Warum Kurt die RT und das RP nicht widerlegt hat.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Warum Kurt die RT und das RP nicht widerlegt hat.

Beitragvon Kurt » Di 8. Sep 2020, 15:57

Daniel K. hat geschrieben:Dort ist der Zug ja bewegt, hier addieren sich die Geschwindigkeiten und ja, hier alterniert der Gang der Uhr.


Und das bedeutet das die "Methode" einen geschwindigkeitsabhängigen Messwert zum Bezug liefern kann.
Andersrum: mit der "Methode" ist es möglich die Geschwindigkeit, und damit auch Null v, zu erkennen, also den Ruhezustand oder den Bewegtzustand festzustellen.
Das geht mit und ohne Sicht nach aussen.

Heisst: ...

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Re: Warum Kurt die RT und das RP nicht widerlegt hat.

Beitragvon Daniel K. » Di 8. Sep 2020, 16:17

Kurt hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Dort ist der Zug ja bewegt, hier addieren sich die Geschwindigkeiten und ja, hier alterniert der Gang der Uhr.

Und das bedeutet das die "Methode" einen geschwindigkeitsabhängigen Messwert zum Bezug liefern kann. Andersrum: mit der "Methode" ist es möglich die Geschwindigkeit, und damit auch Null v, zu erkennen, also den Ruhezustand oder den Bewegtzustand festzustellen. Das geht mit und ohne Sicht nach außen.

Gilt aber nur für den "Beobachter" für den der Zug bewegt ist, nie für den für den die Box ruht. Heißt Hartmut ruhend an den Gleisen kann das messen, aber keiner im Zug, darum geht es aber ja. Ruhst du zum Zug, kannst du - egal wie - nicht feststellen und messen, wie schnell der Zug gegenüber den Gleisen bewegt ist.

Nochmal, du hast ein Feuerwehrauto mit Sirene, die erzeugt einen Ton mit 8.000 Hz. Hartmut an der Straße wird bei Annäherung eine höhere Frequenz messen und bei Entfernung eine geringe. Aber du im Auto kannst das eben nicht, du kannst nur die 8.000 Hz messen und damit eben nicht die Geschwindigkeit des Autos gegenüber der Straße messen.
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Re: Warum Kurt die RT und das RP nicht widerlegt hat.

Beitragvon Kurt » Di 8. Sep 2020, 16:35

Daniel K. hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Dort ist der Zug ja bewegt, hier addieren sich die Geschwindigkeiten und ja, hier alterniert der Gang der Uhr.

Und das bedeutet das die "Methode" einen geschwindigkeitsabhängigen Messwert zum Bezug liefern kann. Andersrum: mit der "Methode" ist es möglich die Geschwindigkeit, und damit auch Null v, zu erkennen, also den Ruhezustand oder den Bewegtzustand festzustellen. Das geht mit und ohne Sicht nach außen.

Gilt aber nur für den "Beobachter" für den der Zug bewegt ist, nie für den für den die Box ruht.


Nein Manuel, es spielt keine Rolle ob der innen oder aussen hokt, die Naturgesetze sind innen und aussen gleich.
Der Zustand "Bewegt, wie schnell bewegt, Ruhend" ist nicht von einer Postulation oder irgendeines Beobachters abhängig, sondern immer, und das gilt immer, von den Ortsumständen.
Wir kommen noch darauf wenn wir deine "Vorlage" besehen.

Hier der Wink mit dem Zaunpfahl
Nun kommt Manuel am Zielbahnhof an, er schaut auf seine Uhr und denkt sich:
Seltsam, der Zug ist schneller am Ziel als es laut der Fahrzeit sein sollte.


Der Uhrengang des Beobachters richtete sich nach den Ortsumständen.
und diese waren:
U1 und U3 sind bewegt, U2 ist alternieren bewegt.


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Re: Warum Kurt die RT und das RP nicht widerlegt hat.

Beitragvon Lagrange » Di 8. Sep 2020, 16:40

Daniel K. hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Dort ist der Zug ja bewegt, hier addieren sich die Geschwindigkeiten und ja, hier alterniert der Gang der Uhr.

Und das bedeutet das die "Methode" einen geschwindigkeitsabhängigen Messwert zum Bezug liefern kann. Andersrum: mit der "Methode" ist es möglich die Geschwindigkeit, und damit auch Null v, zu erkennen, also den Ruhezustand oder den Bewegtzustand festzustellen. Das geht mit und ohne Sicht nach außen.

Gilt aber nur für den "Beobachter" für den der Zug bewegt ist, nie für den für den die Box ruht. ...

Nö, gilt für alle wie bei Hafele-Keating. :lol:

Nix mit wechselseitig. :lol:
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Re: Warum Kurt die RT und das RP nicht widerlegt hat.

Beitragvon Daniel K. » Di 8. Sep 2020, 17:05

Daniel K. hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Dort ist der Zug ja bewegt, hier addieren sich die Geschwindigkeiten und ja, hier alterniert der Gang der Uhr.

Und das bedeutet das die "Methode" einen geschwindigkeitsabhängigen Messwert zum Bezug liefern kann. Andersrum: mit der "Methode" ist es möglich die Geschwindigkeit, und damit auch Null v, zu erkennen, also den Ruhezustand oder den Bewegtzustand festzustellen. Das geht mit und ohne Sicht nach außen.

Gilt aber nur für den "Beobachter" für den der Zug bewegt ist, nie für den für den die Box ruht.
Kurt hat geschrieben:
..., es spielt keine Rolle ob der innen oder außen hockt, die Naturgesetze sind innen und außen gleich.

klar sind die gleich, nur peilst du nicht was das genau bedeutet, in beiden Fällen misst man das Licht in Bezug zu sich immer mit c. Aber hockt man im Zug, ruht man zum Zug, der entfernt sich als nicht von einem, dem stimmst du ja auch zu.

Hockt man an den Gleisen, dann ruht man zu diesen und nicht zum Zug, der Zug ist in Bezug zu einem bewegt, seine Geschwindigkeit gegenüber einem ist eben nicht Null.

Die Naturgesetze sind gleich, aber nicht die Geschwindigkeit die man für den Zug in Bezug zu sich selber misst.


Kurt hat geschrieben:
Der Zustand "Bewegt, wie schnell bewegt, Ruhend" ist nicht von einer Postulation oder irgendeines Beobachters abhängig, sondern immer, und das gilt immer, von den Ortsumständen. Wir kommen noch darauf wenn wir deine "Vorlage" besehen.

Klar von mir aus auch von den "Ortsumständen", die sind aber nicht identisch, denn hockt man an den Gleisen, ändert sich der - unter Umständen - der Ort des Zuges für einen, nämlich dann wenn er fährt. Hockt man im Zug, ändert sich - in Bezug zu einem - eben nicht der Ort des Zuges. Kannst du daran erkennen, dass du einen roten Punkt vor dir im Zug auf den Boden pinselt, dich drauf stellst und ein paar Sekunden wartest. Wenn dann der Punkt noch immer unter dir ist, dann ruht der Zug zu dir.
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Re: Warum Kurt die RT und das RP nicht widerlegt hat.

Beitragvon Lagrange » Di 8. Sep 2020, 17:16

Daniel K. hat geschrieben:...
Klar von mir aus auch von den "Ortsumständen", die sind aber nicht identisch, denn hockt man an den Gleisen, ändert sich der - unter Umständen - der Ort des Zuges für einen, nämlich dann wenn er fährt. Hockt man im Zug, ändert sich - in Bezug zu einem - eben nicht der Ort des Zuges. Kannst du daran erkennen, dass du einen roten Punkt vor dir im Zug auf den Boden pinselt, dich drauf stellst und ein paar Sekunden wartest. Wenn dann der Punkt noch immer unter dir ist, dann ruht der Zug zu dir.

Ja und? Die Uhren gehen gleich schnell für einen mitbewegten und für einen nicht mitbewegten Beobachter. :lol: :lol: :lol:
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Re: Warum Kurt die RT und das RP nicht widerlegt hat.

Beitragvon Sciencewoken » Di 8. Sep 2020, 17:23

Lagrange hat geschrieben:Die Uhren gehen gleich schnell für einen mitbewegten und für einen nicht mitbewegten Beobachter.

Was? Wo? Bei Hafele und Keating? Nein, nein, nein. Die Uhrenverzögerung durch Bewegung musst du schon noch beachten. Das bedeutet, die Uhren im bewegten Zug gehen ganz sicher langsamer, als die Uhren ruhend zum Bahndamm.
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Re: Warum Kurt die RT und das RP nicht widerlegt hat.

Beitragvon Lagrange » Di 8. Sep 2020, 17:39

Sciencewoken hat geschrieben:... Das bedeutet, die Uhren im bewegten Zug gehen ganz sicher langsamer, als die Uhren ruhend zum Bahndamm.

Und zwar für beide Beobachter gehen die Uhren im Zug langsamer als Uhren am Bahndamm.
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Re: Warum Kurt die RT und das RP nicht widerlegt hat.

Beitragvon Sciencewoken » Di 8. Sep 2020, 17:42

Lagrange hat geschrieben:
Sciencewoken hat geschrieben:... Das bedeutet, die Uhren im bewegten Zug gehen ganz sicher langsamer, als die Uhren ruhend zum Bahndamm.

Und zwar für beide Beobachter gehen die Uhren im Zug langsamer als Uhren am Bahndamm.

So klingt es gleich viel besser.
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Re: Warum Kurt die RT und das RP nicht widerlegt hat.

Beitragvon McMurdo » Di 8. Sep 2020, 18:08

Kurt hat geschrieben:Du hast da was durcheinander gebracht.
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Durchaus nicht, ich liege mal wieder goldrichtig.
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