Hi Lübecker und andere Interessierte!
Lübecker hat geschrieben:
McDaniel-77 hat geschrieben:
Definition der Sekunde in der Standard-Theorie - Sinngemäß:
"Eine Sekunde ist die Zeitdauer, die das Licht braucht, um die Strecke zurück zu legen, wofür das Licht eine Sekunde benötigt."
Das ist nicht nur falsch, das ist auch richtig dämlich. So kann nie die Dauer einer Sekunde bestimmt werden. Es ist wie immer, da wird einfach der Physik eine falsche Eigeninterpretation als Aussage untergeschoben, die aus eigener Unwissenheit geboren ist. Nein richtig ist:
„Die Zeit hat die Einheit Sekunde [s] und ist definiert als das 9 192 631 770-fache der Periodendauer der dem Übergang zwischen den beiden Hyperfeinstrukturniveaus des Grundzustandes von Atomen des Nuklids ¹³³CS entsprechenden Strahlung.“ So, jetzt wollen wir doch mal die Standard-Definition der Sekunde beleuchten.Die ersten sechs Wörter kann man so stehen lassen, "Die Zeit hat die Einheit Sekunde", danach wird es interessant. Eine Sekunde ist definiert als ein Vielfaches einer Periodendauer. Der Begriff "Periode" beinhaltet bereits eine Zeitdauer. Man definiert die Zeit mit etwas, das mit der Zeit zu tun hat, das ist bereits unzulässig. Weiter heißt es, dass diese Periodendauer ein Bruchteil einer Sekunde ist und sich diese wiederum durch eine elektromagnetische Strahlung, also Wellenlänge oder Frequenz, äußert. Eine Wellenlänge hängt davon ab, wie viele Schwingungen pro Sekunde stattfinden. Auch die Frequenz einer EM-Strahlung ist nichts anderes, als die Anzahl der Schwingungen pro Sekunde. Man definiert die Zeit mit der Zeit, das ist unzulässig!
Ein weiteres Problem ist, dass eine EM-Strahlung (Plasma) nicht konstant sein kann, da ein Plasma der EM-WW unterliegt, d.h. es macht einen Unterschied, ob man einen Magneten an die Uhr hält oder die Uhr ihre Lokation verändert. Das Erdmagnetfeld ist nicht Konstant, die Schwerkraft ist nicht konstant, die Geschwindigkeit der Erde und auch die Erdrotation ist nicht konstant. All diese Störfaktoren nehmen Einfluss auf den elektromagnetischen Effekt der beim Übergang zwischen den beiden Hyperfeinstrukturniveaus des Grundzustandes von Atomen des Nuklids ¹³³CS stattfindet.
Diese Definition der Sekunde ist nicht nur schwachsinnig, sondern impliziert auch, dass Uhren überhaupt nicht synchron funktionieren können. Einstein sprach von identischen Uhren, ohne zu wissen, was Identität überhaupt bedeutet. Identität ist ein Alleinstellungsmerkmal, ein Objekt existiert nur ein Mal. In der Realität gibt es keine identischen Objekte, denn sie unterscheiden sich immer in mindestens einer Eigenschaft, nämlich der Lokation.
Alle drei Definitionen von Meter, Sekunde und der Lichtgeschwindigkeit sind ein Zirkelschluss, das ist unzulässig. Wenn dem so ist, dass eine Atomuhr schneller tickt, wenn sie sich weiter entfernt von Elementarladungs-Ansammlungen befindet, dann könnte man über Messreihen und Experimente bestimmt einen logischen Zusammenhang zwischen dem Lauf der Uhr und den äußeren Umständen feststellen. Man könnte z.B. eine Serie von 40 baugleichen Atomuhren aufteilen und am Lagrange-Punkt zwischen Erde und Sonne 10 Stück positionieren, auf der Rotationsachse des Mondes 10 Stück, am Südpol ebenfalls 10 Stück und die letzten 10 an einem festen Ort auf der Erde, wo man dann alle Daten zusammen fügen kann. Vorher lässt man alle Uhren zusammen laufen und bildet dann vier 10er Gruppen, bei denen die Mittelwerte gleich sind.
Einfache Experimente könnte man durchführen, indem man z.B. schwere Objekte oder extrem starke Magnete neben die Uhren stellt und andere Uhren in einer Zentrifuge rotieren lässt. Stellt man dann fest, dass die Uhren irgendwie voneinander abweichen, könnte das vielleicht mit dem jeweiligen Experiment in Verbindung stehen. Normalerweise wiederholt man dann diese Experimente, um nach zu prüfen, ob wieder dieselben Abweichungen auftreten. Ergebnisse sollten replizierbar sein.
Sollte man feststellen, dass die Uhren aus der Zentrifuge anders ticken, dann könnte man versuchen einen Zusammenhang zwischen der Rotationsgeschwindigkeit und der Abweichung des Uhren-Ticks herzustellen.
Lange Rede, kurzer Sinn, ich bin dafür das man Experimente mit Atomuhren durchführt und diese Ergebnisse dann rational interpretiert. Sofern das überhaupt möglich ist, denn schließlich müssen die Abweichungen durch die Experimente deutlich größer sein, als der Standard-Fehler der sowieso auftritt.
Mit zeitigen Grüßen!
P.S.: Lesen und verstehen sind wohl zwei verschiedene paar Stiefel.Lübecker du verstehst nicht, dass die Masse von der Anzahl der Elementarladungen abhängt. Wenn man eine aufs Atom genau abgezählte 100%ig reine Probe herstellen könnte, dann könnte man diesen realen Probenkörper zur Definition eines Kilogramms heranziehen. Das Problem mit der Masse ist, das sie ein scheinbarer Effekt ist und durch die endliche Wirkungsübertragungsgeschwindigkeit der elektromagnetischen Wechselwirkung hervorgerufen wird.
Übrigens ist die Sekunde überhaupt nicht konstant, da die Schwingung der Atom-Uhr zugrunde liegenden Physik nicht konstant ist. Wie du selbst in einer Tabelle in einem anderen Thread behauptet hast, ist die Zeitangabe einer Uhr vom Ort abhängig. Wie kannst du dann von Konstanz sprechen?
Ein Gerät dass sie Zeit nicht exakt bestimmen kann, ist zur Zeitbestimmung ungeeignet. Übrigens ein Pulsar ist auch nicht konstant, genauso wenig die Erdrotation. Würde man jedoch den Pulsar verwenden, würde eine Veränderung der Frequenz zwischen der Erde und dem Mond, sofort auffallen, denn die Wellenlänge von EM-Strahlung bestimmt die Brechung im Prisma.
Mit freundlichen Grüßen
McDaniel-77