M.S hat geschrieben:Naja, ich frage den geschwinden Bodenleger.
(Sorry, aber das musste jetzt einfach sein )
Passt schon.
Ach ja: Hast du auch eine Antwort auf meine Anmerkung?
Gruss Kurt
Meine "Anmerkung" war nicht an dich gerichtet.
M.S hat geschrieben:Naja, ich frage den geschwinden Bodenleger.
(Sorry, aber das musste jetzt einfach sein )
M.S hat geschrieben:Wahrscheinlich habe ich den Sinn der SRT nicht begriffen, aber ich dachte, gerade in so einem Fall kann man sie sinnvoll anwenden.
Wenn ich die Geschwindigkeit des Raumschiffs kenne, rechne ich einfach in das entsprechende Inertialsystem um (und habe
dann die gewünschten Werte) - oder?
Wenn Du nach Einstein Uhren synchronisierst und Messungen auf diese Synchronisation stützt, dann ist es sehr wohl sinnvoll, die SRT anzuwenden. Die Geschwindigkeit des Raumschiffs muss man dann nicht kennen, denn es geht um die Relativgeschwindigkeit zum Raumschiff, und die kann man messen. In das entsprechende Bezugssystem umzurechnen, heißt ja, die Lorentztransformation anzuwenden. Und das ist nichts anderes als eine Korrektur der Messung.
Harald Maurer hat geschrieben:fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:4. Ist die Frequenzänderung, welche der Astronom bei Messung A misst, ein Messeffekt?
Wenn der Doppler-Effekt die Ursache ist, handelt es sich um einen Messeffekt. Um aufgrund der Messung auf Eigenschaften der Quelle zurückschließen zu können, muss der Astronom z.B. die Theorie vom Doppler-Effekt berücksichtigen. Und noch einige Theorien zusätzlich.
M.S hat geschrieben:Wenn ich das richtig verstehe, meinst du, da man eine Umrechnung vornehmen muss,ist das als Korrektur der Messung zu
bezeichnen und ziehst daraus die Schlussfolgerung: Die ursprüngliche Messung muss falsch sein?
contravariant hat geschrieben:Die rotverschobenen Photonen haben allerdings sehr real weniger Energie, wenn sie weit genug rotverschoben sind, dann können sie uU. keine Photoionization mehr auslösen, obwohl die "urspünglichen" Photonen dazu genug Energie gehabt haben. Wie passt das mit dem Messeffekt zusammen?
contravariant hat geschrieben:Die rotverschobenen Photonen haben allerdings sehr real weniger Energie, wenn sie weit genug rotverschoben sind, dann können sie uU. keine Photoionization mehr auslösen, obwohl die "urspünglichen" Photonen dazu genug Energie gehabt haben. Wie passt das mit dem Messeffekt zusammen?
M.S hat geschrieben:
Weisst du, ich habe mich jetzt seitenlang wirklich bemüht, vorurteilslos eine Diskussion zu führen. Das dürfte hier nicht möglich
sein, da bereits einfachste Zusammenhänge in einer elendslangen (und leider fruchtlosen) Diskussion ausufern.
Rethorisch bist du nicht schlecht drauf, aber naturwissenschaftlich ist das, was du hier abziehst eine Katastrophe.
Jocelyne Lopez hat geschrieben:M.S hat geschrieben:
Weisst du, ich habe mich jetzt seitenlang wirklich bemüht, vorurteilslos eine Diskussion zu führen. Das dürfte hier nicht möglich
sein, da bereits einfachste Zusammenhänge in einer elendslangen (und leider fruchtlosen) Diskussion ausufern.
Rethorisch bist du nicht schlecht drauf, aber naturwissenschaftlich ist das, was du hier abziehst eine Katastrophe.
Ich halte als in meinen Augen relevantes Ergebnis unseres Austausches über die Längenkontraktion fest (den Du ja selbst initiiert hast) - wenn man die üblichen müßigen Austausche mit Wortklaubereien ausschließt, woran ich nicht interessiert bin:
Die Aussage von Dr. Markus Pössel:
"Die Laengenkontraktion geht nicht mit materiellen Veraenderungen des Koerpers einher;"
interpretierst Du genauso wie ich sie (und andere Teilnehmer) interpretiere, und zwar dass Dr. Markus Pössel dabei gemeint hat, die Objekte verändern sich nicht materiell.
Da Du aber jetzt doch persönlich wirst, brechen wir unseren Austausch ab. Ich habe auch kein Problem damit, ich war ja schon lange vor Deinem Einstieg im Forum der Meinung - wie andere Teilnehmer auch - dass Dr. Markus Pössel mit dieser Aussage gemeint hat, dass die Objekte sich nicht materiell verändern.
Viele Grüße
Jocelyne Lopez
Chief hat geschrieben:Die Aussagen
"Die Laengenkontraktion geht nicht mit materiellen Veraenderungen des Koerpers einher;"
und
"Die Laengenkontraktion ist real;"
stehen in Widerspruch zueinander.
Bei einer realen Kontraktion eines Objekts müssen Atome des Objekts in Bewegungsrichtung verkürzt werden. Das ist eine eindeutige materielle Veränderung.
Gruß
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