Ernst hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:Zeig halt einfach auf wie sie den unabdingbaren Nullbezug für die Bestimmung der erwarteten Strichlagenverschiebung ersellt haben.
Ist der Gottgegeben oder mussten sie den erstmal erstellen?
Nein, sie haben die Erde angehalten. Genauso wie die Hersteller der Ringlaser das auch heute noch jeden Tag mehrfach tun. Wie sollten sie auch sonst dem Herrn Blindl den Nullbezug nachweisen.
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Dass "Lübecker" das versucht war ja nichts neues.
Du aber auch?
Das wundert mich schon ein wenig.
Dann halt auch für dich nochmal.
Es geht nicht darum dass die Erdrotation nicht gemessen werden kann, das geht erstaunlich gut, es geht darum dass M+G mit ihrer Einrichtung dies nicht konnten.
Sie hatten keinen Nullbezug/Ruhebezug/Nullreferenz.
Beim Laserkreisel wird bekanntlich eine Frequenz ausgewertet, ist diese Null liegt keine Wegelängendifferenz der beiden relevanten Lichtstrecken vor.
Der Nullpunkt liegt halt einfach bei Null Hz.
Was haben denn M+G für eine Frequenz ausgewertet?
Diese müsste, aufgrund der Grösse ihres Gerätes wesentlich höher sein als die in Wettzell.
Jeden halbwegs vernünftigem Menschen sollte klar sein dass bei der Erdrotation, dann wenn sie sich einmal um sich selber gedreht hat, zumindest eine komplette Phasenverschiebung vorliegen muss.
Da die Strecken zur Lichtlänge ja gross sind müssen es derer viel sein, so wie beim Laserkreisel, eine Beatfrequenz eben.
Eine behauptete Strichverschiebung wie beim M+G Instrument gibts halt nur wenn eine Referenz vorhanden ist.
Diese ist nur dadurch zu haben dass keine Drehung vorliegt.
Und diesen Zustand konnten sie, verständlicherweise, nicht herbeiführen.
Woher also haben sie die Referenzlage für ihren Messwert?
Hast du dich überhaupt schon mal mit dem "Einphaseffekt" beim Sagnacinterferometer beschäftigt?
(Warum wohl werden die Sagnacs in Flugzeugen und Schiffen ständig hin_und_her_gedreht?)
Ganz einfach: mussten sie (M+G) kurbeln oder nicht?
Kurt