Gravitation

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Gravitation

Beitragvon Kurt Gerhardt » Mo 14. Sep 2009, 03:38

Guten Tag, fb557ec2107eb1d6 Sebi,
ein interessanter Nick. Hat gewisse Aehnlichkeit mit einer Katalognummer aus Sternenatlanten. Haste den Nick dort abgeschrieben oder hat das was mit deinem Beruf zu tun? Falls ja, dann tippe ich auf Astronom. Denn Messresultate der Astronomie sind offensichtlich das einzig wahre und glaubwuerdige! Deren Interpretation durch die TP ist purer Nonsens!

danke für die gelungene Stellungnahme. Vor allem der Hinweis auf die "Doppelrotation" ist sehr interessant. Kannst du das noch etwas erläutern?

Nun was ist eine Doppelrotation? Zuerst solltest du hierbei an die Kreiselgesetze denken. Die Definition eines Kreisels ist: Ein Kreisel ist ein rotierender Koerper der nur in einem Punkt, seiner Rotationsachse, festgehalten ist, um sie Drehbewegungen ausfuehrt und ansonsten in jede Richtung frei beweglich ist. Soweit die offizielle und unvollstaendige Definition.
Die von der TP ignorierte und bestrittene(!) Definition eines Doppelkreisels ist: Ein Doppelkreisel ist ein rotierender Koerper, der in 2Punkten festgehalten ist und um beide festgehaltenen Punkte gleichzeitg Drehbewegungen ausfuehrt.
Nun ist das Thema dieses Treats ja die Gravitation die bis dato weder die TP noch sonst jemand erklaeren, darstellen oder sonstwie exakt berechnen kann. Ich behaupte, dass fuer mich bei diesen Vorhaben die reale und empirisch beobachbare Realitaet der Natur das Primat hat und nicht wie bei der TP die Mathematik. Selbstverstaendlich komme auch ich nicht ohne Mathematik aus, aber jede Mathematik sollte, wenn sie sinnvoll angewendet wird, zu Resultaten fuehren die mit der messbaren Realitaet uebereinstimmen. Kann die dargestellte Mathematik das nicht leisten ist sie entweder falsch, was ich nicht galube, oder sie geht von falschen physikalischen Grundlagen aus, wovon ich ueberzeugt bin. In diesem Sinne gibt es sogar, in der realen Natur(!), nicht nur Doppel- sondern auch simultane Mehrfachfotationen! Wir wollen es aber am Anfang nicht gleich uebertreiben und bleiben erst mal nur bei Doppelrotation. Das ist ganz real die eindeutige Bewegungsform aller Planetenkoerper im Universum ebenso wie am Beispiel der Erde erklaert. Bekanntlich dreht sich die Erde in exakt 23,933h also an einem Tag einmal um ihre Achse. Damit ist ihre Winkelgeschwindigkeit mit 7,2925^-5rad/s exakt definiert. Gleichzeitig umkreist die Erde aber auch die Sonne in exakt 365,2524Tagen also 1 Jahr, womit ihre zweite und gleichzeitige Winkelgeschwindigkeit von 1,99^-7rad/s ebenso exakt feststeht. Diese Winkelgeschwindigkeiten sind definitiv und absolut unwiderlegbare Realitaet und sie sind ebenso absolut gleichzeitig. Damit ist die Erde ein Planetenkoerper welcher sich mit Doppelrotation bewegt und in zwei Punken festgehalten ist. Punkt 1 ist die Erdachse und Punkt 2 der Schwerpunkt der Sonne. Das hat nur die TP bis dato noch nicht begriffen und deshalb behauptet man ja, das die Erde und andere Planten wegen der Schwerkraft um die Sonne fallen. Die Crux dabei ist, dass Schwerkraft zum Mittelpunkt hin beschleunigt aber nicht um den Mittelpunkt herum. Und wer schiebt die Erde und die anderen Planeten nun um die Sonne? Exakt hierein besteht die reale Wechselwirkung des Gravitationsfeldes der Erde bzw. anderer Planeten mit dem Gravitationsfeld der Sonne. Gleiches gilt im Prinzip fuer alle anderen Inertialsysteme. Jedoch eben diese seit Jahrhunderten von tausenden Astronomen beobachtete Realitaet ignoriert die TP und versucht das mit Fantasiegleichungen der Einsteinschen SRT/ART bzw. den Gleichungen Newtons zu erklaeren. Dabei kommt sie nicht weiter als zu der Aussage, das die Gravitation als solche und damit zusammenhaengende Phaenomene wie z.B. das kosmische Koinzidenzproblem, eben die groesseten ihrer Probleme sind. Erklaeren und berechnen kann sie in Wahrheit davon absolut gar nichts! Denn wenn die TP die realen Bewegungsformen der Planeten korrekt darstellen wollte, so muesste sie zwingend die Relativitaetstheorien als falsch anerkennen. Dazu gibt es mehrere zwingende Gruende:
1. Die Definition der Zeit: Da sich alle Planeten auf die Sonne bezogen mit 2 Winkelgeschwindigkeiten gleichzeitig bewegen, kann sie die resultierende reale Realtivgeschwindigkeit nicht berechnen! Es sind real w1=1,99rad^-7rad/s und w2=7.2925^-5rad/s! Also 2 mal rad/s! Wir haben aber nur eine Zeit und die hat zudem die von der TP selbst definierten 4 Zeitpfeile, die alle in die gleiche Richtung zeigen! Frage in welche Richtung laeuft nur die Zeit? In Richtung von w1 oder in Richtung von w2? Und schon hat man ein unloesbares Problem mit der Raumzeit, die naemlich nur eine (1!) Richtung hat. Also wird w1 in rad/s definiert und w2 in rad/Bockwuerste? In Wahrheit ist die Zeit als solche nur ein menschengemachter Rechenmassstab, den wir zur korrekten Darstellung aller physikalischen Zusammenhaenge brauchen. Das Universum als solches kennt keine Zeit und hat auch keine und damit auch keine 4-dimensionale Raumzeit. Das Problem ist lediglich die Einsteinsche Behauptung, dass die Zeit eine zusaetzliche Raumdimension ist! Raum als solcher hat keine Zeit, aber alle physikalischen Prozesse die in diesen Raum ablaufen koennen wir nur anhand der Zeit als einheitlichen Vergleichsmassstab darstellen und genau beschreiben. Weil das so ist, kann man auch fuer simultane Doppelgeschwindigkeiten nur fuer beide die indentische Zeiteinheit einsetzen. Diese Zeiteinheit ist nach wie vor die Sekunde, wobei die numerischen Werte der einzelnen Teilgeschwindigkeiten vielfach unterschiedlich sein koennen. Winkelgeschwindigkeiten sind immer unabhaengig vom Radius bzw. der Distanz. Und damit folgt die fuer alle geltende Zeiteinheit auch aus den Winkeln als eine komplexe Zahl der imaginaeren Einheit i = Wurzel -1 bzw. i^2 = -1. Das sieht hier etwas kompliziert aus, ergibt jedoch relativ einfache Gleichungen ohne Intergrale oder Christoffelsymbole. Das Schoene an diesen relativ(!) einfachen Gleichungen ist, dass sie Resultate liefern, die mit der messbaren und allgemein bekannten Realitaet uebereinstimmen. Natuerlich kann jeder 10Klaessler 9,81m/s^2 nach Newton ausrechnen. Aber die Normfallbeschleunigung der Erde ist nur als Messwert bei 45º Breite und NN als Messwert bekannt und betraegt 9,80665334^m/s^2. Die muss man berechnen koennen und zwar 100%ig bis auf die 8. Nachkommastelle genau. Bitte vorrechnen liebe TP!

2. Das zweite Problem der TP ist, wie Einstein behauptet, dass es absolute Gleichzeitigkeit von Ereignissen nicht gibt! Was soll dieser Unsinn? Eine Bewegung im Raum ist ein Ereignis oder nicht? Und wenn zwei Bewegungen absolut simultan ablaufen, wie das bei allen Planeten objektiv der Fall ist, dann sind die eben gleichzeitig. Das ist doch schon seit Keppler bekannt! Mit welcher vernuenftigen Begruendung kann man wie Einstein und die TP da hergehen und behaupten, dass es absolute Gleichzeitigkeit nicht gibt? In einem anderen Thread hier zum Thema Relativgeschwindigkeit habe ich das am Beispiel eines Rades erklaert. Nehmen wir ein Auto das bekanntlich ohne Raeder wohl kaum fahren kann. Wenn das Auto mit Xkm/h faehrt, bewegt sich das Rad mit eben dieser Geschwindigkeit von A nach B. Aber das nur wenn es sich gleichzeitig mit einer Winkelgeschwindigkeit w um seine Achse dreht. Es sind damit ganz real und ohne Zauberei zwei gleichzeitige Geschwindigkeiten die das Rad hat! Also wie bitte ist die aus beiden resultierende Relativgeschwindigkeit des Rades? Kann die TP das erklaeren? Da es nach Einstein und TP keine absolute Gleichzeitigkeit gibt, gibt es also auch keinerlei Fahrzeuge mit Raedern. Was haben die also sonst? Etwa Rhomben und die springen im Quadrat?

3. Das dritte Problem ist die Ludolfsche Kreiszahl Pi, die ebenfalls nach Einstein und TP immer und ueberall eine absolute Konstante ist. Schon lange vor Einstein wussten Mathematiker, dass sie nur auf 2-dimensionalen Flaechen konstant ist. Schon auf einer simplen Kugel ist Pi bei beliebigen Radius eben nicht konstant. Das ist eine Wahrheit die man schon 100Jahre vor Einstein gekannt hat! Nun kommt aber ein Herr Einstein daher und definiert eine gekruemmte Raumzeit mit Raumkruemmung etc. aber mit Pi als einer absoluten Konstante??? Wie kann Pi in viefaeltig unterschiedlich 3-dimensional gekruemmten Raeumen immer absolut konstant sein wie auf einer 2-dimensionalen Flaeche?? Ausser sich darauf zu berufen was der grossee Meister aller Klassen einmal festgelegt hat, kann die TP bis dato keinerlei vernuenftige Erklaerung bzw. Begruendung dazu geben! Es handelt sich hier, ebenso wie bei der Zeit, um eine rein axiomatische Festlegung die eben der Fantasie entsprungen ist. Man kann deduktives Denken eben auch uebertreiben und genau das hat Einstein eben bis zum Exzess getrieben.

Du schreibst zwar, dass du keinen Doktortitel hast, aber aufgrund der Qualität der deiner Stellungnahme vermute ich, dass du eine Universitätsabschluss hast?

Ich ziehe es vor hierzu noch keine Angaben zu machen. Akademische Titel sind in einer Sachdiskussion nicht foerderlich. Besonders misstrauisch werde ich, wenn irgendwelche Leute Kraft ihrer Wassersuppe oder mit ihrer Autoritaet akademischer Titel, Erklaerungen abgeben die niemand versteht und allen die es nicht verstehen geistige Beschraenktheit unterstellen, wenn man sagt das man diese Theorien mit normalen Menschenverstand nicht verstehen kann. Grundsaetzlich kann man mit normalen Verstand alles verstehen wenn man es verstehen will. Das ist zugegebenermassen nicht ganz muehelos und auch nicht simpel, aber in jedem Falle moeglich. In einer Sachdiskussion wie hier sind akademische Titel unwichtig, weil nicht Diskussionsgegenstand. Wichtig sind Zahlen, Fakten, Daten(Messwerte) und klar nachpruefbare Gleichungen auf der Grundlage der anerkannten Regeln der Mathematik und mit korrekten Resultaten.

Was ich nicht verstanden habe ist das mit der Gravitationskonstante G. Dass die Erdbeschleunigung g nicht überall gleich ist hängt doch damit zusammen, dass die erde keine Kugel ist und die Dichte des Erdbodens schwankt. G ist aber konstant, oder?

Die Gravitationskonstante G und die Schwerebeschleunigung g musst du schon auseinanderhalten. Das die Schwerebeschleunigung g auf der Erde nicht ueberall gleich ist, hasst du richtig verstanden. Die Usache dafuer ist aber eine andere. Hier verbreitet die TP mit ihren Theorien auch falsches! Allgemein wird angenommen, dass die Schwerkraft eine Eigenschaft der Masse als solcher ist, wie das schon auf Newton zurueckgeht. Damit werden im Erdinnerem Punkte mit unterschiedlicher Dichte als Ursache postuliert. Nun ist aber die Schwerkraft eben eine Beschleunigung! Beschleunbigung ohne Bewegung bzw. ohne Geschwindigkeit gibt es nicht. Und die Erde bewegt sich bekanntlich auch. Ausserdem wird die Schwerebeschleunigung auch durch die real wirksame Zentrifugalkraft der Erde aus ihrer Eigenrotation teilweise kompensiert. Sicherlich ist die Kompensation an verschiedenen Punkten unterschiedlich gross, aber sie ist existent und von der Umfangsgeschwindigkeit der Erde auf dem jeweiligen Breitengrad bzw. der Hoehe ueber NN abhaengig. Aber die Schwerebeschleunigung ist fuer jeden beliebigen Punkt auf der Erdoberflaeche bis auf die 6.
Nachkommastelle genau berechenbar, wenn der genaue Breitengrad und die genaue Hoehe ueber NN angegeben werden koennen.
Die Gravitationskonstante dagegen wurde bis dato an vielen Punkten der Erde, teils mit hochmodernen Praezissionsexperimenten, gemessen und es haben sich auch hier wieder unterschiedliche Werte ergeben. Die TP kann sie jedoch nur messen aber nicht berechnen! Das Problem der TP ist jedoch nicht, dass G noch relativ ungenau bekannnt ist sondern vielmehr, dass man die Konstanz von G im gesamten Universum behauptet! Ausser auf der Erde wurde sie noch nirgendwo sonst gemessen! Wie kann man also mit absoluter (?) Sicherheit behaupten, dass G ueberall im Universum konstant ist? Das ist wieder eine reine Wunschvorstellung, weil man nicht besseres hat. Es gibt aber etwas besseres, das will die TP aber nicht haben und nicht wissen! Man kann G naemlich auch berechnen und weil es eine Beschleunigung ist eben aus den realen Geschwindigkeiten. Die Rechnung ergibt exakt die dokumentierten Messwerte! Und genau daraus folgt der schlagende Beweis, dass G eben keine Konstante ist. Warum? Die Physik ist eine Naturwissenschaft und sie beschreibt die Natur wie sie wirklich ist bzw. sollte das tun. Es hat nur noch niemand die Natur gefragt ob sie sich bitteschoen nach den Fantasien eines Herrn Einstein richtet mag. Es wird niemals gelingen die Natur den Regeln der Mathematik anzupassen, sondern wir muessen wenn wir sie verstehen wollen Berechnungsmethoden entwickeln, die diese reale Natur so darstellen wie sie wirklich ist und nicht so wie sie Herr Einstein gern haette. Weil wir nur diese eine Natur also das Universum haben, gelten in diesen Universum die physikalischen Gesetze ueberall gleich. Wenigstens darin stimme ich mit Einstein und der TP ueberein. Weil das aber so ist gelten die Gleichungen zur Berechnung der Gravitationskonstante wie auch alle anderen zur Gravitation nicht nur fuer die Erde, sondern ueberall im Universum. Und die identische Gleichung zur Berechnung der irdischen Gravitationskonstante ergibt fuer alle Planeten im Sonnensystem schon unterschiedliche Werte. Selbst auf der Erde ist G auch nicht absolut konstant und kann ebenso wie die Fallbeschleunigung an jeden beliebigen Punkt der Erdoberflaeche berechnet werden.

Gruesse Icabaru
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Re: Gravitation

Beitragvon Kurt Gerhardt » Mo 14. Sep 2009, 04:52

Guten Tag Herr Kemme und Herr Katscher,

darf ich mal so unverschaemt sein Ihnen zu widersprechen. Soweit man sich auf den bekannten Newtonschen Grundlagen bewegt sind ihre Ausfuehrungen zweifellos korrekt. Das gilt auch wenn Herr Katscher ein wenig eigenwillig aber keineswegs falsch definiert. Was Sie beide beschreiben ist eigentlich nur das Gravitationspotential, das den Zusammenhang zwischen potentieller und kinetischer Energie eines Probekoerpers im Abstand r vom Schwerpunkt M darstellt. Es handelt sich dabei um eine Effekt der beschleunigenden Wirkung von Graviation, aber nicht um die Gravitation selbst. Sie gehen bei Ihrer Argumentation davon aus, dass die Gravitation nach Newton eine Eigenschaft der Materie als solcher ist. Diese Meinung kann ich auch dann nicht teilen, wenn sie die ueberwigende Mehrheit aller Diskutanten vertritt. Meiner Ansicht nach liegt der Fehler darin, dass niemand in die numerische Groesse der Masse (Gewicht bzw. Gewichtskraft) und die Materiemenge aus Volumen mal Dichte unterscheidet. Mir ist bekannt, dass diese Unterscheidung als Unsinn betrachtet wird, da beide angeblich immer gleich sind??
Sie nehmen sich bitte eine Waage und ein Gewicht von exakt 1kg. Warum ist 1kg ueberhaupt eines? Weil auf die Materiemenge des Gewichtes die Erdbeschleunigung wirkt. Jetzt spielen wir in Gedanken ein wenig Astronaut und fliegen mit der Waage und dem Gewicht zum Mond und dort wiegt das Gewicht nur 165g. Dann fliegen wir mit der gleichen Waage und Gewicht zum Jupiter und wiegen dort und siehe da wiegt es ploetzlich 2,357kg. Wir haben also fuer die identische Materiemenge und identische Waage 3 unterschiedliche Gewichte??? Also wie ist nun die wirkliche Groesse der Masse wenn in allen 3 Faellen die Materiemenge absolut identisch ist? Das es da einen fundamentalen Zusammenhang mit der Wirkung von Gravitation geben muss, werden sie sicher auch einsehen. Auch dieser Punkt ist ein weit verbreiteter Irrtum. Denn die TP und die gesamte Wissenschaft behaupten Masse und Materiemenge sind grundsaetzlich gleich. Wenn das korrekt ist warum zeigt die Waage dann in allen 3 Faellen ein unterschiedliches Gewicht? Das ist in Wirklichkeit von der auf die definierte Materiemenge wirkenden Beschleunigung abhaengig! Und daher kann man Masse und Materiemenge nicht gleichsetzen! Wenn sich der numerische Wert der real auf eine Materiemenge wirkenden Beschleunigung aendert, so aendert sich ihre numerische Groesse der Masse. Und die Masse eines Planeten errechnet sich nicht aus der Bewegung eines Probekoerpers, sondern aus seinen realen Geschwindigkeiten und ohne G als auch ohne einen anderen Koerper im Abstand r. Auch das geht sehr genau, nur leider eben nicht auf der Basis des Massendefektes (--> Lorentztransformation) der weder zeit- noch richtungsumkehrinvariant ist. Aendert sich die Geschwindigkeit eines Koerpers so aendert sich auch die auf ihn wirkende Beschleunigung! Alle Planeten sind Inertialsysteme und aus ihren Bewegungen resultieren Inertialkraefte, die auf sie selbst als ihr Graviationsfeld wirken. Diese Gravitationsfeld ist ein Energiefeld weil Gravitation eine Energieform. Jede Energieform, und hier stimme ich auch mit der TP und Einstein ueberein, erzeugt ein Kraftfeld. Die Bewegungsenergie rotierender Massen ist kinetische Energie und somit kann man die Energiemenge eines Gravitationsfeldes auch sehr genau als seine Rotationsenergie darstellen. Exakt ein solches Gravitationsfeld ist, hier im Gegensatz zur TP(!), raeumlich begrenzt und hat einen klar definierbaren Radius. Je schneller ein Koerper rotiert umso kleiner wird bei konstanter Materiemenge(!) sein numerischer Wert der Masse aber seine Rotationsenergie steigt quadratisch. Wird er jedoch langsamer exakt umgekehrt. Damit ist das schwache Aequivalenzprinzip hervorragend bestaetigt. Falls man jedoch nicht zwischen numerischen Wert der Masse und der Materiemenge unterscheiden mag, muss man sich mit dem Konflikt des Aequivalenzprinzips abfinden. Masse und Energie sind aequivalent, aber Masse und Materiemenge eben nicht!
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Re: Gravitation

Beitragvon Kurt Gerhardt » Mo 14. Sep 2009, 05:08

Hallo Sebastian,

melde ich mich erst jetzt zu der Diplomarbeit von Thomas Müller. Es ist das bisher beste und umfangreichste was ich zum Thema gelesen habe. Der Autor geht hier vor allem auf die Gravitonen und Gravitationswellen ein. Was bei der Arbeit fehlt und das ist dann kein Vorworf an den Autor, ist wie z.B. die Stringtheorie oder die Loop-Qunantengravitation das Problem lösen wollen. Es ist kein Vorwurf, weil diese beiden Theorie vermtlich noch keinen Lösungsansatz für dieses Problem bereithalten. Kenne mich damit jetzt aber nicht so gut aus.

Richtig! Was der Autor da ueber Gravitationswellen und Gravitonen schreibt ist nicht ohne. Denn hier wird deutlich, dass es auch in der etablierten Wissenschaft intelligente Nachwuchsphysiker gibt die an Einstein zweifeln. Nur wollen sich junge Leute nicht allzuweit aus dem Fenster lehnen, sie wollen ja auf der Karriereleiter nach oben kommen und da tut es nicht gut wenn man bei den Fuehrungsebenen als unangenehmer Ketzer auffaellt. Aber der Autor dieser Arbeit hat was drauf, alle Achtung!
Was die Stringtheorie und die Loop-Quantengravitation betrifft so habe ich da auch meine Zweifel. Ich moechte mich aber in den speziellen Fragen der QM nicht so stark engagieren. Ich habe mich bis dato hauptsaechlich auf die relativistischen Effekte der Gravitation auf grossen Skalen konzentriert und das hat ganz schoen Zeit gekostet. Aber eventuell findet sich noch jemand der mit der QM besser vertraut ist.

Gruesse Icabaru
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Re: Gravitation

Beitragvon Sebastian Hauk » Mo 14. Sep 2009, 10:25

Hallo icabaru,

wobei mir gerade aufgefallen ist, dass allein schon der Name Loop-Quantengravitation aussagt, dass diese Theorie eine Lösung für dieses Problem eigentlich bereithalben sollte.

Kenne mich mit dieser Theorie aber überhaupt nicht aus.

Gruß

Sebastian
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Re: Gravitation

Beitragvon werner100 » Di 15. Sep 2009, 12:56

Hallo -

Zur Gleichzeitigkeit von Ereignissen möchte ich sagen, dass alle gegenwärtigen Ereignisse des Universums gleichzeitig sind.
und zwar ganz unabhängig davon, ob wir das mit einem Signal überprüfen wollen oder nicht.
Aus einem ganz einfachen Grund:
Weil die örtlichen Uhren in jedem Punkt des Universums von unseren örtlichen Uhren funktionell nicht zu unterscheiden sind.
Sie zeigen die örtliche Zeit an.

Etwas anders liegen die Dinge, wenn wir einen ganz bestimmten Vorgang untersuchen wollen, ob er z.B. gleichzeitig mit
einem 2-ten Ablauf an einem anderen Ort übereinstimmt.

Hier mischen wir uns ein und sind gezwungen, ein Signal auszusenden oder Signale zu empfangen.
Die einfachste Lösung wäre die Verwendung eines Instantan-Signals.

Steht ein solches aber nicht zur Verfügung - und das war bisher der Normalfall, dann können wir bei einer endlichen Übertragungs-Zeit keine Gleichzeitigkeit zwischen ruhenden und bewegten oder weit entfernten Systemen feststellen.

Um dennoch eine physikalische Beschreibung bzw Berechnung für solche Inertial-Systeme ausführen zu können, wurde
die Lorenz-Transformation entwickelt und mit getrennten Uhren gearbeitet.

Diese Informations-Methode leugnet also streng genommen gar nicht eine Universelle Gleichzeitigkeit, sondern bezieht
sich lediglich auf die Beschränkungen durch das verfügbare Übertragungsmittel der Lichtgeschwindigkeit.
Und das hat bis heute immer bestens funktioniert.

Wozu also daran etwas grundsätzliches ändern?
Oder sollte ich da etwas falsch verstanden haben?

Gruss
Werner
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Re: Gravitation

Beitragvon Heinrich Katscher » Mi 16. Sep 2009, 00:10

icabaru hat geschrieben:Guten Tag Herr Kemme und Herr Katscher,
Soweit man sich auf den bekannten Newtonschen Grundlagen bewegt sind ihre Ausfuehrungen zweifellos korrekt. Das gilt auch wenn Herr Katscher ein wenig eigenwillig aber keineswegs falsch definiert. Was Sie beide beschreiben ist eigentlich nur das Gravitationspotential, das den Zusammenhang zwischen potentieller und kinetischer Energie eines Probekoerpers im Abstand r vom Schwerpunkt M darstellt. Es handelt sich dabei um eine Effekt der beschleunigenden Wirkung von Graviation, aber nicht um die Gravitation selbst.


Diesen Sätzen nach scheint icabaru meiner im Beitrag vom Mo 14. Sep 2009, 01:30 veröffentlichten numerischen Deduktion zuzustimmen, die als Universalkonstante gepriesene Newtonsche Gravitationskonstante sein nur eine erdbezogene physikalische Grösse. Er hat jedoch scheinbar übersehen, dass die Bezeichnung der Messgrösse a als „Gravitationsbeschleunigung“ dort in Anführungszeichen steht. Die Messgrösse a hat nämlich mit „Gravitation“ nichts zu tun, sondern sie ist als zweite räumliche differentielle Ableitung des

Akltivitätsfaktors Gamma = R^3 / T^2 = r^3 / t^2 (m3s-2)

definiert, wie die Beziehungen

d Gamma / d r = r^2 / t^2 = v_o^2 (m2s-2)

d^2 Gamma / d r^2 = r / t^2 = a (m s-2)

bezeugen, in denen die Derivationsfaktoren aus didaktischen Gründen ausgelassen sind.

v-o entspricht der Orbitalgeschwindigkeit allfälliger physischer Körper in der Entfernung r, während a als OrbitalgeschwindigkeitsGRADIENT zu werten ist. v_o und a sind damit räumlich sich ändernde Feldgrössen, die sich am Äquatorradius R rotierender Körpers als Fluchtgeschwindigkeit v_o = v_R und Gravitationsbeschleunigung a = g auswirken.

Die Tatsache, dass die „Masse“ eines Körpers im Prinzip vom Volumen und damit vom dynamischen Verhalten seiner Komponenten abgeleitet ist, legt nahe, den Massebegriff als solchen zu meiden. Ein seinerzeit geführter Meinungsaustausch zwischen mir und Herrn Kemme hat jedoch gezeigt, dass eine solche Forderung derzeit noch nicht spruchreif ist.

Mit freundlichem Gruss
Heinrich Katscher, Prag
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Re: Gravitation

Beitragvon werner100 » Mi 16. Sep 2009, 17:21

Hallo!
Heute versuch ich es mal mit Mathematik.
Thema: Die verallgemeinerte Lorentz-Tranformation

Nachdem vielleicht schon hier und dort die gewagten Beispiele von Raketen an der Grenze
zur Lichtgeschwindigkeit betrachtet wurden, sollte man doch wieder auf den Boden des
Machbaren zurückkehren und den Nah-Bereich der Grenzgeschwindigkeit tunlichst meiden.

Haben wir dem gegenüber ein Projektor-kompensiertes Raumfahrzeug mit einer voreingestellten Grenzgeschwindigkeit
von z.B. 150c = c(2), dann können wir etwa v(Transport)= 15c mit technischem Energie-Aufwand praktisch erreichen.
Das Fahrzeug bewegt sich folglich mit 1/10 v(grenz) und ist so noch mit der Gallileo-Transformation der Zeit bzw
relativen Dynamik-Verzerrung zu beschreiben.
Der Vorteil der Trägheitskompensation liegt nicht nur in der Energie-Ersparnis, sondern auch in einem
ZeitmaschinenEffekt, weil die Paradoxa im Grenzfall der Maximal-Geschwindigkeit nicht vorkommen.
Will man aber dennoch die Lorentz-Transformation anwenden, so ist dort die Geschwindigkeit v mit 15c und c=c1 mit 150c zu ersetzen:

...................... x - vt ................. t - v x/v²(oo)
........... x' = --------------------- ; t' = --------------------- ; v=15c ; v(oo)=150c ;
............ Wurz ( 1- v²/v(oo)²) ....... Wurz (1 - v²/v²(oo)


Gruss
Werner
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Re: Gravitation

Beitragvon werner100 » Mi 16. Sep 2009, 17:28

Alle Tage ist kein Sonntag!

Zu guter Letzt natürlich meine Entschuldigung bei allen,
die das, was ich hier gesagt habe, für grossen Mist halten.

Aber wie das mit Kleinvieh so üblich ist, der meiste Dünger
kommt von dort.

Freundlichst
Werner
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Re: Gravitation

Beitragvon Kurt Gerhardt » Do 17. Sep 2009, 00:59

Guten Tag Herr Katscher,

So ganz bin ich mit ihren Aussagen bis auf die Gravitationskonstante nicht einverstanden. Ich habe dazu schon dreimal geschrieben. Leider muss ich zum allgemeinem Verstaendnis sie dazu zitieren und jedesmal wenn ich endlich den Text fertig habe und auf senden klicke erscheint das ich nicht angemeldet bin obwohl das der Fall ist. Leider ist der Text damit wieder weg weil auch bei speichern das gleiche passiert. Warum das mit zitieren nicht funktioniert weiss ich nicht, aber ich versuche es in den naechsten Tagen nochmal, denn so wie sie in Ihren Beitrag schreiben moechte ich das nicht stehen lassen. Ich bitte daher um etwas Geduld.

Mit freundlichen Gruessen
Icabaru, Puerto Ordaz
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Re: Gravitation

Beitragvon werner100 » Do 17. Sep 2009, 02:48

Guten Morgen -

Die geschilderten Erscheinungen des Textverlustes von Icabaru kann ich bestätigen.

Woran das liegt, ist mir nicht bekannt.

Gruss
werner
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