Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Beitragvon Ernst » Mo 15. Jul 2013, 12:40

Highway hat geschrieben:Jetzt meine Frage: In welcher Weise hilft uns diese Erkenntnis nun weiter, oder was wolltest du damit eigentlich sagen?


http://upload.wikimedia.org/wikibooks/de/6/6c/SiPe_SRT_023.PNG


Daß die LT Zeitdifferenzen transformiert und keine absoluten Zeiten.
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Re: Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Beitragvon Ernst » Di 16. Jul 2013, 12:33

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Bild

Prinzipiell ändert sich nichts, wenn in Bahnhofsmitte die Zuguhr bei 0s mit der Bahnhofsuhr bei 34s abgeglichen wird. Wenn also alle Bahnhofsuhren statt auf 0s auf 34s stehen.
Das verdeutlicht die Sinnlosigkeit, absolute Zeitwerte zwischen den IS zu vergleichen.
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Re: Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Beitragvon Ralf Maeder » Di 16. Jul 2013, 18:31

Entschuldigt, wenn ich mich da rein mische. Ist denn die LT nicht dazu auserkoren, eben exakt die Orte und Zeiten von einem IS ins andere zu transformieren? Und wie ich aus vielen Kommentaren herausgelesen habe, sollen das nicht nur fiktive Zahlenkonvertierungen sein, sondern die LT gibt exakt die realen Werte der Inertialsysteme wieder! (laut SRT).
Insofern verstehe ich nicht ganz, worauf Ernst hinaus will, wenn er meint, dass Uhren (Zeiten) zwischen zwei IS nicht verglichen werden koennen?

Gruss Ralf.
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Re: Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Beitragvon Jondalar » Di 16. Jul 2013, 19:21

Highway hat geschrieben:
Ralf Maeder hat geschrieben:...
Insofern verstehe ich nicht ganz, worauf Ernst hinaus will, wenn er meint, dass Uhren (Zeiten) zwischen zwei IS nicht verglichen werden koennen?
...

Da bist du nicht alleine...

Grüße


Nein, da sind wir schon mindestens drei ;)

Herzliche Grüße
Jondalar
 
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Re: Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Beitragvon Ernst » Mi 17. Jul 2013, 16:10

Ralf Maeder hat geschrieben:Insofern verstehe ich nicht ganz, worauf Ernst hinaus will, wenn er meint, dass Uhren (Zeiten) zwischen zwei IS nicht verglichen werden koennen?

Ich habe es ja deutlich ausgedrückt:

Es werden Zeitdifferenzen verglichen und keine absoluten Zeiten :!:
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Re: Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Beitragvon Ralf Maeder » Mi 17. Jul 2013, 16:34

Ernst hat geschrieben:
Ralf Maeder hat geschrieben:Insofern verstehe ich nicht ganz, worauf Ernst hinaus will, wenn er meint, dass Uhren (Zeiten) zwischen zwei IS nicht verglichen werden koennen?

Ich habe es ja deutlich ausgedrückt:

Es werden Zeitdifferenzen verglichen und keine absoluten Zeiten :!:
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Entschuldige meine Ignoranz, ist das ein grosser Unterschied?
Kann man die Zeitdifferenzen nicht dazu benutzen um auszurechnen, was die Uhr im anderen IS anzeigt und anzeigen muss?

Koenntest du bitte ein wenig mehr erlaeutern, was an deiner Feststellung so bedeutend anders ist?

Gruss Ralf.
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Re: Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Beitragvon Ernst » Fr 19. Jul 2013, 12:53

Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Ralf Maeder hat geschrieben:Insofern verstehe ich nicht ganz, worauf Ernst hinaus will, wenn er meint, dass Uhren (Zeiten) zwischen zwei IS nicht verglichen werden koennen?

Ich habe es ja deutlich ausgedrückt:

Es werden Zeitdifferenzen verglichen und keine absoluten Zeiten :!:
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Also erst einmal werden Koordinaten verglichen! Aus zwei Koordinaten ergeben sich erst Differenzen. Aber dennoch kann man, wenn man sich auf eine Koordinate der Gleichzeitigkeit verständigt hat, beispielsweise S=34s zu S'=0s, oder einfacher S=0s und S'=0s, Relationen herstellen wie früher, später oder gleichzeitig. Das hat doch überhaupt nichts mit absoluten Zeiten zu tun. Das wirst du doch nicht abstreiten wollen - oder? :?

Nein, das ist schon richtig. Unter Berücksichtigung der Anfangsbedingung bei x=x'=0 kann man Relationen gewinnen. Da muß ich mich schon korrigieren.

Bild

Wenn in dieser Konstellation zwei Blitze auf den Bahnhof gleichzeitig in Bahnhofsmitte und neben der Lok einschlagen, dann wird das Ereignis des Blitzeinschlages in Bahnhofsmitte gleichzeitig registriert im IS Bahnhof in Bahnhofsmitte und im IS Zug in Zugmitte. Das Ereignis Blitzeinschlag neben der Lok wird im IS Bahnhof gleichzeitig registriert wie der Mittenblitz; im IS Zug wird er aber um 1,5µs früher registriert.

Also der Mittenblitz ist an drei Positionen gleichzeitig: im IS Bahnhof in Bahnhofsmitte und in Lokhöhe sowie im IS Zug in Zugmitte.
Im IS Zug an der Lok wird der vordere Blitz 1,5µs früher registriert.

Damit ist klar, auf der gekoppelten Zeitschiene wird im Zug der vordere Blitzeinschlag registriert zu einem Zeitpunkt, wo er noch gar nicht in den Bahnhof eingeschlagen hat.
Denkt man daran, daß der Blitz an dieser Stelle einen Wärter erschlagen kann, wird klar die Kausalität verletzt: In der Wahrnehmung des Zuges wird der Wärter erschlagen, bevor der Blitz in den Bahnhof eingeschlagen hat.

Sollten da keine fundierten Gegendarstellungen kommen, dann wäre das nicht nur ein Paradoxon, sondern das out für die SRT.
Eine Theorie, welche das Kausalitätsgesetz verfehlt, ist indiskutabel.
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Re: Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Beitragvon Harald Maurer » Fr 19. Jul 2013, 14:02

Ernst hat geschrieben:Damit ist klar, auf der gekoppelten Zeitschiene wird im Zug der vordere Blitzeinschlag registriert zu einem Zeitpunkt, wo er noch gar nicht in den Bahnhof eingeschlagen hat.

Na endlich, sag ich doch die ganze Zeit!
Ernst hat geschrieben:Denkt man daran, daß der Blitz an dieser Stelle einen Wärter erschlagen kann, wird klar die Kausalität verletzt: In der Wahrnehmung des Zuges wird der Wärter erschlagen, bevor der Blitz in den Bahnhof eingeschlagen hat.

So ist es. Darauf wies ich schon öfter hin.
Ernst hat geschrieben:Sollten da keine fundierten Gegendarstellungen kommen, dann wäre das nicht nur ein Paradoxon, sondern das out für die SRT.
Eine Theorie, welche das Kausalitätsgesetz verfehlt, ist indiskutabel.
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Da sind wir mal ganz der gleichen Meinung!

Grüße
Harald Maurer
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Re: Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Beitragvon All » Fr 19. Jul 2013, 16:09

Nicht nur der Wärter platzt aus allen Nähten. Dort wo Paradoxien auftauchen, lässt genau diese dann gefundene Paradoxie jede Theorie platzen.

Eine ganz einfache Paradoxie ist zum Beispiel die Unendlichkeit. Sie ist verursacht durch die Annahme einer statischen Struktur. Eine statische Struktur existiert aber nicht im Universum. Ergo existiert die Unendlichkeit auch nicht.

Diese Beispiele kann man nahezu endlos fortsetzen.
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Re: Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Beitragvon All » Fr 19. Jul 2013, 16:23

Nur mal einen zum auflockern.

Kausalitätsverletzungen gibt es im alltäglichen Leben auch. Ich habe gerade gelesen, dass in Dubai eine Frau (Norwegerin) infolge einer Vergewaltigung für 16 Monate ins Gefängnis soll, weil sie SEX außerhalb der Ehe hatte.

Für uns undenkbar. Für die Hirnwindelfraktion normal.

Noch Fragen. Da kriegt man doch einen Kackreiz.
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