschwindigkeit ins Unendliche bewegt und die eigene Uhr ist entsprechend dilatiert. Weil de facto aber keine Bewegung zu einem Punkt im flachen Raum gemessen wird ist die Zeitdilatation nicht wechselseitig. Die weit entfernte Uhr geht von der Oberfläche aus gesehen tatsächlich schneller. Und aus der Entfernung gesehen geht die Uhr an der Oberfläche tatsächlich langsamer, als wäre sie mit der Fluchtgeschwindigkeit bewegt.
Holle, lerne doch erstmal was Geschwindigkeit ist, was Einheiten sind, wie das mit dem Relativitätsprinzip ist, was ein Ruhesystem ist, wie es definiert wird, dann taste Dich langsam an die SRT und die RdG und dann kannst Du anfangen über die ART zu schwafeln, ist doch mal eine Richtung.
Das ist der Weg ...


